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Artikel mit ‘Photoshop Elements’ getagged

Schärfe setzen mit FocalPoint

Samstag, 20. Juni 2009

FocalPoint ist ein Werkzeug zur Fokuskontrolle und –verschiebung digitaler Fotos, das dem Anwender die Möglichkeit bietet, auch nach der Aufnahme zu bestimmen, welche Bereiche des Bildes sich im Fokus befinden. Das Werkzeug aus der renommierten Softwareschmiede onOne Software ist seit kurzem in deutscher Sprache erhältlich.

FocalPoint ist ein Plug-In für Photoshop, Photoshop Elements und Lightroom sowie Apple Aperture. Es bietet Fotografen einen einfachen Weg, die Schärfentiefe oder den Fokus realitätsnah zu kontrollieren und zu verschieben, um so mehr und präziser Kontrolle über das Bild zu bekommen. Mit dem „FocusBug“ legt FocalPoint eine selektive Maske zur Weichzeichnung über das Foto. Der Anwender bestimmt selbst die genaue Steuerung der Menge und Art von Unschärfe.

Die Nutzung von selektivem Fokus ist gestalterischer Bestandteil der Fotografie, seit es die ersten Objektive gibt. Er wird eingesetzt, um von störendem Hintergrund abzulenken und das Augenmerk des Betrachters auf das Hauptobjekt zu legen. Es gibt viele verschiedene Techniken, um die Fokusebene oder die Kantenschärfe zu steuern. Die bekannteste Methode ist, die Schärfentiefe mit Hilfe der Kamera zu kontrollieren, in dem eine große Blende verwendet wird, welche eine geringe Schärfentiefe hervorruft. Mit FocalPoint können Fotografen nun nach der Aufnahme den Fokus genau dahin legen, wo sie ihn haben möchten.

FocalPoint ist als kostenlose Testversion in deutscher Sprache unter www.ononesoftware.de oder www.globell.com verfügbar, so dass sich jeder Anwender vor dem Kauf ein eigenes Bild vom Leistungsumfang des Programms machen kann. Die Testversion hat eine Laufzeitbeschränkung von 30 Tagen.

FocalPoint ist zum Preis von 139,95 € als Download, für 149,95 € als Boxversion mit gedrucktem Handbuch erhältlich. Diese Preise verstehen sich inklusive der gesetzlichen Mehrwertsteuer. Jede Lizenz berechtigt zum Einsatz auf zwei Rechnern.

FocalPoint läuft unter Windows XP mit ServicePack 2 oder Vista bzw. Mac OS X 10.4.8 oder höher. Es erfordert außerdem eine Installation von Photoshop ab CS 2 oder Photoshop Elements ab Version 5 unter Windows, entsprechend Photoshop Elements ab Version 4.01 auf Max OS X oder Apple Aperture 2.1, Lightroom 1 oder 2. Die FocalPoint Unterstützung für Lightroom 2 setzt voraus, dass Photoshop CS2, CS3 oder CS4 ebenfalls installiert ist. Benötigt wird auch eine Grafikkarte mit den folgenden Mindestanforderungen: OpenGL 1.5, 128 MB VRAM, Auflösung 1024×768.

Wie geht man mit FocalPoint um?

FocalPoint kommt normalerweise gegen Ende des digitalen Workflows, aber noch vor dem Schärfen zum Einsatz.

Die FocalPoint-Effekte werden automatisch auf eine duplizierte Ebene angewendet, so dass das Original nicht beschädigt werden kann. Entsprechend kann man die Ebene auch jederzeit wieder löschen und einen neuen Fokuspunkt setzen.

FocalPoint unterstützt in Photoshop RGB-Dateien mit 8- oder 16-Bit, unter anderem JPG-, PSD- und TIF-Dateien sowie Raw-Dateien digitaler Kameras und viele andere Formate.

