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Artikel mit ‘Preisvergleich’ getagged

Versteckte Kosten bei Telefonanbietern

Freitag, 22. Januar 2010

Die Preise für Telefonate ins Ausland sind extrem unterschiedlich. Im Extremfall verlangt ein Anbieter von DSL und Telefonie für ein Gespräch mehr als zweihundert Mal so viel wie der günstigste Call-by-Call-Anbieter, berichtet das Computermagazin c’t in seiner Ausgabe 3/10.

Der Preiskampf bei Komplettanbietern für DSL und Telefonie läuft über immer niedrigere Grundpreise. Im Gegenzug sparen viele Anbieter nicht nur am Service, sondern verlangen teils absurd hohe Gebühren für Telefonate ins Ausland. Bei Anrufen in die Ukraine oder nach Russland beispielsweise liegt die Spanne zwischen 9 und 50 Cent pro Minute. Telefonate nach Brasilien gibt es bei der Telekom für günstige 4,9 Cent pro Minute, Vodafone verlangt im Standardtarif hingegen 1,50 Euro.

Extreme findet man bei Telefonaten in exotische Länder: Gegenüber den günstigsten Angeboten verlangt Vodafone bei Anrufen zu Festnetzanschlüssen in Thailand einen um den Faktor 214 höheren Preis.

Telekom-Kunden können jederzeit auf günstige Call-by-Call-Angebote ausweichen. Kunden anderer Anbieter haben diese Möglichkeit nicht.

“Dann sollte man bei häufigen Telefonaten ins Ausland nach speziellen Tarifen seines Providers Ausschau halten”, rät c’t-Redakteur Urs Mansmann. “Gegen eine Zusatzgebühr gibt es oftmals günstigere Minutenpreise oder gar eine Flatrate.”

Falls der jeweilige Anbieter keine günstigen Angebote bereithält, kann man dennoch sparen. Mit einer Software wie Skype und einem Headset mit Mikrofon lässt sich über die vorhandene DSL-Leitung ganz ohne Zusatzkosten telefonieren - vorausgesetzt, der Gesprächspartner verfügt über dieselbe Technik und verwendet dieselbe Software. Allerdings muss man sich dafür verabreden, den Computer einschalten und sich ins Internet einwählen.

Flexibler ist eine Hardware-Lösung: An einen Voice-over-IP-Router kann man das ganz normale Telefon anschließen. Darüber ist man dann ohne Vorbereitung stets erreichbar und kann bei abgehenden Gesprächen kräftig sparen. Auch bei dieser Lösung sind netzinterne Gratis-Gespräche möglich. Wer viel telefoniert, hat die Kosten für Hardware und Installation bald wieder hereingeholt.

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Fehlerhafter Vergleich von Online-Portalen und Reisebüros in “Computer-Bild“

Mittwoch, 20. Januar 2010

Noch am Montag konnten wir hier auf kieslichdaily.de über eine erstaunliche Erkenntnis der Computerbild in Sachen Reisekosten berichten. Heute scheinen diese Ergebnisse nicht mehr so sicher, denn, wie der Verband Internet Reisevertrieb e.V. (VIR) mitteilt, soll die Redaktion bei ihrem Preisvergleich die Flug- und Transferleistungen vergessen haben. Wie uns vom VIR mitgeteilt wurde, wurden bereits rechtliche Schritte gegen Computerbild eingeleitet.

Dazu übermittelte uns der VIR, der Dachverband der deutschen Online-Reiseportale, die folgende Darstellung des Sachverhaltes aus seiner Sicht:

Großes Kopfschütteln in der deutschen Reiseindustrie über ein angeblich „erstaunliches Ergebnis“ eines Tests von Internet-Reisebüros und des stationären Vertriebs. Nach einem Vergleich von acht Online-Reisemittlern mit 72 stationären Reisebüros in Deutschland kam die in Hamburg erscheinende „Computer-Bild“ in ihrer aktuellen Ausgabe vom 18. Januar 2010 zu dem Fazit, dass Pauschalreisen „im Reisebüro oft günstiger angeboten werden als im Internet.“

Peinliche Panne der Redaktion von „Computer-Bild“: Im Test wurde beispielhaft das Angebot eines örtlichen Reisebüros allein mit dem Hotelpreis ohne jegliche Zusatzleistung mit dem Angebot eines Internet-Reiseportals verglichen, in dem neben dem identischen Hotel-Aufenthalt auch der Flug und Transfer inkludiert waren.

