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Artikel mit ‘Test’ getagged

Ein „gutes“ Navi unter 100 Euro

Montag, 04. Januar 2010

Alle Navigationsgeräte führen zum Ziel, doch flott sind nicht alle. Zu diesem Ergebnis kommt die Zeitschrift test in ihrer Januar-Ausgabe. Vor allem die TomToms berechnen die schnellste Route für lange Fahrtstrecken recht lahm. Auch die Modelle von Garmin und NavGear brauchen ein Weilchen, um zu orten, wo sie sind. Von den 16 getesteten Geräten schneidet deshalb nur jedes zweite beim Navigieren „gut“ ab.

Nie waren Navigationsgeräte günstiger. Ein „gutes“ Navi, das Mio Moov M305, ist schon für 94 Euro zu haben. Mit 8,8 Zentimetern Bildschirmdiagonale gehört es zu den kleinen seiner Art. Beliebter sind im Moment größere Geräte mit 10,9 Zentimetern wie der Testsieger Falk F12. Er kostet 325 Euro und überzeugt mit einer „guten“ Routenführung. Das Navi gibt klare Ansagen und zeigt übersichtlich, wo es lang geht.

Was einst der Kompass erledigte, funktioniert heute mit dem globalen Satellitenortungssystem GPS. Ändert sich der Standort, lässt sich daraus die Bewegungsrichtung- und Geschwindigkeit berechnen. Auf den meisten Navis sind schon detaillierte Karten für viele Länder Europas installiert. Wer zusätzliche oder aktualisierte Karten kauft, bringt sie über den heimischen PC oder ein Speichermedium auf das Navi. Die Preise für die Aktualisierung des Kartenmaterials schwanken von Anbieter zu Anbieter: Es kann kostenlos sein, aber auch bis zu 90 Euro kosten.

Hilfreich sind auch die Verkehrsdaten des Stauwarnsystems TMC. Fast alle Geräte im Test nutzen es und helfen so, einen Stau rechtzeitig zu umfahren. Abgesehen vom Mio Moov M305 können alle Navis auch Fußgänger lotsen.

Der ausführliche Test Navigationsgeräte findet sich in der Januar-Ausgabe von test oder im Internet unter www.test.de/navi.

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Netbooks haben Schwächen bei der Robustheit

Donnerstag, 24. Dezember 2009

Klein, leicht, günstig: Viele Käufer greifen mittlerweile lieber zu handlichen Netbooks statt zu schweren, teuren Notebooks. Welches von acht aktuellen Geräten den besten Kompromiss aus geringer Größe und maximaler Leistung bietet, hat die Computerbild getestet.

Der Vorteil von Netbooks: Sie sind handlich und halten im Akkubetrieb lange durch. Deshalb erfreuen sich die kleinen Geräte vor allem als Reisebegleiter und Zweit-PC großer Beliebtheit. Auch sind sie den Kinderschuhen schon längst entwachsen. Denn die Hersteller haben in jüngster Zeit aufgerüstet: Vier Testkandidaten bieten größere Festplatten als die Vormodelle, sechs haben bereits Windows 7. So ist das neue Betriebssystem beim Testsieger Eee PC 1101HA-Win 7 (399 Euro) vorinstalliert. Das Gerät punktet außerdem mit 233 Gigabyte-Festplatte, sehr langer Akku-Betriebsdauer und großem 11,6-Zoll-Bildschirm. Störend: Der Bildschirm ist nicht entspiegelt.

Die Tester deckten aber auch einen Schwachpunkt vieler Netbooks auf: mangelnde Robustheit. Beim Scharniertest wird der Monitor jedes Testkandidaten mehrere Tausend Mal auf- und zugeklappt und damit eine etwa dreijährige Nutzung simuliert. Ein qualitativ hochwertiges Gerät übersteht dies ohne Schäden.

