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Artikel mit ‘Video’ getagged

PC-Welt.de startet Web-TV

Mittwoch, 27. Januar 2010

PC-Welt.de erweitert sein Bewegtbild-Angebot um ein neues Web-TV-Format. Unter dem Titel “Doppelklick - fünf Minuten mit Alexandra Polzin” startet PC-Welt.de ab sofort ein wöchentliches Ratgeber-Magazin rund um aktuelle Themen aus den Bereichen Computer und Internet.

Durch die jeweils gut fünfminütigen Sendungen führt die erfahrene TV-Moderatorin Alexandra Polzin, die bereits für ARD, RTL Süd, Tele 5 und NBC Giga tätig war und aktuell regelmäßig für Sky und zahlreiche Top-Events vor der Kamera beziehungsweise auf der Bühne steht.

In jeder Folge widmet sich “Doppelklick” einem speziellen verbraucher- und nutzwertorientierten Thema. Begleitet wird Alexandra Polzin dabei jeweils von einem Experten aus der PC-Welt-Redaktion. Zum Auftakt gibt es unter www.pcwelt.de/doppelklick gleich zwei Sendungen: “Sicheres Homebanking - So geht’s” und “Antiviren-Software - Reicht ein Gratis-Programm?”.

In den kommenden Wochen beschäftigt sich “Doppelklick” dann unter anderem mit Windows 7, den Tücken des mobilen Surfens sowie den fiesen Tricks einiger DSL-Provider. Produziert wird das neue Web-TV-Magazin im IDG-eigenen Aufnahmestudio, das für “Doppelklick” mit einer professionellen Kulisse ausgebaut wurde.

(tok)

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World Wide Videorecorder

Mittwoch, 06. Januar 2010

Einen digitalen Videorecorder können sich viele TV-Fans sparen: Online-Dienste schneiden Fernsehsendungen bequem auf Knopfdruck mit und stellen sie weltweit über das Internet zum Abruf bereit. Da sie sich in Senderauswahl und Qualität des Videobildes jedoch stark unterscheiden, rät das Computermagazin c’t in der aktuellen Ausgabe 2/10 davon ab, blind ein Abo abzuschließen.

Online-Videorecorder sind fraglos praktisch: Man kann sie von jedem internetfähigen Rechner aus bequem programmieren, sie zeichnen auch mehrere Sendungen parallel auf, und den Mitschnitt kann man am PC oder auf dem Fernseher schauen. Mit Einschränkungen etwa bei der Anzahl der Aufnahmen und dem Speicherplatz kann man sie in der Regel sogar eine Zeitlang kostenlos testen. Den vollen Service liefern die Anbieter nur gegen Bezahlung, üblicherweise gleich für ein Jahres-Abo.

Sollte sich die Rechtslage in den kommenden Monaten ändern, könnten einzelne Online-Videorecorder aber von heute auf morgen ihren Dienst einstellen, weshalb man sich nicht allzu lange vertraglich binden sollte.

Die Sendergruppen RTL und ProSiebenSAT.1 gehen gerichtlich gegen mehrere Dienstleister vor, weshalb ihre Programme schon jetzt nicht mehr von allen Online-Recordern aufgezeichnet werden.

Positiv fiel der Newcomer Bong.TV im c’t-Test auf: Die Bildqualität der Mitschnitte brilliert mit der vollen digitalen PAL-Auflösung von 720 x 576 Bildpunkten. Allerdings ist die Senderauswahl recht klein. Da bietet Save.TV mehr, fällt aber bei der Bildqualität ab und nervte im Test des Öfteren mit Server-Ausfällen. OTR überzeugt mit niedrigen Preisen und einer großen Senderauswahl, blendet allerdings viel Werbung ein und schneidet nicht zuverlässig alle programmierten Sendungen mit. Shift.TV konnte in keiner Hinsicht überzeugen.

