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Artikel mit ‘Sicherheit’ getagged

Welche Internet Security Suite 2010 ist die beste?

Mittwoch, 23. Dezember 2009

ProtectStar hat bereits im vergangenen Jahr die Internet-Security-Suiten der bekannten Anbieter einem äußerst strengen und umfangreichen Test unterzogen. Das unabhängige Unternehmen wiederholte den Test in diesem Dezember mit elf aktuellen Versionen von der „Avira Premium Security Suite 2010“ bis hin zur „McAfee Internet Security Suite 2010“. Das 24-seitige Testergebnis bescheinigt allen Teilnehmern eine durch die Bank bessere Performance, auch wenn gerade im Bereich der aktiven Schutzmodule noch einiges getan werden muss.

Welche Internet-Security-Suite 2010 ist die beste? Diese Frage ist essenziell für die Anwender. Schließlich vertrauen sie einer solchen Software die Unversehrtheit ihres eigenen Rechners und ihrer Daten an. Eine Schutz-Software muss den PC vor An- und Übergriffen aller Art beschützen, wobei an eine Suite natürlich besondere Ansprüche gestellt werden. Schließlich soll sie Virenscanner, Malware-Schutz und Firewall in einem sein und alle Funktionen unter einem Dach vereinen.

Das ProtectStar Testcenter hat es sich zur Aufgabe gemacht, sehr umfangreiche und strenge Tests durchzuführen. Da ProtectStar nach eigenen Angabenn völlig unabhängig arbeitet und sich zum großen Teil aus Spenden finanziert, soll es keine offenen oder verborgenen Abhängigkeiten zu den Herstellern der Security-Suites geben.

Der große Vergleichstest im letzten Jahr hat bereits für eine große Aufmerksamkeit in den Medien gesorgt. Nun war es an der Zeit für eine Neuauflage. In den letzten Wochen hat ProtectStar die neuen Internet-Security-Suiten 2010 von elf bekannten Herstellern unter die Lupe genommen.

Das erste Ergebnis: Im Vergleich zum letzten Jahr haben sich alle Programme verbessert. ProtectStar sieht die Security-Suites aber noch lange nicht am Ziel angekommen. Es besteht noch Bedarf zur Nachbesserung.

Die elf Security-Suites wurden unter Laborbedingungen und unter realen Bedingungen geprüft. Dabei wurden die jeweiligen Programme jeweils mit den werksseitigen Einstellungen getestet - also genau in dem Zustand, in dem die Programme sich nach der Installation befinden.

Alle Programme konnten Punkte gleich in mehreren Disziplinen einsammeln. Das Hauptaugenmerk des Tests lag natürlich auf den verschiedenen Sicherheitsaspekten. Aber auch die Benutzerfreundlichkeit spielte eine Rolle, was die Installation, die Deinstallation, die Verständlichkeit der Meldungen und die individuellen Einstellungs- und Konfigurationsmöglichkeiten anbelangt. Weitere Punkte gab es für das Handbuch, die Online-Hilfe und die FAQs. Die Tester prüften auch die Beeinflussung der System-Performance auf verschiedenen Rechnern. Wichtig war den Prüfern hier auch, ob die Herstellerangaben in Bezug auf die Systemmindestvoraussetzungen auch tatsächlich stimmen. Last but not least gab es auch Punkte für den Preis und die Ausstattung. Zur Ausstattung gehören u.a. die Anzahl der enthaltenen Lizenzen und zusätzliche Software-Module etwa fürs Tuning oder für einen Backup.

Von maximal 200 Punkten erreichten die Suites diese Punktzahl:

  • Avira Premium Security Suite 2010: 187,8
  • G DATA Internet Security 2010: 186,4
  • Eset Smart Security 4.0: 183,2
  • Symantec Norton Internet Security 2010: 183,0
  • BitDefender Internet Security 2010: 182,1
  • Kaspersky Internet Security 2010: 181,1
  • F-Secure Internet Security 2010: 179,5
  • McAfee Internet Security 2010: 175,4
  • BullGuard Internet Security 8.7: 174,1
  • AVG Internet Security 9.0: 166,9
  • Norman Security Suite: 164,0

Die „Avira Premium Security Suite 2010“ konnte in diesem Jahr den ersten Platz beim “Großen Vergleichstest - Internet Security Suiten 2010″ erobern - mit 187,8 Punkten. Dicht darauf folgte die „G DATA Internet Security 2010“. Auch die „Eset Smart Security 4.0“ - ausgestattet mit dem Virenscanner Node32 - konnte sich gut schlagen.

