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Externe Festplatten im Test

Dienstag, 05. Mai 2009

Welcher PC-Nutzer kennt das nicht - ruck, zuck ist der PC oder Laptop vollgestopft mit Musik, Filmen, Spielen und Videos. Wenn die eingebaute Festplatte dann aus allen Nähten platzt, hilft nur Daten-Entrümpeln oder zusätzlicher freier Speicherplatz “außerhalb” des Rechners. Die Redaktion von „Computer Bild Spiele“ hat in Ausgabe 6 zwölf externe Festplatten von 500 bis 2000 Gigabyte getestet.

Auf dem Prüfstand standen acht 2,5-Zoll-Modelle mit 500 GB Fassungsvermögen, zwei 3,5-Zoll-Exemplare mit 1,5 Terabyte und zwei Geräte mit stattlichen zwei Terabyte Fassungsvermögen.

Vorteil der 2,5-Zoll-Festplatten: Sie sind klein und leicht. Jedoch erreichen sie mit den im Inneren rotierenden Magnetscheiben maximal 5400 Umdrehungen pro Minute - das geht zu Lasten der Schreib- und Lesegeschwindigkeit: Kein Testkandidat unter den 2,5-Zoll-Festplatten schaffte ein hohes und damit “gutes” Tempo. Am schnellsten war in diesem Bereich noch der gut ausgestattete Testsieger “My Passport Essential 500 GB” von Western Digital (110 Euro).

Exot im Test war die “Tough Drive Leather” (2,5 Zoll, 500 GB) von Freecom, sie zog mit ihrer Lederhülle die Blicke auf sich. Wer sich den Speicher zulegen will, muss jedoch ein “mangelhaftes” Preis-/Leistungsverhältnis in Kauf nehmen und stolze 199 Euro hinblättern.

Der Vergleich zeigt: 3,5-Zoll-Geräte haben den kleineren Kandidaten einige Dinge voraus. Sie beschleunigen auf 7200 Umdrehungen pro Minute und sind im Gegensatz zu den kleinen Modellen mit bis zu 2000 Gigabyte Speicherplatz zu haben. Nachteil: Eine eigene Stromversorgung ist vonnöten. Dafür laufen sie problemlos sowohl an USB-Anschlüssen der Versionen 1.1 als auch 2.0.

Das Rennen unter den zwei 1,5-GB-Festplatten machte die “Free Agent Xtreme” von Seagate (rund 190 Euro), unter den beiden 2-Terabyte-Festplatten die sehr teure “2-Disk RAID External Hard Drive 2TB” von Verbatim (339 Euro).

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Viel Rechner für wenig Geld

Dienstag, 10. März 2009

Nach den Netbooks drängen nun die Nettops auf den Markt - kleine, kompakte Desktop-PCs mit Atom-Prozessor, Chipsatzgrafik und gefälligem Gehäusedesign zum Schnäppchenpreis ab 260 Euro. In Konkurrenz dazu stehen günstige Standard-PCs, die von den Herstellern mittlerweile mit sehr leistungsfähiger Desktop-Hardware ausgestattet werden. Die PC-Welt hat in ihrer aktuellen Ausgabe zwölf Nettops und Billig-PCs bis 400 Euro unter die Lupe genommen.

Anwender sollten sich vor dem Kauf eines Rechners in diesem Preissegment Gedanken über den Einsatzzweck machen. So eignen sich die Platz sparenden Nettops insbesondere für Textverarbeitung, Internet-Nutzung und das Abspielen von Musik- und Videodateien. Darüber hinaus arbeiten diese Geräte dank Intels Atom-Plattform sehr leise und überzeugen mit extrem niedrigen Verbrauchswerten von rund 40 Watt unter Volllast - bei Standard-PCs liegen die Werte meist deutlich über 100 Watt, so die PC-Welt. Wer hingegen anspruchsvollere Software zum Einsatz bringt, etwa zur Videobearbeitung oder 3D-Darstellung, für den ist ein gängiger PC aufgrund höherer Leistung die bessere Wahl. Gleiches gilt auch für Computerspiele, hier sind Nettops überfordert. Außerdem punkten Standard-PCs mit guten Aufrüstmöglichkeiten (Speicher-Upgrade), die bei Nettops gar nicht oder nur sehr eingeschränkt gegeben sind.