“Die Online-Lösungen sind eine tolle Alternative zu digitalen Videorecordern im Wohnzimmer. Wer allerdings Wert auf Dolby-Digital-Ton, Pay-TV oder alternative Sprachspuren etwa bei Arte legt, braucht ein eigenes Gerät”, erläutert c’t-Redakteur Nico Jurran. “Aber die Entwicklung geht weiter; gerade hat ein Dienst damit begonnen, HDTV-Sendungen mitzuschneiden.”

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Lass es rocken – aber kreativ …

Dienstag, 27. Oktober 2009

Ich muss gestehen, ich habe heute nichts zu berichten. Ich bin nämlich mitten in der Recherche zu einem Beitrag an einem ganz anderen Phänomen hängengeblieben, dem so genannten University LipDub. Der Begriff klingt seltsam, die Idee dahinter ist sehr kreativ und wird auf einer Webseite der Hochschule Furtwangen beschrieben:

Seit gut einem Jahr geistert der Begriff LipDub durchs Internet, in erster Linie bei YouTube oder Vimeo. LipDub ist zusammengesetzt aus den Worten Lips (= Lippen) und Dubbing (= Synchronisieren) und meint so etwas wie “lippensynchron”. Die Idee von LipDub besteht darin, das zu tun, was viele Showstars tun, wenn sie vorgeben, bei einem Auftritt zu singen: die Lippenbewegung zu einem Stück, das vom Band kommt, zu liefern. Man erweckt also, wie beim Playback, den Eindruck, man würde selbst singen.

Richtig populär wurde LipDub mit einer besonderen Variante, dem “Office LipDub”. Hier stieß die New Yorker Agentur “Connected Ventures” in eine ganz neue Art der Selbstdarstellung vor. Wie so etwas aussehen kann, zeigt eine Berliner Firma mit „Everything’s Under Control“ von Peregrine: http://www.youtube.com/watch?v=o8DQKieBPNU.

Auch bei Kia Motors in Frankreich hat man Spass im Büro: http://www.youtube.com/watch?v=Zl1e5alBOPk. Hier hat man sich Le Brio“ von Big Soul vorgenommen. Und wenn Sie glauben, das wäre nicht zu steigern, dann empfehle ich einen Blick auf Tribal Resourcing aus Birmingham mit Queens „Don’t Stop Me Now“: http://www.youtube.com/watch?v=658NJhcU6Eo.

So richtig geht die Post aber beim Team von Microsoft Health Solutions ab: http://www.youtube.com/watch?v=Dp_q_ixEQRo. Sie rocken mit „Tubthumping“ von Chumbawumba durchs Büro. Wem das nicht reicht, dem sei CNET Australia mit „Sound Off“ von The Basics empfohlen: http://www.youtube.com/watch?v=jxAYstzJVkM.

Und natürlich gibt es noch jede Menge anderer LipDubs, so etwa den von der Hochschule Furtwangen erfundene University LipDub. Das Video, das dabei herausgekommen ist, können Sie hier sehen: http://www.youtube.com/watch?v=tVRrjxtm9Pk. Das Institut für Soziale Berufe in Ellwangen zitiert mit „Tick Tick Boom“ die Band The Hives: http://www.youtube.com/watch?v=n1EkeemBSXQ.

University LipDub entstand Anfang 2008 und verbreitete sich rasend. Es ist erstaunlich, wie professionell die Studenten an diese Produktionen herangehen. So waren in Furtwangen mehr als 60 “Sänger”, Statisten, Helfer und Professoren an dem Projekt beteiligt, das eine kurze, aufregende Führung durch Vorlesungssäle, Computerräume, Tonstudios und anderen Teilen des Hochschulgebäudes im Stil eines Musikvideos bietet.

Neben den manchmal geschnittenen LipDub-Videos von Firmen haben die Hochschulen ein ehrgeiziges Ziel: Das gesamte Video soll ohne Schnitt als “single shot” abgedreht werden.

