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Artikel mit ‘Software’ getagged

Online-Auktionen leicht gemacht

Dienstag, 05. Januar 2010

Weihnachten ist vorbei - und viele Geschenke landen gleich wieder bei eBay. Wer Überflüssiges im Internet-Auktionshaus verkaufen möchte, rückt seine Angebote mit Verkaufsprogrammen ins rechte Licht. Die Computerbild hat sechs Programme getestet.

Nutzer können Angebote zwar direkt auf der Internetseite von eBay per Browser erstellen, Verkaufsprogramme bieten jedoch interessante Zusatzmöglichkeiten: Damit lassen sich in Ruhe mehrere Auktionen einrichten und gesammelt mit einem Klick an eBay übertragen. Weiterer Vorteil: Einige Programme haben Vorlagen an Bord, um das Produkt optisch ansprechend zu präsentieren. Nicht zuletzt sollen sie den Überblick über alle gebührenpflichtigen und kostenlosen eBay-Optionen erleichtern und bei der Verkaufsabwicklung helfen.

Im Test überzeugte der eBay-eigene Turbolister: Das Einstellen der Artikel klappt gut, alle wichtigen eBay-Optionen und Zahlungsmethoden stehen zur Verfügung. Mustertexte und Auswertungsmöglichkeiten, etwa eine Übersicht der Monatsumsätze, fehlen jedoch. Insgesamt schaffte das Gratisprogramm aber als einziger Testkandidat das Ergebnis “gut” und damit Platz 1.

Dass ein hoher Preis keine Garantie für ein gutes Programm sein muss, zeigt die Software Mercurius von EB Sellet Ltd. Für satte 48 Euro liefert das Programm zwar Mustertexte und bietet viele Funktionen zur Kaufabwicklung, ist allerdings sehr umständlich zu bedienen: Unverständliche Meldungen, sich überlappende Programmfenster und wenig aussagekräftige Menü-Elemente nerven - Testfazit: “befriedigend”.

Ärgerlich: Kein Programm beinhaltet eine Vorlage für einen formal richtigen Gewährleistungsausschluss. Um juristische Streitigkeiten von vorneherein zu vermeiden, sollte ein Gewährleistungsausschluss für eBay-Privatverkäufer Standard sein. Die Computerbild liefert im aktuellen Heft einen entsprechenden Mustertext. Grundsätzlich gilt: Die getesteten Programme eignen sich nur für Privatverkäufer. Wer gewerblich auf eBay tätig sein will, braucht spezielle Software für Profiverkäufer.

(tok)

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Programmiersprachen sind wieder in

Donnerstag, 31. Dezember 2009

Lange Jahre in den Hintergrund gerückt, sind Programmiersprachen heute wieder angesagt. Leistungsfähige Plattformen und Frameworks sind nach wie vor wichtig, aber die Erkenntnis nimmt zu, dass man sie mit guten Programmiersprachen deutlich produktiver verwenden kann. Das schreibt das IT-Magazin iX in seinem Special “Programmieren heute”.

In der Vergangenheit war es in der Programmierwelt wichtiger, ein Anwendungs-Framework zu kennen und zu beherrschen, als die Programmiersprache dahinter elegant einsetzen zu können. Die Relevanz einer Sprache maß man in erster Linie an den verfügbaren Bibliotheken und Frameworks, während ihre Potenziale in den Hintergrund traten.

In jüngerer Zeit aber hat das Interesse an Programmiersprachen und ihren Funktionen wieder zugenommen. Das iX Special “Programmieren heute” bietet auf 148 Seiten einen Überblick zum Status quo heutiger Softwareentwicklung. So gibt es ausführliche Artikel zu den Updates beinahe aller wichtigen Programmiersprachen, von Java über die C-Familie, Ruby, PHP, Python, JavaScript, Lua und Perl bis hin zu Newcomern wie Scala und F#.

Die Redaktion hinterfragt aber auch aktuelle Hype-Themen wie Cloud- und Mobile Computing, RIAs sowie Parallel Programming und die Renaissance funktionaler Programmierung. Einen Ausblick in die Tool-Welt von morgen geben Artikel zu Visual Studio 2010 und Eclipse 4. Und auch die sogenannten weichen Faktoren kommen nicht zu kurz: Die Leser finden hierzu Artikel über Scrum, Requirements Engineering und Tipps ausgewählter Programmierexperten.

Weitere Beiträge thematisieren die Softwareentwicklung in der Embedded-Welt und geben schließlich eine Erläuterung der Programmierwelt anhand eines Möbius-Bands.

Zum Heft gehört eine DVD mit rund 7,5 Gigabyte Software (darunter sämtliche “Visual Studio 2008 Express”-Editionen, Eclipse, NetBeans, viele Web-Frameworks und sämtliche Episoden des SoftwareArchitekTOUR-Podcasts).

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Mal so gesagt – Spracherkennung für den Hausgebrauch

Donnerstag, 29. Oktober 2009

Seit es Computer gibt, wünschen wir uns möglichst einfache Methoden zur Kommunikation mit dem Rechner. Graphische Oberflächen und die Mausbedienung sollen uns von komplizierten Befehlsketten befreien, drucksensitive Zeichenstifte erlauben ein nahezu ‚natürliches’ Zeichnen am Bildschirm und Touchscreens sollen uns helfen, ganz intuitiv per Fingerzeig zu arbeiten. Doch ausgerechnet Texte geben wir immer noch mit der von der Schreibmaschine ‚ausgeliehenen’ Tastatur ein.

Speziell bei der Eingabe von Texten ist die Tastatur nicht jedermanns Sache. Entweder macht man Schreibfehler oder es tippt sich einfach zu langsam, obwohl man den Text doch schon fertig im Kopf hat. Da wäre ein Diktat deutlich schneller – aber wer kann sich heute schon eine Sekretärin leisten?

Leider haben sich bisher alternative Benutzungskonzepte mit Spracherkennung nicht vollständig durchsetzen können. Darum freue ich mich besonders, heute einen besonders spannendes Produkt testen zu können: Die Spracherkennungs-Software MacSpeech Dictate. Dieses handliche Programm für den Macintosh soll dafür sorgen, dass ich nahezu vollständig auf meine Tastatur verzichten kann. Statt dessen nutze ich hier ein mitgeliefertes Headset und spreche meine Befehle und Texte in ein Mikrofon.

Damit mich der Computer auch richtig versteht, ist ein wenig Fleißarbeit vor der eigentlichen Programmnutzung angesagt. Mit speziellen Trainingstexten lernt das Programm, wie meine Stimme klingt und wie ich bestimmte Worte ausspreche. Schon nach wenigen Minuten verfügte die Software damit über ein Profil in meiner Stimme und ist der Lage, Texte direkt in Worte diktiert zu bekommen.

Das ist zwar zunächst noch ein kleines bisschen holperig, auch das Headset fordert ein wenig Gewöhnung, aber es ist erstaunlich, wie hoch der Trainingserfolg bereits nach wenigen Versuchen ist. Der Hersteller gibt die Trefferquote beim Erkennen von Worten mit 99 Prozent an. Damit fallen natürlich immer noch einige Fehler in einem längeren Text auf, doch lassen sich gerade längere Beiträge relativ schnell zu Papier bringen. Die Korrektur der wenigen „Ausreißer“ ist dann schnell geschehen. Außerdem lernt das System ständig dazu, so dass man nach einigen Tagen eine recht gute Erkennungsrate erreicht und frustrationsfrei arbeiten kann. Insgesamt eine tolle Methode, um einmal vom Zwei-Finger-Suchsystem wegzukommen.

Mit Word reden

Wünschen Sie sich auch manchmal, Ihre Briefe in Word ohne umständliche und zeitraubende Tipperei eingeben zu können? Ich habe mich jetzt einmal durchgerungen und meinem Mac das Programm MacSpeech Dictate zur Spracherkennung spendiert. Spracherkennungsprogramme sind heute schon recht erschwinglich und ab etwa 100 Euro im Handel erhältlich.

Eigentlich hatte ich mich seelisch schon auf ein mittleres Desaster eingestellt und dementsprechend mit gemischten Gefühlen das mitgelieferte Headset von MacSpeech Dictate an den USB-Port angeschlossen. Aber ich muss sagen, ich bin angenehm überrascht worden.

Nach der Installation der Software wurde ich aufgefordert, dem Programm mit einigen vorgefertigten Texten beizubringen, wie ich spreche – dann konnte es auch schon mit dem so genannten Diktatmodus weitergehen.

Mit eingeschaltetem Diktatmodus ist das Arbeiten mit Word ein völlig neues Erlebnis – ich konnte flüssig meinen Text sprechen, der mit kaum merklicher Verzögerung erstaunlich akkurat auf dem Bildschirm erschien, wenn auch – was beim ersten Versuch kein Wunder ist – noch nicht ganz fehlerfrei.

