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Artikel mit ‘Western Digital’ getagged

iPod in Übergröße und weitere Ausblicke

Sonntag, 02. August 2009

Die Gerüchte über ein Apple-Netbook verdichten sich mal wieder – wobei die Auguren sich noch deutlich uneinig darüber sind, ob es nun ein „echtes“ Netbook wird oder vielleicht eine Art iPod in Übergröße. Fest steht wohl nur, dass Apple Touchscreen-Bildschirme in 10 Zoll geordert haben soll und intensive Gespräche mit der Musikindustrie führt. Daraus wird in der Gerüchteküche messerscharf gefolgert, dass uns eine Art Multimedia-Gerät ins Haus steht, das auch dazu geeignet sein könnte, die immer beliebter werdenden eBooks zu lesen. Möglicherweise werden wir schon ab September mehr wissen.

Uns normale Laptop-Nutzer treibt – ob Touchscreen oder nicht – in jedem Fall ein Problem um: der immer viel zu knappe Speicherplatz. Wer hier richtig groß nachrüsten möchte, mag sich einmal bei Western Digital umsehen. Das Unternehmen hat angekündigt, die erste 1 Terabyte-Festplatte für mobile Rechner anzubieten.

Die Platte soll SATA bis drei Gigabit pro Sekunde unterstützen und wartet mit einer Bauhöhe von 12,5 Millimetern auf. Das „Scorpio Blue“ getaufte Laufwerk bewegt sich mit 5200 Umdrehungen pro Minute und soll dank einer „WhisperDrive“ genannten Technologie besonders leise sein.

Die Festplatte mit 1TB soll dabei rund 200 Euro kosten, das Schwestermodell mit „nur“ 750 Gigabyte soll auf einen Preis von 140 Euro kommen.

Zum Anfassen: All-in-One-PC mit 23-Zoll-Touchscreen

Einen weiteren Rechner mit einem Touchscreen wird es mit ziemlicher Sicherheit geben: Acer will den Aspire Z5600 auf der Internationalen Funkausstellung (IFA) 2009 vorstellen. Bei dem Gerät handelt es sich um einen so genannten All-in-On-PC, der, soviel ist schon bekannt, mit Windows 7 arbeiten soll.

Noch nicht bekannt ist der Prozessor, der hinter dem 23-Zoll-Touchscreen seinen Dienst verrichten wird. Das anscheinend auf Multimediaanwendungen ausgelegte Gerät bietet vier USB 2.0-Schnittstellen, Ethernet und HDMI.

Der Aspire Z5600 dürfte wohl nicht vor dem 22. Oktober, dem Tag, an dem windows 7 erscheint, im Handel erscheinen.

Schluss mit dem Kabelsalat

Anschlussmöglichkeiten an alle möglichen Normen sind das Salz in der Suppe des PC-Nutzers. Allerdings führt die Anschlussvielfalt auch – vor allem bei Laptop-Nutzern – dazu, dass wir jede menge Strippen mit uns herumtragen oder in lustigen Knoten auf dem Schreibtisch unterbringen dürfen.

Gegen die Knotenbildung der oft viel zu langen Strippen und die umständliche Kabelsammlung in der Laptoptasche hat sich nun der Zubehörhersteller Dicota eine interessante Lösung überlegt. Das Kabel „Connect Pro“ ist nicht nur clevererweise selbstaufrollend, sondern ist darüber hinaus auch noch ein 3-in-1-Verbindungskabel.

Das „Connect Pro“ vereint einen Ethernet-, USB- und Telefonanschluss – das Universalkabel verfügt über die notwendigen Adapter, um sowohl Telefone, Fast Ethernet/ISDN als auch Peripheriegeräte mit Mini-USB-Port zu verbinden. Das Kabel, das 1,5 Meter lang ist, besitzt eine Selbstaufrollfunktion, um unnötigen Kabelsalat zu vermeiden.