Welcher Aufwand dahinter steht , können Sie sich im Making-Of des Furtwanger Videos ansehen: http://www.youtube.com/watch?v=muwq-i04RS4

Extrem professionell wirkt der „single shot“ der Studenten der Université du Québec à Montréal (UQAM), die „I Gotta Feeling“ der Black Eyed Peas mit einer irrsinnigen Menge an Studenten realisiert haben: http://www.youtube.com/watch?v=-zcOFN_VBVo. Hier wurde über ein Monat Vorbereitungszeit investiert und das sieht man dem Video auch an.

Mehr University LipDub finden Sie unter http://de.universitylipdub.com/antworten-videos/.

Lehnen Sie sich zurück, drehen Sie die Lautsprecher auf und haben Sie Spaß. Oder machen Sie doch mal Ihr eigenes LipDup-Video. Wenn Sie mir mitteilen möchten, welches Video Ihnen am Besten gefallen hat, twittern Sie mir doch was unter http://twitter.com/toktalks.

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Ein Leben ohne Web ist unvorstellbar

Sonntag, 11. Oktober 2009

Wie ein Bericht der „European Interactive Advertising Association“ (EIAA) feststellt, ist das Internet ist aus dem Lebensalltag der Jugend nicht mehr wegzudenken. Demnach können sich 89 Prozent der 16- bis 24-jährigen Europäer kein Leben mehr ohne Web vorstellen, in Deutschland sollen es sogar 97 Prozent sein.

Diese Zahlen sind nicht nur interessant, es kommt sicherlich dem Branchenverband der pan-europäischen Online-Vermarkter vermutlich auch entgegen, dass neue Medien und Kommunikationstechnologien heute bei der jüngeren Generation höher im Kurs stehen. Was, so sagt der Verband, auch durch die Zuwächse bei den Nutzungsraten bestätigt wird. So gaben in den insgesamt zehn untersuchten europäischen Ländern 90 Prozent der Befragten (33,2 Mio. Menschen) an, jede Woche regelmäßig ins Netz einzusteigen. Versuchen Sie jetzt aber bitte nicht, sich bildlich vorzustellen, wie das wohl aussehen mag. Ich vermute, es ähnelt dem Einstieg in eine Badewanne. Dieses wöchentliche „Bad im Internet“ einem Wachstum von 27 Prozent gegenüber dem Vergleichswert aus 2004 entsprechen, wobei man sich fragen mag, wozu der Vergleich mit 2004 (und nicht etwa 2003, 2006 oder 2008) tatsächlich dienen soll. Aber die Zahl klingt schon gut.

Im Zuge der Meldung, die uns diese wirklich erstaunlichen Nutzungsraten mitteilt, erfahren wir aus berufenen Munde dann noch ein selbstverständliche Allgemeinplätze, wie etwa die Feststellung, dass es für junge Menschen (also wohl alle unterhalb 50) selbstverständlich geworden ist, im Internet Informationen zu suchen, Unterhaltungsangebote zu nutzen oder zu kommunizieren. Und, klar, solche Aktivitäten setzen einen Bandbreitanschluss voraus und machen nicht erschlossene, zumeist ländliche Regionen zu „digitalen Ausgestoßenen“.

Doch, wie uns die europäischen Internet-Werber wissen lassen, ist der durchschnittliche Deutsche im Alter zwischen 16 und 24 Jahren inzwischen 15,9 Stunden pro Woche online (ich erspare uns jetzt die 62 Prozent Zuwachsrate gegenüber 2004). Damit hat, und das ist der vielleicht einzig relevante Wert in der ganzen schönen Statistik, das Web die TV-Nutzung (11,4 Stunden pro Woche) überholt.

Was wir auch noch erfahren, ist, dass die digitale Jugend Entertainment- und E-Mail-Dienste (84 Prozent) schätzt, in sozialen Netzwerken kommuniziert (67 Prozent), Instant-Messaging nutzt (61 Prozent) und sich Video-Clips anschaut (52 Prozent).

