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Artikel mit ‘RockMelt’ getagged

Die nächste Generation

Sonntag, 16. August 2009

Ganz allmählich zeichnen sich die wichtigen und weniger wichtigen Änderungen in der Softwarelandschaft der nächsten Monate ab. Natürlich ist da an erster Stelle die längst überfällige Ablösung von Windows Vista zu nennen. Windows 7 wird und aller Voraussicht im Oktober erreichen, dann sogar mit der durch politischen Druck bewirkten freien Auswahl des zu installierenden Internetbrowsers.

Auch die nächste Version von Microsofts Office steht in den Startlöchern, wobei es bislang noch einiges Gerangel um Outlook gibt. Grund ist nicht, dass es erstmals, als Ersatz für das bisher genutzte Entourage, auch ein Outlook für den Mac geben soll, sondern vielmehr die nicht sonderlich gut ausgeprägten Fähigkeiten des Programms, HTML-Nachrichten den Standards entsprechend aufzubauen.

Wer von Ihnen Mac-Nutzer ist und zudem Photoshop oder Lightroom einsetzt, kann sich auch schon ganz langsam auf die nächste Generation dieser Programme freuen – sofern Sie dazu einen Mac mit Intel-Plattform einrichten, denn Adobe vollzieht mit dem Erscheinen der CS4-Nachfolgegeneration die Abkehr von der alten Mac-Plattform mit PPC-Prozessoren.

Firefox 3.6

Der Browserwettbewerb geht in die nächste Runde. Mit der „Alpha 1“ – das ist nicht die gleichnamige Mondbasis (die Älteren werden sich vielleicht erinnern) – erblickt der Firefox 3.6 in einem Frühstadium das Licht der Welt.

Diese Alpha-Version ist allerdings noch nicht für „Otto Normaltester“ gedacht, sondern wird zunächst nur Entwicklern zugänglich gemacht. Laut Mozilla soll es allerdings noch in diesem Jahr eine Vollversion des Firefox 3.6 geben. Allerdings wird Firefox noch nicht der ganz große Wurf werden, er gilt eher als Zwischenstation auf dem Weg zum Firefox 3.7.

Eine erste Beta-Fassung von Firefox 3.6 soll bereits in wenigen Wochen, nämlich noch im September, erscheinen, im November soll dann die endgültige Version zum Download bereitstehen. Kernpunkte der Version 3.6: Der Firefox soll schneller starten und Webseiten sowie Tabs schneller öffnen. Für bessere Layoutmöglichkeiten will man CSS 3 nutzen.

„Tragbares“ OpenOffice

Wer das Open-Source-Büropaket OpenOffice.org auf USB-Sticks, Speicherkarten oder externen Festplatten einsetzen möchte, wird sich über die neueste Version von „Officebox24 Portable“ freuen.

Als Hauptkomponenten enthält dieses Paket nicht nur OpenOffice.org in der Version 3.1.0, sondern auch das Bildbearbeitungsprogramm GIMP 2.6.6.

Bei Officebox24 Portable handelt es sich um ein speziell für den mobilen Einsatz konfiguriertes Paket, das sich auf nahezu allen mobilen Medien ohne Installation unterbringen lässt.

Auf der CD dieser Kaufversion befinden sich rund 1 GB Programme, die in Form eines „Rundum glücklich Pakets“ die Bereiche Office, Grafik, Internet, Mail, Instant Messaging, Security und Dateihandling abdecken. Ein Einrichtungs- und Upgradeassistenten komplettiert die Sammlung.

Officebox24 Portable ist für den Betrieb ab Windows 2000 ausgelegt.

Und noch ein neuer Browser

Wer sich noch an Netscape, den einstmals führenden Internetbrowser erinnert, dem wird auch der Name Marc Andreessen noch ein Begriff sein. Eben jener soll nun, Meldungen zufolge, ein Start-Up-Unternehmen namens RockMelt unterstützen, das gerade einen neuen Browser entwickelt.

RockMelt soll natürlich etwas ganz Besonderes sein und den anderen Browser-Herstellern einiges voraus haben. Diese könnten nämlich kaum bei der Entwicklung hin zu komplexen Seiten und Anwendungen Schritt halten.

Was tatsächlich hinter RockMelt steckt, wird wohl die Zukunft zeigen – auf ihrer Webseite gibt sich das Web-Unternehmen derzeit jedenfalls erstaunlich wenig auskunftsfreudig. Gerüchterweise soll allerdings eine enge Verbindung zu FaceBook bestehen. Andreessen selbst gehört dem Facebook-Aufsichtsrat an.

Bunt und mobil

Wer als Computernutzer neidisch auf die aktuelle Kompaktkamera von Nikon geschaut hat, weil die einen eingebauten Projektor mitbringt, kann sich nun mit dem PocketCinema T20 auch für den eigenen Laptop den Luxus der mobilen Projektion gönnen.

Der T20 von Aiptek wird über die USB-Schnittstelle direkt mit dem Laptop verbunden und kann Bilder, Präsentationen und ähnlichen in einer Bilddiagonale von 15 bis 127 cm an die Wand werfen. Der Projektionsabstand dazu liegt zwischen 24 und 240 Zentimetern.

Der handliche und nur rund 125 Gramm schwere LED-Projektor mit einer Auflösung von 640 x 480 Pixeln bringt es dabei auf rund 8 Lumen und soll unter Windows XP SP3 und Vista laufen. Laut Herstellerangabe benötigt er weder Batterien noch ein Netzteil.

Zum Lieferumfang des rund 229 Euro teuren Projektors gehören ein USB-Kabel, Stativ, Tasche und Bedienungsanleitung.

Windows 8 im Jahr 2012?

Windows 7 ist noch nicht einmal im Handel, da gibt es schon erste Spekulationen über seinen Nachfolger. Wie ZDNet meldet, soll Windows 8 in einer Roadmap von Microsoft auf. Das Erscheinungsdatum wäre demnach das Jahr 2012.

Dazu passen würde die ebenfalls zitierte Aussage von Microsofts Chef Steve Ballmer, der drei Jahre für einen guten Abstand zwischen den Windows-Versionen hält.

Der Meldung zufolge soll es sich bei Windows 8 um ein so genanntes „Major Release“ handeln, also eine Version, für die größere Neuerungen zu erwarten sind.

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