Beim Toshiba NB200-110 (479 Euro) waren die Scharniere danach ausgeleiert und beim Hercules eCafé ec1000 (349 Euro) versagte die WLAN-Karte, zudem ließ sich das Netbook nicht ganz schließen. Eine Abwertung auf “mangelhaft” kassierte das Wind U100-1615W7S von MSI (349 Euro). Nach dem Scharniertest kam es im linken Scharnier des Bildschirms zu einem Kurzschluss, ein Teil der Elektronik brannte durch, das Gerät war kaputt. Und: Wer beim Nachmittagskaffee mit dem Netbook im Internet surft, sollte vorsichtig sein. Im Test genügten bereits 125 Milliliter Kaffee in der Tastatur, um ein Gerät funktionsunfähig zu machen. Die Tester ließen die Flüssigkeit zwar jeweils sofort wieder ablaufen, dennoch blieben die Tastaturen von drei Netbooks dauerhaft defekt.

Fazit: Fürs Surfen im Internet und für Büroprogramme sind Netbooks ideal. Für leistungshungrige Anwendungen wie Bild- oder Videobearbeitung oder grafisch aufwendige Spiele eignen sich die Geräte dagegen nicht. DVD-Brenner und Blu-ray-Laufwerk sind fast nie eingebaut, lassen sich aber extern anschließen.

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Flacher, sparsamer, brillanter

Montag, 30. November 2009

Bei vielen Familien stehen sie dieses Jahr wieder unter oder neben dem Tannenbaum - die großen, hochauflösenden Fernseher. Immer mehr TV-Sender strahlen ab diesem Jahr ein HD-Signal aus. Ob LED-Backlight, 200-Hertz-Technik oder DLNA-Netzwerkanschluss - die Hersteller versprechen viel Technik fürs Geld. Doch was davon braucht man wirklich? Und welches Gerät ist das Richtige für welchen Zweck? Mit ihrem test Spezial Fernsehgeräte will die Stiftung Warentest für Klarheit sorgen und bei der Kaufentscheidung helfen.

Insgesamt 59 Fernseher zwischen 380 und 2400 Euro wurden im Testlabor eingehend geprüft. Neben Geräten mit 80 und 94 Zentimetern Bildschirmdiagonale auch größere Formate jenseits von einem Meter. Jedes Gerät wird auf einer separaten Doppelseite ausführlich vorgestellt und bewertet. Dazu gibt es Erläuterungen zu Technik und Entscheidungshilfen für den Fernseherkauf.

Was den Testern dieses Jahr besonders auffiel: Insbesondere die LCD-Geräte sind nochmals deutlich besser geworden. Bei schnellen Bewegungen bleibt ihr Bild flüssig, die Geräte verbrauchen weniger Strom und auch wer neben dem Sofa sitzt, kann noch viele Details erkennen. Die bei Cineasten so beliebten Plasma-Fernseher haben dagegen an Boden verloren: Bewegtbilder zeigen sie häufig nur unscharf, insbesondere große Geräte mit Full-HD sind oft Stromfresser.

Wer nur noch hochauflösende Blu-Ray-Scheiben oder HD-Fernsehen schauen will, für den sind auch günstige Geräte keine schlechte Wahl. Bei der Darstellung von niedrig aufgelösten Signalen, etwa von DVD oder per DVB-T, sehen sie häufig aber nicht gut aus. Immer mehr Geräte bringen einen integrierten Tuner für das hochauflösende Fernsehen mit - das spart eine separate Settop-Box.

Weitere Informationen finden sich im test Spezial Fernsehgeräte vom 28. November 2009 (7,50 Euro). Das Heft kann auch unter www.test.de/shop bestellt werden.

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UMTS-Surfsticks im Praxistest

Freitag, 13. November 2009

Neben den Netzanbietern stellen auch zahlreiche Mobilfunk-Discounter Zugang zum Internet über UMTS-Sticks bereit. Das unabhängige Verbraucherportal online-tarife.de hat verschiedene Internet-Sticks von Netzanbietern und Discountern in der Praxis getestet.