Bevor Sie mir jetzt mit einer Altersgrenze kommen: auch oberhalb der 40 wird ganz selbstverständlich gesurft. Das „Pew Internet and American Life Projects“ ermittelte in einer Untersuchung, dass etwa 45 Prozent der 70- bis 75-jährigen Online sind.

Im Vordergrund soll für diese Zielgruppe vorwiegend die Suche nach bestimmten Informationen, E-Mail-Verkehr und das Einkaufen auf Online-Shopping-Portalen stehen.

So, nun aber zu den anderen Neuheiten dieser Woche.

Werbefinanzierte Light-Version von Office

Kurz vor dem Start von Windows 7 wird Microsoft auch in Sachen Office 2010 aktiv. So soll das Office-Paket erstmals auch in einer abgespeckten „Starter“-Version auf den Markt kommen – kostenlos.

Das wohl auch als Lockmittel zum Umstieg auf das „richtige“ Office 2010 gedachte Produkt bietet reduzierte Word- und Excel-Funktionen. Allerdings soll dieses Starter-Office mit Werbeeinblendungen finanziert werden – für Microsoft kein schlechter Schachzug, da dieses „Werbe-Office“ als OEM-Version mit neuen PCs vertrieben werden soll.

Mit dem Office Starter will sich Microsoft wohl gegen die steigende Zahl von kostenfrei erhältlichen Produkten wie OpenOffice oder Google Docs positionieren. Ob dieser Schuss nicht nach hinten losgeht und die Anwender durch die Werbung schlicht zu sehr genervt werden, wird sich zeigen müssen.

Mehr Apple zu Weihnachten

Von einer Wirtschaftskrise kann bei Apple keine Rede sein, wenn man der Investmentbank Caris & Company glauben will. Die Banker erwarten einen Absatzboom in der Weihnachtssaison und gehen davon aus, dass sich die Zahl der verkauften iPhones gegenüber 2008 um 94 Prozent steigern wird. Es wird damit gerechnet, dass Apple 2010 36,6 Mio. Handys absetzen wird. Langfristig gesehen soll das iPhone im Jahr 2011 die Umsätze der Mac-Rechner übertreffen.

HD-fähige Minicamcorder für kleines Geld

Die Zeiten verpixelter und verwackelter Webvideos sind passé: Bereits mit günstigen Minicamcordern kann man Filme in High Definition drehen und ohne große Umwege ins Netz stellen, schreibt das Computermagazin c’t.

Schnell soll es gehen, sofort, auf Kopfdruck. So spontan wie die Szene entsteht, soll sie in High Definition (HD) gefilmt, gespeichert und ohne große Umwege auf Videoplattformen wie Youtube, facebook oder sevenload eingestellt werden.

Dazu bieten sich handliche, taschengeldkompatible Ein-Knopf-Geräte an, mit denen man ohne langes Gefummel an Menüs und Drehrädchen sofort loslegen kann. Vier der sieben Minicamcorder in der Preisklasse bis 200 Euro, die c’t auf den Prüfstand stellte, verfügen über einen Bildstabilisator und eine HDMI-Buchse zum Anschließen eines HD-Displays. Ein ordentliches Zoom-Objektiv bekommt man hingegen erst in den höheren Preisregionen.

Am unteren Ende der Preisskala schnitt der PenCam Trio HD von Aiptek überraschend gut ab. Der Camcorder kommt mit schmaler Silhouette und schlankem Design wie ein Diktiergerät daher. Die Bedienung erfolgt über wenige, sinnvoll arrangierte Knöpfe. Die Aufnahmen machen einen brauchbaren Eindruck; allerdings ruckt es beim Zoomen im aufgezeichneten Video deutlich und das Display taugt nur zur recht ungenauen Kontrolle des Kamera-Blickwinkels.