Auch wenn man sicher keine Wunder erwarten darf – zumindest nicht, ohne die Software etwas länger zu trainieren, ist es doch faszinierend, seine Briefe und Berichte in ganz normalem Plauderton zu Papier bringen zu können.

MacSpeech Dictate setzt auf die bewährte Spracherkennungstechnologie von Dragon, die auch in vielen PC-Programmen Anwendung findet. Hier muss man weder langsamer sprechen noch längere Pausen machen. Stattdessen spricht man einfach seinen Text – Sie würden staunen, wie schnell man im Vergleich zur Tastatur ist – und kann nach dem Diktat die falsch verstandenen Worte mit einem speziellen Korrekturmodus ausbessern.

Je länger man das Programm benutzt, um so besser wird es, denn die Software passt sich automatisch und beständig dem Sprechverhalten an und lernt dazu. Und natürlich können Sie bestehende Texte verwenden, um MacSpeech Dictate Ihren persönlichen Textstil und Ihren Wortschatz beizubringen.

Natürlich sind wir mit Programmen zur Spracherkennung noch längst nicht auf dem Niveau von „Raumschiff Enterprise“, aber in meinem Test konnten immerhin schon weit über 90 Prozent meines Diktates fehlerfrei übertragen werden – nach nur knapp fünfzehn Minuten Training. Und es macht wirklich Spaß, die Arbeit mit Word einmal anders zu gestalten und nicht immer nur in die Tasten zu hauen.

Spracherkennungssoftware gibt es natürlich nicht nur für den Mac – in der Windows-Welt hat beispielsweise auch Dragon Naturally Speaking einen guten Ruf und soll exzellente Ergebnisse liefern.

MacSpeech Dictate benötigt einen Mac mit Intel-CPU, Mac OS X 10.5.6 “Leopard” oder Mac OS X 10.6 “Snow Leopard”, gut 2GB Festplattenplatz und 1GB RAM, 2GB sind allerdings für diese rechenintensive Anwendung deutlich sinnvoller. Das Programm kostet rund 229 Euro.

MacSpeech im Einsatz

Wirklich spannend ist es ja zunächst einmal, zu schauen, wie lange so eine Spracherkennungssoftware braucht, bis sie wirklich einsatzfähig ist. Ich möchte hier daher mit Ihnen einfach einmal beobachten, wie man MacSpeech Dictate installieren und „startbereit“ machen kann.

Zur Software, die ganz einfach durch Verschieben des Programms von der CD in den Programme-Ordner des Macs installiert wird, gehört auch noch ein speziell für den Einsatz mit der Spracherkennung zertifiziertes Headset vom bekannten Hersteller Plantronics.

Nachdem auch die Daten-DVD installiert wurde und die Software gestartet wurde, wird das Headset per USB mit dem Rechner verbunden und ein Profil für den Benutzer erstellt. Dann wird ein kurzes Sprachtraining durchgeführt.

Wenn Sie nun erwarten, dass Sie einige Stunden in Trainingstexte investieren müssen, werden Sie überrascht sein, denn Dictate ist bereits nach etwa fünf Minuten, in denen Sie einen Übungstext samt Satzzeichen vorlesen, mit dem ersten Training fertig.

MacSpeech Dictate verfolgt den vorgelesenen Text und vergleicht ihn mit seiner internen Vorlage. Wenn der Satz zugeordnet werden konnte, also vom Programm verstanden wurde, wird der entsprechende Text grün gefärbt. Wird der Text nicht erkannt, wird er in Rot dargestellt und muss noch einmal vorgelesen werden.

MacSpeech Dictate verarbeitet nach der Aufnahme den gelesenen Text und zeigt danach ein kleines, über Ihrer Anwendung schwebendes Bedienfenster an. Dieser Vorgang dauert eine knappe Minute, dann ist Dictate bereit zum ersten Einsatz.

Dieses standardmäßig eingeblendete Bedienfenster lässt sie das Mikrofon ein- und ausschalten (in unserem Bild, durch das rote Schild erkennbar, ausgeschaltet) und der Betriebsmodus – MacSpeech Dictate unterscheidet zwischen Diktat-, Befehls-, Buchstabier- und Schlafmodus – umschalten. Zusätzlich wird der Titel des gerade aktiven Fensters eingeblendet – etwa der Name des Word-Dokumentes, das Sie gerade bearbeiten.

Wie schon erwähnt, bietet Dictate 3 Arbeitsmodi und den „Schlafmodus“, um das Programm kurzzeitig in einen Ruhezustand zu versetzen – mit dem Zuruf „Aufwachen“ ist es dann auch gleich wieder einsatzbereit.

Der Diktatmodus dient, wie der Name schon nahelegt, zur Eingabe der Texte, während der Befehlsmodus die Steuerung des Rechners und der Programme dient. Hier kann man beispielsweise Fenster öffnen, Programme starten und dergleichen mehr. Da man nicht immer alle Befehle im Kopf haben kann, kann man sich zusätzlich ein Fenster einblenden lassen, das die verfügbaren Befehle zeigt. Es hilft aber, wenn man sich einige Befehle aus dem Handbuch einprägt.

Dictate bietet selbst ein eigenes Textfenster an, in das man seine Texte diktieren kann. In diesem Diktatfenster gibt es die Möglichkeit, den Text nachträglich noch zu editieren - natürlich über Strafbefehle - aber Dictate erlaubt es natürlich in nahezu allen Programmen zu diktieren. In der Anfangsphase ist es aber sicher sinnvoller, zunächst in das Diktatfenster zu “sprechen” und den Text erst danach in die entscheidende Anwendung zu kopieren.

Wenn der Text am Anfang noch einige Fehler aufweist, kann man sich auch über die Einstellungen von MacSpeech Dictate helfen. Hier kann man einen Schieber „Texterkennung“ von Geschwindigkeit in Richtung Genauigkeit ziehen, was die Texterkennung noch einmal verbessert, ohne dass das Programm deutlich langsamer wird. Dafür spart man sich einige nachträgliche Korrekturen.

Viele Menschen benötigen ein ganz spezielles Vokabular. Auch hier hilft Dictate mit einem besonderen Feature. Über den Wortschatz-Editor lassen sich individuelle Begriffe und Fachwörter ganz einfach neu anlegen, indem man das Wort eingibt und danach dem Programm dreimal vorspricht.

In meinem Test arbeitete MacSpeech Dictate mit jedem Programm, von Word über Mail bis zu Photoshop zusammen. Die Programme ließen sich problemlos per Sprache steuern. Wirklich überraschend war die Genauigkeit bei der Spracherkennung. Ich musste nicht hochkonzentriert sprechen und habe dennoch bereits nach der ersten kurzen Trainingsphase nahezu fehlerfreie Texte erhalten. Nachdem ich noch einmal etwas Zeit in zusätzliche Diktate investiert habe, sind die Ergebnisse nun wirklich erstklassig. Die Software ist zuverlässig und der Funktionsumfang eindrucksvoll – was man bei dem durchaus gehobenen Preis allerdings auch erwarten kann.

Nicht zu verkennen ist aber, dass man auch bei einer hochwertigen Spracherkennung noch keine Wunder erwarten kann – Fehler treten ab und an auf und auch die Befehle zur Steuerung der Programme wollen erst einmal gelernt werden. Dann aber ist MacSpeech Dictate ein wirklich hilfreiches Programm, das die Tastatur zwar nicht gänzlich überflüssig macht, aber doch in vielen Fällen die tägliche Arbeit deutlich erleichtert und beschleunigt.

Was bietet Dictate?

Die Hauptfunktionen von Dictate sind die drei verschiedene Modi Befehlsmodus, Diktatmodus und Buchstabiermodus. In allen drei Modi kann ohne Pause oder besondere Betonung diktiert werden – die Spracherkennung funktioniert kontinuierlich. Hilfreich beim Verfassen von Standardschreiben und E-Mails ist auch die Möglichkeit, Textbausteine zu definieren, die über spezielle Sprachkommandos aufgerufen und eingefügt werden können.

Die eingebaute Assistentenfunktion und Befehlsübersicht helfen dabei, zügig mit dem Programm zu arbeiten. Interessant ist dabei vor allem die Möglichkeit, problemlos eigene Begriffe dem Wortschatz des Programms hinzufüge zu können und komplizierte Begriffe über den Buchstabiermodus Buchstabe für Buchstabe eingeben zu können.

Das Vokabular von Dictate ist von Hause aus bereits sehr umfangreich und macht das Diktieren fast aller Texte ohne zusätzlichen Aufwand möglich, zumal sich das Programm kontinuierlich der Sprechweise des Anwenders anpasst.