Wenn Sie routinemäßig in Graustufen oder CMYK arbeiten, wandeln Sie Ihr Bild einfach nach RGB um, bevor Sie FocalPoint verwenden. Wenn Sie Photoshop Elements verwenden, müssen Sie 16-Bit-Bilder vor der Bearbeitung mit FocalPoint in 8-Bit-Bilder umwandeln.

Da FocalPoint als Plug-in für Photoshop arbeitet, startet man das Programm aus der Photoshop-Menüleiste, die einen neuen Eintrag „onOne“ erhält, in der sich die Option „FocalPoint“ findet.

Wichtige Begriffe zu FocalPoint

Was meinen die verschiedene Begriffe, von denen im Umfeld von FocalPoint die Rede ist? Hier ein paar Erläuterungen:

  • FocusBug: Der FocusBug ist das hauptsächliche FocalPoint-Bedienwerkzeug. Es hat die Form eines stilisierten Insekts mit einem Körper, Beinen und Fühlern.
    Zum Verschieben des FocusBugs klicken Sie auf seinen Körper und ziehen ihn mit der Maus an die gewünschte Position. Seine Größe und Rotation passen Sie an, indem Sie mit der Maus an seinen Beinen ziehen.
    Außerdem können Sie mithilfe der Fühler den Wert und die Art des Weichzeichners sowie die Auswahlkante steuern.
  • Sweetspot: Der Sweetspot ist der geschützte Bereich unter dem FocusBug, auf den der Weichzeichner nicht angewendet wird. Der Sweetspot wird mit dem FocusBug gesteuert.
  • Randbereich: Der Randbereich ist der Bereich außerhalb des Sweetspots, der weich gezeichnet wird.
  • Neigung: In der Fotografie wird eine Neigung durch Neigen der Linsenebene der Kamera aus der Senkrechten zur Filmebene erzeugt. Dies geschieht mithilfe von Speziallinsen wie Tilt-und-Shift-Objektiven oder einer Fachkamera. Diese Technik ermöglicht dem Fotografen die präzisere Steuerung der Fokusebene und Feldtiefe.
    In FocalPoint können Sie mit der Neigungssteuerung die Auswahlkante über der Fläche des Sweetspots variieren, um den Neigungseffekt zu simulieren.
  • Vignette: Eine Vignette ist eine Abdunkelung oder Aufhellung der Ränder eines Bildes. Sie dient dazu, den Blick des Betrachters auf den gewünschten Bildbereich zu konzentrieren.

Ein erster Blick auf FocalPoint

Vor einigen Tagen war ich in Bottrop auf der „Kustom Kulture“, um mir da die amerikanischen Straßenkreuzer und Hot Rods anzusehen. Natürlich habe ich die Gelegenheit genutzt, auch ein paar Fotos zu machen.

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Um das Angenehme mit dem Nützlichen zu verbinden, habe ich das neue „Focal Point“ von OnOne Software an einigen der dort entstandenen Bilder ausprobiert, denn gerade hier konnte ich sehr schön mit verschiedenen Schärfepunkten und Vignetten spielen.

Das Programm ist wirklich überzeugend – es ist ungeheuer einfach, den Schärfepunkt beliebig zu verschieben und auch die Unschärfe der Umgebung kann ruckzuck angepasst werden. Alle Einstellungen spielen sich in einem Vorschaufenster ab und sind zügig anwendbar.

Die wichtigsten Funktionen von FocalPoint

Selektiver Fokus: „FocalPoint“ ermöglicht Fotografen, in jedem Bild Schärfentiefe, Fokusebene und selektiven Fokus kreativ und präzise zu kontrollieren. Die Fokuskontrolle funktioniert ähnlich wie bei Verwendung eines Objektivs. Der Fotograf kann damit schnell und einfach einen Fokuspunkt als Kreis oder in der Ebene festlegen und dann kontrollieren, wie viel und welche Art von Unschärfe angewendet werden soll.