“Die 110 Euro, die man für dieses Gerät bezahlen muss, rechtfertigen aber die gebotene technische Leistung allemal”, resümiert c’t-Redakteur Ulrich Hilgefort. “Wer vor allem Wert auf Aufzeichnungsqualität legt, für den kommt der Camcorder CG10 von Sanyo in Betracht, der mit einem 5-fach optischen Zoomobjektiv und guter Ausstattung punktete. Er ist im Internet schon ab etwa 170 Euro zu haben.”

“Vor dem Kauf eines Internet-Camcorders lohnt es sich aber nachzuschauen, ob die Digitalkamera im Wohnzimmerschrank solche Videos nicht schon in ausreichender Qualität liefert; aktuelle Modelle wie etwa die Canon Ixus 200 IS haben hier allerhand zu bieten”, rät c’t-Experte Ulrich Hilgefort.

Das kollektive Unbewusste im Internet

Mit einer neuen Online-Forschungsmethode macht das Bremer Marktforschungsunternehmen „Konkret“ auf sich aufmerksam. Mit einem speziellen Tool wollen die Marktforscher eine neue Befragungstechnik ins Internet bringen.

Im Gegensatz zu herkömmlichen Tests werden hier bei Befragungen keine Antworten vorgegeben, aus denen dann eine passende ausgewählt werden muss. Stattdessen werden offene Fragen gestellt, die der Teilnehmer intuitiv beantworten soll. Trotz dieser Offenheit erlaubt die spezielle, mit der Methode einher gehende Interview-Prozedur den Einsatz statistischer Verfahren bei der Datenauswertung.

Bisher adaptieren Marktforschungsinstitute lediglich klassische Vorgehensweisen für die Anwendung im Internet. Einerseits werden auf quantitative und deshalb leicht für die Onlinenutzung umsetzbare Verfahren gesetzt, wie z.B. standardisierte Fragebögen. Das Problem dabei besteht allerdings darin, dass die Befragten ihre Meinung nur mittels bereits vorformulierter Antwortkategorien abgeben können.

Besonders bei tiefenpsychologischen Fragestellungen, in denen auch unterschwellige Entscheidungsgrundlagen ermittelt werden sollen, stößt diese Online-Forschung aber oft auf ihre Grenzen.

“Die Methode ermöglicht detaillierte Einblicke in Markenimages und präzise Positionierungsanalysen, die aufzeigen, wie die untersuchten Marken im Wettbewerbsumfeld dastehen”, bemerkt André Scharf, Geschäftsführer der Marktforscher.

Handysteuerung über Augen

Forscher des japanischen Mobilfunkkonzerns NTT Docomo haben Kopfhörer entwickelt, die eine Steuerung von Handys oder MP3-Player über die Augen ermöglichen. Dabei machen sich die Kopfhörer die elektrischen Ladezustände des Augapfels zunutze, die an den Rändern und in der Mitte unterschiedlich ausfallen. Bewegen sich die Augäpfel in eine bestimmte Richtung, kann der veränderte Ladezustand von Sensoren am Kopfhörer erfasst werden. Festgelegte Augenbewegungen, wie nach oben oder rechts zu schauen, können folglich bestimmten Bedienfunktionen von Handys oder anderen mobilen Geräten zugeordnet werden.

In einer Demonstration zeigte NTT Docomo, dass mit einer Augenbewegung von rechts nach links ein MP3-Player auf dem Handy eingeschaltet werden kann. Zwei kurz nacheinander folgende Augenbewegungen nach rechts führten dazu, dass der Player zum nächsten Lied weitersprang. Eine kreisende Augenbewegung im Uhrzeigersinn hebt die Lautstärke an, die Bewegung entgegen des Uhrzeigersinns sorgt für ein klangliches Abdimmen.