Wenn mehrere Benutzer die Spracherkennung am gleichen Rechner nutzen sollen, kann mit individuellen Sprachprofilen für jeden Anwender gearbeitet werden.

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Der “Duden Korrektor 6.0″ ist “Software des Jahres 2009″

Montag, 19. Oktober 2009

Der “Duden Korrektor 6.0” für Microsoft Office und Works zählt in der Kategorie “Lernen & Wissen” zu den Gewinnern des Publikumspreises “Software des Jahres 2009″. Die Auszeichnung verleiht das Downloadportal “Softwareload”. Mehr als 400 000 Internetnutzer haben per Onlinevoting vom 1. bis zum 30. September 2009 ihre Favoriten in 14 Software-Kategorien gewählt.

Die Rechtschreib- und Grammatikprüfung von Duden ist im Juli dieses Jahres in neuer 6.0-Version erschienen. Der Wortschatz wurde aktualisiert und erweitert. So kennt die Korrektursoftware jetzt auch die mehr als 5 000 Wörter, die neu in die 25. Auflage des Standardwerks der deutschen Rechtschreibung aufgenommen worden sind, darunter zum Beispiel “Blogosphäre”, “fremdschämen” und “twittern”. Dabei prüft und korrigiert das Programm nicht nur nach der 25. Auflage des Rechtschreibdudens, sondern enthält diese auch zum bequemen Nachschlagen direkt aus der Microsoft-Office-Anwendung heraus - einschließlich 15.000 Vertonungen schwieriger Wörter, die in Kooperation mit der ARD-Aussprachedatenbank erstellt worden sind.

Sein Prüfumfang, seine Prüfstile und seine Fehlergenauigkeit machen den “Duden Korrektor 6.0″ für Microsoft Office und Works zum unverzichtbaren Werkzeug für alle, die am Computer mit Windows arbeiten und in puncto korrekte Rechtschreibung und Grammatik auf Nummer sicher gehen wollen.

Der “Duden Korrektor 6.0″ ist für 19,95 Euro auf CD-ROM im Handel und zum Herunterladen unter www.duden.de erhältlich.

“Duden Korrektor 6.0″ für Microsoft Office; CD-ROM für Windows in DVD-Box; ISBN 978-3-411-06800-5; Ladenpreis ca. 19,95 Euro.

Systemvoraussetzungen:

Microsoft Windows 2000 (ab SP2) / XP /Server 2003 / Server 2008 / Vista sowie Windows 7; Microsoft Office 2000 / XP / 2003 / 2007 oder MS Works 9.0; mindestens 550 MB freier Festplattenspeicherplatz; CD- oder DVD-ROM-Laufwerk

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Elektronische Kopfgelder?

Sonntag, 27. September 2009

Kopfgelder für infizierte Rechner - ist das die Zukunft der schönen Computerwelt? Jedenfalls ist es das, worüber das Sicherheitsunternehmen Sophos im Rahmen der Virus-Bulletin-Konferenz in Genf berichtet hat. Das Unternehmen will entdeckt haben, dass eine Gruppe von Cyberkriminellen in diesem Jahr ein Kopfgeld für infizierte Macintosh-Rechner ausgesetzt hat. 43 Cent, so heißt es, sollen die Gangster für jeden mit Malware infizierten Apple-Rechner geboten haben.

Sicherheitsspezialisten sehen hier gut organisierte kriminelle Netzwerke am Werk, die ihre „Dienstleistungen“ über Untergrund-Foren, so genannte Black Markets, anbieten.

Interessant an diesem Fall ist die Wahl von Apple-Rechnern als Angriffsziel, was auf ein zunehmendes Interesse der Gangster an der bisher als relativ sicher geltenden OS-X-Plattform schließen lässt.

Wie Sophos mitteilte, sind derartige „Kopfgelder“ durchaus üblich – sie werden an Webmaster gezahlt, die wissentlich infizierte Programme über ihre Seiten in Umlauf bringen. Auch für die Infektion von Windows-Rechnern wird gezahlt, hier sogar bis zu 55 Cent.

Häuser ausdrucken statt mauern

Die 3D-Drucktechnik wird immer spannender. Konnten bisher nur relativ kleine Produktentwürfe mit Kunststoff- oder Keramikpulver und flüssigen Bindemittel „gedruckt“ werden, drängen jetzt weitere Anwendungsmöglichkeiten in den Markt.

So hat ein Team von Ingenieuren und Künstlern am Solheim Rapid Manufacturing Laboratory der University of Washington (UW) hat ein Verfahren entwickelt, mit dem mittels eines herkömmlichen 3D-Druckers auch gläserne Objekte hergestellt werden können. Dabei wird eine spezielle Mischung aus Glaspulver und Bindemittel eingesetzt, um mit dem Drucker Glasgegenstände zu erzeugen, die anschließend gebrannt werden.

Noch spannender ist aber, was die britische Firma D-Shape mit ihrem riesigen 3D-Drucker anstellt. Hier kommen Sand, Mineralstaub und Kies aus den Düsen und werden zu hausgroßen Pavillons oder nachgefertigten archäologischen Fundstücken verarbeitet, wie das Magazin Technology Review schreibt.

Das Gerät von D-Shape gilt als der größte 3D-Drucker der Welt und ermöglicht ganz nee Möglichkeiten und Ideen. Stellen Sie sich vor, Sie könnten in naher Zukunft ein Haus am Rechner aus einem Katalog auswählen und es würde einfach direkt vor Ihrer Nase bezugsfertig „gedruckt“.

Gut, das ist jetzt noch etwas sehr viel Zukunftsmusik, aber beeindruckend ist die Technik allemal. Der Drucker besteht aus einem Aluminiumgerüst, das vor Ort aufgebaut wird und über das ein Druckkopf mit 300 kleinen Rüsseln in jede Richtung geführt werden kann. Schrittweise trägt der Drucker fünf bis zehn Millimeter dicke Schichten aus Sand, Mineralstaub oder Kies auf und verfestigt sie mit einem anorganischen Bindemittel. Für eine Schicht von 30 Quadratmetern benötigt das Gerät etwa zwei Minuten.

Nach einer Aushärtungszeit von einem Tag soll das Material nach Angaben von D-Shape ähnlich fest sein wie Sandstein oder Marmor. Das Bindemittel ist zwar teurer als Zement, aber da das Verfahren weitgehend ohne Handarbeit auskommt, soll es 30 bis 50 Prozent preiswerter als konventionelles Bauen sein.

Handy aus Holz

An einer wirklich zukunftsweisenden Idee arbeitet derzeit der japanische Mobilfunkkonzern NTT DoCoMo. Dort hat man erkannt, dass Kunststoff nicht unbedingt das einzig mögliche Material ist, aus dem sich Handy-Gehäuse herstellen lassen und so hat man mit dem “Touch Wood” einen Prototypen entwickelt, der aus Holz besteht.

Das zur Herstellung benötigte Holz wird dabei umweltgerecht aus Bäumen gewonnen, die forstwirtschaftlichen Ausdünnungsverfahren zum Opfer fallen. Das dort anfallende Holz habe bislang kaum kommerzielle Anwendungen gehabt.

Während gängige Naturhölzer für Handygehäuse ungeeignet seien, so das Unternehmen, nutze man Zypressenholz, das in einem speziellen Verdichtungs-Formungsverfahren behandelt wird. Dadurch soll das Holzgehäuse robust und beständig gegenüber Wasser, Insekten und Schimmel sein, aber den Reiz des Holzes, wie eine eigene Maserung und die natürliche Farbe, bewahren.

Auf künstliche Farbstoffe oder Lacke soll bei diesem Prozess ganz verzichtet werden.

Digitale Inhalte per Kontaktlinse oder Implantat

Trendforscher – das sind Menschen, die einen Großteil ihrer Zeit in der Zukunft verbringen, oder, genauer gesagt, die für uns versuchen, herauszufinden, was in naher Zukunft alles möglich und gewünscht ist.

Dass die Grenzen zur Science Fiction dabei fließend sind, zeigte die „Future Network“-Konferenz zu, wie es heißt, „Technologieoutlook und IT-Trends“, die an der Universität Zürich stattfand. So spekulierte der Trendforscher Daniel Bischoff darüber, dass der Mensch wird immer online sein wird und daher zukünftig die Realität in Echtzeit um eine Ebene digitaler Inhalte erweitern wird.

Möglich sein soll dies nicht nur über die jetzt bereits bekannten mobilen Endgeräte und dazugehörige Technologien wie Bilderkennung, Webanbindung und entsprechende Displaytechnologien, sondern in Zukunft sollen auch Brillen, Kontaktlinsen oder gar winzige Implantate genutzt werden, um diese „digitale Überblendung der Realität“ zu ermöglichen.