Die Inbetriebnahme der UMTS-Sticks gestaltet sich immer ähnlich: Die benötigte Software liegt auf den Sticks bereit und installiert sich beim ersten Andocken an den PC oder den Laptop selbst. Kurz nach dem Auspacken und der Eingabe der PIN konnten alle Surf-Sticks in das Internet verbinden.

Kein HSDPA bei E-Plus

Der Praxistest von online-tarife.de verdeutlichte, dass sich die Anbieter bei der Übertragungsgeschwindigkeit kaum unterscheiden. Lediglich E-Plus und die Discounter, die das E-Plus-Netz nutzen, funken ohne den UMTS-Turbo HSDPA.

“Sie erzielten mit rund 0,3 MBit/s die langsamste Bandbreite im Test”, erklärt Markus Tillmann, Redakteur des Internetportals online-tarife.de.

Die anderen getesteten Surfsticks erreichten eine Upload-Geschwindigkeit von rund 1 MBit/s bei theoretisch erreichbaren 7,2 MBit/s. Da sich sämtliche Teilnehmer einer Mobilfunkzelle diese Geschwindigkeit teilen, wird sie in der Praxis nicht erreicht. Zum Vergleich: Mit einem Einsteiger-DSL-Anschluss ist man ähnlich schnell im Internet unterwegs.

Discounter lohnt oft

Es gilt, die Konditionen der Anbieter zu vergleichen:

“Für jedes Netz gibt es Discounter, die bei identischer Leistung günstiger sind”, so Tillmann. “Dort verbirgt sich das größte Sparpotential”.

Für Wenignutzer empfiehlt der Tarifexperte so genannte Tagesflatrates, die eine flexible Nutzung bei geringen Kosten ermöglichen.

Für alle Kunden gilt: Bevor man sich für ein Netz entscheidet, sollte bei den Anbietern ein Verfügbarkeits-Check gemacht werden, um Überraschungen vorzubeugen.

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Komplettanlagen aus Blu-ray-Player, Verstärker und Boxen

Dienstag, 03. November 2009

Wenn es ein scharfes Bild sein soll, darf auch satter Klang nicht fehlen: Blu-ray-Filme machen erst mit der passenden Soundanlage richtig Spaß. Damit sich Film-Fans die benötigte Technik nicht einzeln zusammenstellen müssen, haben viele Hersteller Komplettanlagen im Angebot: Außer Blu-ray-Player sind auch Verstärker und Boxen im Paket enthalten - sie sollen den TV-Ton kräftig aufpeppen. Ob Angebote ab 400 Euro ihr Geld wert sind, hat „Audio Video Foto Bild“ bei sechs Anlagen getestet.

Käufer haben die Wahl zwischen Komplettanlagen mit zwei Stereo-Lautsprechern und Bassbox (2.1) und Anlagen mit fünf Lautsprechern und Bassbox (5.1). Im Klangtest überzeugen beide Varianten: Alle Boxen liefern deutlich besseren Sound als die meisten Fernseher, Sprache und Musik wirken ausgewogener, klarer und kraftvoller.

Wirklichen Raumklang gibt es allerdings nur mit 5.1-Anlagen - den Hörtest gewann in dieser Kategorie die Samsung HT-BD1255, sie überzeugt bei Filmton und Musik mit besonders kraftvollem und natürlichem Klang. Von den drei getesteten 5.1-Geräten landete diese Anlage auf dem ersten Platz. Der Käufer muss jedoch tief in die Tasche greifen, für das Paket sind 880 Euro fällig. In der Kategorie der 2.1-Anlagen holte sich die HB354BS von LG mit ausgewogenem Stereoklang, bester Ausstattung und einem günstigen Preis von 400 Euro sowohl den Test- als auch den Preis-Leistungs-Sieg.