Der 24-seitige Testbericht steht im Internet zum Download bereit, so dass sich das genaue Ergebnis auch in den einzelnen Teilbereichen des Tests nachlesen lässt.

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Facebook will die Sicherheit für Nutzer verbessern

Montag, 21. Dezember 2009

Als Schritt im Bemühen, die Sicherheit auf Facebook und im Internet zu verbessern, kündigt das Unternehmen kürzlich die Gründung des Facebook-Sicherheits-Beirates (Facebook Safety Advisory Board) an. Der Beirat besteht aus einer Gruppe von fünf führenden Internet-Sicherheitsorganisationen aus Nord-Amerika und Europa, die in beratender Funktion für das Unternehmen zu Themen der Online-Sicherheit tätig sein wird. Die fünf Organisationen im Beirat sind Common Sense Media, ConnectSafely, WiredSafety, Childnet International und The Family Online Safety Institute (FOSI).

Facebook wird sich mit den Mitgliedern des Beirates regelmäßig abstimmen, um die bestehenden Sicherheitsmaßnahmen für seine Nutzer zu prüfen, neue Materialien zu entwickeln und um sich Rat zu allgemeinen Sicherheits-”Best Practices” zu holen. Die erste Aufgabe des Beirates wird es sein, die Überarbeitung der Beiträge zum Thema Sicherheit im Hilfebereich von Facebook zu überprüfen. Das Ziel der Überarbeitung ist es, eine leicht verständliche Informationsquelle mit speziellem Bildungsangebot für Eltern, Lehrende und Jugendliche anzubieten.

Der Sicherheits-Beirat ist Bestandteil des weltweiten Sicherheits-Programms des Unternehmens. In der vergangenen Woche erwähnte das Büro des Generalstaatsanwalts von New York die Zusammenarbeit mit Facebook bei der Identifizierung und Löschung der Profile von registrierten Sexualverbrechern und Anfang 2008 unterzeichnete Facebook eine Vereinbarung mit 49 Generalstaatsanwälten, um Kinder vor Online-Verbrechern zu schützen.

Facebook beteiligt sich außerdem an der “Internet Safety Technical Task Force”, einer Gruppe von Internetunternehmen, Nicht-Regierungsorganisationen, Wissenschaftler und Technikexperten mit dem Ziel, gemeinsam wirksame Maßnahmen und Technologien zu entwickeln, um für die Jugend im Internet eine sichere Umgebung zu schaffen. Zur Zeit kooperiert das Unternehmen mit MTV in der “A Thin Line” Aktion gegen digitalen Missbrauch und arbeitet seit vergangenen Monat mit der BBC, um deren Kampagne “Bullyproof” zu unterstützen, die Cybermobbing beenden will. Facebook lädt regelmäßig Sicherheitsorganisationen wie den “National Crime Prevention Council” ein, über Sicherheit für die Nutzer zu bloggen und betreibt eine aktive Kampagne für Sicherheitsmaßnahmen gerichtet an Schulen und Gemeindegruppen.

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Schnelle Hilfe gegen Botnetz-Infektionen

Montag, 14. Dezember 2009

Kunden von Internet-Service-Providern erhalten zukünftig professionelle Unterstützung, Schadprogramme von ihren Rechnern zu entfernen. Der eco - Verband der deutschen Internetwirtschaft richtet mit Unterstützung des Bundesamtes für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) ein providerübergreifendes Beratungszentrum mit telefonischer Unterstützung ein. eco stellt das Projekt beim vierten nationalen IT-Gipfel in Stuttgart vor.

“Bei der Bekämpfung von Botnetzen ist Kooperation unabdingbar. Mit dieser Zusammenarbeit von Staat und Wirtschaft schaffen wir ein effektives Bündnis, um die Verbreitung von Schadprogrammen einzudämmen. Mit dem Projekt entziehen wir den Cyberkriminellen den Boden”, sagt der eco Vorstandsvorsitzende Prof. Michael Rotert.