Auch Visionen für derartige Anwendungen hat Bischoff bereits: So sieht er die Wohnungssuche der Zukunft als ein freundliches herumschlendern, bis man ein Haus findet, das einem gefällt. Dann wird es über die Kamera des Mobiltelefons anvisiert und schon erhält man über seine digitalen „Erweiterungen“ Informationen und weitere Auskünfte, etwa über freie Wohnungen, Mietpreise und die Kontaktdaten des Vermieters.

Natürlich könnten auch Spiele diese „überblendete Realität“ nutzen und den Spieler gewissermaßen während des Einkaufsbummels in seine Spielwelt versetzen.

3D-Elemente fürs Handy

Ab November ziehen 3D-Elemente in die Handy-Welt von Android-Smartphones ein – dann nämlich soll der AR-Browser (Augmented Reality) Layar virtuelle 3D-Objekte in die Kamera-Umgebungsansicht einbinden.

Wie es heißt, soll es durch die passend eingespielten 3D-Objekte und Texte zu einem „noch immersiveren, reichhaltigeren Nutzererlebnis” kommen – was immer das heißen mag. Fest steht aber wohl, dass es mit diesem Browser eine neue Möglichkeit für mobiles Marketing gibt.

Entsprechend sind die bislang zitierten Ideen auch noch sehr werblich ausgerichtet. So können beispielsweise Brauereien mit virtuellen 3D-Flaschen bestimmte Lokale als Nightlife-Hotspot markieren.

Zukunft (fast) von gestern: Netzwerk und WLAN aus der Steckdose

Schnell und sicher über das hausinterne Stromnetz zu Surfen ist für den stationären Desktop-PC in Nähe einer Steckdose eine attraktive Alternative zum klassischen Netzwerk, doch ein Hindernis für mobile Anwender, die die „letzte Meile“ vom Notebook zur Steckdose kabellos überbrücken möchten. Für beide Anwendergruppen möchte MSI mit seinen HomePlug-Geräten die passenden Lösungen anbieten.

Für den kabelgebundenen Anschluss gibt es den auf den klangvollen Namen hörenden Ethernet-Adapter „ePower 85AV+“ der, so das Unternehmen, mit nur wenigen Minuten Installationszeit für die Internetanbindung sorgen soll: Einfach zwei oder mehr Adapter an beliebige Steckdosen anschließen – schon soll ein leistungsfähiges Netzwerk in der ganzen Wohnung zur Verfügung stehen.

Der ePower 85AV+ stellt eine sichere Verbindung (128 Bit AES Verschlüsselung) mit dem 10/100 Mbit/s RJ-45 Netzwerkanschluss über das hausinterne Stromnetz her und bietet eine Bandbreite von bis zu 85 Mbit/s.

In der Version II ist es über die integrierte Steckdose möglich, den Stromanschluss trotz eingestecktem ePower 85AV+ weiter zum Anschluss von elektrischen Geräten zu verwenden. Der Netzfilter eliminiert dabei Störungen im 230-Volt Stromnetz und sorgt für bestmögliche Signalqualität und hohe Übertragungsraten.

Um auch die letzten Meter kabellos zu meistern, bietet MSI den „ePower 200AV WLAN AP“ mit integriertem Wireless-Modul an. An eine Steckdose angeschlossen, soll sich das Wireless-Modul über das hauseigene Stromnetz mit einem anderen LAN-Router verbinden und eine sichere 128bit-AES- und WPA2-Verschlüsselung aufbauen. Bis zu 300 Meter vom mobilen Endgerät zum „ePower 200AV WLAN AP“ und wiederum 200 Meter über das Stromnetz sollen dabei mühelos überbrückt werden können. Mit Bandbreiten bis zu 200 MBit/s und Datenpriorisierung über QoS (Quality of Service) soll eine störungsfreie und bestmögliche Übertragung erzielt werden.

Der Power-Line Adapter „ePower 85AV+ Ver. II“ ist für eine unverbindliche Preisempfehlung von 69 Euro, der „ePower 200AV WLAN 11n AP“ für 89 Euro ab Oktober im Fachhandel erhältlich.

Lassen Sie den Computer kochen

Hausfrauen und Hobbyköche können Ihre Schürze an den Nagel hängen. Nicht nur, dass immer mehr Roboter die Hausarbeit übernehmen, künftig kocht auch noch der Computer.

Ganz so weit ist es mit dieser Zukunftsvision zwar noch nicht, aber Computer helfen heute schon bei der intelligenten und fehlerfreien Erstellung von Kochrezepten. So können auch ungeübte Köche garantiert etwas Schmackhaftes zaubern und Hobbyköche ihrer Kombinations- und Innovationsfreude freien Lauf lassen.

Dies bewiesen die Softwarefirma Empolis und die Universität Hildesheim mit dem Weltmeister-Sieg der Koch-Software “CookIIS” beim „2. International Computer Cooking Contest“ (CCC), der kürzlich im Rahmen der „International Conference on Case-Based Reasoning“ in Seattle (USA) stattfand. “CookIIS” basiert auf einem maschinellen Lernverhalten der Anwendung “Empolis Research & Discovery” und wurde von einem Team der Universität Hildesheim entwickelt.

Beim CCC hatten die teilnehmenden Teams die Aufgabe, auf Basis einer bekannten und vor dem Wettbewerb festgelegten Rezeptsammlung ein Software-System zu entwickeln, das es bei der Menü-Planung und Zusammenstellung der Zutaten mit professionellen Sterne-Köchen aufnehmen kann. In einer Live-Show wurden die Systeme mit konkreten, vorher aber unbekannten, Aufgabenstellungen und Zutaten konfrontiert, auf deren Basis dann “gekocht” werden musste. Die entsprechenden Menü-Vorschläge der Computer wurden anschließend von einer internationalen Jury - inklusive eines Chef-Kochs - live bewertet und kommentiert.

Die finale und entscheidende Aufgabe im Wettbewerb, die CookIIS am besten löste, lautete “Pizza mit Lauch”. Unter den 1.500 Rezepten innerhalb der Datenbank gab es aus naheliegenden Gründen kein Rezept, das hierzu genau passte. CookIIS wählte aus der Datenbank die “No Meat Bean Burn Pizza” aus - mit dem Hinweis, Zwiebeln durch Lauch zu ersetzen. In den Augen der Fach-Jury stellte dies die kulinarisch und technisch überzeugendste Lösung dar.

Das Koch-Beispiel zeigt in anschaulicher Weise, dass Computer in der Lage sind, unstrukturierte Daten in nutzbare Informationen zu verwandeln - zumindest, wenn sie vorher mit intelligenter Software “gefüttert” worden sind. Was hier im Bereich Kochen möglich ist, ist natürlich auch für viele weitere Einsatzbereiche denkbar und wird auch bereits genutzt.

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Roddenberry oder Houdini?

Sonntag, 20. September 2009

Was kauft man eigentlich, wenn man schon alles hat? Tja, das kommt beispielsweise darauf an, ob Sie ein Fan von „Raumschiff Enterprise“ sind. Falls Sie nun heftig nicken, dann könnte ich Ihnen einiges vorschlagen. Warum, zum Beispiel, ersteigern Sie nicht die Hose von Captain James T. Kirk? Oder einen Tribble? Und wie wäre es mit den Schuhen von Dr. McCoy?

Ein echtes Sammlerstück ist auch der erste Apple Macintosh Plus. Dieses Gerät mit der Seriennummer 0001 gehörte seinerzeit immerhin dem Enterprise-Erfinder Gene Roddenberry.

Natürlich können Sie auch einen Friedensvertrag zwischen Thomas Jefferson und den Irokesen erwerben, wenn Ihnen diese Art der Historie mehr liegt. Oder, vielleicht etwas spannender, einen Brief von Harry Houdini an Sir Arthur Conan Doyle.

Zu finden gibt es derlei spannende und leider auch nicht ganz günstige Memorabilia bei profilesinhistory.com, einem Auktionshaus, das sich auf historische Dokumente und „Hollywood-Artefakte“ spezialisiert hat.

Es ist wirklich erstaunlich, was sich da so alles finden lässt. Einiges ist so alt, dass es schon wieder auf eine ganz eigene Art unwirklich wirkt, bei anderen Dingen komme ich dann auch etwas ins grübeln, etwa, wenn ich dort eine „funktionsfähige“ Strahlenwaffe finde. Vielleicht ist Hollywood ja in einigen Bereichen weiter, als wir gemeinhin glauben …

So, nun aber zu den anderen Neuheiten dieser Woche.

Microsoft Office 2010 geht in die Wolke

Microsoft testet die Möglichkeiten des „Cloud Computing“ für seine Office-Produkte. Derzeit werden die Web-Anwendungen von Word, Excel und PowerPoint im Rahmen des „Technical Preview Program“ getestet. Eine begrenzte Zahl von Teilnehmern aus den USA und Japan wurde bereits über „Windows Live SkyDrive“ eingeladen, an diesem Test teilzunehmen.

