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Artikel mit ‘TÜV’ getagged

Online-Kontaktplattformen: Das Internet vergisst nichts

Donnerstag, 28. Januar 2010

Soziale Online-Netzwerke werden immer beliebter. Doch verschiedene Fälle von Datenklau lassen aufhorchen.

“Durch eigene Unvorsichtigkeit oder Sicherheitslücken beim Betreiber kann die Veröffentlichung privater Informationen - etwa bei Bewerbungen - zu persönlichen Nachteilen führen”, so Martin Gasper, Experte von TÜV Rheinland anlässlich des Europäischen Datenschutztages am 28. Januar.

Jeder Nutzer sollte darum selbst aktiv werden, um seine Privatsphäre optimal zu wahren. Denn ob geschäftlich oder privat - alle Internet-Kontaktplattformen haben eines gemeinsam: Ihre Nutzer geben freiwillig persönliche Daten preis.

Der beste Schutz ist, private Informationen gar nicht erst zu veröffentlichen. Im digitalen Zeitalter ist dies allerdings meist nicht umzusetzen. Daher sollte jeder, der sich in sozialen Netzwerken engagiert, sehr genau überlegen, welche privaten Informationen er preisgeben will. Die Devise heißt: nur ausgewählte Daten anbieten - weniger ist oft mehr.

Gerade bei detaillierten Angaben oder Fotos aus dem Privatleben ist Vorsicht geboten: Der eigene Arbeitgeber findet in der Jobbörse die Bewerbung, der zukünftige Chef kompromittierende Partyfotos im privaten Netzwerk. Auch wer nur wenige persönliche Daten preisgibt, muss genau festlegen, wer diese online einsehen darf.

“Am besten nur direkte Freunde, eventuell noch einzelne Mitglieder oder bekannte Gruppen der Kontaktplattform, angeben”, rät der Datenschutzexperte.

Denn häufig ist die Veröffentlichung der Daten im gesamten Internet automatisch voreingestellt - deshalb bei Anmeldung auf einer Internet-Kontaktplattform immer direkt die Einstellungen zur Privatsphäre überprüfen.

Wichtig ist zudem, dass Nutzer sich bewusst und nach vorheriger Prüfung für nur eine Internet-Kontaktplattform entscheiden. Bei der Wahl der Internet-Kontaktplattform ist zu prüfen, ob die Datenschutzbedingungen leicht einsehbar sind, der Betreiber eine Selbsterklärung zum verantwortlichen Umgang mit Nutzerdaten veröffentlicht hat und die Einstellungen für die Privatsphäre unkompliziert gefunden und umgesetzt werden können.

Wer seine persönlichen Daten in verschiedenen Plattformen streut, verliert schnell die Übersicht.

“Das Internet ist nicht anonym und vergisst nichts”, warnt der Datenschutz-Experte.

Auch nachträgliches Löschen privater Daten hilft nicht unbedingt: Einmal veröffentlichte Informationen können jahrelang auf unterschiedlichen Servern schlummern - ohne Zugriff für die Betroffenen.

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Soziale Netzwerke schülerVZ, studiVZ und meinVZ erhalten TÜV-Prüfzeichen für Datensicherheit und Funktionalität

Mittwoch, 20. Januar 2010

Als erste soziale Netzwerke haben schülerVZ, studiVZ und meinVZ ihre Software-Plattformen durch TÜV SÜD überprüfen lassen. Das soziale Netzwerk wurde dabei auf Funktionalität und Datensicherheit überprüft und daraufhin zertifiziert. Der Test konzentrierte sich auf die Qualität der Anwendungssoftware in Hinblick auf Datenschutz, Datensicherheit und Funktionalität, wie die VZ-Netzwerke melden.

Überprüft wurde unter anderem der Umgang mit personenbezogenen Daten und deren Sicherheit gegen unbefugte Zugriffe. Außerdem hat TÜV SÜD die Funktionalität und Erreichbarkeit der Privatsphäre-Einstellungen, die Suche und Kommunikationsmöglichkeiten auf den Plattformen, den Registrierungsablauf und die VZ-Sicherheitsseite - die allen Nutzern wichtige Hinweise für den richtigen Umgang innerhalb der VZ-Netzwerke bietet - getestet. Das Ergebnis: Der technische Bericht und die TÜV-Zertifizierung bestätigen, dass die VZ-Netzwerke sowohl die gesetzlichen Anforderungen als auch die des TÜV SÜD erfüllen.

Markus Berger-de León, CEO der VZ-Netzwerke: “Wir freuen uns sehr, dass nun auch eine unabhängige Stelle bestätigt hat, dass die Daten unserer Nutzer sicher sind und sich unsere Nutzer zudem auf zentrale Funktionalitäten wie die Privatsphäre-Einstellungen verlassen können. Dies entspricht unserem Versprechen, welches wir anlässlich der Kampagne “Meine Daten gehören mir” ausgesprochen haben. “

Wolf-Rüdiger Heidemann TÜV SÜD: “Die VZ-Netzwerke sind die ersten sozialen Netzwerke, die wir auf Datensicherheit und Software-Funktionalität überprüft haben. Wir sind zu dem Ergebnis gekommen, dass schülerVZ, studiVZ und meinVZ die Anforderungen erfüllen.”