Testsieger ist die Eee Box B202 von Asus. Der Nettop-Pionier ist einfach zu bedienen, arbeitet fast unhörbar und gefällt durch schickes Design. Hinzu kommt der attraktive Preis von rund 270 Euro. Negativ schlägt das fehlende optische Laufwerk und die begrenzte Anzahl der Audio-Ausgänge zu Buche. Auf Rang zwei folgt der MSI Wind PC Nettop (circa 260 Euro) als PC-Welt-Preistipp. DVD-Brenner, Kartenleser, ein umfangreiches Software-Paket und dazu ordentliche Leistungswerte machen dieses Modell zum Schnäppchen unter den Nettops.

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Stromsparende Tischrechner auf dem Vormarsch

Donnerstag, 19. Februar 2009

Nachdem die billigen kleinen Netbooks den Laptop-Markt umgekrempelt haben, sorgen jetzt die sogenannten Nettops für Furore. Die kompakten Tischrechner mit Intels Atom-Architektur sind nicht nur klein und leicht, sondern benötigen auch nur wenig Energie. Das schreibt das IT-Profimagazin iX in seiner aktuellen Ausgabe 3/09.

Wie im Segment der Netbooks nimmt Asus auch bei den Nettops die Vorreiterrolle ein. Als erster Hersteller brachte er ein derartiges Gerät auf den Markt. Aber auch MSI und Shuttle warten mit Geräten auf, die allesamt zwischen 210 und 300 Euro kosten. Die kompakten Desktop-PCs verwenden die gleiche Architektur wie die Netbooks und sind alle mit Strom sparenden Atomprozessoren von Intel ausgerüstet.

Das Magazin hat die drei ersten Modelle auf den Prüfstand gestellt. Wie bei gleichem Chipsatz und ähnlicher Ausstattung zu erwarten, unterscheiden sich die drei Nettops nur geringfügig. Während der Atom N270 in der „Asus Eee Box B202“ und der Atom N230 im MSI-Gerät fast auf einem Niveau liegen, steigert der zusätzliche Kern des Atom 330 die Leistung im Shuttle-Gerät deutlich.

Der „Asus Eee PC“ fällt durch sein schmales und schickes Design auf und ist nahezu geräuschlos. Mit einem Verbrauch von 25 Watt im Leerlauf und 30 Watt unter Last zeigt er sich als besonders genügsam. Nur der Stromverbrauch von 9 Watt im ausgeschalteten Zustand fällt negativ auf. Darüber hinaus bietet Asus DVI, aber nur vier USB-Anschlüsse. Außerdem muss man bei der Größe auf ein DVD-Laufwerk verzichten.

Der „Wind PC“ von MSI besitzt zwar all dies, braucht dafür allerdings ein recht großes und weniger schickes Gehäuse. Der Dual Core-Atom des Gerätes von Shuttle bringt in einzelnen Fällen das Doppelte an Leistung mit. Ein wenig störend ist hier das Geräusch des dauerhaft laufenden Lüfters.

“Wie der Test der NetPCs zeigt, muss der Anwender mit Einschränkungen leben”, fasst iX-Redakteur Ralph Hülsenbusch zusammen. Besonders zu beachten seien die Beschränkung auf eine maximal 160 GByte große Platte und fehlende Steckplätze. “Allerdings kann man mit etwas Eigeninitiative mehr aus den Netbooks herausholen. Beispielsweise gibt es bereits für unter 70 Euro das Board für die Atom-CPU von Intel im miniITX/miniATX-Format”, ergänzt der iX-Spezialist.

 

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