Dr. Lothar Eßer, Referatsleiter beim BSI, ergänzt: “Die von der Bundesregierung und Unternehmen angestoßenen Sensibilisierungsmaßnahmen zeigen Wirkung, das Sicherheitsbewusstsein bei der Bevölkerung wächst. Jetzt kommt es darauf an, konkrete Hilfsangebote zu machen.”

Deutschland rangiert bei der Anzahl der infizierten Rechner international auf Platz 3. Im Rahmen des zentralen Beratungszentrums werden Internet-Zugangsanbieter Kunden, deren Rechner sie als Teil eines Botnetzes identifiziert haben, zunächst auf eine Website leiten, die ihnen Hilfestellungen und Tools zum Entfernen der Malware bereitstellt. In einem zweiten Schritt kann der Provider dem Kunden einen Zugangscode für die telefonische Unterstützung mitteilen. Dort werden Anti-Viren-Spezialisten mit dem Kunden den Schädling aufspüren und entfernen.

“Mit dem Projekt möchten wir Deutschland mittelfristig aus den Top 10 der Länder, von denen schädliche Online-Aktivitäten ausgehen, herausbringen”, sagt Sven Karge, Fachbereichsleiter Content bei eco.

Mit dem Botnetz-Desinfektionszentrum bringt eco das Handlungsversprechen einer “Deutschen Anti-Botnetz-Initiative” in den Verein Deutschland sicher im Netz e.V. ein.

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Sicherer Einstieg in soziale Netzwerke: 10 Tipps, die Internetnutzer beachten sollten

Montag, 07. Dezember 2009

Zum sicheren Einstieg in soziale Netzwerke im Internet veröffentlicht der Bundesverband Digitale Wirtschaft (BVDW) e.V. einen kostenlosen Leitfaden. Sogenannte Social Networks werden zu einem festen Bestandteil unserer Gesellschaft - mit 10 Tipps will der BVDW Internetnutzer bei den ersten Schritten in sozialen Netzwerken unterstützen.

Inhaltlich geht es neben der Auswahl des passenden Netzwerkes, Pflege des Profils und dem Aufbau einer Community auch um kritische Punkte, wie den Schutz vor Spam, ungewollte Kontaktaufnahmen sowie unpassende Inhalte, die sich negativ auf die schulische Laufbahn oder Karriere auswirken könnten. “Sicherer Einstieg in Soziale Netzwerke - 10 Tipps, die Nutzer beachten sollten” wurde zusammen mit der Fachgruppe Social Media verfasst und ist ab sofort auf der Website des BVDW unter www.bvdw.org erhältlich.

“Sicherer Einstieg in soziale Netzwerke” in der Übersicht:

  1. Wählen Sie das richtige Social Network
  2. Legen Sie Ihr Ziel fest
  3. Starten Sie auf einer Plattform
  4. Pflegen Sie die Inhalte des eigenen Profils
  5. Schützen Sie sich und Ihre Karriere
  6. Aktualisieren Sie Ihr Profil regelmäßig
  7. Schützen Sie Ihre Privatsphäre
  8. Schützen Sie sich vor Spam und falschen Freunden
  9. Beachten Sie den Zeitaufwand für Soziale Netzwerke
  10. Das eigene Profil wieder löschen

Social-Network-Spielregeln

“Gerade für Schüler und Studenten sind Social Networks schon jetzt ein fester Bestand des alltäglichen Lebens. Vor allem jüngere Generationen entwickeln sich zu echten ‘Digital Natives’: Termine und Verabredungen werden online getroffen, Fotos und Videos untereinander ausgetauscht, der Freundeskreis virtuell erweitert - es gibt viele Gründe, die für ein soziales Netzwerk sprechen. Allerdings gilt es auch ein paar Spielregeln zu beachten: So gehören zum Beispiel ausschweifende Partyfotos nicht unbedingt auf eine öffentlich zugängliche Profilseite”, sagt Axel Schmiegelow (sevenload), Mitautor und Vorsitzender der Fachgruppe Social Media im BVDW.

Berufliche oder private Nutzung?

“Auch im beruflichen Umfeld werden soziale Netzwerke immer wichtiger - aus der Internetbranche sind sie schon nicht mehr wegzudenken. Geschäftskontakte lassen sich einfach pflegen, Inhalte austauschen und diskutieren sowie neue Kontakte knüpfen. Allerdings sollte schon vor der Anmeldung in einem Social Network die Zielsetzung klar sein. So eignen sich einige Netzwerke eher für die berufliche, andere für die private Nutzung”, ergänzt Felix Fiek (ethority), Mitautor und stellvertretender Vorsitzender der Fachgruppe Social Media im BVDW.