In punkto Bildqualität sind kaum Unterschiede zwischen den sechs Testkandidaten auszumachen. Alle eingebauten Blu-ray-Player geben Blu-ray-Filme in voller HD-Auflösung (1.920 x 1.080 Bildpunkte) wieder, die Bilder zeigen viele Details und natürliche Farben. Winzige Schwächen sind in hektischen Filmszenen zu erkennen: Dann stören bei fast allen Geräten sogenannte “Klötzchen” und leichtes Bildruckeln. Die Player spielen gekaufte und selbstgebrannte DVDs und CDs ab - akzeptieren aber nur wenige andere Audio- und Videoformate. Die getesteten Sony-Modelle (das 5.1-System BDV-E300 für rund 600 Euro sowie das 2.1-Set BDV-Z7 für etwa 1.000 Euro) geben nicht einmal das weitverbreitete Audioformat MP3 und das gängige Videoformat DivX wieder.

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Laserdrucker mit Schwächen und Gift

Dienstag, 29. September 2009

Laserdrucker arbeiten deutlich schneller als Tintenstrahldrucker und sind bei den Verbrauchskosten wesentlich günstiger. Das versprechen zumindest die Hersteller. Wer beispielsweise nur Briefe oder Tabellen druckt, spart mit einem Schwarz-Weiß-Laserdrucker angeblich viel Zeit und Geld. Ob das wirklich stimmt, hat das Magazin Computerbild bei sechs dieser Geräte zwischen 65 und 130 Euro getestet.

Zwar erfüllten die Schwarz-Weiß-Laserdrucker in Sachen Drucktempo die hohen Erwartungen - der Druck eines Briefes dauerte drei bis sechs Sekunden, eine Grafik drei bis zehn Sekunden – doch mussten sich die Geräte bei den Druckkosten günstigen Tintenstrahldruckern geschlagen geben. 3,06 Cent pro Textseite waren es beim Testsieger von Canon, der Ausdruck des Tintenstrahlers kostete nur 2,13 Cent pro Seite.

Besonders unerfreulich: Einige Hersteller haben in Sachen gesundheitsgefährdende Schadstoffe noch immer nicht dazugelernt. So ermittelten die Experten bei zwei Druckern sehr hohe Feinstaubwerte. Beim Epson EPL-6200L waren es 127.000 Partikel pro Kubikzentimeter, beim Oki B410d sogar 275.000 Partikel pro Kubikzentimeter.

Zum Vergleich: An Straßen mit hoher Belastung wurden bis zu 120.000 und nur in Spitzen mehr als 200.000 Partikel pro Kubikzentimeter gemessen. Außerdem hatten vier Drucker giftige “flüchtige organische Verbindungen” (TVOC) im Toner. Drei der vier Geräte belasteten mit diesen Schadstoffen auch die Raumluft, nur drei Drucker blieben unter den Grenzwerten. Der Testverlierer von Epson erwies sich als wahre Giftschleuder. Er erhielt deshalb die Gesamtnote “ungenügend”.

Im Test überzeugte kein Drucker auf ganzer Linie, selbst der Testsieger von Canon (i-Sensys LPB3100, 113 Euro) kam nicht über die Gesamtnote “befriedigend” hinaus. Dennoch: Drucktempo und die Druckqualität stimmten. Die Ausstattung der Schwarz-Weiß-Laserdrucker ließ jedoch zu wünschen übrig: USB-Anschlusskabel fehlten und mitgelieferte Druckerpatronen (Starter-Sets) waren nur halbvoll. Zudem erwiesen sich die Drucker als wahre Stromfresser. Im Betrieb verbrauchten sie zwischen 174 und 334 Watt Strom. Zum Vergleich: Tintenstrahldrucker begnügen sich mit bis zu 17 Watt.

