ProtectStar hat bereits im vergangenen Jahr die Internet-Security-Suiten der bekannten Anbieter einem äußerst strengen und umfangreichen Test unterzogen. Das unabhängige Unternehmen wiederholte den Test in diesem Dezember mit elf aktuellen Versionen von der „Avira Premium Security Suite 2010“ bis hin zur „McAfee Internet Security Suite 2010“. Das 24-seitige Testergebnis bescheinigt allen Teilnehmern eine durch die Bank bessere Performance, auch wenn gerade im Bereich der aktiven Schutzmodule noch einiges getan werden muss.
Welche Internet-Security-Suite 2010 ist die beste? Diese Frage ist essenziell für die Anwender. Schließlich vertrauen sie einer solchen Software die Unversehrtheit ihres eigenen Rechners und ihrer Daten an. Eine Schutz-Software muss den PC vor An- und Übergriffen aller Art beschützen, wobei an eine Suite natürlich besondere Ansprüche gestellt werden. Schließlich soll sie Virenscanner, Malware-Schutz und Firewall in einem sein und alle Funktionen unter einem Dach vereinen.
Das ProtectStar Testcenter hat es sich zur Aufgabe gemacht, sehr umfangreiche und strenge Tests durchzuführen. Da ProtectStar nach eigenen Angabenn völlig unabhängig arbeitet und sich zum großen Teil aus Spenden finanziert, soll es keine offenen oder verborgenen Abhängigkeiten zu den Herstellern der Security-Suites geben.
Der große Vergleichstest im letzten Jahr hat bereits für eine große Aufmerksamkeit in den Medien gesorgt. Nun war es an der Zeit für eine Neuauflage. In den letzten Wochen hat ProtectStar die neuen Internet-Security-Suiten 2010 von elf bekannten Herstellern unter die Lupe genommen.
Das erste Ergebnis: Im Vergleich zum letzten Jahr haben sich alle Programme verbessert. ProtectStar sieht die Security-Suites aber noch lange nicht am Ziel angekommen. Es besteht noch Bedarf zur Nachbesserung.
Die elf Security-Suites wurden unter Laborbedingungen und unter realen Bedingungen geprüft. Dabei wurden die jeweiligen Programme jeweils mit den werksseitigen Einstellungen getestet - also genau in dem Zustand, in dem die Programme sich nach der Installation befinden.
Alle Programme konnten Punkte gleich in mehreren Disziplinen einsammeln. Das Hauptaugenmerk des Tests lag natürlich auf den verschiedenen Sicherheitsaspekten. Aber auch die Benutzerfreundlichkeit spielte eine Rolle, was die Installation, die Deinstallation, die Verständlichkeit der Meldungen und die individuellen Einstellungs- und Konfigurationsmöglichkeiten anbelangt. Weitere Punkte gab es für das Handbuch, die Online-Hilfe und die FAQs. Die Tester prüften auch die Beeinflussung der System-Performance auf verschiedenen Rechnern. Wichtig war den Prüfern hier auch, ob die Herstellerangaben in Bezug auf die Systemmindestvoraussetzungen auch tatsächlich stimmen. Last but not least gab es auch Punkte für den Preis und die Ausstattung. Zur Ausstattung gehören u.a. die Anzahl der enthaltenen Lizenzen und zusätzliche Software-Module etwa fürs Tuning oder für einen Backup.
Von maximal 200 Punkten erreichten die Suites diese Punktzahl:
- Avira Premium Security Suite 2010: 187,8
- G DATA Internet Security 2010: 186,4
- Eset Smart Security 4.0: 183,2
- Symantec Norton Internet Security 2010: 183,0
- BitDefender Internet Security 2010: 182,1
- Kaspersky Internet Security 2010: 181,1
- F-Secure Internet Security 2010: 179,5
- McAfee Internet Security 2010: 175,4
- BullGuard Internet Security 8.7: 174,1
- AVG Internet Security 9.0: 166,9
- Norman Security Suite: 164,0
Die „Avira Premium Security Suite 2010“ konnte in diesem Jahr den ersten Platz beim “Großen Vergleichstest - Internet Security Suiten 2010″ erobern - mit 187,8 Punkten. Dicht darauf folgte die „G DATA Internet Security 2010“. Auch die „Eset Smart Security 4.0“ - ausgestattet mit dem Virenscanner Node32 - konnte sich gut schlagen.
Der 24-seitige Testbericht steht im Internet zum Download bereit, so dass sich das genaue Ergebnis auch in den einzelnen Teilbereichen des Tests nachlesen lässt.




