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Artikel mit ‘Stop-Motion’ getagged

Blühender Unsinn statt dumpfer Datenlandschaften

Samstag, 07. Februar 2009

In Zeiten, in denen große Unternehmen sich mehr mit den Daten Ihrer Mitarbeiter zu beschäftigen scheinen als mit ihren Kernkompetenzen, kann es dem von schlechten Nachrichten frustrierten Bürger nur Recht sein, auch einmal etwas zu hören, das nichts mit Überwachung, Datenklau, Trojanern und dergleichen zu tun hat.

Aus diesem Grund gibt es in unserer heutigen Samstagsausgabe garantiert nichts, das sich zu ernsthaft mit dem PC auseinandersetzt.

Lassen Sie sich von mir auf eine kleine Zeitreise in die Kindheit mitnehmen. Wie so etwas aussehen kann, sehen Sie hier:


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Playmobil im Internet

Samstag, 07. Februar 2009

Leider ist in dieser Woche der Playmobil-Erfinder Hans Beck verstorben. Die von ihm kreierten Plastikfiguren sind längst über das reine Kinderspielzeug hinausgewachsen und haben Kultstatus erlangt …

Hans Beck wurde 1929 als ältester Sohn eines selbständigen Kaufmanns in Thüringen geboren. Sein Meisterwerk gelang ihm 1971, als der „Mustermacher“ der Firma Brandstätter eine 7,5 cm große Figur mit beweglichen Armen und Beinen, Greifhänden und einer sympathischen Ausstrahlung schuf. Im Herbst 1974 gelangten die ersten Packungen in die Regale der Spielwarenläden. Im Jahr 2006 wurden über 2 Milliarden Figuren produziert, die nicht nur die Kinderzimmer bevölkern.

Um nun die Kurve zum Internet zu bekommen: Playmobil ist längst nicht nur etwas für Kinder, sondern Objekt vielfältiger kreativer Ansätze geworden. So werden die kleinen Zeitgenossen aus Plastik gern als Darsteller für Internetkurzfilme genutzt, wie etwa diesen hier

 

Wenn Sie über eine Webcam verfügen und irgendwo noch ein paar Playmobil-Figuren finden, werden Sie doch selbst auch einmal zum Wohnzimmer-Regisseur …

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Die andere Fraktion …

Samstag, 07. Februar 2009

Natürlich gibt es nicht nur Playmobil, sondern auch die Lego-Fraktion. Das Unternehmen hat nicht nur die berühmten Spielsteine erfunden, sondern brachte im August 1978 auch eigene Minifiguren auf den Markt, von denen inzwischen rund vier Milliarden die Erde bevölkern. Einblicke in das Leben der kleinen Lego-Helden, zu denen neben „Normalberufen“ wie Polizisten, Krankenschwestern und Astronauten auch „Stars“ wie Luke Skywalker, Indiana Jones und Harry Potter gehören, bietet die Webseite www.GoMinimanGo.com.

Mit den Star Wars-Charakteren spielen die Lego-Minifiguren erstmals die Rollen von Filmhelden. Sie nehmen seither als Harry Potter, Spider-Man, Darth Vader, Luke Skywalker, R2-D2, Batman und aktuell als Indiana Jones immer wieder die Gestalt von fiktiven Figuren aus Film und Fernsehen an und stacheln damit die Phantasie der PC-Filmer an, wie etwa in diesem Nachbau von „Dinner for One“:

 

Oder auch in dieser Version von „Indiana Jones“:


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Gibt’s was auf Papier?

Samstag, 07. Februar 2009

Wenn Sie mehr über die so genannten „Brickfilme“ mit Lego-Figuren erfahren möchten, lohnt sich möglicherweise ein Blick in das Buch „Stop-Motion-Animation: Konzeption und Produktion eines Brickfilms“ von Christina Kellner.

Laut der Amazon-Beschreibung verwendete die Autorin die Stop-Motion-Animation mit Lego-Figuren für einen Werbefilm zur Fußball-Weltmeisterschaft 2006, wobei ergänzend 3D-Animationen und Realfilmanteile hinzukamen. Auf der Basis dieser Erfahrung will das Buch einen Überblick über diverse Gestaltungsmöglichkeiten und deren Umsetzung im Film geben. 

Mit ein paar Legosteinen können Sie dann beispielsweise so etwas realisieren:

Wie dieses Video in der Produktion aussieht, zeigt dieser Film

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Wie geht’s weiter …

Samstag, 07. Februar 2009

Wenn Sie nun eventuell neugierig geworden sind und selbst losfilmen möchten, hilft Ihnen die passende Software bei ihrer Filmkreation. Mac-Benutzer können beispielsweise auf iStopMotion zurückgreifen. Mit iStopMotion kann jeder mit seinem Mac und einer Digitalkamera StopMotion-Trickfilme und Animationsfilme drehen. Dazu wird einfach die Videokamera, eine Webcam oder eine Digitalkamera an den Mac angeschlossen. Besondere Vorkenntnisse als Regisseur sind nicht nötig, das Programm ist recht übersichtlich gestaltet.

iStopMotion 2 gibt es in drei Varianten, die sich an unterschiedliche Benutzergruppen richten. iStopMotion 2 Home richtet sich an Familien. Mit dieser Version können Eltern ein großartiges Wochenende mit Ihren Kindern verbringen, wie David Pogue, Kolumnist der New York Times, zu berichten weiß. Sie müssen sich unbedingt das Video ansehen – es zeigt Ihnen auf grandiose Weise, was mit Stop-Motion-Filmen so machbar ist. Die Express-Version ist optimal für ambitionierte Hobby-Animationskünstler geeignet und enthält viele Pro-Funktionen. iStopMotion Pro schließlich ist für professionelle Anwender gedacht, die mit Animationen Geld verdienen (wollen).

Für PC-Anwender gibt es im Internet ebenfalls eine ganze Reihe von interessanten Produkten, wie etwa StopMotion Pro, die Software, mit der auch die berühmten „Wallace & Gromit“-Filme gedreht werden.

Von StopMotion Pro, das übrigens, im Gegensatz zur Webseite, auch Deutsch kann, ist hier auch eine Testversion verfügbar. Die Software ist, je nach Version, zu Preisen zwischen 70 und 1800 Dollar erhältlich. Ein Vergleich der Versionen ist hier zu finden.

Interessant erscheinen auch noch die englischsprachige Stop Motion Station und der Stop Motion Animator, ebenfalls englischsprachig. 

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