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Artikel mit ‘Social Networking’ getagged

Online-Kontaktplattformen: Das Internet vergisst nichts

Donnerstag, 28. Januar 2010

Soziale Online-Netzwerke werden immer beliebter. Doch verschiedene Fälle von Datenklau lassen aufhorchen.

“Durch eigene Unvorsichtigkeit oder Sicherheitslücken beim Betreiber kann die Veröffentlichung privater Informationen - etwa bei Bewerbungen - zu persönlichen Nachteilen führen”, so Martin Gasper, Experte von TÜV Rheinland anlässlich des Europäischen Datenschutztages am 28. Januar.

Jeder Nutzer sollte darum selbst aktiv werden, um seine Privatsphäre optimal zu wahren. Denn ob geschäftlich oder privat - alle Internet-Kontaktplattformen haben eines gemeinsam: Ihre Nutzer geben freiwillig persönliche Daten preis.

Der beste Schutz ist, private Informationen gar nicht erst zu veröffentlichen. Im digitalen Zeitalter ist dies allerdings meist nicht umzusetzen. Daher sollte jeder, der sich in sozialen Netzwerken engagiert, sehr genau überlegen, welche privaten Informationen er preisgeben will. Die Devise heißt: nur ausgewählte Daten anbieten - weniger ist oft mehr.

Gerade bei detaillierten Angaben oder Fotos aus dem Privatleben ist Vorsicht geboten: Der eigene Arbeitgeber findet in der Jobbörse die Bewerbung, der zukünftige Chef kompromittierende Partyfotos im privaten Netzwerk. Auch wer nur wenige persönliche Daten preisgibt, muss genau festlegen, wer diese online einsehen darf.

“Am besten nur direkte Freunde, eventuell noch einzelne Mitglieder oder bekannte Gruppen der Kontaktplattform, angeben”, rät der Datenschutzexperte.

Denn häufig ist die Veröffentlichung der Daten im gesamten Internet automatisch voreingestellt - deshalb bei Anmeldung auf einer Internet-Kontaktplattform immer direkt die Einstellungen zur Privatsphäre überprüfen.

Wichtig ist zudem, dass Nutzer sich bewusst und nach vorheriger Prüfung für nur eine Internet-Kontaktplattform entscheiden. Bei der Wahl der Internet-Kontaktplattform ist zu prüfen, ob die Datenschutzbedingungen leicht einsehbar sind, der Betreiber eine Selbsterklärung zum verantwortlichen Umgang mit Nutzerdaten veröffentlicht hat und die Einstellungen für die Privatsphäre unkompliziert gefunden und umgesetzt werden können.

Wer seine persönlichen Daten in verschiedenen Plattformen streut, verliert schnell die Übersicht.

“Das Internet ist nicht anonym und vergisst nichts”, warnt der Datenschutz-Experte.

Auch nachträgliches Löschen privater Daten hilft nicht unbedingt: Einmal veröffentlichte Informationen können jahrelang auf unterschiedlichen Servern schlummern - ohne Zugriff für die Betroffenen.

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Soziale Netzwerke schülerVZ, studiVZ und meinVZ erhalten TÜV-Prüfzeichen für Datensicherheit und Funktionalität

Mittwoch, 20. Januar 2010

Als erste soziale Netzwerke haben schülerVZ, studiVZ und meinVZ ihre Software-Plattformen durch TÜV SÜD überprüfen lassen. Das soziale Netzwerk wurde dabei auf Funktionalität und Datensicherheit überprüft und daraufhin zertifiziert. Der Test konzentrierte sich auf die Qualität der Anwendungssoftware in Hinblick auf Datenschutz, Datensicherheit und Funktionalität, wie die VZ-Netzwerke melden.

Überprüft wurde unter anderem der Umgang mit personenbezogenen Daten und deren Sicherheit gegen unbefugte Zugriffe. Außerdem hat TÜV SÜD die Funktionalität und Erreichbarkeit der Privatsphäre-Einstellungen, die Suche und Kommunikationsmöglichkeiten auf den Plattformen, den Registrierungsablauf und die VZ-Sicherheitsseite - die allen Nutzern wichtige Hinweise für den richtigen Umgang innerhalb der VZ-Netzwerke bietet - getestet. Das Ergebnis: Der technische Bericht und die TÜV-Zertifizierung bestätigen, dass die VZ-Netzwerke sowohl die gesetzlichen Anforderungen als auch die des TÜV SÜD erfüllen.