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© onOne Software

Der auffälligste Regler in FocusPoint ist sicherlich der „FocusBug“, ein Regler, den man über das Motiv schieben kann, um intuitiv den Schärfepunkt und seine Form und Größe festzulegen. Er funktioniert etwa so, als hätte man ein virtuelles Objektiv zur Verfügung, das sich durch „Drag & Drop“ in Echtzeit steuern lässt. Mit dem „FocusBug“ lässt sich die Fokusebene sogar neigen – die Wirkung entspricht etwa einem Tilt/Shift-Objektiv.

Vignettierungen lassen sich problemlos mit einem Klick hinzufügen, wobei die Intensität über Schieberegler einstellen lässt. Einige Vignetten sind auch bereits voreingestellt aus einem Menü abrufbar.

Die Einstellungen lassen sich in „FocalPoint“ speichern und als Voreinstellungen nutzen – man muss also das Rad nicht immer wieder neu erfinden, wenn man einen schönen Effekt gefunden hat. Die FocalPoint-Voreinstellungen können dann auch in Photoshop-Aktionen eingebunden werden, um z.B. in Stapelverarbeitungen genutzt zu werden.

Sehr schön ist, dass sich die von „FocalPoint“ erstellten Maskierung nicht nur direkt auf das Bild anwenden lassen, sondern auch auf eine neue Ebene gelegt werden können. So lassen sich auch nachträglich noch Änderungen vornehmen.

Der erste Einsatz

Die erste Aktivität von FocalPoint erlebt man noch vor dem Öffnen des eigentlichen Programmfensters. Das Plug-In legt nämlich zuerst eine neue Ebene in Photoshop an, um das Bild nichtdestruktiv bearbeiten zu können. So kann man auch mit FocalPoint ganz problemlos experimentieren, denn das Originalbild bleibt unverändert erhalten.

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FocalPoint erscheint dann mit einem übersichtlichen Programmfenster, das ein großes Vorschaubild zeigt und rechts davon in einer Leiste gibt es übersichtliche Regler für die Blendenform, den Weichzeichner, die Vignettierung und die Körnung. Am unteren Bildrand finden sich drei Werkzeugsymbole für den FocalBug, das Verschieben-Werkzeug und die Lupe.

 

 

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Bei aktiviertem FocalBug-Werkzeug kann man das Werkzeug intuitiv auf dem Vorschaubild verschieben und den Sweetspot auswählen. Mit der Maus kann man an den „Beinchen“ des FocalBug ziehen und so die genaue Form des Sweetspots festlegen und auch den Grad der Weichzeichnung festlegen.

 

 

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Doch der FocalBug kann noch mehr: Man kann ihn nämlich rund oder quadratisch darstellen. Die Form wird dabei im Popupmenu „Form“ des Bereichs „Blende“ festgelegt. Standardmäßig wird die runde Form verwendet, mit der ein runder oder ovaler Sweetspot erzeugt wird. Dies entspricht der Verwendung einer selektiven Fokuslinse. Der Randbereich wird auf alle Seiten des Bildes angewendet.

Die quadratische Form dagegen simuliert die Darstellung eines Tilt-und-Shift-Objektivs oder einer Fachkamera. In diesem Fall wird ein Sweetspot erzeugt, quer durch das gesamte Bild verläuft.

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Die Weichzeichnung wird hier an den einzelnen Seiten des Sweetspots verändert. Zum Steuern der Neigung drücken Sie die Alt-Taste, klicken auf den Körper des FocusBugs und verschieben den Mauszeiger. Das Raster wird eingeblendet und entsprechend der Bewegung Ihres Mauszeigers auf dem Körper des FocusBugs dreidimensional geneigt. Zum Zurücksetzen hält man einfach die Alt-Taste gedrückt und doppelklickt auf den FocusBug.

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Über die Schieberegler Vignette und Körnung lassen sich dann noch weitere Effekte hinzufügen. Clevere Lösung dabei: Die Körnung lässt sich, ohne dass man die Werte verändern muss, über ein Kontrollkästchen mit nur einem Mausklick nach Lust und Laune an- und abschalten.