Konkret folgerte die „Computer-Bild“ in dem Vergleich über eine 14tägige Reise für zwei Personen nach Dubai zwischen einem örtlichen Reisebüro und den Internet-Reisebüros, dass Kunden im stationären Vertrieb gegenüber dem Online-Anbieter 1.540 Euro sparen würden. Verglichen wurde jedoch das reine Hotel-Angebot in einem Fünf-Sterne-Hotel in Dubai mit der Pauschalreise eines Online-Reisemittlers, in dem neben dem Hotelaufenthalt auch Flüge und Transfer Bestandteil waren.

Michael Buller, Vorstand des Verband Internet Reisevertrieb e.V. (VIR): „Der Test ist methodisch falsch und wettbewerbswidrig. Der Computer-Bild sind nachweislich erkennbare Fehler in den Recherchen unterlaufen, die der gesamten Online-Reiseindustrie nachhaltig Schaden zufügen, und ein völlig falsches Bild von der Realität zeichnen.“

„Durch die plakative Darstellung und den Vergleich von völlig verschiedenen Produkten mit stark differenzierenden Leistungen wird der Eindruck vermittelt, als sei das Buchen im Internet teurer als im Reisebüro um die Ecke.“

Michael Buller weiter: „Wir stellen grundsätzlich nicht in Frage, dass auch örtliche Reisebüros durchaus – beispielsweise über Sonderaktionen – sehr günstige Reisen anbieten können. Dennoch dürfte es sich auch bei der Redaktion der Computer-Bild herumgesprochen haben, dass sich im Internet aufgrund der Fülle der Angebote und der Transparenz in der Regel mindestens die gleichen Reisepreise finden lassen. Wenn man allerdings reine Hotel-Angebote mit Komplett-Reisen vergleicht, in denen auch die An- und Abreise mit dem Flugzeug und die Transfers enthalten sind, können selbst die für ihre attraktiven Preise bekannten Online-Reiseportale nicht mithalten.“

„Es geht nicht darum, unterschiedliche Vertriebswege gegeneinander aufzubringen“, stellt der VIR-Vorsitzende klar. „Ein angeblich seriöser Test muss jedoch einheitliche Produkte miteinander vergleichen. Bei dem jetzt veröffentlichten Test in der der Computer-Bild ist dies eindeutig nicht der Fall.“

Der Verband Internet Reisevertrieb e.V. (VIR) ist der Dachverband der deutschen Online-Reiseportale. Zu seinen TÜV-zertifizierten Mitgliedern gehören mit ab-in-den-urlaub.de, ebookers.de, Expedia.de, Holidaycheck, JT Touristik, lastminute.de, opodo.de und weg.de acht der größten Online- Reiseunternehmen in Deutschland, die zusammen über eine Milliarde Euro Umsatz erwirtschaften.

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Vorweihnachtsgeschäft: Handys und Flachbildfernseher am beliebtesten

Freitag, 27. November 2009

Handys und Flachbildfernseher stehen im Vorweihnachtsgeschäft offenbar ganz oben auf dem Wunschzettel vieler Verbraucher, gefolgt von Digitalkameras. Damit hat sich bei den drei beliebtesten Produktgruppen im Vergleich zum Vorjahr nichts verändert. Deutlich weniger beliebt als 2008 sind MP3-Player. Für HDTV-Receiver dagegen interessieren sich mehr Käufer als im Vorjahr und auch Navigationssysteme erfreuen sich gestiegener Beliebtheit. Dies sind die Ergebnisse einer aktuellen Auswertung des Online-Preisvergleichs guenstiger.de.