Das „Connect Pro“ wurde an beiden Enden mit drei alternativen Adaptersteckern versehen: RJ45- (Ethernet), RJ11- (Telefon) und USB 2.0-Stecker wurden in ein Steckergehäuse integriert. Ein Klick und der USB 2.0/Mini 5P-Adapter wird zum Netzwerkstecker; ein Schiebemechanismus sorgt für Telefonanschluss.

Das Connect Pro Kabel soll für rund 9,90 Euro im Handel zu haben sein.

Breitbandlücken schließen

Die besten Rechner und schönsten Verbindungskabel nutzen vielen Anwendern immer noch recht wenig, denn sie kommen nur mit äußerst mäßiger Geschwindigkeit (wenn überhaupt) ins Internet. Diese Anwender leben in gern als „Breitbandlücken“ bezeichneten ländlichen Regionen.

Die Mobilfunkkonzerne Vodafone und Ericsson haben nun in Oberwiesenthal in Sachsen ein neues Testprojekt gestartet, um dort die Nutzung mobilen Breitband-Internets im Rahmen der sogenannten “Digitalen Dividende” zu ermöglichen.

Mit „Digitale Dividende“ wird die Verwendung der durch die Umstellung von einem analogen auf ein digitales TV-Signal freigewordenen Frequenzen für die Bereitstellung von mobilen Breitband-Webzugängen bezeichnet. Bei dem bis Mitte 2010 laufenden Feldversuch werden rund 50 Testhaushalte und Unternehmen in der betreffenden Region mit mobilen Breitband-Routern ausgestattet.

Laut Vodafone haben geschätzte sechs bis acht Prozent der Haushalte in Deutschland immer noch keine Möglichkeit, per Breitbandanschluss ins Netz einzusteigen.

Vodafone nutzt diese Testprojekte, um den UMTS-Nachfolgestandard LTE (Long Term Evolution) zu testen. Dieser neue Standard soll dann im September in Nordrhein-Westfalen erstmalig eingesetzt werden.

Fraglich ist bisher noch, ob die „Digitale Dividende“ genügend Potenzial hat, um auch größere Nutzergruppen versorgen zu können. Neben der Flächenabdeckung muss natürlich auch eine Mindestbandbreite für die Nutzer erzielt werden können.

Wo es mit Firefox 4 hingeht

Firefox 3.5 ist gerade erschienen, im Web spekuliert man über die Entwicklung von Firefox 3.7, da stoßen die Mozilla-Entwickler bereits die Diskussion über Firefox 4 an.

Erste Bildschirmfotos aus den Entwicklungslabors bieten dabei reichlich Gesprächsstoff. So gibt es Überlegungen, die Tab-Leiste nach ganz oben zu ziehen und damit die Titelzeile entfallen zu lassen, um den Webseiten mehr Raum zu bieten. Auch die Lesezeichen-Leiste steht zur Diskussion – sie könnte möglicherweise durch ein Widget ersetzt werden und würde dann nur noch auf Wunsch zugeschaltet.

Wenn die EU Ihre Rechnungen liest

Wie das Nachrichtenportal heise.de meldet, geistert gerade relativ unbeobachtet ein Vorschlag durch die EU, nachdem die EU-Kommission vorsieht, dass länderübergreifend Online-Rechnungen kontrolliert (sprich: gelesen) werden können.

In der geplanten Direktive wird den “zuständigen Behörden” erlaubt, auf die Online-Rechnungen von Bürgern und Firmen in anderen EU-Staaten zuzugreifen.

Das sind für uns als Anwender spannende Zukunftsaussichten, denn wenn man einmal überlegt, wie denn die jeweiligen Länder die Online-Rechnungen von Bürgern aus anderen Staaten einsehen können, landet man schnell beim Stichwort Online-Durchsuchung. Und es ist nicht wirklich anzunehmen, dass es in einem solchen Fall bei der Sichtung der Online-Rechnungen bleiben würde.

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