Um die Qualität und die Sicherheit von schülerVZ, studiVZ und meinVZ auf lange Sicht zu gewährleisten, werden sich die VZ-Netzwerke einer jährlichen Revisionsprüfung durch TÜV SÜD unterziehen.

(tok)

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Mit Bits und Bytes unterwegs

Dienstag, 03. März 2009

Stromsparende Computer sind auf dem Vormarsch. Das Notebook, als energieeffiziente Alternative zum klassischen PC, ist bereits in 41 Prozent der deutschen Haushalte angekommen, wie eine von Forsa durchgeführte repräsentative Bevölkerungsumfrage im Auftrag der Deutschen Energie-Agentur GmbH (dena) im Rahmen der Initiative EnergieEffizienz zeigt. Seit 2006 hat der Einsatz der tragbaren Computer um 9 Prozent zugenommen. Der Griff zum Notebook wirkt positiv auf Stromverbrauch und -kosten, denn im Vergleich zum klassischen PC spart der mobile Rechner mehr als 70 Prozent der Energie.

Notebooks sind wesentlich stromsparender als ein PC mit vergleichbarer Ausstattung samt Monitor. Denn um eine möglichst lange Akkulaufzeit zu erreichen, werden sie von den Herstellern auf effiziente Energienutzung ausgerichtet. Im Vergleich zu einem durchschnittlichen Computer lassen sich mit einem Laptop rund 35 Euro* Stromkosten im Jahr einsparen. Bei einer Leistungsaufnahme von etwa 30 Watt im Normalbetrieb, zahlt man für den mobilen PC nur rund 10 Euro* Stromkosten jährlich. Ein durchschnittlicher Desktop-PC mit Monitor verbraucht hingegen etwa 150 Watt im Betrieb und wirkt sich mit rund 45 Euro* auf die Stromrechnung aus. Die Initiative EnergieEffizienz empfiehlt Verbrauchern deshalb beim Kauf eines Computers zum Laptop zu greifen, um Stromverbrauch und -kosten zu senken.

Aber auch wenn gerade kein Computerkauf ansteht, lassen sich mit der Energiesparfunktion des PCs Strom und Geld sparen. Das Powermanagement kann die Leistungsaufnahme des Computers um bis zu 90 Prozent reduzieren. Eine ausführliche, schrittweise Anleitung zur optimalen Einstellung der Stromsparfunktionen bei verschiedenen Betriebssystemen gibt es unter www.stromeffizienz.de.

Doch nicht nur die Energieersparnis ist beim Laptop wichtig. “Doch für den privaten Gebrauch ist nicht unbedingt der modernste auch der beste Rechner”, betont Bernd Rippel von TÜV Rheinland LGA, der Gebrauchseigenschafts- und Sicherheitsprüfungen bei IT-Produkten durchführt. Wer ein neues Gerät kauft, sollte sich vorab überlegen, wofür er den mobilen Computer hauptsächlich verwendet.

Ersetzt ein Notebook den Desktop-PC zu Hause, sollte das Gerät über einen großen Bildschirm mit einer Diagonale von mindestens 17 Zoll verfügen. Bei einem solchen Display ermüden die Augen nicht so schnell und das Arbeiten fällt leichter, weil man zum Beispiel auch bei zwei nebeneinander geöffneten Dokumenten-Fenstern die Übersicht behält. Bei Reise-Laptops reichen dagegen 12 bis 14 Zoll meist aus. Zudem sollten diese Geräte wegen der ständig wechselnden Lichtverhältnisse kein glänzendes Display haben, rät Rippel. Hohe Helligkeit und guter Kontrast sowie eine gute Winkelsichtigkeit sind Merkmale, die der Käufer bereits im Fachgeschäft kontrollieren kann.

Zu groß und schwer sollte der PC für unterwegs auch nicht sein. Für den mobilen Einsatz reicht eine kleinere Festplatte, auf den DVD-Brenner kann man ganz verzichten. Zumal sich externe Geräte einfach durch USB-Anschlüsse anschließen lassen.

Der Desktop-Ersatz verfügt idealerweise über alle wichtigen Komponenten, um so unnötiges Kabelgewirr zu vermeiden. Wichtig beim Reise-Notebook ist eine hohe Akkulaufzeit.

“Wer sehr lange unterwegs ist, sollte einen Zweitakku immer im Gepäck haben”, rät der Experte. Grundsätzlich sollte man aus Kostengründen auf richtige Stromfresser verzichten. Geräte mit speziellen Notebook-Prozessoren und einem niedrigen Standby-Verbrauch helfen, Strom zu sparen. Käufer sollten sich hier genau beraten lassen und können zudem auf Siegel wie das Energiespar-Check-Zertifikat von TÜV Rheinland LGA oder den “Energy Star” für energieeffiziente Bürogeräte achten. Wer im Büro das Netzteil - möglichst mit dem GS-Zeichen für geprüfte Sicherheit - dauernd eingesteckt lässt, sollte dafür eine abschaltbare Steckerleiste nutzen. “Diese kann man vollständig vom Stromnetz trennen, um so zusätzlich Energie zu sparen“, betont Rippel.

* Das Meinungsforschungsunternehmen Forsa befragte im November 2008 im Auftrag der Initiative EnergieEffizienz über 2.000 Privathaushalte. Mehr zur Umfrage unter www.stromeffizienz.de.

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