Bei den Handys sind es vor allen Dingen Smartphones, die das Interesse der Verbraucher auf sich ziehen. So ist das aktuell beliebteste Produkt überhaupt der multimediale Alleskönner Samsung S5230. Der nachgefragteste Flachbildfernseher kommt ebenfalls von Samsung und heißt UE40B6000. Auf Platz eins der Fernseher-Hitliste findet sich damit erstmals ein LED-TV. Bei den Digitalkameras steht die Panasonic Lumix DMC TZ7 besonders hoch im Kurs. Dass Digitalkameras weiterhin ganz vorne mit dabei sind, führen die Preisexperten von guenstiger.de unter anderem auf den hohen Preisverfall in diesem Produktsegment zurück, der inzwischen verstärkt auch digitale Spiegelreflexkameras ergreift.

Auch für die gesunkene Nachfrage nach MP3-Playern hat Philipp Hartmann, Gründer und Geschäftsführer von guenstiger.de, eine Erklärung:

“Bei fast allen gängigen Mobiltelefonen gehört ein Media-Player und eine große Speicherkapazität inzwischen zum Standard”, so Hartmann.

Dies mache die Anschaffung eines separaten Geräts zur Musikwiedergabe überflüssig. Der Run auf TV-Receiver hänge dagegen mit der zunehmenden Verbreitung von HD-fähigen TV-Geräten zusammen.

“Im Bereich der TV-Receiver registrieren wir eine deutlich gestiegene Nachfrage, da mittlerweile viele Verbraucher einen HD-fähigen Fernseher besitzen und nun auch endlich Inhalte in hoher Auflösung empfangen wollen”, so Hartmann.

Auffällig, aber wenig überraschend ist, dass die nachgefragtesten Produkte in der Regel auch die mit den besten Testbewertungen sind. So erreicht das Samsung S5230 mit einer testeo.de-Gesamtnote von 1,3 eine sehr gute Bewertung. Der Samsung UE40B6000 erhält sogar die testeo.de-Bestnote 1,0. Die Panasonic Lumix DMC TZ7 steht mit einer Gesamtnote von 1,8 bei den Testern ebenfalls hoch im Kurs.

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Preissuchmaschinen im Visier

Freitag, 20. Februar 2009

Mit Suchmaschinen im Internet können Preisfüchse gegenüber den Herstellerpreisen um bis zu 45 Prozent beim Einkauf sparen. Doch die Freude wird oft arg getrübt. Jeder dritte der angezeigten Bestpreise war bei einer Stichprobe der Verbraucherzentrale NRW unpräzise oder falsch. Vor allem bei den Versandkosten patzten die sechs begutachteten Preisbrecher.

Sie werden millionenfach genutzt: Suchmaschinen durchforsten das Internet nach dem günstigsten Onlineshop - für Elektro- und Elektronikgeräte, für Textilien und Kosmetika, für Spielzeug und Freizeitartikel. Kostenlos informieren die Helfer über Preise und Versandkosten sowie teilweise auch über Lieferzeiten. Die billigsten Shops werden dann in einem Ranking aufgelistet. Verglichen werden nach Angaben der Betreiber zumeist mehrere Millionen Preisofferten für Produkte aus tausenden von Onlineshops.

Wie gut das klappt, überprüfte die Verbraucherzentrale NRW in einer Stichprobe mit zehn Produkten. Die Tester bemühten sechs Kandidaten: Billiger.de, Evendi.de, Guenstiger.de, Idealo.de, Kelkoo.de, und Meta-Preisvergleich.de. Jeder sollte zeigen, um wie viel Prozent er fünf unverbindliche Preisempfehlungen von Herstellern (UVP) unterbieten kann. Als besondere Herausforderung galt es, zusätzlich fünf Schnäppchenpreise aus Prospekten des stationären Elektrohandels zu knacken.