Erhältlich ist der BVDW Leitfaden “Sicherer Einstieg in soziale Netzwerke” als Download im PDF-Format unter www.bvdw.org.

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Welches Handicap hat eine Heckscheibe?

Mittwoch, 02. Dezember 2009

Zugegeben, die Szene könnte aus einer Hollywood-Produktion stammen: ein gutaussehender Star flüchtet barfuss vor seiner Frau, die einen Golfschläger schwingt, in sein Auto. Da sie den Flüchtenden selbst nicht erwischt, erlegt sie stattdessen mit dem 9er-Eisen die Heckscheibe des Autos. Aber hat es sich wirklich so zugetragen?

Die Protagonisten schweigen und so brodelt im Web die Gerüchteküche rund um den rätselhaften Unfall: Tiger Woods mysteriöser Autounfall zu Beginn des vergangenen Wochenendes hat für reichlich Traffic und Suchanfragen im Internet geführt. Die Aufmerksamkeit rief aber auch zahlreiche Anbieter von gefälschter Software auf den Plan. Wie Sicherheitsexperte Symantec herausfand, nutzten sie sehr zügig den Hype im Web und durchzogen die Suchmaschinen mit ihren Angeboten.

Symantec stellte fest, dass einige Suchmaschinenergebnisse auf folgende schädliche Domains umgeleitet wurden:

  • vir-curemypc-now.com
  • egafuki.cn
  • online-scanner-free.net

Diese Webseiten unterziehen den Nutzer einem vorgetäuschten Scan, bevor sie schließlich auf eine Vielzahl von Gefahren und Fehlermeldungen hinweisen. Diese sollten sofort beseitigt werden, so der Ratschlag im Anschluss des Scans.

Auch wenn die Gefahren nur vorgetäuscht sind, werden die Nutzer so dazu gebracht, gefälschte, illegale Antivirus Software zu kaufen. Der Gebrauch dieser Software kann letztlich wiederum zum Datenklau auf Seiten des Nutzers führen und spielt den Cyberkriminellen somit doppelt in die Hände.

Wie ein solcher gefälschter Virenscan abläuft zeigt ein (englischsprachiger) Symantec Videocast: http://www.youtube.com/watch?v=kMLYwfSy8YE.

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Geld weg statt verdoppelt

Dienstag, 01. Dezember 2009

Schnell und ohne großen Aufwand 100 Euro einzahlen und nach einem Monat die doppelte Summe ausbezahlt bekommen – wer wünscht sich das nicht? Bei Versprechungen dieser Art sollten Verbraucher jedoch vorsichtig sein, denn im Internet lauern viele schwarze Schafe, die ihren Kunden nur das Geld aus der Tasche ziehen wollen. Ein Beispiel ist Verbrauchermeldungen zufolge auch die Betreiberfirma der Seite 100euro-in30tagen.net, der OpSec Security aufgrund unseriöser Methoden den Negativ-Preis „Das Schwarze Schaf“ für den Monat November verleiht.

Wie der Name der Website 100euro-in30tagen.net bereits verrät, verspricht der Betreiber dieser Seite, der Risikoinvestmentgeschäfte anbietet, einen Gewinn von 100 Euro nach 30 Tagen, wenn man 100 Euro investiert. Laut den Verbrauchermeldungen, die OpSec in diesem Monat erhalten hat, muss man das Geld auf ein ausländisches Konto überweisen und anschließend der Betreiberfirma per E-Mail die Einzahlung bestätigen.

Wie jedoch betroffene Anwender berichteten, konnten ihre E-Mails nicht zugestellt werden, da die Mailbox angeblich geschlossen war. Letztendlich haben die Nutzer Geld investiert, jedoch bisher nichts dafür erhalten. Dabei erweckt die Homepage den Anschein, als wäre eine Verdopplung der investierten Summe garantiert. Angeblich liegt die Erfolgschance bei 98 Prozent.

Doch wie die Meldungen der betroffenen Verbraucher und auch Einträge in verschiedenen Internetforen zeigen, scheint dies nur eine Masche der Firma zu sein, um Nutzer zu ködern bzw. sie zur Einzahlung zu bewegen. Was dann jedoch mit dem Geld passiert, wie es angelegt wird und ob es überhaupt eingesetzt wird, kann der Kunde nicht nachvollziehen.