Markus Berger-de León, CEO der VZ-Netzwerke: “Wir freuen uns sehr, dass nun auch eine unabhängige Stelle bestätigt hat, dass die Daten unserer Nutzer sicher sind und sich unsere Nutzer zudem auf zentrale Funktionalitäten wie die Privatsphäre-Einstellungen verlassen können. Dies entspricht unserem Versprechen, welches wir anlässlich der Kampagne “Meine Daten gehören mir” ausgesprochen haben. “

Wolf-Rüdiger Heidemann TÜV SÜD: “Die VZ-Netzwerke sind die ersten sozialen Netzwerke, die wir auf Datensicherheit und Software-Funktionalität überprüft haben. Wir sind zu dem Ergebnis gekommen, dass schülerVZ, studiVZ und meinVZ die Anforderungen erfüllen.”

Um die Qualität und die Sicherheit von schülerVZ, studiVZ und meinVZ auf lange Sicht zu gewährleisten, werden sich die VZ-Netzwerke einer jährlichen Revisionsprüfung durch TÜV SÜD unterziehen.

(tok)

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Kluft zwischen Berichterstattung über Social Media und Einsatz

Mittwoch, 30. Dezember 2009

In der derzeitigen Berichterstattung gehören Twitter, Facebook & Co. zu den Hype-Themen, doch im beruflichen Alltag der Journalisten werden Social-Media-Möglichkeiten noch eher selten genutzt. Zu diesem Ergebnis kommt eine Online-Umfrage, die Schwartz Public Relations im Oktober und November 2009 unter 800 Print- und Online-Journalisten sowie Bloggern aus Deutschland, Österreich und der Schweiz durchgeführt hat.

Abgefragt wurden konkrete Wünsche der Journalisten und Blogger in Bezug auf den Einsatz von Social-Media-Elementen – insbesondere im Rahmen von „Social Media News Releases“ durch Pressestellen und Agenturen. Obwohl dieses Schlagwort in der Diskussion über Journalismus im Web 2.0 einen zentralen Platz einnimmt, konnte beinahe die Hälfte (46%) aller Befragten nichts mit dem Begriff „Social Media News Releases“ anfangen: Mehr als die Hälfte (51%) der klassischen Medienvertreter und knapp ein Drittel (31%) der Blogger sind mit dem Ausdruck nicht vertraut.

Dabei ist die Spannweite der Bedeutung sehr weit: Einige Teilnehmer halten „Social Media News Releases“ für einen reinen Marketing-Begriff, andere verstehen darunter Pressemitteilungen mit direkter Feedbackmöglichkeit. Wiederum andere Befragte sehen „Social Media News Releases“ als Möglichkeit, längst etablierte Informationskanäle im Internet zu nutzen. Immerhin ein Viertel (26%) der Online-Journalisten und ein Drittel (32%) der Blogger verstehen darunter eine Pressemitteilung, die speziell für Blogger aufbereitet ist.

Wie aber möchten Journalisten und Blogger in Zeiten von „Social Media“ informiert werden? Nur ein Drittel (33%) der Befragten wünscht sich Informationen via HTML-E-Mail mit Verlinkungen oder multimedialen Inhalten, was die Einbindung von Web 2.0-Elementen ermöglichen würde. 42% der Befragten bevorzugen stattdessen weiterhin Presseinformationen auf dem klassischen Weg als reine Text-E-Mail mit zusätzlichem Word- oder PDF-Anhang. Wichtigste Angaben in den Kontaktfeldern sind nach wie vor E-Mail-Adresse, vollständiger Name und Telefonnummer der zuständigen Person, wobei sich die meisten Kontaktangaben sowohl zu Unternehmen als auch Agenturen wünschen. Angaben zu Blogs, Twitter- oder Messaging-Accounts sowie Profilen bei Facebook oder Xing sind für 63% der Umfrageteilnehmer dagegen eher unwichtig.

Überraschenderweise stoßen multimediale Elemente bei den Befragten auf wenig Gegenliebe. So halten über 80% aller Teilnehmer Audio- oder Videocasts für weniger wichtig oder sogar unwichtig. Selbst 74% der Blogger halten Video- oder Tonbeispiele für weniger wichtig oder unwichtig. Dagegen sind neben dem Text weiterführende Links sowie Fotos und Grafiken – also die klassischen Informationsbausteine – für 77-80% der Befragten wichtige oder sehr wichtige Elemente einer Pressemitteilung.