Das erfreuliche Ergebnis: Die Vergleichsportale hatten keinerlei Mühe mit den Herstellerpreisen. Die UVP wurden im Durchschnitt um knapp 30 Prozent, in der Spitze sogar um bis zu 45 Prozent unterboten.

Die Kehrseite: Bei 12 von 30 Versuchen scheiterten die sechs Suchmaschinen an den Reklameofferten. Dreimal versagte Kelkoo.de, je zweimal die Konkurrenz. Lediglich Evendi.de gelang es vier der fünf Sonderangebote zu knacken. Tröstlich immerhin: Wenn die Schnäppchen des Einzelhandels geschlagen wurden, dann durchschnittlich um über 15 Prozent, in Einzelfällen sogar um über 20 Prozent.

Als insgesamt erfolgreichster Preisbrecher im Test erwies sich Idealo.de. Die Suchmaschine spuckte für fünf der zehn Produkte die preiswerteste Offerte aus – solo oder übereinstimmend mit der Konkurrenz. Spitzentreffer konnten die Tester auch bei Meta-Preisvergleich.de, Evendi.de und Guenstiger.de verbuchen. Ohne jedes Erfolgserlebnis folgten Billiger.de und Kelkoo.de mit der roten Laterne.

Die Quintessenz: Wahre Schnäppchenjäger verlassen sich nicht allein auf eine Suchmaschine. Für einen Vergleich sollten mindestens zwei bis drei Preis-Detektive auf Netz-Recherche geschickt werden.

Trotz aller Sparerfolge - oftmals stießen die Tester der Verbraucherzentrale NRW auf Widrigkeiten. So war beispielsweise mehr als jeder dritte angezeigte Endpreis unpräzise oder falsch. Keine Suchmaschine blieb hier fehlerfrei. Negative Spitze waren Meta-Preisvergleich.de mit sieben, und Guenstiger.de mit sechs Patzern. Die Konkurrenz war mit zwei bis drei Fehlern dabei.

Die Portale zeigten sich vor allem bei separat auszuweisenden Versandkosten überfordert. In fast jedem dritten Fall (18-mal) wurden die erst gar nicht benannt, oder sie wichen zum Teil deutlich (20 bis 35 Euro) nach oben oder nach unten von der Angabe der Onlineshops ab. Vor allem bei gestaffelten Versandkosten und zusätzlichen Verpackungspauschalen zeigten sich Diskrepanzen. In vier Fällen gelang es Suchmaschinen nicht mal, den Produktpreis für Fernseher und Küchenmaschine korrekt aufzulisten. Hier fanden die Tester Unterschiede bis zu 140 Euro.

Die Folge: Vermeintliche Siegershops rutschten vom ersten Platz der Rankings oft um mehrere Plätze nach hinten. Andere Anbieter wiederum waren besser als in der Liste aufgeführt. Das ist ärgerlich, weil solche Anzeige in die Irre führt. Dabei hat das Oberlandesgericht Stuttgart (Az.: 2 U 12/07) im Januar 2008 die Preisdetektive in die Pflicht genommen. Nutzern seien “stets aktuell” die korrekten Produktpreise wie die gesonderten Versandkosten zu benennen.

Damit nicht genug der Unzulänglichkeiten. Weder beim Primus Idealo.de noch bei Meta-Preisvergleich.de gelang es den Testern der Verbraucherzentrale NRW, das Suchergebnis nach dem Gesamtpreis (Produkt- plus Versandpreis) zu sortieren. Die Folge: Das preiswerteste Angebot verbarg sich oftmals weiter hinten in den Rankings und musste mühsam herausgefiltert werden.

Gar einer Wundertüte glich das Ergebnis beim Meta-Preisvergleich. Der Grund: Die Maschine, die angeblich bei ihrer Suche auch die Seiten zahlreicher Konkurrenten durchforstet, listete neben Onlineshops auch Auktionspreise, Kleinanzeigen und Gebrauchtgeräte auf. Die Versandkosten waren ohne Klick zum jeweiligen Onlineshop oft gar nicht ersichtlich.

 

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