Von einer eben so simplen wie effektiven Betrugsmasche weiß das Portal teltarif.de zu berichten – einer „Rücküberweisung ohne Wiederkehr“. Bei dieser Masche, die gern bei Online-Käufen genutzt wird, wird auf die Rechtschaffenheit der Verkäufer gesetzt und dem Käufer ein Scheck geschickt, der höher ausgestellt ist, als der geforderte Kaufpreis. Diesen Überschussbetrag, der natürlich „versehentlich“ auf den Scheck geschrieben wurde, soll der arglose Verkäufer dann zurücküberweisen – natürlich sofort und in bar. Hier kann man sich schon denken, worauf der Trick abzielt: Die Erwartung, sicheres Geld in Händen zu halten, soll das Opfer zu einer sofortigen Zahlung veranlassen. Der Scheck selbst platzt natürlich später beim Versuch, ihn einzulösen.
So zitiert teltarif.de einen Fall eines Mannes aus dem Landkreis Tuttlingen: „Über eine Internetplattform bot er sein Motorrad zum Kauf an und erhielt ein Angebot, das über dem veranschlagten Preis lag. Der Käufer aus England schickte einen Scheck, der jedoch fast den doppelten Betrag der vereinbarten Summe auswies.
Der Absender schlug daraufhin vor, der Empfänger möge den Scheck trotzdem bei seiner Hausbank einlösen. Nach Abzug des Kaufpreises und einer Entschädigung solle er den Restbetrag in Höhe von mehreren tausend Euro abheben und bar bei einer anderen Bank an ihn zurücküberweisen“.
Wäre der Mann nicht so clever gewesen und hätte den Scheck nicht vor der Rücküberweisung geprüft, wäre er wohl auf den Kosten sitzengeblieben, denn natürlich handelte es sich bei dem Scheck um eine Fälschung.
Wenn einem im Zuge von Online-Verläufen ein Scheck ins Haus flattert, sollte man in jedem Fall zunächst einmal misstrauisch sein und sich vergewissern, ob er tatsächlich gültig und gedeckt ist, bevor man Waren herausgibt. Dies um so mehr, wenn der Scheck auch noch „zufällig“ einen weit höheren Betrag als gefordert ausweist. Hier besteht das Risiko, einem „Windei“ aufzusitzen.


27. Juli 2009 um 09:46
Ich kann dies nur bestätigen.
Diese Schecks kommen in den meisten Fällen aus England.
Ausserdem kann ich nur jeden, der einen solchen Scheck erhält, raten, diesen nicht zu Bank zu geben.
Da man wenn dieser nicht gedeckt ist auch noch auf den Kosten für die Rückbelastung des Scheck seitens der Banken sitzen bleibt.
Sollte der Scheck jedoch zu Bank gegeben werden unbedingt mindestes 4 am besten 6 Wochen warten, bevor die Ware vesandt wird. Es dauert in der Regel diese Zeit bis ein nicht gedeckter Scheck wieder zurück belastet wird. Es gibt auch leider keine Möglichkeit überprüfen zu lassen ob der Scheck auch echt oder gedeckt ist.
Wenn es sich um einen seriosen Käufer handelt, ist dieser in der Regel auch bereit ist eine Überweisung vor zu nehmen. Wenn nicht Finger davon lassen.
Ein fast geschädigter