Die Seite ist insgesamt sehr unübersichtlich gestaltet und wirkt äußerst unprofessionell. Während der Anbieter einerseits auf der gesamten Seite betont, dass sich die eingezahlte Summe verdoppelt, weist er andererseits nur an einer Stelle kurz darauf hin, dass der Einsatz auf eigenes Risiko erfolgt und keine rechtlichen Ansprüche bestehen, falls die Investition nicht erfolgreich war. Damit wird das tatsächliche Risiko eines solchen Investmentgeschäftes fahrlässig heruntergespielt.

Da die Firma ihren Sitz in der Schweiz hat und die Einzahlung über Online-Bezahlsysteme erfolgt, werden Kunden ihr Geld wohl nicht wieder sehen.

„Insgesamt lässt die Seite und das Vorgehen der Betreiberfirma darauf schließen, dass es sich um ein äußerst unseriöses Angebot handelt, von dem man lieber die Finger lassen sollte“, sagt Hubert Neuner, einer der Geschäftsführer von OpSec Security. „Gerade wenn es um Investmentgeschäfte geht, sollte man die Seriosität, Professionalität und Vertrauenswürdigkeit des Anbieters und natürlich auch seine Geschäftsbedingungen vorher genau prüfen, um keine bösen Überraschungen zu erleben.“

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Cyberkriminelle verschrecken Nutzer

Freitag, 23. Oktober 2009

Ein Spiel mit der Angst um des Profits willen - Cyberkriminelle schüren die Furcht bei Anwendern vor einer Malware-Infektion und verleiten sie dadurch zum Kauf gefälschter oder bösartiger Sicherheitssoftware. Dies belegt der neue Symantec-Sicherheitsbericht, der Schadprogramme unter die Lupe nimmt, die sich als seriöse Sicherheitssoftware ausgeben. Diese gefälschten Programme bringen oft gar keinen Nutzen. Im Gegenteil - sie infizieren den Rechner unter Umständen mit neuem Schadcode. Die Daten für den aktuellen Report hat Symantec zwischen Juli 2008 und Juni 2009 erhoben.

Als Lockmittel nutzen die Cyberkriminellen Pop-up-Fenster und andere Warnmeldungen, in denen sie unter anderem offizielle Windows-Alarme imitieren, so Symntec. Darin wird dem Anwender vorgegaukelt, sein Rechner sei unzureichend gesichert oder gar infiziert. Er müsse nur die per Link angebotene Sicherheitssoftware kaufen und installieren, um seinen Computer zu säubern. Bis Juni 2009 hatte Symantec mehr als 250 dieser auch “Rogue AV” oder “Scareware” genannten betrügerischen Programme aufgespürt. Wie die Studie von Symantec zeigt, haben bei den 50 erfolgreichsten Täuschungsversuchen 93 Prozent der Anwender das Schadprogramm tatsächlich freiwillig heruntergeladen.

Im Durchschnitt geben Anwender für die Downloads dieser Scareware zwischen 30 und 100 US-Dollar (etwa 20 bis 70 Euro) aus. Der mögliche Folgeschaden ist jedoch ungleich größer. Die installierte Scareware öffnet Einfallstore für weitere Attacken und liefert die persönlichen oder finanziellen Daten des Nutzers weiterem Missbrauch aus. Zu dem Zweck verlangt sie unter anderem vom Nutzer, während der Installation andere Sicherheitseinstellungen ganz auszuschalten.

Der Präsident des Bundeskriminalamts (BKA) Jörg Ziercke warnte erst vor kurzem davor, dass Internetnutzer oftmals sorglos mit persönlichen Daten hantieren und die Möglichkeiten moderner Schadsoftware unterschätzen.

“Schadprogramme beeinträchtigen nicht nur die Funktion von PCs, sondern werden zunehmend zur Ausspähung digitaler Identitäten eingesetzt”, so Ziercke.

Wie der Symantec-Report weiter offen legt, suchen Cyberkriminelle wie in der legalen Wirtschaft gezielt nach “Geschäftspartnern”, die sie dann mit leistungsorientierten Absatz- und Bonusmodellen motivieren. Wie auch im regulären Online-Handel üblich, sind diese Geschäftsbeziehungen in so genannten Affiliate-Partnerprogrammen geregelt.