 

 

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Hat man seine Lieblingseinstellung gefunden, kann man sie auch leicht über das Feld Voreinstellungen mit einem Klick auf das „+“-Symbol speichern. So kann man beispielsweise weitere Bilder mit denselben Werten bearbeiten oder, wie ich es bei mir der Fall war, das Bild doch noch einmal bearbeiten, bevor man den Fokuspunkt setzt. Zur besseren Übersichtlichkeit können diese Voreinstellungen auch noch in Kategorien unterteilt und mit Kommentaren versehen werden.

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Um den gewählten Fokuspunkt besser beurteilen zu können, kann man im Menü „Ansicht“ den Befehl „Maske einblenden/ausblenden“ aufrufen. Diese Maskenansicht stellt den Sweetspot in Form einer schwarzweißen Maske dar, mit der man die Begrenzungen des Sweetspots genau erkennen kann.

Wenn alles stimmt, bestätigt man die Einstellungen – hier in unserem Beispiel natürlich mit Absicht etwas zu stark ausgeführt - mit einem Klick auf die Schaltfläche Übernehmen.

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Das Ergebnis wird als neue Ebene in Photoshop bzw. Photoshop Elements übertragen und kann hier weiter bearbeitet werden. Zum Abschluss wird das Bild wieder wie gewohnt scharfgezeichnet. Hier kann man bei Bedarf auch noch einmal die FocalPoint-Voreinstellungen direkt aus dem Menü aufrufen – hier etwa die „Leichte dunkle Vignette“.

 

 

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Um von diesem Foto zum fertigen Bild zu gelangen, benötigt man mit FocalPoint nur wenige Augenblicke.

 

 

 

 

 

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Bilder ohne Verlust vergrößern: Genuine Fractals

Donnerstag, 11. Juni 2009

Wenn Sie die Bildgröße Ihres Fotos gegenüber der Originaldatei erhöhen wollen, müssen neue Pixel erstellt werden – es wird eine so genannte Interpolation vorgenommen. Bisher gilt die Faustregel, dass das Hinzufügen von Pixeln aufgrund der benutzten Algorithmen zu keinem wirklich guten Ergebnis führt. Die am weitesten verbreitete Methode, die in den meisten Bildbearbeitungsprogrammen zur Vergrößerung genutzt wird, ist die sogenannte bikubische Interpolation.

Die bikubische Methode sowie ihre neueren Varianten, die bikubische Glättung und Schärfung bilden den Durchschnitt aus einer kleinen Gruppe benachbarter Pixel und bestimmen daraus die Farbwerte der neu hinzuzufügenden Pixel. Diese Methode ist zwar schnell, erkennt aber keine Unterschiede an den Kanten, so dass es einen allgemeinen Verlust an Schärfe und Details im gesamten Bild gibt.

Abhilfe schaffen soll hier das Produkt „GenuineFractals von onOne Software, das für rund 159 Euro erhältlich ist.

Das Programm, das als Plug-In für Photoshop arbeitet, soll geradezu revolutionär sein und gilt mittlerweile in den USA als Standard für die Bildskalierung. Wie der Hersteller sagt, soll GenuineFractals dazu in der Lage sein, die Bildgröße um bis zu 1.000 % zu erhöhen, ohne dabei an Schärfe oder Detail zu verlieren. Grund dafür sollen patentierte, auf Fraktalen basierende Interpolationsalgorithmen sein.

Der Skalierungsalgorithmus soll allen anderen Skalierungsmöglichkeiten, die Photoshop mit seinen bikubischen Varianten oder andere Programme bieten, überlegen sein. Im Unterschied zur bikubischen Methode prüft GenuineFractals das Bild auf sich natürlich wiederholende Muster. So soll man größere Dateien erzeugen können, die die Ränder und Farbwerte der Originaldatei beibehalten und keine Artefakte, Unschärfe oder Farb- oder Lichtsäume erzeugen.