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All-in-One-PCs machen klassischen Desktop-Rechnern Konkurrenz

Freitag, 07. August 2009

All-in-One-PCs sind eine attraktive Alternative zu klassischen Desktop-Rechnern. Sie vereinen Monitor, Boxen und Webcam in einem Gerät und bereiten dem Kabelgewirr ein Ende - Touchscreen-Modelle machen sogar Maus und Tastatur überflüssig. Was die aktuelle Geräte-Generation leistet und worauf Anwender beim Kauf achten sollten, zeigt die PC-Welt in ihrer Ausgabe 09/2009.

Bereits ab 470 Euro sind die neuen All-in-One-PCs zu haben. Da in den Rechner-Schnäppchen meist ein Intel Atom-Prozessor sowie ein Chipsatz mit integrierter Grafik verbaut ist, sind diese Computer nicht sehr rechenstark. Für Aufgaben wie Textverarbeitung und Tabellenkalkulation, das Absielen von DVDs und Musik-CDs, das Surfen im Internet sowie die Bearbeitung von Bildern aus der Digitalkamera reicht die Leistung aber vollkommen aus.

Vor dem Kauf sollten Anwender allerdings auf eine stabile Verarbeitung des PCs achten, denn die Kunststoffgehäuse der günstigen Geräte sind nicht alle verwindungssteif, berichtet das Computermagazin. Der Touchscreen muss so eingebaut sein, dass er beim Fingerdruck nicht nachgibt. Bei Stromverbrauch und Geräuschpegel lassen die Billigmodelle dagegen nichts zu wünschen übrig und überzeugen durchweg mit niedrigen Werten.

Nutzer, denen die grundlegenden Anwendungen nicht ausreichen, müssen deutlich tiefer in die Tasche greifen. Dafür bringen All-in-One-PCs der gehobenen Preisklasse zahlreiche Multimedia-Funktionen mit. Per Infrarot-Fernbedienung ist beispielsweise ein drahtloses Navigieren durch die Film- und Musikbibliothek möglich, über den TV-Eingang verwandelt sich der Rechner in einen Fernseher.

Nachteile: Die Geräte der Luxus-Klasse haben einen viel höheren Stromverbrauch als die Einsteiger-Modelle, und der Geräuschpegel kann auf empfindliche Ohren schon störend wirken. Die Redaktion rät daher, vor dem Kauf unbedingt eine Hörprobe zu machen.

Das Magazin hat jeweils fünf aktuelle All-in-One-PCs der Einsteiger- und Luxus-Klasse genau unter die Lupe genommen. Testsieger bei den günstigen Rechnern ist der Asus Eee Top ET1602 (etwa 470 Euro). Das Gerät überzeugt mit niedrigem Stromverbrauch, sehr leisen Betriebsgeräuschen und intuitiv bedienbarem Touchscreen. Kritikpunkt ist der fehlende DVD-Brenner. Im gehobenen Preissegment hat der HP Touchsmart IQ820 (rund 1.750 Euro) die Nase vorn. Der Testsieger hat ein Blue-Ray-Laufwerk an Bord und bietet eine ausgefeilte Touchsmart-Oberfläche. Durch seine luxuriöse Ausstattung ist das Modell in der Lage, die TV- und HiFi-Anlage zu ersetzen.

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Mit neuer Grafikkarte zu mehr Spielspaß

Freitag, 03. Juli 2009

Ohne eine halbwegs aktuelle Grafikkarte wird auch der schnellste PC beim Spielen oder beim Video gucken zur lahmen Schnecke. Schließlich sind neue Spiele und Programme meist leistungshungriger als die Vorgängerversionen. Wenn aber das Spiel stockt oder das Videobild ruckelt, muss es nicht gleich ein neuer Computer sein. Auch eine neue Grafikkarte schon für unter 100 Euro bringt neue Schubkraft für das Monitorbild. „Computer Bild Spiele“ hat in Ausgabe 8/09 sieben aktuelle Modelle getestet.