Pro erfolgreicher Nutzer-Installation erhalten die “Vertriebspartner” der Schadsoftware-Entwickler einen Anteil zwischen einem und 55 US-Cent. In Deutschland beläuft sich diese “Prämie” durchschnittlich auf 12 Cent (etwa 8 Euro-Cent). Einige Anbieter entlohnen besonders erfolgreiche Partner mit Bonuszahlungen, VIP-Punkten oder Sachpreisen wie Elektrogeräten oder Luxuswagen. Ein Beispiel: Die zehn erfolgreichsten Partner der Seite TrafficConverter.biz verdienen Symantec zufolge durchschnittlich 23.000 US-Dollar pro Woche. Das soll mehr als dem dreifachen Verdienst von Bundeskanzlerin Angela Merkel entsprechen.

Cyberkriminelle bewerben Scareware nicht nur auf schadcodehaltigen Webseiten. Sie missbrauchen auch gezielt seriöse Seiten wie Blogs, Foren und soziale Netzwerke oder manipulieren Such-Ergebnislisten, um Anwender auf die Downloadseiten für Scareware zu locken. Letztere sind häufig seriös und benutzerfreundlich gestaltet, so dass selbst ein unversierter Anwender die Scareware in wenigen Schritten herunterladen kann.

Die betrügerischen Sicherheitsprogramme selbst besitzen meist ein authentisch wirkendes Design, das bekannte Sicherheitsprogramme imitiert. Auch die Bezahlung wickeln Cybergangster mitunter über etablierte Online-Bezahlservices ab. Sie senden den Käufern zudem eine Kaufbestätigung via E-Mail inklusive Serien- und Kundennummer.

Um sich vor dieser Scareware zu schützen, rät Symantec-Sicherheitsexperte Candid Wüest Anwendern: “Links in E-Mails können zu schadcodehaltigen Seiten führen. Deshalb sollten Anwender die URL-Adressen ihnen bekannter Internetseiten stets von Hand eintippen. E-Mail-Anhänge unbekannter Absender sollten sie niemals ansehen oder öffnen und stets misstrauisch gegenüber Nachrichten sein, die nicht direkt an die eigene Adresse gerichtet sind. Das gleiche gilt für seriös erscheinende Pop-Ups, Bannerwerbung oder Alarmmeldungen im Web-Browser, die den Anwender dazu verleiten, unbekannte Programme herunterzuladen und zu installieren.”

Symantec empfiehlt Unternehmen und Privatanwendern außerdem, sich mit Sicherheitslösungen renommierter Anbieter gegen Schadsoftware zu wappnen.

Wichtige Fakten aus dem Symantec-Bericht

  • Die Top Fünf der Scareware sind SpywareGuard 2008, AntiVirus 2008, AntiVirus 2009, SpywareSecure und XP AntiVirus.
  • 53 Prozent aller Server weltweit, die diese schadcodehaltige Sicherheitssoftware hosten, stehen in den USA, Deutschland folgt mit einem Anteil von 11 Prozent an zweiter Stelle.
  • 93 Prozent der betrügerischen Sicherheitssoftware werden über speziell für diesen Zweck erstellte Webseiten beworben.
  • 61 Prozent der von Symantec im Beobachtungszeitraum registrierten Betrugsfälle mit den 50 erfolgreichsten Scareware-Programmen ereigneten sich in Nordamerika, 31 Prozent in der EMEA-Region (Europa, Mittlerer Osten und Afrika), sechs Prozent in der Region Asien, Pazifik und Japan sowie zwei Prozent in Lateinamerika.
  • Der höhere Anteil an Software-Betrugsfällen in den USA und der EMEA-Region erklärt sich damit, dass sich auch die Aktivität von Schadcode auf diese Gebiete konzentriert. Ein weiterer Grund ist, dass in den USA die “Vertriebspartner” einen höheren Preis pro Installation erhalten.
  • Auf den beobachteten illegalen Distributionsseiten verdienten die “Vertriebspartner” in den USA 55 US-Cent pro Installation einer betrügerischen Sicherheitssoftware, in Großbritannien und Kanada waren es 52 Cent.
  • Installationen pro Anwender in Spanien, Irland, Frankreich und Italien brachten mit 16 US-Cent deutlich weniger ein. Deutschland liegt mit 12 Cent an neunter Stelle.
  • Der Preis pro Installation ist abhängig davon, wie wahrscheinlich es ist, dass ein Nutzer die betrügerische Sicherheitssoftware bezahlt.