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Um festzustellen, wie gut das Programm wirklich arbeitet, habe ich eine Aufnahme, die ich kürzlich auf der Kustom Kulture 2009 gemacht habe, mit Photoshop vergrößert und diese Vergrößerung mit Alien Skins Blow Up 2 und GenuineFractals von onOne Software verglichen. Das Ausgangsbild hat eine Größe von 2848 x 4288 Pixeln und wurde vor dem Vergrößern nur leicht nachgeschärft, sonst aber nicht weiter bearbeitet.

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Aus diesem Bild wurde ein 499 x 751 Pixel großer Ausschnitt ausgewählt, der auf das Format 5000 x 7525 Pixel aufgeblasen wurde.

 

 

 

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In Photoshop wurde der Ausschnitt über den Dialog Bild -> Bildgröße mit der Option Bikubisch glatter vergrößert.

 

 

 

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Wesentlich mehr Möglichkeiten bietet das englischsprachige Blow Up 2 von Alien Skin. Hier kann man im Vorschaufenster sehr gut die Wirkung der gesetzten Einstellungen überprüfen und die Werte in Echtzeit verändern. Im direkten Vergleich mit der Photoshop-Vergrößerung zeigt sich sehr gut, was mit den entsprechenden Algorithmen aus einem Foto herausgeholt werden kann. Mit 249 US-Dollar ist die Software leider nicht ganz preiswert.

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Während Blow Up mit ausgefeilten bikubischen Berechnungen aufwartet, setzt GenuineFractals auf einen anderen Ansatz. Die Bedienung des Plug-Ins ging mir noch etwas angenehmer von der Hand und ist auch ohne Handbuch leicht zu bewerkstelligen. Auch hier hilft eine Echtzeit-Vorschau, das Ergebnis bewerten zu können.

 

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Beide Vergrößerungsspezialisten sind der Leistung von Photoshop deutlich überlegen. In meiner Testreihe zeigte GenuineFractals noch ein wenig mehr Details in der Vergrößerung und liefert erstklassige Ergebnisse. Als Pluspunkte sind in jedem Fall die deutsche Lokalisierung und der etwas günstigere Preis von rund 159 Euro zu werten.

Wenn Sie häufiger Bildausschnitte vergrößern, lohnt sich die Anschaffung einer solchen Software unter Qualitätsgesichtspunkten auf jeden Fall.

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Haare mit Verlauf färben

Montag, 23. März 2009

Die Haare Ihres Models lassen sich in Photoshop Elements 6 mit einem einfachen Kniff umfärben. Dazu nutzen Sie einfach eine Verlaufsebene.

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Öffnen Sie Ihr Bild wie gewohnt und legen Sie über Einstellungsebene erstellen in der Ebenenpalette eine neue Einstellungsebene vom Typ Verlaufsumsetzung an.

 

 

 

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Wählen Sie aus dem Dialogfeld den Verlauf Rot, Grün aus und klicken Sie auf OK.

Klicken Sie auf die Ebenenminiatur in der Ebenenpalette und malen Sie mit einem schwarzen Pinsel über alle Bildbereiche, die von Verlauf ausgenommen werden sollen.

 

 

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Stellen Sie den Modus der Verlaufsebene auf Ineinanderkopieren und reduzieren Sie die Deckkraft, bis die Farbe natürlich erscheint.

 

 

 

 

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Ein Bildbestandteil hervorheben

Montag, 23. März 2009

Mit einem schnellen Ebenentrick können Sie in Photoshop Elements Bildbereiche hervorheben.

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Öffnen Sie dazu Ihr Bild und legen Sie mit der Schaltfläche Neue Ebene erstellen in der Ebenepalette eine leere Ebene an.

Diese Ebene muss über Ihrem Motiv liegen.

Füllen Sie nun diese Ebene mit dem Füllwerkzeug mit schwarzer Farbe.

Klicken Sie auf das Auge-Symbol, um Ihr Bild wieder sichtbar zu machen.

