« zurück zur Startseite

Artikel mit ‘Scanner’ getagged

Scannen Sie doch mal Ihr Frühstücksei

Donnerstag, 27. August 2009

Erst vorgestern konnte ich Ihnen über die rasante Entwicklung der Hologramm-Technik berichten und Ihnen einen der ersten Entwürfe für einen Computer zeigen, der vielleicht in naher Zukunft mit dieser dreidimensionalen Darstellung umgehen kann.

Doch bereits jetzt gibt es ganz greifbar und sogar bereits für Otto Normalanwender bezahlbare 3D-Technologien. So hat mich heute das Unternehmen Scanbull mit der Nachricht überrascht, einen 3D-Scanner für rund 400 Euro anzubieten.

Dieses „3D-ScanBook“ soll auf der IFA vorgestellt werden und soll dazu in der Lage sein, von beliebigen Objekten in kurzer Zeit 3D-Modelle zu fertigen. Die dazugehörige Software 3D-QuickCap soll im Handumdrehen einzigartige Produktpräsentationen erzeugen können.

Gewissermaßen als Weiterentwicklung des Flachbettscanners für Dokumente, den heute fast jeder nutzt, soll das neue Gerät die Form dreidimensionaler Objekte scannen können, um sie zum Beispiel in Internetplattformen wie eBay optimal präsentieren zu können.

Das kompakte 3D-Scansystem erlaubt es, kleinere Objekte (bis ca. 25 cm) zu digitalisieren und über die mitgelieferte Software in ein mit allen Betriebssystemen und Browsern kompatibles 3D-Format wie etwa Flash umzusetzen.

Angeblich kann man in nur drei Minuten einen solchen 3D-Scan durchführen. Die so gewonnenen Daten sollen sich dann in jede beliebige Anwendung exportieren und im Internet, in E-Mails, im Handy, in CAD-Systemen etc. nutzen lassen. Die Software soll sogar dazu in der Lage sein, mehrere Scans aus verschiedenen Sichtrichtungen automatisch zusammenzusetzen“ und so ein 360°-Rundum-Modell des Objekts zu erzeugen.

Per E-Mail versenden Per E-Mail versenden     Bookmark and Share

Fast wie im Film – auch ohne Nacktscanner

Mittwoch, 17. Juni 2009

Einer Agenturmeldung zufolge haben britische Forscher den Prototypen eines neuartigen Scanner entwickelt, der Exekutivbeamten die Möglichkeit verspricht, versteckte Schusswaffen und Messer auch aus größerer Entfernung zu entdecken.

“Es nutzt Millimeterwellen und ist eine Art aktives Radarsystem”, beschreibt Projektleiter Nick Bowring, Professor für Elektrotechnik an der Manchester Metropolitan University, das neue System.

Es soll in der Lage sein, Waffen zu detektieren und Alltagsgegenstände, die von Personen mitgeführt werden, zu ignorieren.

“Das ist weltweit einmalig. Damit werden britische Polizisten eine Vorreiterrolle bei der genauen mobilen Waffenerkennung einnehmen, ohne sich in die Schusslinie begeben zu müssen”, meint Bowring.

Der Ansatz setzt auf hochfrequente elektromagnetische Wellen, deren “Reflektionen” an versteckten Pistolen, Gewehrläufen oder Messern detektiert werden.

“Der aktive Strahl wird so gestaltet, dass relativ viel Information über ein Ziel ermittelt werden kann - etwa die ungefähre Form und Größe”, sagt Bowring.

Das System sei für metallische Pistolen und Messer optimiert. Eine Variante, die auch Keramikmesser entdecken kann, wurde zwar entwickelt.

“Daran gab es aber kein großes Interesse, da solche Messer auf den Straßen selten sind”, so der Wissenschaftler.

Das Gerät ist laut dem projektfinanzierenden Engineering and Physical Sciences Research Council (EPSRC) unaufdringlich in der Hinsicht, dass keine Abbildung des Körpers erstellt wird. Damit unterscheidet sich das System in einem wesentlichen Punkt von den umstrittenen “Nacktscannern” für die Flughafensicherheit, die unter anderem in Deutschland auch von Regierungsseite abgelehnt wurden.

Im Gegensatz beispielsweise zu aktuellen Metalldetektor-Handgeräten funktioniert das Millimeterwellen-System offenbar auch aus mehreren Metern Entfernung, genaue Angaben zur Reichweite gibt es aber vorerst nicht. Bei einem 2006 abgeschlossenen Projekt, das Grundlagen für die aktuelle Arbeit geliefert haben dürfte, hat Bowring allerdings davon gesprochen, dass mehr als fünf Meter möglich sein sollten und somit eine Anwendung auf Distanzen realer Pattsituationen möglich sein sollte.

“Dieses Gerät könnte Leben retten und wertvolle Polizeiarbeitszeit frei machen, die derzeit von der Waffensuche beansprucht wird”, sagt Catherine Coates, EPSRC Head of Innovation.

Die Technologie wird bereits von einer Abteilung der Metropolitan Police getestet, um die praktischen Anwendungsmöglichkeiten zu prüfen.

“Wir stehen noch relativ am Anfang und sind weit von der Einsatzfähigkeit entfernt. Die bisherigen Ergebnisse sind aber wirklich ermutigend”, sagt Stuart Ibbotson, leitender Ingenieur bei der Metropolitan Police.

Dem EPSRC zufolge könnte bei erfolgreichen Tests aber schon in zwei Jahren eine endgültige Version des Waffendetektors für Polizeikräfte verfügbar sein.

Per E-Mail versenden Per E-Mail versenden     Bookmark and Share