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Wem die Deutschen im Internet vertrauen

Donnerstag, 22. Oktober 2009

Sicherheit im Internet - ein aktuell lebhaft diskutiertes Thema. Phishing-Angriffe, Virenbefall, Datenbetrug, die Liste der Ängste der deutschen Internetnutzer ist lang. Aber wo herrscht die meiste Skepsis - und wo fühlen sich die Anwender sicher? Eine neue, bevölkerungsrepräsentative Trendbefragung von Scout24 geht dieser Thematik auf den Grund.

Als größte Gefahren identifiziert die deutsche Internetgemeinde den Virenbefall des eigenen Rechners (69 Prozent der Befragten) sowie Identitätsdiebstahl (62 Prozent). Gegen Viren schützen sich 90 Prozent mit einem gängigen Virenprogramm, aber was tun gegen andere Unsicherheiten wie Abofallen oder Datendiebstahl?

Die Befragung zeigt: Die deutschen Onliner vertrauen starken Marken. Über die Hälfte der Internetnutzer (53 Prozent) surft ausschließlich auf bekannten Online-Marktplätzen, da sie diese Angebote für sicher hält.

Die Trendbefragung zeigt zudem: Für die Vertrauensbildung im Netz ist die Meinung anderer Nutzer wichtig. 77 Prozent der Befragten verlassen sich auf digitale Bewertungen und Erfahrungsberichte. Plattformen wie “AutoWissen24″, auf denen die Nutzer Erfahrungsberichte über ihre Fahrzeuge schreiben und lesen können, und “meineNachbarschaft”, bei denen die Nutzer ihre Nachbarn und Wohngegend bewerten können, helfen bei der richtigen Entscheidung in wichtigen Lebensbereichen.

An der aktuellen Trendbefragung von Scout24 und dem Marktforschungsinstitut Innofact nahm im September 2009 eine repräsentative Stichprobe von über 1.000 Internetnutzern teil.

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Mehrheit der Onlineshopper orientiert sich an Kundenbewertungen

Montag, 28. September 2009

Internetnutzer machen ihre Entscheidung, in einem Onlineshop einzukaufen, mehrheitlich davon abhängig, wie dieser von anderen Kunden bewertet wurde. Das ergab eine vom Marktforschungsunternehmen GfK durchgeführte Befragung. Danach kaufen 57,1 Prozent eher in einem Onlineshop ein, wenn sie dort positive Meinungen anderer Nutzer lesen. Bei negativen Bewertungen hingegen überlegt sich über die Hälfte der Befragten (50,9 Prozent), den Kauf abzubrechen.

Die GfK-Marktforscher haben im September 2009 1102 repräsentativ ausgewählte Internetnutzer befragt. Auftraggeber war die Trusted Shops GmbH, die bisher über 6.000 Onlineshops zertifiziert hat.

Fast die Hälfte der Onlineshopper (46,4 Prozent) informiert sich vor einem Einkauf, welche Erfahrungen andere Kunden mit einem Anbieter gemacht haben. 44 Prozent gehen sogar gezielt auf die Suche nach einem gut bewerteten Onlineshop, wenn sie sich für ein bestimmtes Produkt entschieden haben. Dabei lassen sich Männer generell etwas stärker von Kundenmeinungen leiten. Lediglich bei 9,4 Prozent der Befragten spielen Shopbewertungen keine Rolle.

Quelle: GfK / Trusted Shops GmbH

Shopbewertungen sind besonders wichtig, wenn der Verbraucher den Onlineshop noch nicht kennt (75,4 Prozent) oder per Vorkasse bezahlt (68,5 Prozent). Auch besonders günstige Preise oder ein Unternehmenssitz im Ausland können Argwohn erwecken - der jedoch durch positive Shopbewertungen kompensiert werden kann (55,8 beziehungsweise 49 Prozent).

Quelle: GfK / Trusted Shops GmbH

Weiteres, sehr eindeutiges Ergebnis: Die meisten Onlineshopper möchten Shopbewertungen nicht lange suchen müssen, sondern direkt im Onlineshop vorfinden - für 80,8 Prozent ist dies “wichtig” oder “sehr wichtig”. Weit abgeschlagen erst folgen Meinungsportale wie etwa Ciao und Dooyoo (38,3 Prozent), Internetforen (37,8 Prozent) und Blogbeiträge (22,7 Prozent).