Das Thema Suchmaschinenoptimierung spielt für über 60% aller Befragten (Blogger wie Journalisten) eine deutlich untergeordnete Rolle. Dagegen wünschen sich die Hälfte der Blogger und 44% aller Befragten eine stichpunktartige Auflistung der wichtigsten Punkte einer Pressemitteilung. Die Möglichkeit, sich gezielt Informationen über RSS-Feeds automatisch zu abonnieren, ist nur für 23% der Journalisten und Blogger attraktiv. Auch das Angebot, Bookmarks für die Recherche anzulegen, halten nur 11% aller Befragten und 16% der Blogger für wichtig.

„Es ist überraschend, wie groß die Kluft zwischen der Berichterstattung über ‚Social Media’ und dem tatsächlichen Umgang der Journalisten und Blogger im beruflichen Alltag ist. Die klassische Form der Presseinformation mit ihren etablierten Bestandteilen besitzt nach wie vor einen sehr hohen Stellenwert“, erklärt Christoph Schwartz, Inhaber von Schwartz Public Relations. „Allerdings zeigt sich auch, dass immerhin rund 20-30% der Befragten den neuen Kommunikationskanälen gegenüber aufgeschlossen sind oder diese bereits aktiv nutzen. Gespannt sind wir auf den Trend, den unsere zweite Umfrage im kommenden Jahr zeigen wird.“

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Facebook will die Sicherheit für Nutzer verbessern

Montag, 21. Dezember 2009

Als Schritt im Bemühen, die Sicherheit auf Facebook und im Internet zu verbessern, kündigt das Unternehmen kürzlich die Gründung des Facebook-Sicherheits-Beirates (Facebook Safety Advisory Board) an. Der Beirat besteht aus einer Gruppe von fünf führenden Internet-Sicherheitsorganisationen aus Nord-Amerika und Europa, die in beratender Funktion für das Unternehmen zu Themen der Online-Sicherheit tätig sein wird. Die fünf Organisationen im Beirat sind Common Sense Media, ConnectSafely, WiredSafety, Childnet International und The Family Online Safety Institute (FOSI).

Facebook wird sich mit den Mitgliedern des Beirates regelmäßig abstimmen, um die bestehenden Sicherheitsmaßnahmen für seine Nutzer zu prüfen, neue Materialien zu entwickeln und um sich Rat zu allgemeinen Sicherheits-”Best Practices” zu holen. Die erste Aufgabe des Beirates wird es sein, die Überarbeitung der Beiträge zum Thema Sicherheit im Hilfebereich von Facebook zu überprüfen. Das Ziel der Überarbeitung ist es, eine leicht verständliche Informationsquelle mit speziellem Bildungsangebot für Eltern, Lehrende und Jugendliche anzubieten.

Der Sicherheits-Beirat ist Bestandteil des weltweiten Sicherheits-Programms des Unternehmens. In der vergangenen Woche erwähnte das Büro des Generalstaatsanwalts von New York die Zusammenarbeit mit Facebook bei der Identifizierung und Löschung der Profile von registrierten Sexualverbrechern und Anfang 2008 unterzeichnete Facebook eine Vereinbarung mit 49 Generalstaatsanwälten, um Kinder vor Online-Verbrechern zu schützen.

Facebook beteiligt sich außerdem an der “Internet Safety Technical Task Force”, einer Gruppe von Internetunternehmen, Nicht-Regierungsorganisationen, Wissenschaftler und Technikexperten mit dem Ziel, gemeinsam wirksame Maßnahmen und Technologien zu entwickeln, um für die Jugend im Internet eine sichere Umgebung zu schaffen. Zur Zeit kooperiert das Unternehmen mit MTV in der “A Thin Line” Aktion gegen digitalen Missbrauch und arbeitet seit vergangenen Monat mit der BBC, um deren Kampagne “Bullyproof” zu unterstützen, die Cybermobbing beenden will. Facebook lädt regelmäßig Sicherheitsorganisationen wie den “National Crime Prevention Council” ein, über Sicherheit für die Nutzer zu bloggen und betreibt eine aktive Kampagne für Sicherheitsmaßnahmen gerichtet an Schulen und Gemeindegruppen.

