Erst vorgestern konnte ich Ihnen über die rasante Entwicklung der Hologramm-Technik berichten und Ihnen einen der ersten Entwürfe für einen Computer zeigen, der vielleicht in naher Zukunft mit dieser dreidimensionalen Darstellung umgehen kann.
Doch bereits jetzt gibt es ganz greifbar und sogar bereits für Otto Normalanwender bezahlbare 3D-Technologien. So hat mich heute das Unternehmen Scanbull mit der Nachricht überrascht, einen 3D-Scanner für rund 400 Euro anzubieten.
Dieses „3D-ScanBook“ soll auf der IFA vorgestellt werden und soll dazu in der Lage sein, von beliebigen Objekten in kurzer Zeit 3D-Modelle zu fertigen. Die dazugehörige Software 3D-QuickCap soll im Handumdrehen einzigartige Produktpräsentationen erzeugen können.
Gewissermaßen als Weiterentwicklung des Flachbettscanners für Dokumente, den heute fast jeder nutzt, soll das neue Gerät die Form dreidimensionaler Objekte scannen können, um sie zum Beispiel in Internetplattformen wie eBay optimal präsentieren zu können.
Das kompakte 3D-Scansystem erlaubt es, kleinere Objekte (bis ca. 25 cm) zu digitalisieren und über die mitgelieferte Software in ein mit allen Betriebssystemen und Browsern kompatibles 3D-Format wie etwa Flash umzusetzen.
Angeblich kann man in nur drei Minuten einen solchen 3D-Scan durchführen. Die so gewonnenen Daten sollen sich dann in jede beliebige Anwendung exportieren und im Internet, in E-Mails, im Handy, in CAD-Systemen etc. nutzen lassen. Die Software soll sogar dazu in der Lage sein, mehrere Scans aus verschiedenen Sichtrichtungen automatisch zusammenzusetzen“ und so ein 360°-Rundum-Modell des Objekts zu erzeugen.