Quelle: GfK / Trusted Shops GmbH

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Datensicherheit nicht auf Master-Niveau: Backup bei Studenten

Mittwoch, 09. September 2009

Studenten nehmen es nicht ganz genau mit ihrer Datensicherheit. Das ist das Ergebnis einer Studie von Kroll Ontrack, einem Anbieter in den Bereichen Datenrettung, Datenlöschung und Computerforensik. Eine Umfrage unter knapp 270 Studenten und Schülern zeigt, dass man sich des Problems Datenverlust durchaus bewusst ist, Konsequenzen daraus aber nur selten gezogen werden.

91 Prozent sichern zwar ihre Daten, aber nur 36 Prozent tun das wöchentlich. 51 Prozent sichern ihre Daten gerade einmal im Jahr. 13 Prozent sogar noch seltener. Dabei hat jeder Student heute neben seinen privaten Daten auch noch eine Menge studienrelevanter Dokumente auf dem Rechner liegen.

Rund 65 Prozent aller Umfrageteilnehmer hatten bereits einen Datenverlust zu verzeichnen. Nur 16 Prozent ist so etwas noch nie passiert. Ebenso bedenklich: 57 Prozent gaben an, im Notfall bei Freunden und Bekannten nach Lösungen zu suchen und nicht professionelle Hilfe in Anspruch zu nehmen. Das kann aber schief gehen.

Dass Datensicherung wichtig ist, scheint den Stundenten grundsätzlich bewusst zu sein. So sicherten 59 Prozent ihre Daten auf externen Festplatten und 32 Prozent auf DVD. Immerhin 9 Prozent vertrauen auf fehlerfreie Technik und betreiben gar keine Datensicherung.

Mit der Häufigkeit der Datensicherung nimmt es der Akademikernachwuchs jedoch eher gelassen. Immerhin 36 Prozent legen diesbezüglich eine vorbildliche Disziplin an den Tag und sichern ihre Daten wöchentlich. 51 Prozent und damit mehr als jeder Zweite belassen es mit einem Backup nur einmal im Jahr. Ganze 13 Prozent sichern ihre Daten sogar noch seltener.

Datenverlust im Studium kann wie im Berufsleben auch bedeuten, dass viele Arbeitsstunden verloren gehen. Kann etwa auf die Diplomarbeit kurz vor Abgabetermin nicht mehr zugegriffen werden, steht der Terminplan für den Abschluss des Studiums auf dem Spiel. Daher ist bei Datenverlust eine schnelle Lösung gefragt. 57 Prozent der Befragten würden in so einem Fall Freunde oder Bekannte um Rat bitten. 31 Prozent erhoffen sich über Internet/Suchmaschinen Hilfe. Nur 9 Prozent würden im IT-Fachgeschäft nach einer Möglichkeit zur Datenrettung fragen und 3 Prozent gaben die Suche über gelbe Seiten als Ausweg an.

„Wir sehen da eine ganze Menge Sorglosigkeit am Werk. Wer einen Blick auf die Ergebnisse seiner intellektuellen Arbeit auf der Festplatte wirft, sollte sich des Wertes dieser Daten bewusst sein. Spätestens wenn er daran denkt, was er tun müsste, um dieses Wissen wieder zusammenzusuchen“, betont Edmund Hilt, Managing Director bei Kroll Ontrack.

„Gerade intellektuelle Arbeit ist oft unwiederbringlich verloren und nicht reproduzierbar. Dabei ist ein sicheres Backup eine ganz einfache und lohnende Maßnahme. Wer aber vor dem Daten-Gau steht, sollte besser sofort die professionellen Experten befragen. Denn Rettungsversuche auf eigene Faust können im schlimmsten Fall noch zu rettende Daten endgültig vernichten.“

Kroll Ontrack hat unter dem Namen „Ontrack Campus Line“ ein Datenrettungsangebot speziell für Studenten im Angebot. Für 129 Euro können Studenten, Schüler und Auszubildende gegen Vorlage einer entsprechenden Bestätigung, etwa eines Studentenausweises, ihre wichtigsten Daten retten lassen.

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