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VZ-Netzwerke präsentieren OpenSocial-Konzept mit Datenschutzlösung

Mittwoch, 16. Dezember 2009

Mit einem so genannten OpenSocial-Konzept öffnet die VZ-Gruppe ihre Netzwerke studiVZ, schülerVZ und meinVZ ab sofort für externe Applikationen (kurz: “Apps”). Eine Besonderheit dieses Konzeptes ist eine Datenschutzlösung, die bisher nur die VZ-Netzwerke anbieten: Über sogenannte Visitenkarten sollen die über 15,7 Millionen VZ-Mitglieder die volle Kontrolle über Ihre Daten behalten.

Für jede App können Nutzer eine gesonderte Visitenkarte anlegen und darin individuell festlegen, welche Informationen zur Verfügung gestellt werden sollen. Damit garantieren die VZ-Netzwerke Datenschutz für OpenSocial-Anwendungen und eine transparente Übersicht für die Nutzer darüber, wer welche Nutzerinformationen einsehen kann. Ebenso kann die Sichtbarkeit auf dem Profil für jede App individuell eingestellt werden.

Zum Auftakt des OpenSocial-Engagements stellen studiVZ, schülerVZ und meinVZ unter anderem nützliche Apps aus den Bereichen Entertainment, Learning, Gaming und E-Commerce von Wooga, Mikestar und dem Portal für Lieferdienste pizza.de bereit.

Mit dem neuen OpenSocial-Konzept bieten die VZ-Netzwerke nicht nur den Nutzern, sondern auch externen Entwicklern ein attraktives Angebot: Die Entwickler haben kostenlosen Zugang zu einer großen Nutzergruppe und können gleichzeitig Geld verdienen. Die Vermarktung wird dabei komplett durch die VZ-Netzwerke in einem Umsatzbeteiligungsmodell übernommen. Ab Q2/2010 ist auch eine Bezahlfunktion geplant, die z.B. den Verkauf virtueller Güter ermöglichen soll.

(tok)

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Sicherer Einstieg in soziale Netzwerke: 10 Tipps, die Internetnutzer beachten sollten

Montag, 07. Dezember 2009

Zum sicheren Einstieg in soziale Netzwerke im Internet veröffentlicht der Bundesverband Digitale Wirtschaft (BVDW) e.V. einen kostenlosen Leitfaden. Sogenannte Social Networks werden zu einem festen Bestandteil unserer Gesellschaft - mit 10 Tipps will der BVDW Internetnutzer bei den ersten Schritten in sozialen Netzwerken unterstützen.

Inhaltlich geht es neben der Auswahl des passenden Netzwerkes, Pflege des Profils und dem Aufbau einer Community auch um kritische Punkte, wie den Schutz vor Spam, ungewollte Kontaktaufnahmen sowie unpassende Inhalte, die sich negativ auf die schulische Laufbahn oder Karriere auswirken könnten. “Sicherer Einstieg in Soziale Netzwerke - 10 Tipps, die Nutzer beachten sollten” wurde zusammen mit der Fachgruppe Social Media verfasst und ist ab sofort auf der Website des BVDW unter www.bvdw.org erhältlich.

“Sicherer Einstieg in soziale Netzwerke” in der Übersicht:

  1. Wählen Sie das richtige Social Network
  2. Legen Sie Ihr Ziel fest
  3. Starten Sie auf einer Plattform
  4. Pflegen Sie die Inhalte des eigenen Profils
  5. Schützen Sie sich und Ihre Karriere
  6. Aktualisieren Sie Ihr Profil regelmäßig
  7. Schützen Sie Ihre Privatsphäre
  8. Schützen Sie sich vor Spam und falschen Freunden
  9. Beachten Sie den Zeitaufwand für Soziale Netzwerke
  10. Das eigene Profil wieder löschen

Social-Network-Spielregeln

“Gerade für Schüler und Studenten sind Social Networks schon jetzt ein fester Bestand des alltäglichen Lebens. Vor allem jüngere Generationen entwickeln sich zu echten ‘Digital Natives’: Termine und Verabredungen werden online getroffen, Fotos und Videos untereinander ausgetauscht, der Freundeskreis virtuell erweitert - es gibt viele Gründe, die für ein soziales Netzwerk sprechen. Allerdings gilt es auch ein paar Spielregeln zu beachten: So gehören zum Beispiel ausschweifende Partyfotos nicht unbedingt auf eine öffentlich zugängliche Profilseite”, sagt Axel Schmiegelow (sevenload), Mitautor und Vorsitzender der Fachgruppe Social Media im BVDW.