Leider steht in Deutschland die „Technical Preview“ nicht zur Verfügung, doch wir dürfen gespannt sein, was wir in naher Zukunft unter dem Namen „Microsoft Office Web Apps“ sehen werden. Derzeit gibt es bereits die „Word Web App“, „Excel Web App“, „PowerPoint Web App“ und „OneNote Web App“.

Die „Office Web Apps“ zeigen Microsofts Strategie in Richtung Office 2010: Die Anwender sollen Dokumente überall, auf unterschiedlichsten Geräten und in verschiedenen Browsern ansehen, erstellen, bearbeiten und austauschen können.

Google mit „Fast Flip“

Google hat sein Internetsuchportfolio um ein weiteres Angebot erweitert. „Google Fast Flip“, so der Name des neuen Services, stellt dabei eine Art experimentelle Präsentationsplattform für Nachrichteninhalte dar, die es den Nutzern erlauben soll, schnell und einfach die interessantesten aktuellen Neuigkeiten zu überblicken. Das Layout ist so gestaltet, dass es dem Betrachter wie beim gedruckte Pendant einer herkömmlichen Zeitung möglich ist, gewissermaßen durch die einzelnen Seiten mit News-Beiträgen zu blättern.

Letztendlich sollen auf diese Weise das Zeitungslesen im Web wesentlich bequemer und effizienter gestalten sowie insgesamt mehr Leser für Seiten von Nachrichtenverlagen generiert werden.

Bislang sei das Lesen von Nachrichten im Internet aufgrund längerer Ladezeiten oft sehr langsam und zeitaufwendig für den Nutzer gewesen. Mit dem neuen Dienst versuche Google die Vorteile von Print- und Online-Artikeln zu vereinen, um so eine neuartige Leseerfahrung für Nachrichteninhalte im Web zu ermöglichen.

Google will mit Fast Flip nicht nur das Lesen von Nachrichten im Web vereinfachen, sondern auch den Verlagen unterstützend zur Seite stehen, zu denen der Internetkonzern ein eher schwieriges Verhältnis hat. Diese sind vom Potenzial des neuen Dienstes offenbar auch überzeugt, wie die Kooperation von insgesamt drei Dutzend Branchenvertretern beweist.

Zu den Medienhäusern, die zugestimmt haben, dass ihr Content in Googles neues Präsentationsformat gepresst wird, gehören unter anderem so prominente Namen wie die New York Times, die Washington Post oder Newsweek. Als Gegenleistung für die Preisgabe ihrer Inhalte wird sie Google an den Werbeeinnahmen der Anzeigen beteiligen, die künftig bei Fast Flip eingeblendet werden sollen.

Notebook mit Multi-Touchscreen von Lenovo

Lenovo hat sein erstes Notebook mit Multi-Touchscreen-Technologie angekündigt. Das Modell ThinkPad T400s wird auf der Grundlage von Windows 7 betrieben und ab Mitte Oktober im Handel erhältlich sein. Neben der Touch-Funktionalität verfügt das Gerät, wie bei Laptops üblich, auch über eine vollwertige Tastatur. Dank eines Zusatzprogramms namens „Simple Tap“ sollen Nutzer des ThinkPad T400s nicht mehr so oft zwischen Tastatur- und Touch-Screen-Eingaben wechseln müssen, sondern das Gerät intuitiver und flexibel bedienen können.

Nutzer des T400s sollen sogar vier Finger einsetzen können, um eine Reihe von Gesten für Eingaben zu nutzen. So könnten sich Anwender ähnlich wie beim iPhone durch Webseiten und Dokumente navigieren oder in Multimedia-Dateien hinein und wieder herauszoomen. Objekte ließen sich auf diese Weise mit zwei Händen verschieben oder drehen, auch könne der Bildschirm von einer weiteren Person berührt werden, etwa um Dokumente gemeinsam zu editieren, verspricht der Hersteller. Ein spezieller Überzug soll das Display vor unliebsamen Fingerabdrücken schützen.

Lenovo zufolge sollte das Gerät im Schnitt per Akkubatterie fünf Stunden lang mit Strom versorgt werden können. Ein Intel Core 2 Duo SP 9600 Prozessor mit 2,53 Taktfrequenz sorgt dabei für die nötige Rechenleistung. Lenovos ThinkPad T400s wird aller Voraussicht nach ab 1.790 Euro im Fachhandel erhältlich sein.

Chrome 3.0 soll Marktanteil verdoppeln

Google hat den Kampf um den Browser-Markt noch nicht aufgegeben und nun die Version 3.0 seines Webbrowsers Chrome veröffentlicht. Durch eine verbesserte JavaScript-Engine soll Chrome 3.0 im Vergleich mit der Vorgängerversion um 25 Prozent schneller sein. Der Webbrowser wartet außerdem mit einer teilweise überarbeiteten Benutzeroberfläche auf.

Nachdem Chrome recht glücklos gestartet ist und in den ersten 12 Monaten seit dem Erscheinen nur drei Prozent der Anwender gewinnen konnte, strebt Google nun eine Verdoppelung dieses Marktanteils an.

Benutzer können den Chrome-Browser optisch nach Wunsch gestalten – dazu dienen derzeit rund 30 so genannten Themes, vorgefertigte „Schablonen“ für die Benutzeroberfläche.

Daten sicher aufbewahren

Nichts ist schlimmer als der Verlust wertvoller Daten. Und selbst ein einfaches Backup auf einer zweiten Festplatte schütz davor nicht, falls Einbruch, Feuer oder Überschwemmung für den Verlust der sicher geglaubten Kopie sorgen.

Carbonite Online PC-Backup“ ermöglicht es, so sagt uns der Anbieter, unbegrenzte Mengen an Daten automatisch, verschlüsselt und kostengünstig zu sichern.

Um die Leistung des verwendeten Systems zu steigern, beobachtet Carbonite kontinuierlich die Aktivität von Prozessor und Festplatte auf dem PC des Anwenders. Dies ermöglicht es der Software, immer dann aktiv zu werden und Daten zu sichern, wenn die Ressourcen nicht für andere Anwendungen benötigt werden. Zusätzlich besteht die Möglichkeit, Carbonite manuell für einstellbare Zeiträume zu pausieren, wenn z. B. während eines ressourcenaufwendigen Spiels oder beim Video-Schnitt alle Reserven zur Verfügung stehen sollen.

Carbonite wurde als Online-Backup-Dienst für den Alltag entwickelt. Das Carbonite-Laufwerk kann beispielsweise bequem nach Dateiname, -typ und Erstellungsdatum durchsucht werden.

Neben den aktuellen, geänderten Versionen von Dateien und Dokumenten, bleiben ältere Fassungen jeweils bis zu 90 Tage parallel auf dem Backup-Server gespeichert. So haben Anwender die Möglichkeit, auf ältere Versionen der Dateien zuzugreifen oder diese wiederherzustellen. Nutzer sollen so davon profitieren, dass auch irrtümlich geänderte oder beschädigte Dateien abrufbar bleiben.

Für das Online-Backup mit Carbonite installiert der Benutzer eine Anwendung, die von der Carbonite-Webseite heruntergeladen werden kann. Zusätzlich benötigt er einen Internet-Zugang. Carbonite kann automatisch oder benutzerdefiniert eingerichtet werden. Nach der einmaligen Einrichtung wird das Backup kontinuierlich selbständig im Hintergrund ausgeführt.

Eine zweistufige Verschlüsselung, vor und während der Übertragung, soll dabei höchste Sicherheit gewährleisten. Die Daten werden anschließend verschlüsselt gespeichert, nur der Anwender selbst kann auf die Daten zugreifen.

Carbonite steht als 12- und 24-Monatsabo zur Verfügung. Der Preis für 12 Monate beträgt 49,95 Euro inkl. USt., das 24-Monats Abo kostet 89,95 Euro inkl. USt.. Läuft das Abonnement aus, erinnert Carbonite auf Wunsch rechtzeitig an eine Verlängerung.

Die Preise beinhalten die Sicherung unlimitierter Datenmengen, sowie alle in diesem Zeitraum erscheinenden neuen Software-Versionen von Carbonite. Carbonite ist als kostenlose Testversion in deutscher Sprache unter www.carbonite-backup.de verfügbar, sodass sich jeder Anwender vor dem Kauf ein eigenes Bild vom Leistungsumfang des Programms machen kann. Die Testversion hat eine Laufzeitbeschränkung von 15 Tagen.