Mit den Mittelklasse-Modellen für rund 100 Euro lassen sich fast alle neuen PC-Spiele problemlos spielen, beispielsweise Autorennen, Sport- und Abenteuerspiele. Für die optimale Bildwiedergabe sollten jedoch mindestens ein moderner Mehrkern-Prozessor (ab 2,4 Gigahertz Taktfrequenz) und ein möglichst großer Arbeitsspeicher (ab 2 Gigabyte) im Computer stecken.

Der Test zeigt: Käufer erhalten für ihr Geld eine ordentliche Leistung, das Preis-Leistungs-Verhältnis aller Karten ist mindestens “gut”. Auf Platz 1 schaffte es die „Zotac Geforce 9800 GT“ (99 Euro) mit guter Bildqualität, einem akzeptablen Tempo bei der Bildberechnung und guter Ausstattung. Jedoch benötigt diese Karte eine zusätzliche Stromversorgung und verbraucht viel Energie.

Den Preis-Leistungs-Sieg schaffte die „Radeon HD 4670 Ultimate“ von Sapphire mit “sehr gut” und einem Preis von knapp 80 Euro. Allerdings kam kein Testkandidat über ein “befriedigend” im Endergebnis hinaus. Das schaffen angesichts der Testgrundlagen nur Oberklasse- und Top-Grafikkarten, die bis zu 400 Euro kosten.

Das Plus aller sieben Modelle: Sie arbeiten sowohl mit den Microsoft Multimedia-Programmsammlungen DirectX 9 als auch DirectX 10 zusammen. Die Version 10 ermöglicht unter Windows Vista bei Spielen noch glaubwürdigere und lebendigere Bilder, zudem erhöht sich die Darstellungsgeschwindigkeit.

(tok)

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E-Mail-Dienste im Test

Dienstag, 30. Juni 2009

Die Stiftung Warentest hat sich der elektronischen Post angenommen und kostenlose und bezahlte E-Mail-Dienste verglichen. Der Test in der Juli-Ausgabe der Zeitschrift test zeigt, dass man seine Post nicht jedem Dienst anvertrauen sollte und auch große Anbieter wie AOL, Microsoft Hotmail und T-Online Basic Federn lassen mussten. Keiner der 18 getesteten E-Mail Dienste schneidet mit dem Qualitätsurteil ”Gut“ ab. Der Anbieter 1email.eu erhielt sogar sowohl in der Standard-, als auch in der Profi-Variante ein „Mangelhaft“.

Der Testsieger „Google Mail“ besticht durch ein großes Postfach und eine Anhanggröße von bis zu 20 Megabyte. Einigen E-Mail-Diensten bereitet dies aber große Probleme. So wurde bei „AOL email“ und „Windows Live Hotmail“ eine langsame Datenübertragung festgestellt und Anbieter wie directBox, Web.de FreeMail und 1email.eu lassen erst gar keine Anhänge zu, die größer als zwei bis vier Megabyte sind. Wirklich geschützt vor nerviger Werbung ist man bei fast keinem der E-Mail-Dienste, doch es lassen sich Unterschiede feststellen. Wird man bei „GMX FreeMail“ und Web.de mit Werbemails überhäuft, so war „Yahoo Mail Plus“ im Testzeitraum sogar werbefrei und auch bei „Acor Pia basic“ erschien erstaunlich wenig Werbung. Probleme mit dem Virenschutz gab es nur bei zwei der Anbieter.

Mängel in den allgemeinen Geschäftsbedingungen treten häufig auf. Eine Vielzahl unzulässiger Klauseln führt so bei Anbietern wie zum Beispiel „Windows Live Hotmail“, „Web.De Club“ und „Yahoo! Mail“ zu einer Abwertung des Ergebnisses. Zudem liest man Kuriositäten in den Internetauftritten verschiedener Anbieter. Nutzer von Hotmail dürfen nicht „engstirnig“ sein und auch T-Online verbietet Inhalte, die „das Ansehen der Deutschen Telekom schädigen könnten“.