Docomo arbeitet eigenen Angaben zufolge bereits seit drei Jahren an der Entwicklung des Systems, bis zur Marktreife werde aber noch einige Zeit vergehen. Zum einen müssten die verwendeten Elektroden noch verfeinert werden. Gleichzeitig sollten zur Steuerung nur Augenbewegungen berücksichtigt werden, die im Alltag normalerweise nicht zur Anwendung gelangen. Ein Video, das zeigt, wie Docomos Steuerung funktioniert, findet sich auf YouTube.

Google erkennt Grippe-Trends

Vor ein paar Jahren weckte eine große Grippewelle das Interesse einiger Google-Techniker: Schlägt sich eine solche Epidemie in den Mustern der Suchmaschinenanfragen nieder? Lassen sich die Suchanfragen auf Google zur Erkennung von Grippetrends nutzen?

Im November 2008 wurde Google Grippe-Trends in den USA eingeführt und erwies sich, so Google, als leistungsstarkes Tool. Auf Grundlage aktueller Suchanfragen, die Internetnutzer beim Auftreten einer Grippeerkrankungen typischerweise in den Suchschlitz der Suchmaschine eingeben, ließ sich die aktuelle Verbreitung der Krankheit ablesen. Google Grippe-Trends soll so nahezu in Echtzeit über die Anzahl der Grippeerkrankungen eines Landes informieren.

Seit dem 8. Oktober 2009 steht Google Grippe-Trends in 20 weiteren Ländern zur Prognose und Bekämpfung von Grippewellen zur Verfügung. Auf Grundlage der Muster früherer Suchanfragen wurde in Zusammenarbeit mit dem „Europäischen Zentrum für die Prävention und die Kontrolle von Krankheiten“ und nationalen Gesundheitsorganisationen ein Modell geschaffen, mit dem sich die Grippeaktivität in diesen Ländern genau abbilden lässt.

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Jeder zweite deutsche Internetnutzer sieht sich Online-Videos an

Mittwoch, 16. September 2009

Das Internet ist, so das Ergebnis einer Studie, im Bewegtbildzeitalter angekommen: Fast jeder zweite Onliner hat sich schon Videos im Internet angesehen. Hierbei bevorzugen 74 Prozent der Nutzer Formate, die sie aus dem Fernsehen kennen.

Das Interesse an den bewegten Bildern im Web schränkt die klassische TV-Nutzung allerdings keinesfalls ein. Stattdessen sieht jeder vierte Konsument von Internetvideos durch diese Nutzung sogar mehr Fernsehen. Das sind die zentralen Ergebnisse des “Medien-Radars”, einer repräsentativen Studie von SevenOne Media und dem Marktforschungsinstitut mindline media.

Demnach greifen insgesamt 46 Prozent der Internet-Nutzer auf Bewegtbildinhalte im Netz zu. Bei den Männern hat bereits mehr als jeder Zweite (51 Prozent) Videos im Internet gesehen, bei den Frauen sind es 40 Prozent. Vor allem die jüngeren Onliner sind im Bewegtbildzeitalter angekommen: 76 Prozent der 14- bis 29-Jährigen sehen sich Videos im Internet an. Bei den 30- bis 49-Jährigen sind es 37 Prozent und bei der Generation 50-Plus 28 Prozent. Vor allem die höher Gebildeten greifen bei den bewegten Bildern im Netz zu: 57 Prozent der Abiturienten konsumieren Online-Videos, aber nur 42 Prozent mit mittlerem Abschluss und lediglich 32 Prozent der Hauptschulabsolventen.

Die beliebtesten Inhalte im Netz sind, so die Studie weiter, TV-Sendungen oder Ausschnitte daraus: 74 Prozent derjenigen, die Bewegtbildinhalte im Netz konsumieren, sehen sich Fernsehinhalte an. Auf Rang zwei folgen mit weitem Abstand Privatvideos mit 49 Prozent. Die Zuschauer interessieren sich also auch im Internet weitestgehend für Inhalte, die sie aus dem TV kennen. Möglich wird dieses Sehverhalten auch durch die Sender selbst, die ausgewählte Formate online auf ihren Websites zur Verfügung stellen.