Handy statt Säule

Mittlerweile steht es fest: auch die letzten Notrufsäulen werden aus Überalterungsgründen aus dem Stadtbild verschwinden. An die Stelle der oftmals gruselig verschmutzten und verständigungsunfreundlichen Säulen ist heute das Handy getreten. Es ist heute als mobile Notrufsäule ein wichtiger Begleiter.

Die Notrufnummer 112 ist inzwischen europaweit standardisiert und ein Anruf läuft automatisch bei der nächstgelegenen Rettungsleitstelle auf. Voraussetzung dafür ist ein Mobiltelefon mit eingesetzter Karte, der sogenannten SIM. War das Absetzen von Notrufen in der Vergangenheit auch ohne SIM möglich, so funktioniert dies seit 1. Juli 2009 nur noch mit aktiver Karte um Notrufmißbrauch zu verhindern.

Zusätzlich von Vorteil kann dabei die Handyortung sein. Noch bis Anfang 2009 mussten Handybesitzer einer Ortung zustimmen. Mit der seit März gültigen Notrufverordnung kann dagegen jede Rettungsleitstelle den Anrufer in Sekunden automatisch lokalisieren. Eine wichtige Neuerung bei Orientierungslosigkeit oder Schockzuständen.

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Daten-Löschprogramme im Test

Montag, 31. August 2009

Daten löschen - für die meisten PC-Benutzer ist das ein Mausklick oder Tastendruck. In Sekundenschnelle liegen die Daten im virtuellen Papierkorb. Wird dieser dann vom Nutzer geleert, ist alles weg - für immer, meinen die meisten. Ein gefährlicher Trugschluss! Denn mit einigen Tricks und Kniffen lassen sich so einfach gelöschte Daten wieder herstellen.

Das ist besonders brisant, wenn die Festplatte oder der Computer verkauft wird und ein Fremder so private Dokumente, E-Mails, Passwörter, Bilder und vieles mehr einsehen kann. Damit gelöschte Daten tatsächlich für immer weg sind, reicht die Löschfunktion über PC-Bordmittel nicht aus. Das versprechen aber Spezialprogramme. Die Computerbild hat in der aktuellen Ausgabe sieben von ihnen getestet.

Daten sind nur dann wirklich sicher gelöscht, wenn sie mit anderen Daten überschrieben werden. Das gilt für Festplatten wie auch für USB-Speicherstifte und Speicherkarten. Genau das machen Löschprogramme: Sie überschreiben die zu löschenden Daten so oft mit Zahlenfolgen aus Nullen und Einsen, dass diese nicht mehr lesbar sind. Dieses Prinzip variiert je nach Software und unterscheidet sich nur in der Zahl der Überschreibvorgänge und der Datenmuster.

Die getesteten Kandidaten bieten meist mehr als ein Verfahren an. Die Computerbild empfiehlt das dreifache Überschreiben nach dem US-Standard DoD - ein Kompromiss zwischen Sicherheit und Löschdauer. Damit dauert das Löschen einer 140 Gigabyte Festplatte rund eine Stunde, beim Peter-Gutmann-Verfahren (35-faches Überschreiben) über 13 Stunden.

Ergebnis des Tests: Fast alle Testkandidaten löschen Daten absolut zuverlässig. Nur auf „Ascomp Secure Eraser“ ist kein Verlass, weil das Programm Datenreste übrig lässt - Note “mangelhaft”. Verschiedene und sichere Löschfunktionen, eine einfache Bedienung und verständliche Erläuterungen bietet der unumstrittene Testsieger „O&O Safe Erase 4.0“ (29,90 Euro). Einziger Nachteil ist die etwas geringe Löschgeschwindigkeit. Der zweitplatzierte „HD-Shredder“ (19,90 Euro) entfernt Daten doppelt so schnell, löscht aber keine einzelnen Dateien und Ordner, sondern nur komplette Datenträger. Die meisten Programme kommen mit allen Speichermedien zurecht. Drei der getesteten Programme – „Active Killdisk“, „Drive Scrubber“, DBAN - gibt es nur in englischer Sprache.

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Von Tabletts und Raubtieren

Sonntag, 30. August 2009

Anfang August konnten wir an dieser Stelle bereits über eine „Tablet Mac“ von Apple spekulieren. Inzwischen verdichten Sich die Gerüchte weiter und aus mehreren Quellen wird von „Sichtungen“ von Bestandteilen, die „nur“ für einen Tablet-Rechner nutzbar seien, berichtet. Eine wirklich gute Zusammenstellung aller möglichen Gründe für einen solchen Rechner des Apfel-Herstellers bietet Richard Gutjahr in seinem Blog. Er legt schlüssig dar, warum ein „Tablet Mac“ sich erfolgreich im Markt etablieren könnte, falls die derzeitigen Gerüchte zutreffen.

Ebenfalls ganz neu als Betriebsystem ist OS 10.6 von Apple, der „Snow Leopard“, der, wie erwartet, in dieser Woche erschienen ist. Obwohl die Temperaturen gar nicht winterlich sind, sitzt der Schneeleopard seit Freitag auf meinem Mac und sorgt, wie ich gehofft hatte, für keine größeren Probleme. Stattdessen ist das Betriebssystem nun spürbar schlanker und flotter geworden. Wer allerdings umsteigen will, sollte sich seine Programme genau ansehen – einige Hersteller haben es nicht geschafft, Ihre Produkte rechtzeitig an OS 10.6 anzupassen. Eine Liste mit Programmen, die derzeit noch ihre Schwierigkeiten mit dem neuen Betriebsystem haben, finden Sie hier.

Neues gibt es natürlich nicht nur in der Apple-Welt. Was mir in dieser Woche sonst noch so an aktuellen Dingen aufgefallen ist, lesen Sie hier.

Notebook mit Zweitbildschirm

Der Trend geht – nach dem Zweitbuch – nun eindeutig auch zum Zweitbildschirm. Kein Wunder also, dass das in Alaska ansässige Unternehmen gScreen derzeit am ersten Notebook arbeitet, das mit zwei vollwertigen LED-beleuchteten 15,4“-Displays die Käufer überzeugen soll.

Das „Anti-Netbook“ ist als Desktopersatz konzipiert und soll unter dem Namen “Spacebook” im Dezember auf den Markt kommen. Als Zielgruppe hat man hier besonders Designer, Filmemacher, CAD-Ingenieure und Fotografen im Visier.

Interessant st dabei das Unterbringungsproblem gelöst: Das Zweitdisplay befindet sich hinter dem ersten und wird bei Bedarf ausgefahren. Damit kann man die Grundfläche des Laptops beibehalten und hat nur einen etwas dickeren „Deckel“.

Die Ausstattung ist auch sonst nicht schlecht: Der Laptop setzt auf einen Intel Core-2-Duo-Prozessor mit 2,26 Gigahertz, vier Gigabyte Arbeitsspeicher und Grafikkarten von Nvidia: die Geforce 9800M GT oder die Quadro FX 1700M. Beide Grafikkarten verfügen über 512 Megabyte Arbeitsspeicher.

Für Speicherplatz sorgt eine 320GB-Festplatte mit 7.200 Umdrehungen pro Minute und ein DVD-Player. Kontakt zur Außenwelt soll durch Firewire-, VGA-, HDMI- und Audioanschlüsse sowie einen Expresscard-Slot hergestellt werden. Als Betriebssystem ist Windows 7 vorgesehen.

Unklar ist anscheinend noch die Akku-Leistung. Hier schwankt der Hersteller zwischen sechs oder neun Zellen, die das rund fünf Kilo schwere Spacebook „befeuern“ sollen.

Der Verkaufspreis liegt nach derzeitigen Aussagen bei gut 3.000 Dollar. Angeboten werden soll das dann über Amazon.com.

Mehr Spaß für Vereine

Verwaltungsarbeit ist für die meisten Menschen der nackte Horror – auch Vereine machen da keine Ausnahme. Mehr Freiraum für die Vereinsarbeit durch eine schlanke Verwaltung verspricht da das neue “QuickVerein Plus 2010“, das sich für Vereine mit bis zu 300 Mitgliedern empfiehlt.

Als besonderes Plus will das Softwarepaket eine Online-Infothek für die erfolgreiche Vereinsführung, 200 Arbeitshilfen sowie ein Service-Angebot mit Beratung und Weiterbildung bereithalten.

Die Abbildung des gesamten Vereins soll sich dank einer übersichtlichen Benutzeroberfläche komfortabel und unkompliziert darstellen und auch die Buchführung soll ihre Schrecken verlieren. Wie der Hersteller sagt, bekommt auch der weniger versierte Schatzmeister mit dem Buchführungsmodul die Vereinsfinanzen in den Griff – von der Buchung von Einnahmen und Ausgaben über die Vereinskasse, dem quittieren von Spendengeldern bis zum Einziehen der Beiträge einziehen oder der Anmahnung ausstehender Zahlungen.