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Nehmen Sie das Auswahlrechteck. Stellen Sie für Weiche Kante einen hohen Wert ein, damit die Kontur der Auswahl weich aufgelöst wird. In unserem Beispiel haben wir 80 Pixel genommen.

Ziehen Sie einen Rahmen über dem Bereich auf, den Sie hervorheben möchten.

Machen Sie mit einem Klick auf das Auge-Symbol die schwarz gefüllte Ebene wieder sichtbar und markieren Sie sie in der Ebenenpalette. Wählen Sie dann im Menü Bearbeiten die Option Löschen aus.

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In der schwarzen Ebene erscheint nun der Ausschnitt Ihres Bildes. Über Auswahl -> Auswahl aufheben lassen Sie den Auswahlrahmen verschwinden.

Stellen Sie die Deckkraft der Ebene auf 25 bis 35 Prozent.

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Portraits spannend gestalten

Montag, 23. März 2009

Mit wenigen Schritten können Sie Ihren Portraits einen spannenden neuen Look geben.

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Öffnen Sie das Bild und legen Sie eine Kopie der Hintergrundebene an. Über Überarbeiten -> In Schwarzweiß konvertieren wandeln Sie diese Kopie in ein SW-Bild um.

Nun invertieren Sie diese Ebene über Filter -> Anpassungsfilter -> Umkehren und nutzen Sie den Gaußschen Weichzeichner mit einem Radius von etwa 12 Pixeln.

Über den Ebenenmodus Ineinanderkopieren und einer Deckkraft von gut 75 % mischen Sie die Ebene mit der Hintergrundebene.

Legen Sie jetzt eine weitere Kopie der Hintergrundebene an. Schieben Sie diese Ebene in der Ebenenpalette ganz nach oben.

Mit Überarbeiten -> Unscharf maskieren regeln Sie die Schärfe so, dass möglichst viele Details sichtbar werden. Ich habe für dieses Foto eine Stärke von 174 genommen, den Radius auf 9 gesetzt und den Schwellenwert auf 6 eingestellt.

Über Filter -> Sonstige Filter -> Hochpass sorgen Sie für etwas Glanz auf den Details. Hier habe ich einen Radius von 100 genutzt. Stellen Sie den Ebenenmodus auf Hartes Licht bei einer Deckkraft von 50 %.

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Nun fehlt noch eine Vignette. Dazu legen Sie eine weitere Ebene an und füllen Sie mit Schwarz. Schieben Sie diese Ebene in der Ebenenpalette ganz nach oben und blenden Sie sie über einen Klick auf das Auge-Symbol aus.

Nehmen Sie die Auswahlellipse und stellen Sie in der Optionspalette eine Weiche Kante mit einem hohen Wert ein. In unserem Beispiel habe ich 100 Pixel genutzt.

Ziehen Sie eine Ellipse über Ihr Motiv auf und aktivieren Sie die schwarze Ebene.

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Hier entfernen Sie die Auswahl über Bearbeiten -> Löschen. Über Auswahl -> Auswahl aufheben entfernen Sie nun die Auswahlmarkierung. Die Wirkung der Vignette können Sie noch über die Ebenendeckkraft regulieren.


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Die Augenfarbe ändern

Montag, 23. März 2009

Angenommen, Sie haben ein spannendes Portrait aufgenommen, stellen aber beim Bearbeiten des Bildes fest, dass die Augen der Person mit einer anderen Farbe noch viel besser zur Aufnahme passen würden. Was nun?

Kein Problem, ändern Sie einfach die Augenfarbe mit ein paar Klicks in Photoshop Elements 6.

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Öffnen Sie dazu zunächst Ihr Portrait ganz normal in Photoshop Elements.

 

 

 

 

 

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Zoomen Sie möglichst nah an die Augen heran. Nehmen Sie nun den Auswahlpinsel mit einer weichen Pinselspitze. Wählen Sie die Größe der Pinselspitze so, dass sie ein wenig kleiner ist als die Iris selbst.

