« zurück zur Startseite

Artikel mit ‘SMS’ getagged

Free-SMS-Versand über das Internet: Kostenlos, aber mit Fallstricken

Donnerstag, 24. September 2009

Einfach und praktisch - so erscheinen auf den ersten Blick die zahlreichen Free-SMS-Angebote, die einen kostenlosen SMS-Versand per Internet ermöglichen. Für viele Handynutzer klingt das sehr attraktiv, da eine SMS je nach Tarif noch bis zu 29 Cent kostet. Doch wer wirklich sparen will, sollte die Angebote genau prüfen, um nicht in einer Abo-Falle zu landen.

“Stutzig sollten Verbraucher werden, wenn der Free-SMS-Anbieter bei der Anmeldung die Bankverbindung verlangt. Hier steckt hinter dem vermeintlich kostenlosen SMS-Angebot oft ein Abo, das teure Folgekosten verursachen kann”, sagt Rafaela Möhl vom Onlinemagazin teltarif.de.

Ein verstecktes Abo ist auch an einer großen Anzahl an verfügbaren SMS erkennbar. Denn wirklich kostenlose Angebote haben begrenzte Kontingente und bieten täglich nur wenige SMS pro Nutzer.

Wer auf Nummer sicher gehen möchte, sollte Free-SMS nur über Anbieter versenden, bei denen keine Anmeldung nötig ist. Allerdings hat eine Anmeldung auch Vorteile, wie beispielsweise das Anlegen eines Adressbuches oder das Mitsenden der Rufnummer. Letzteres ermöglicht es dem Empfänger, die SMS zuzuordnen und zu beantworten.

“Bei Free-SMS-Angeboten ohne Anmeldung wird oft die eigene Rufnummer nicht mit übertragen. Nutzer dieser Dienste sollten daher daran denken, ihren Namen und gegebenenfalls auch ihre Rufnummer in die Nachricht zu schreiben”, so Möhl.

Unter den unzähligen Free-SMS-Anbietern einen passenden zu finden, ist nicht einfach. Daher listet teltarif.de seriöse Dienste mit und ohne Anmeldung unter www.teltarif.de/freesms-mit-anmeldung und www.teltarif.de/freesms. Positive Angebote ohne Anmeldung sind etwa sms-fox.com und smsbar.de. Bei den Anbietern mit Anmeldung konnten unter anderen hallo.de und free-sms.de punkten.

Per E-Mail versenden Per E-Mail versenden     Bookmark and Share

Lustiges Googeln mit T-Mobile

Donnerstag, 08. Januar 2009

 

T-Mobile G1

T-Mobile G1

Es ist schon erstaunlich, was sich manche Unternehmen so herausnehmen. Da gibt es beispielsweise T-Mobile, die das Handy G1 mit dem Google-Betriebssystem Android anbieten. So weit, so unspektakulär. Doch dieses Telefon telefoniert nicht nur dann, wenn es soll, sondern baut  - zumindest bei dem amerikanischen Modell dieses Gerätes - anscheinend auch in loser Folge Internetverbindungen auf, wie der Nachrichtendienst golem.de berichtet.

 

Der Meldung zufolge enthält das Telefon verborgene Automatikfunktionen, die sich nicht abschalten lassen und recht unkontrolliert „nach Hause“ telefonieren. So wird der Fall eines Mannes zitiert, der bei einer Großbritannienreise die üblichen Kostenfallen wie Roaming, Synchronisierung und UMTS abgeschaltet hatte und dennoch mit einer Rechnung für Datenverbindungen aus dem Ausland – immerhin 102,85 Dollar – beglückt wurde.

Richtig irrwitzig wird die Sache aber, wenn man dann liest, das in keiner Weise klar ist, in welcher Schlagzahl diese US-Telefone ihre Nachrichten aus dem Ausland versenden. So waren es in einem Fall „nur“ 200 SMS, in einem anderen Fall jedoch satte 1.329 Stück.

Wer nun glaubt, dass er das Gerät austricksen könne, indem er eine andere SIM-Karte nutzt, wird staunend erleben, dass das Handy nun in lustiger Folge SMS-Nachrichten – die dann auch wieder kostenpflichtig sind – verschickt.

T-Mobile USA bestätigt, dass es diese nicht abschaltbaren Funktionen gibt und hat für den Kunden eine wirklich tolle Empfehlung parat: Man solle das Handy bei Auslandsreisen doch einfach das Telefon zuhause lassen. Na, wenn das nicht wirklich eine grandiose Lösung ist.

Ursächlich für den SMS-Wahnsinn soll die T-Mobile-Anwendung MyFaves sein, die sich aber weder abschalten noch deinstallieren lässt.

Da kann man den T-Mobile-Bastlern wohl nur zu einer genialen Idee zum Gelddrucken gratulieren.

Dann bleib ich doch lieber beim iPhone – das muss zwar auch mit dem Vertrag der Magenta-Truppe leben, aber überrascht mich dafür auch nicht mit einem teuren Eigenleben. Apropos iPhone: Wenn Sie hier mehr wissen möchten, dann schauen Sie doch einmal auf den Seiten meines Kollegen Giesbert Damaschke vorbei: www.iphone-daily.de.

Per E-Mail versenden Per E-Mail versenden     Bookmark and Share