Trotz dieser Content-Strategie bleibt die TV-Nutzung nicht nur stabil, sondern die aktuelle Studie zeigt erstmals, dass die Fernsehnutzung sogar von der Übertragung der Inhalte ins Internet profitiert. So gibt jeder vierte (23 Prozent) Bewegtbildnutzer im Internet an, dass er durch die neuen digitalen Möglichkeiten unter dem Strich mehr Fernsehinhalte sieht. Ein wesentlicher Grund hierfür ist unter anderem die Möglichkeit, verpasste Folgen von Serien im Netz zeitunabhängig zu sehen und so “dran” zu bleiben. 43 Prozent der Bewegtbildnutzer im Internet nehmen diesen Service bereits in Anspruch.

Allerdings bewerten die Zuschauer das Erlebnis einer TV- beziehungsweise Internetübertragung unterschiedlich: 74 Prozent sehen sich komplette TV-Sendungen nach wie vor lieber über das Fernsehgerät an und für 72 Prozent ist die “Lean-back”-Position vor dem TV-Gerät entspannter als die Nutzungssituation vor dem PC-Bildschirm.

Die TV-Sender profitieren aber auch durch die Nutzung ihrer Inhalte im Internet, da diese ebenso wie das Fernsehprogramm werbefinanziert sind. Wie der aktuelle “Medien Radar” zeigt, bevorzugen 66 Prozent derjenigen, die schon Bewegtbildinhalte im Web genutzt haben, Werbung gegenüber anderen Finanzierungsmöglichkeiten. Für eine Gebühr pro Video oder pro Abonnement sprechen sich lediglich 20 Prozent aus. Vor allem Frauen favorisieren Werbung: 69 Prozent ziehen Werbung einem Gebührenmodell vor. Gerade Frauen gelten in der Werbewirtschaft als besonders attraktive Zielgruppe.

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Wird YouTube kostenpflichtig?

Montag, 07. September 2009

Der Google-Ableger YouTube hat sich längst als das führende Portal für alle Arten von Heimvideos etabliert. Entsprechend ist die Nutzung von YouTube kostenlos – das Angebot wird über Werbung finanziert.

Aber prinzipiell stecken in der Idee Youtube noch viel mehr Möglichkeiten. Die Nutzer haben das schon in großer Zahl erkannt und nutzen die Plattform längst nicht mehr dazu, um selbstgedrehte Filme anzuschauen, sondern auch, um beispielsweise Ausschnitte und sogar ganze Folgen beliebter TV-Serien anzusehen.

Offenbar hat diese Leidenschaft für Filme auch den Strategen von Youtube zu denken gegeben – wie gemeldet wird, soll Youtube an der Einführung eines Online-Videoverleihs arbeiten. Angeblich befindet sich das Portal bereits in Verhandlungen mit großen Hollywoodstudios, um deren Filme schon bald in voller Länge und natürlich gegen Bezahlung anbieten zu können. Google selbst bezeichnet diese Angaben als Gerüchte, die man nicht näher kommentieren wolle.

Mit einem solchen Verleih-Modell – so es denn kommen sollte - würde sich die Marktposition von Youtube deutlich ändern, ginge man doch in den Wettbewerb mit Unternehmen wie Apple oder Amazon.

Gleichzeitig Sollten sich die Filmstudios und Youtube tatsächlich einigen, könnte sich einiges für die Plattform ändern. Fraglich ist, ob das Publikum, dass sich derzeit auf die „Gratis-Kultur“ von Youtube stützt, von einem kostenpflichtigen Verleih überzeugen lässt. Ebenso müsste Youtube im Falle von Urheberrechtsverletzungen deutlich drastischer auftreten als bisher, schon, um die eigenen Verleih-Einnahmen zu sichern.