Die Einnahmen-Überschussrechnung soll dabei nicht nur für den ideellen Vereinsbereich, sondern auch für die Vermögensverwaltung, den Zweck- oder wirtschaftlichen Geschäftsbetrieb erstellt werden können.

Zahlreiche Funktionen sollen auch bei der individuellen Mitgliederverwaltung helfen, Zeit zu sparen: Erhöhen sich zum Beispiel die Beiträge, werden die Verträge automatisch angepasst. Unterstützung gibt es für die Planung und Koordination von Aktivitäten, die Vereinsstatistik oder das Kontaktmanagement. Integriert sind der Online-Versand von Verbandsmeldungen und die Möglichkeit, Mitgliederdaten grafisch auszuwerten.

Das rund 99,90 Euro teure “QuickVerein Plus 2010″ bietet zusätzlich Zugriff auf eine umfassende Vereinsbibliothek mit rechtssicheren Tipps zur Vereinsarbeit und -führung. Dazu kommen rund 200 Arbeitshilfen: Profi-Formulare, Musterschreiben, Verträge, Reden und Satzungen. So sollen sich viele Routinetätigkeiten sicher, zügig und nachvollziehbar erledigen lassen können. Inklusive sind die kostenlose Vereinsberatung und interaktive Online-Seminare. Hier kann der Nutzer bequem vom PC aus erfahren, wie Experten grundlegende Fragen der Vereinsarbeit lösen oder rechtliche Änderungen beurteilen.

Neue Versionen von Yahoo Mail und Yahoo Messenger

Yahoo hat einige seiner populärsten Produkte weiterentwickelt und möchte damit seine Vision, Yahoo mehr und mehr zum Mittelpunkt der Online-Aktivitäten zu machen, stärken. Entsprechend gibt es eine Reihe von Neuerungen für Yahoo Mail und Yahoo Messenger, die weltweit von knapp 300 bzw. von mehr als 130 Millionen Menschen genutzt werden.

Die Neuerungen ermöglichen eine stärkere Personalisierung und sollen es den Nutzern leicht machen, mit Menschen in Kontakt zu bleiben und sich über wichtige Themen zu informieren.

In Deutschland ist der neue Messenger in der Beta-Version verfügbar. Die neue Version von Yahoo Mail steht ebenfalls ab bereit und wird im Laufe der nächsten Wochen für alle Anwender verfügbar sein. Weitere Produkt-Updates sollen im Laufe der nächsten Monate folgen und sich vor allem auf die Themen „Offenheit“ und „Social-Funktionen“ beziehen – was immer Yahoo genau darunter versteht.

Da täglich immer mehr Nutzer Fotos versenden und empfangen, hat Yahoo Mail das Höchstvolumen für Dateianhänge von 10 MB auf 25 MB erweitert. Über einen zu vollen Posteingang müssen sich Nutzer von Yahoo Mail dank des unbegrenzten Speicherplatzes ohnehin keine Gedanken machen.

Mit einer neuen Yahoo Mail-Funktion für Mobiltelefone soll es künftig noch einfacher sein, aktuelle E-Mails zu verfolgen. Unterstützt werden außerdem die direkte Ansicht von Dateien, wie Microsoft-Office-Dokumente, PDF-Dateien und Fotos.

Die optimierten Funktionen sollen in Kürze für mehr als 400 Mobilgeräte mit HTML-Browsern verfügbar sein, wenn die Seite http://m.yahoo.com aufgerufen wird. Auf dem iPhone sind die Funktionen bereits verfügbar, weitere Mobilgeräte sollen Anfang September folgen.

Die optimierte Version des Yahoo Messenger 10 soll unkomplizierte und direkte Echtzeit-Kommunikation mit Freunden und Familie auf der ganzen Welt ermöglichen. Dazu bietet das Tool unter anderem Optionen für Videoanrufe mit Vollbildschirm und einen Reiter “Updates”, über den sich Aktualisierungen von Freunden und Familie schnell und einfach finden lassen sollen.

Virenschutz in der Wolke

„Cloud Computing“ wird auch für den Virenschutz immer interessanter. Aktuell hat auch das Start-Up-Unternehmen Immunet eine Antivirus-Lösung vorgestellt, die sich die Vorteile der Online-Welt zunutze macht.

„Immunet Protect“ will dabei das Prinzip der “kollektiven Immunität” nutzen und durch den Cloud-Ansatz alle beteiligten Nutzer sofort nach der Erkennung neuer Malware schützen können.

“Wird ein Programm geöffnet, werden vom Client zunächst Informationen darüber gesammelt. Diese Informationen werden dann an die Immunet-Server geschickt, wo festgestellt wird, ob die Software gut- oder bösartig ist. Ist sie verdächtig, wird im Bruchteil einer Sekunde der Computer, auf dem die Software ausgeführt werden sollte, alarmiert und daran gehindert, sie zu starten. Nach genauerer Prüfung der Datei und der Bestätigung, dass es sich um Malware handelt, werden dann augenblicklich alle anderen in der Cloud anwesenden Computer alarmiert und können sich gegen die Entdeckung schützen. Der Großteil der Arbeit wird also auf Immunets Servern erledigt. Der Client dient in erster Linie der Datensammlung, weshalb er nur rund fünf Megabyte an Festplattenspeicher belegt“, so Immunet-Chef Oliver Friedrichs.

Immunet stellt dabei vor allem die Geschwindigkeit und die soziale Komponente des Systems heraus.

“Es gibt heute bereits so viele Gefahren im Internet, dass Virenanalysten nicht alle potenziellen Gefahren berücksichtigen können. Deshalb nutzen wir die Community, um die Nadeln im Heuhaufen zu finden”, so der frühere Symantec-Mitarbeiter.

Erwarten uns Einschränkungen im Privatfernsehen?

HDTV wird auf kurz oder lang als neuer Fernsehstandard etabliert. Diese an sich erst einmal schöne Nachricht hat aber auch Ihre Schattenseiten. Si befürchtet der Verbraucherzentrale Bundesverband (vzbv) im Zuge der HDTV-Einführung Einschränkungen beim frei empfangbaren Privatfernsehen.

„Es zeichnet sich ab, dass die werbefinanzierten Sender zunehmend auf verschlüsselte kostenpflichtige Angebote setzen“, so vzbv-Medienexperte Michael Bobrowski im Vorfeld der Internationen Funkausstellung (IFA).

So beabsichtigen die werbefinanzierten Sender der Gruppen Pro7/Sat 1 und RTL nach eigenen Aussagen, ihr HD-Programmangebot ab Herbst über eine neue Satelliten-Plattform „HD plus“ ausschließlich verschlüsselt zu verbreiten. Für den Empfang dieser TV-Programme in HD-Format werden spezielle „HD plus Receiver“ notwendig. Mit den in den Haushalten bereits vorhandenen älteren HD-tauglichen Receivern wird das Programmangebot gar nicht oder – infolge Nachrüstung -nur eingeschränkt nutzbar sein.

Es zeichnen sich laut vzbv folgende Nutzungseinbußen ab:

  • Bei der Nachrüstung von bereits vorhandenen Receivern lassen sich „HD-plus“ Sendungen nicht aufzeichnen.
  • Generell wird man nicht gleichzeitig ein Programm schauen und ein zweites aufnehmen können.
  • Die Sender können die Aufzeichnung einzelner Programme per Datenbefehl ausschließen.
  • Die Sender können die Nutzungsdauer für die aufgezeichneten Programme zeitlich befristeten oder die Nutzung auf ein einziges Abspielgerät beschränken.
  • Die Sender können per Datenbefehl ein schnelles „Vorspulen“ von Werbeblöcken verhindern.

Der Verbraucherzentrale Bundesverband appelliert an die Sender und Plattformbetreiber, derart kundenunfreundliche Optionen auszuschließen und zudem ein klares Bekenntnis zum frei empfangbaren Fernsehen abzugeben. Die Verbraucher ihrerseits sollten sich gut überlegen, ob der Qualitätsvorteil hochaufgelöster TV- Programme privater Fernsehanbieter im HD-Format die zusätzlichen Kosten und möglichen Einschränkungen bei deren Nutzung aufwiegt.

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Unendliche Weiten: Gut, dass Apollo nur Brillen verkauft

Dienstag, 18. August 2009

Ist Ihnen auch schon einmal der Werbespot der Optikermarke „Apollo“ aufgefallen? Da wird dem Kunden angeboten, für ein Brillengestell nur das zu zahlen, was es ihm Wert ist. Die Idee finde ich im ersten Anlauf ja ganz nett, auch wenn ich Sie als Mittel praktizierter Krisenbewältigung nur bedingt für tauglich halte.