Getestet wurden die folgenden Dienste: „1email.eu Profi“, „1email.eu Standard“, AOL eMail“, „Arcor Pia basic“, „Arcor Pia plus“, „directBox free“, „directBox pro“, „freenet Mail Basic“, „freenet Mail Power“, „GMX FreeMail“, „GMX TopMail“, „Google Mail“, „T-Online eMail Basic“, „Web.De Club“, „Web.De FreeMail“, „Windows Live Hotmail“, „Yahoo! Mail“, „Yahoo! Mail Plus“.

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iPhone 3G S im Test

Dienstag, 23. Juni 2009

Seit ein paar Tagen ist nun das neue iPhone 3G S im Handel. Hersteller Apple verspricht mit der neuesten iPhone-Generation schnelleres Internet, mehr Akku-Ausdauer, Videos und bessere Fotos.

Ob das stimmt, klärte die Computerbild in einem Labortest: Einer der Hauptkritikpunkte von Besitzern der zwei ersten iPhone-Modelle ist  der schwache Akku. Das neue Gerät hält nun bis zu 21 Prozent länger durch: Bei intensiver Dauernutzung kommt es auf 29 Stunden Betriebszeit, in Bereitschaft schafft es maximal 340 Stunden. Und die maximale Gesprächszeit pro Akkuladung wurde sogar um bis zu 60 Prozent verlängert (bis zu 8 Stunden Dauertelefonie).

Das iPhone ist wie geschaffen für die mobile Nutzung des Internets - je schneller also die Verbindung, desto besser. Apple hat beim neuen Modell an der Temposchraube gedreht: Im Test schaffte das Handy im T-Mobile-Netz Datenraten von durchschnittlich 6,8 Megabit pro Sekunde und Spitzenwerte von mehr als 7 Mbps - schneller als mancher DSL-Anschluss. Und auch der renovierte Internet-Browser überzeugt mit Geschwindigkeit und guter Seitendarstellung: Er konnte drei Viertel der Test-Internetseiten darstellen.

Für den Schnappschuss unterwegs gibt es jetzt eine eingebaute 3-Megapixel-Kamera, bislang waren es nur 2 Megapixel. Doch das Ergebnis ist mittelmäßig: Die Bilder sind zwar detailreicher, teils aber wesentlich dunkler als zuvor. Außerdem stören Farbverfälschungen und Bildrauschen. An die Qualität bewährter Fotohandys wie das Nokia N96 kommt das Apple-Handy nicht ran. Immerhin: Das neue iPhone kann jetzt Videos aufzeichnen.

Gut für Musikfans: Endlich funktionieren auch Stereo-Bluetooth-Kopfhörer mit einem iPhone. Allerdings reagierte das Handy im Test bei verschiedenen Kopfhörern nicht auf die Bedientasten für den Titelsprung. Auch sind die Bluetooth-Funktionen nicht ganz auf dem neusten Stand der Technik. So lassen sich etwa Fotos oder Videos nicht auf andere Handys übertragen.

Ungewöhnliche Neuerung: Wer zu Fuß unterwegs ist, kann sich mit einem auf dem Bildschirm eingeblendeten, magnetischen Kompass orientieren. Weitere neue Funktionen des iPhone 3G S wie MMS, eine Schreibtastatur im Querformat und eine Diktierfunktion sind dagegen nicht dem Gerät selbst, sondern der neuen Software iPhone OS 3.0 zu verdanken. Davon profitieren auch Nutzer der Vorgängerversionen: Mit Hilfe von iTunes lässt sich das Software-Update gratis auf allen älteren iPhone-Modellen installieren.

Wer sich das neue iPhone 3G S zulegen will, muss weiterhin tief in die Tasche greifen: Es ist in Deutschland vorerst nur mit einem 2-Jahres-Vertrag von T-Mobile erhältlich und kostet je nach Tarif zwischen 1 und 250 Euro. Dazu kommen je nach Freiminuten und Internetpaketen monatliche Kosten zwischen 24,95 und 119,95 Euro.

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