Nicht nur aus dem letztgenannten Grund scheinen die Filmstudios schon länger mit einer gewissen Begehrlichkeit auf Youtube zu schauen und so könnte eine Verleih-Kooperation durchaus im gemeinsamen Interesse liegen.

Ein Erfolg könnte der Online-Verleih schon werden, wenn die Preisgestaltung unterhalb einer Mal-eben-kaufen-Schwelle angesiedelt ist und die Kunden ein breites Angebot aktueller Filme vorfinden.

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Filme und Fotos mit dem Pinguin

Freitag, 22. Mai 2009

Mit der Bildbearbeitung Gimp hat die Open-Source-Gemeinde längst bewiesen, dass Linux-Software selbst bei Multimediaanwendungen kommerziellen Produkten das Wasser reichen kann. Bei Videoschnittprogrammen kann man sogar wählen: von einfach und übersichtlich bis zu komplex und speicherhungrig, so das Computermagazin c’t in seinem Sonderheft “Linux”.

“Die Zeiten, in denen Linux-Nutzer für den Videoschnitt auf andere Systeme ausweichen mussten, sind längst vorbei”, erläutert c’t-Redakteurin Andrea Müller.

In den Programmen Kino und Avidemux finden vor allem Anfänger eine gute Lösung, um mit einfachem Videoschnitt zu beginnen. Kdenlive ist ein Projekt, das dank einer breiten Anwenderbasis bei Problemen schnell Lösungen bietet. Wer es möglichst professionell mag, kann zu Cinelerra greifen, eine Anwendung mit sehr vielen Funktionen, die auch hochauflösende Videos unterstützt. Der Preis dafür sind allerdings besonders hohe Hardware-Anforderungen wie vier Gigabyte Arbeitsspeicher.

Anders als Gimp laufen die meisten Programme für den Videoschnitt nur unter Linux und nicht auch unter einem Windows-System. Einen möglichst einfachen Einstieg in das freie Betriebssystem bietet Ubuntu. Die aktuelle Version 9.04 befindet sich auf der beiliegenden Heft-DVD des c’t-Sonderheftes.

Neben einer großen Auswahl weiterer Linux-Software bietet die DVD auch die Installation eines digitalen Videorecorders an. Das vdr-System lässt sich komplett mit einer Fernbedienung am TV-Gerät steuern.

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Die Geschichte des Internets

Donnerstag, 15. Januar 2009

Über das Blog Mercedes Bunz bin ich über diesen wirklich gut gemachten kleinen Film gestolpert, in dem die Geschichte des Internets illustriert wird. Auch wenn die Geschichte (natürlich) nur auf Englisch ist, ist es einfach sehr schön mit liebevoll gestalteten Icons illustriert. 


History of the Internet from PICOL on Vimeo.

Auf Deutsch kann die Geschichte des Internets natürlich auch in einigen Veröffentlichungen nachgelesen werden, beispielsweise in Vom Speicher zum Verteiler. Die Geschichte des Internet.

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Macworld-Revolution: Das MacBook Wheel

Mittwoch, 07. Januar 2009


Apple Introduces Revolutionary New Laptop With No Keyboard

Wenn es etwas wirklich geniales im Umfeld der Macworld Expo gab, dann diese Nachricht von Onion News Network. Achten Sie auf die Zitate (”everything is just a few hundred mouseclicks away”). Sehr schön ist auch der Ticker, der unter der Sendung durchläuft: “Study finds horseback riding just an expensive form of sitting”. 

Alles in allem ein liebevoll gestalteter Beitrag.

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So zwitschert Twitter

Freitag, 19. Dezember 2008

Wenn Sie schon immer mal wissen wollten, was es denn nun eigentlich an diesem seltsamen Twitter so zwitschert, ob sich Microblogging von Makrobiotik unterscheidet und wozu das alles gut sein soll, findet ein anmutiges Lehrstück hier in diesem Video des elektrischen Reporters:

Elektrischer Reporter – Microblogging: Leben in 140 Zeichen

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