Berufliche oder private Nutzung?

“Auch im beruflichen Umfeld werden soziale Netzwerke immer wichtiger - aus der Internetbranche sind sie schon nicht mehr wegzudenken. Geschäftskontakte lassen sich einfach pflegen, Inhalte austauschen und diskutieren sowie neue Kontakte knüpfen. Allerdings sollte schon vor der Anmeldung in einem Social Network die Zielsetzung klar sein. So eignen sich einige Netzwerke eher für die berufliche, andere für die private Nutzung”, ergänzt Felix Fiek (ethority), Mitautor und stellvertretender Vorsitzender der Fachgruppe Social Media im BVDW.

Erhältlich ist der BVDW Leitfaden “Sicherer Einstieg in soziale Netzwerke” als Download im PDF-Format unter www.bvdw.org.

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Datenpannen bei SchülerVZ

Freitag, 30. Oktober 2009

Dem Verbraucherzentrale Bundesverband (vzbv) wurde eine größere Anzahl Datensätze übergeben. Eine erste Sichtung und Überprüfung ergab, dass es sich dabei um über 100.000 Datensätze aus dem Netzwerk SchülerVZ handelt. Besonders brisant: Enthalten sind sensible personenbezogene Daten auch von solchen Teilnehmern, die ihre Daten in dem Netzwerk nur für Freunde sichtbar eingestellt haben. Eine nicht näher bekannte Person hatte dem Internetblog netzpolitik.org die Datensätze zukommen lassen. Diese Daten wurden an den vzbv weitergereicht.

Bislang gaben die Betreiber an, private Daten, die nur für Freunde sichtbar sind, seien vor dem Zugriff unbefugter Dritter sicher. Der vzbv hat den zuständigen Berliner Datenschutzbeauftragten in Kenntnis gesetzt und ihm die Datensätze sowie ein ebenfalls zugegangenes Programm, mit dem diese Daten angeblich erhoben wurden, zur weiteren Prüfung übergeben.

Zusammen mit den Daten ging eine Nachricht beim vzbv ein, in dem der mutmaßliche Datenerheber betont, dass ihm nicht an einer Veröffentlichung der Daten gelegen sei. Vielmehr sei sein Anliegen über mangelnde technische Sicherheitsvorkehrungen und die grundsätzliche Unsicherheit von Daten in Sozialen Netzwerken aufzuklären. Zudem seien die Lücken bei allen drei Plattformen der VZ-Netzwerke-Gruppe identisch. Neben Geburtsdaten seien auch sensible Daten wie die politische Einstellung betroffen.

Der vzbv fordert die Anbieter Sozialer Netzwerke auf, mehr für den Schutz der Daten ihrer Kunden zu tun.

“Statt zu versprechen, dass ihre Daten gut aufgehoben sind, müssen die Anbieter die technisch höchste Sicherheit bieten - wenn nötig auch zu Lasten des Nutzerkomforts”, appelliert Vorstand Gerd Billen.

Zudem sollten die Betreiber die potentiellen Risiken klar benennen, die mit einer Veröffentlichung privater Daten im Netz verbunden sind. Nur so könnten die Nutzer - im Falle von SchülerVZ Schüler und deren Eltern - abwägen, wie freizügig sie ihre persönlichen Daten kommunizieren.

Verbraucher können sich im vzbv-Angebot www.surfer-haben-rechte.de unter anderem über Soziale Netzwerke und Datenschutz informieren.

Die VZ-Netzwerke haben sich ebenfalls zu dieser Datenpanne geäußert und teilen mit, dass ihnen der Datensatz vorliegt und mittlerweile überprüft wurde. Es handele sich hierbei um einen älteren Datensatz mit Informationen zu Geburtsdaten und Geschlecht. Die Sicherheitslücke, die das Abrufen dieser Information möglich machte, sei bereits Ende Juli 2009 behoben worden. Zudem stehe man in engem Kontakt und Austausch mit dem vzbv und dem Berliner Datenschutzbeauftragten.

Darüber hinaus habe man bei einer internen Prüfung festgestellt, dass die Einstellmöglichkeiten bzgl. der Suchbarkeit nach Geburtsdaten missverstanden werden könne. Diese missverständlichen Einstellmöglichkeiten sollen noch im Laufe des Tages behoben werden. Auch würde die Suche nach Geburtsdatum und Alter komplett deaktiviert. Im Zuge einer weiteren Verschärfung der Sicherheitsmaßnahmen werde man zusätzlich die Nutzer-IDs neu setzen.