Wirklich spannend wird die Idee aber, wenn man sich einmal vorstellt, wie es aussehen würde, wenn auch andere Branchen so agieren würden. Stellen Sie sich einmal vor, wie es aussähe, wenn Sie nicht nur das altbackene Kassengestell mit 5 Euro honorieren, sondern vielleicht auch Ihre Software so einkaufen könnten.

Zwar ist es so, dass sich viele Kunden, durch lange Jahre geübten Käuferdaseins gut erzogen, nicht trauen würden, ein solches Angebot deutlich auszureizen – eine allgemeine Preissenkung wäre aber schon zu erwarten. Ich bezweifle, dass die Hersteller auch nur annähernd Ihre Personal- und Entwicklungskosten wieder hereinbekämen.

Aber möglicherweise liege ich da auch falsch: Einer Erhebung der Universität Passau in Zusammenarbeit mit Wirtschaftswissenschaftlern der Universität Frankfurt nach stimmte die Bilanz von “Zahl’, was du willst”-Angeboten in vielen Branchen fast immer. Die Unternehmen konnten den Umsatz teilweise sogar steigern, weil durch die Aktionen neue Kunden angelockt wurden.

Da viele nur etwas weniger als den Normalpreis zahlen und dieser Negativeffekt durch den Mehrverkauf überkompensiert wird, scheint die Strategie aufzugehen. Gewissensbisse sind somit stärker als der Geiz, sind die Wissenschaftler überzeugt.

Allerdings hege ich gewisse Zweifel, ob es sich bei „virtuellen“ Waren wie Software ebenso verhalten würde, scheint doch die Werteinschätzung vieler Nutzer zu „nicht anfassbaren“ Leistungen sehr schnell in einen diffusen Bereich abzurutschen.

Die Wissenschaftler sagen, dass vor allem der persönliche Kontakt zum Unternehmen die Zahlungsmoral der Kunden erhöhe, was natürlich zumindest im Online-Geschäft nicht wirklich gegeben ist. Auch ist zu befürchten, dass gerade bei üblicherweise teuren Produkten der Wille überwiegen würde, ein Schnäppchen zu machen.

So gilt auch bei Apollo das Angebot nicht für die teuren Gestelle und auch die Gläser müssen natürlich zum Festpreis erworben werden. Und auch wir werden auch weiterhin Word, Excel, Photoshop und Co. zum Listenpreis erwerben dürfen …

[Nachtrag 20. August 2009] Eine interessante Lösung zwischen Festpreis und vom Kunden bestimmter Preis hat das Softwareunternehmen Ashampoo ausprobiert. Zwischen dem 9. Dezember 2008 und dem 9. Januar 2009 konnten die Kunden auf dem Portal Nenndenpreis.de für die dort präsentierten Programme einen alternativen Preis vorschlagen.

Allerdings hat Ashampoo im System eine unsichtbare Preisgrenze verankert. Ist das Angebot des potenziellen Käufers zu niedrig, kommt der Kauf nicht zustande. Der Kunde kann dann nach einer Minute ein erneutes Angebot machen.1.463 Kunden folgten der Einladung, am Test dieses innovativen Preismechanismus teilzunehmen.

Laut Prof. Dr. Oliver Hinz, Stiftungsjuniorprofessor für BWL - und hier vor allem verantwortlich für die Bereiche E-Finance & Electronic Markets - an der Goethe-Universität Frankfurt, konnte festgestellt werden, „dass die Verkäufe um nahezu 40 Prozent anstiegen und der Umsatz um bis zu 30 Prozent gesteigert wurde“.

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Von Touchscreens und virtuellen Büros

Sonntag, 26. Juli 2009

Was wird uns die nahe Computer-Zukunft bringen? Neben einer neuen Version von Microsoft Office (Windows 7 erwähne ich jetzt lieber mal nicht – einige Leser dürften immer noch über die „Superbillig – Kauf mich, wenn Du kannst“-Aktion von Microsoft verärgert sein) zeichnet sich vor allem die weitere Evolution der Netbooks ab. Hier spielt auch das Thema „Touchscreens“ eine Rolle, schließlich haben viele Anwender seit der Einführung des iPhones erlebt, dass es durchaus Spaß machen kann, Dinge auf dem Bildschirm „anfassen“ zu können.

Aber auch bei den ganz alltäglichen Werkzeugen und Programmen gibt es einige interessante Verbesserungen zu vermelden. So etwa zeichnet sich eine immer stärkere Integration von Anwendungsprogrammen ins Internet ab, ob nun in der nächsten Version von MS Office, bei Google Docs oder sogar bei einigen Virenscannern.

Eee-PC mit Touchscreen

Asus bohrt die Familie der erfolgreichen Eee-PCs weiter auf. Neu ist das nur knapp 960 Gramm schwere Netbook T91, dessen augenfälligste Neuerung ein drehbarer 8,9-Zoll-Touchscreen ist.

Um auf dem Bildschirm mit dem Finger gut arbeiten zu können, hat Asus dem Gerät zudem eine spezielle Benutzeroberfläche spendiert, mit dem man leichter auf häufig genutzten Anwendungen zugreifen können soll.

Ansonsten verfügt das T91 über Windows XP und läuft mit einem Intel-Atom-Z520- Prozessor. Zur Ausstattung gehören außerdem 1 GB Arbeitsspeicher und eine 16 GB große SSD-Festplatte. Zu haben sein soll der neueste Spross der Eee-PC-Famile voraussichtlich irgendwann zwischen Ende Juli oder Anfang August für rund 449 Euro.

Neuer Open XML-Konverter

Microsoft verkürzt den Mac-Anwendern unter uns die Wartezeit auf das nächste Office-Paket mit einer neuen Version seines XML-Konverters, mit dem man auch mit älteren Office-Versionen, wie etwa Office 2004 und Office v.X Dokumente im neuen XML-Format geöffnet werden können.

Die neue Version des Open-XML-Converters 1.1 ist gut 44,7 Megabyte groß und kann ab Mac OS X 10.4.9 eingesetzt werden.

USB-Stick mit 256 GB

Sie möchten Ihren kompletten Rechnerinhalt immer bei sich haben oder Ihre Bildergalerie (es dürfen ruhig bis zu 51.000 Stück sein) sichern? Vielleicht ist Ihnen auch nur Ihre Festplatte zu klein und sie finden externe Platten immer viel zu unhandlich?

Dann lohnt sich ein Blick auf den aktuellen USB-Stick „DataTraveler 300“ des Herstellers Kingston, der mit der gigantischen Kapazität von 256 GB aufwarten kann.

Laut Kingston profitieren Anwender bei diesem USB-Stick von schnellen Transferraten (bis zu 20 MB/Sek. Lese- und bis zu 10MB /Sek. Schreibgeschwindigkeit) und können einen optionalen Passwortschutz für mehr Sicherheit nutzen.

Gerade für Besitzer von Netbooks, die oft mit nur kleinen Festplatten ausgestattet sind, könnte ein USB-Stick wie der „DataTraveler 300“ eine sinnvolle Ergänzung sein – auch wenn ein solcher Stick mit rund 730 Euro oder 3,10 Euro pro GB zu Buche schlägt.

Der USB-Stick kann die Anschlussbuchse versenken und schützt so die Kontakte, wenn er nicht benutzt wird. Geliefert wird der Stick, der „Windows ReadyBoost“ unterstützt, mit fünf Jahren Garantie.

Update für Office 2008

Für Windows präsentierr Microsoft regelmäßig Updates, doch auch Mac-Anwender dürfen sich gelegentlich über Verbesserungen aus Redmond freuen.

Aktuell erschienen ist das Service Pack 2 für Office 2008, das unter anderem höhere Geschwindigkeit und eine bessere Stabilität verspricht. Speziell die Arbeit mit Excel 2008 soll flotter von der Hand gehen, die Kaffeepause beim Starten von Word soll ebenfalls kürzer ausfallen.

Das 322 MB große Update ist über die Auto-Update-Funktion von Microsoft erhältlich oder kann unter http://download.microsoft.com/download/4/1/1/4110E942-4BC1-4666-BBFB-720EC846A14F/Office2008-1220UpdateDE.dmg heruntergeladen werden.

Speichert Google Docs im Web?

Aktuellen Gerüchten zufolge macht Google Docs, der Online-Konkurrent der gängigen Office-Pakete, demnächst den Schritt hin zur Online-Speicherlösung. Angeblich haben die Entwickler einen Menü-Unterpunkt in „Dateien“ verändert. Hier soll dem Anwender freistehen, welche Datei-Formate er auf den Server laden will.

Bereits jetzt wurde die Suchfunktion von Google Docs verbessert – so kann man etwa nach dem exakten Wortlaut oder auch nach gemeinsam genutzten Dokumenten suchen. Dazu soll die Eingabe der E-Mail-Adresse des Partners ausreichen.

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