Ich kann mir nicht helfen, aber auch wenn es sich um Daten aus einem längst geschlossenen Sicherheitsleck handelt, so hinterlässt diese Geschichte bei mir doch wieder einmal ein mulmiges Gefühl – ein bisschen so, als würden wir ein kleines bisschen mehr von einem Eisberg sehen, dessen Größe uns noch gar nicht bekannt ist.

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Soziale Netzwerke keine Randerscheinung mehr

Donnerstag, 29. Oktober 2009

26,4 Millionen aktive Nutzer pro Monat verzeichneten die Sozialen Netzwerke im dritten Quartal in Deutschland. Das sind 3,6 Millionen mehr als im entsprechenden Vorjahresquartal - ein neuer Höchststand, wie der Hightech-Verband Bitkom auf Basis einer exklusiven Erhebung des Marktforschungsinstituts Comscore mitteilte.

“Online-Communitys erschließen sich ganz neue Mitgliederkreise. Sie werden heute über alle Alterklassen hinweg genutzt”, sagte Achim Berg, Vizepräsident des Bitkom. “Auch im beruflichen Umfeld werden Communitys immer wichtiger.”

Beliebtestes Netzwerk sind die VZ-Seiten mit StudiVZ, SchülerVZ und MeinVZ. Im dritten Quartal nutzten 14,6 Millionen Menschen in Deutschland im Monatsdurchschnitt diese Seiten. Auf Platz 2 rangiert mit 6,2 Millionen aktiven Nutzern das zur RTL-Gruppe gehörende Angebot Wer-kennt-wen.de.

Erstmals unter die drei größten sozialen Netzwerke in Deutschland schafft es Facebook. Im dritten Quartal dieses Jahres verzeichnete Facebook 5,6 Millionen Nutzer. Das sind dreimal mehr als noch vor einem Jahr. Stark zulegen konnte auch das ursprünglich nur für geschäftliche Kontakte verwendete Netzwerk Xing. Binnen Jahresfrist verdoppelte sich die Nutzerzahl annähernd auf fast 2 Millionen. Der größte Sprung allerdings gelang Twitter: In nur einem Jahr ging es von 72.000 auf 1,8 Millionen Nutzer nach oben. Das ist eine Steigerung um den Faktor 25. Damit landet Twitter auf Platz 10 der meistgenutzten Sozialen Netzwerke in Deutschland.

Gleichzeitig weist eine andere Studie, die vom Unternehmen Critical Pathin Auftrag gegeben wurde, aus, dass eine deutliche Lücke klafft zwischen dem, was die Anwender von der Nutzung sozialer Netzwerke erwarten und dem Service, der tatsächlich verfügbar ist.

Die meisten Nutzer sozialer Netzwerke nennen heute durchschnittlich vier verschiedene Adressbücher ihr Eigen. Dazu gehören Kontaktverzeichnisse in Mobiltelefonen genauso wie Adressbücher auf verschiedenen sozialen Netzwerken wie Facebook. Trotz der hohen Anzahl aktualisieren jedoch rund 68 Prozent der Befragten ihre verschiedenen Adressbücher bei Änderungen nicht. Gleichzeitig sind aber zirka 91 Prozent über veraltete Kontaktinformationen mehr als frustriert.

Von den 3.000 befragten Nutzern empfinden 75 Prozent das Aktualisieren ihrer Kontakte auf ihren genutzten Social Network- Plattformen als frustrierend. 82 Prozent wünschen sich eine Lösung, die ihre gesamten Adressbücher untereinander synchronisiert.

Die Studie stellt außerdem heraus, dass sich die Mehrheit der Befragten eine automatische Aktualisierung der Kontaktdaten ihrer “Freunde” in den verschiedenen Netzwerken wünscht, sobald sich diese ändern. Nichtsdestotrotz möchte fast jeder Befragte die Kontrolle über die Kontakte bei Änderungen nicht verlieren. Diese soll auch weiterhin beim eigentlichen Nutzer bleiben.

Aber auch diese Studie weist auf die steigende Relevanz sozialer Netzwerke hin und die Bedeutung, die der Nutzer der Online-Kommunikation beimisst. Auch ich konnte mich dem Trend zur sozialen Vernetzung nicht verschließen und bin über http://twitter.com/toktalks erreichbar. Schauen Sie doch einmal vorbei …

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Das richtige soziale Netzwerk finden

Donnerstag, 15. Oktober 2009

Immer mehr Menschen treffen sich in virtuellen Gemeinschaften im Internet. Sie diskutieren, helfen einander, tauschen Tipps aus und verabreden sich auch im „richtigen Leben“. Solche Netzwerke sind keineswegs der jungen Generation vorbehalten – auch Menschen über 50 knüpfen hier schnell neue Kontakte.

Das Buch Freunde finden im Internet aus der Reihe PC-Schule für Senioren der Stiftung Warentest will den Leser bei seinen ersten Schritten in den sozialen Netzwerken an die Hand nehmen. Es erklärt, wie man alte Schulfreunde wiederfindet, wo sich Gleichgesinnte aus der Region treffen und auf welcher Plattform man am besten einen Partner kennenlernt. Auch für die Ahnenforschung lassen sich die neuen Netze nutzen. Entfernt lebende Verwandte finden über das Internet wieder zueinander.

Der Ratgeber verrät nicht nur, wie die unterschiedlichen Plattformen funktionieren, sondern auch, was es beim Knüpfen von Kontakten über das Internet zu beachten gilt. Er erklärt, wie man seriöse von unseriösen Portalen unterscheidet und wie man trotz Vernetzung seine persönlichen Daten schützen kann. Ein kompaktes Glossar erläutert die gängigsten Begriffe in den sozialen Netzwerken.

Das Buch „Freunde finden im Internet“ aus der Reihe PC-Schule für Senioren hat 160 Seiten und ist für 12,90 Euro im Buchhandel erhältlich.

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Aktion Deutschland Hilft & VZ-Netzwerke helfen gemeinsam

Mittwoch, 14. Oktober 2009

Angesichts der schweren Erdbeben in Indonesien und der Taifune in Südostasien ist es notwendig, durch moderne Kommunikation viele Menschen zu erreichen, um Spendengelder für die Katastrophenhilfe einzuwerben. Hierfür engagieren sich „Aktion Deutschland Hilft“ und die VZ-Netzwerke mit studiVZ, schülerVZ und meinVZ künftig zusammen in einer neuen Kooperation.

Die VZ-Netzwerke schalteten am Donnerstag erstmalig auf der Startseite Werbung für die humanitäre Hilfe von Aktion Deutschland Hilft und lenkten die Aufmerksamkeit der Nutzer auf die Not der Menschen nach dem verheerenden Erdbeben auf Sumatra. Auf dem so genannten Edelprofil von „Aktion Deutschland Hilft“ konnten sich die Besucher über die Situation auf der indonesischen Insel informieren und unkompliziert via spendino-SMS helfen. Innerhalb von nur 15 Stunden unterstützten bereits mehrere Tausend Menschen auf meinVZ und studiVZ Aktion Deutschland Hilft; viele von ihnen leisteten eine kleine Spende.

Angeregt wurde die Kooperation von spendino, dem SMS- und WEB-2.0-Fundraising-Spezialisten, der sich auf die Unterstützung von Non-Profit-Organisationen spezialisiert hat.

studiVZ, schülerVZ und meinVZ zählen über 15 Millionen Mitglieder. Das Ziel der VZ-Netzwerke und Aktion Deutschland Hilft, ist es, die größte Gruppe zum Thema Katastrophenhilfe im Netzwerk zu schaffen und den offenen Dialog mit engagierten jungen Menschen zu pflegen, um so im Katastrophenfall mit den VZ-Nutzern gemeinsam schneller zu helfen.

Die „Aktion Deutschland Hilft“ ist ein Bündnis renommierter deutscher Hilfsorganisationen, die im Falle großer Katastrophen für Menschen in Not gemeinsam schnelle, effektive und koordinierte Hilfe leisten. Kuratoriumsvorsitzender des Bündnisses ist Bundesaußenminister Frank-Walter Steinmeier. Schirmherr ist Richard von Weizsäcker. Mitglieder sind u. a.: action medeor, ASB, ADRA, AWO International, CARE, HELP, Johanniter, Malteser, Paritätischer Wohlfahrtsverband, World Vision. Weitere Informationen und die Möglichkeit zum online Spenden unter: www.Aktion-Deutschland-Hilft.de

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