 

 

 

 

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Markieren Sie die Iris in beiden Augen. Nehmen Sie sich Zeit und achten Sie darauf, wirklich nur die Iris auszuwählen.

 

 

 

 

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Legen Sie in der Ebenenpalette eine neue Einstellungsebene vom Typ Farbton/Sättigung an.

 

 

 

 

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Markieren Sie im Dialogfenster das Kontrollkästchen Färben. Ziehen Sie den Regler Farbton etwas nach rechts, bis Sie einen Farbton gefunden haben, der zu Ihrem Bild passt.

Die Augenfarbe wird automatisch angefasst, während Sie den Regler verschieben. Schließen Sie das Dialogfenster mit einem Klick auf OK.

 

 

 

 

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Sie können den Effekt noch weiter beeinflussen, indem Sie den Ebenenmodus der Einstellungsebene verändern. Stellen Sie beispielsweise den Ebenenmodus von Normal auf Ineinanderkopieren.

 

 

 

 

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Nun erscheinen die Augen noch etwas besser und kontraststärker aus. Das sieht doch gar nicht so schlecht aus, oder?

 

 

 

 

auge8Sollte eines der Augen etwas im Schatten liegen, können Sie es über eine weitere Einstellungsebene vom Typ Helligkeit/Kontrast noch etwas aufhellen.

 

 

 

 

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Natürlich funktioniert dieser Trick nicht nur bei den Augen. Sie können auf diesem Weg jedes beliebige Bildelement umfärben, aufhellen oder abdunkeln.

 

 

 

 

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Zwei Wege, ein Bild auszurichten

Donnerstag, 19. März 2009

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Nicht immer kommen unsere Motive ganz gerade aufs Bild. Gerade bei Architekturaufnahmen stellt man beim Betrachten des Bildes beispielsweise in Photoshop Elements 6 schon einmal fest, dass die ganze Geschichte etwas hängt.

 

 

 

 

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Die jeweilige „Hanglage“ können Sie auch leicht mit dem Raster überprüfen. Klicken Sie dazu im Menü von Photoshop Elements unter Ansicht auf Raster.

Die Farbe und den Abstand der Linien können Sie unter Voreinstellungen -> Hilfslinien, Raster und Slices festlegen und verändern.

Nun können Sie sehr leicht feststellen, ob die Linien in Ihrem Bild gerade verlaufen.

In unserem Beispiel kippt das Gebäude etwas nach rechts. Dieses Problem lässt sich aber schnell beseitigen.

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Klicken Sie dazu in der Werkzeugpalette auf das Gerade-ausrichten-Werkzeug und wählen Sie in der Optionsleiste Freistellen zum Entfernen des Hintergrundes aus, um die gleich auftreten „blitzenden Ecken“ zu beseitigen.

 

 

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Nun fahren Sie mit dem Gerade-ausrichten-Werkzeug bei gedrückter Maustaste an einer Kontur in Ihrem Bild entlang, die waagerecht sein soll.

Wenn Sie die Maustaste loslassen, wird Ihr Bild automatisch geradegestellt und rechteckig beschnitten, so dass keine weißen Kanten erscheinen.

 

 

 

 

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Eine andere Möglichkeit, Ihr Bild gerade auszurichten, ist der Einsatz des Freistellungswerkzeugs, das Sie ebenfalls in der Werkzeugpalette finden. Wählen Sie in der Optionspalette die Einstellung Keine Beschränkung aus.

 

 

 

 

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Ziehen Sie nun mit dem Freistellungswerkzeug einen Rahmen um den Bereich des Bildes auf, den Sie behalten möchten. Sie müssen einen gewissen „Rand“ zwischen dem Rahmen des Freistellungswerkzeuges und dem Bildrand zulassen, denn durch das Ausrichten fällt leider ein wenig Beschnitt an.

Fahren Sie mit dem Mauszeiger über eine der Ecken des Rahmens, bis sich der Mauszeiger in einen gebogenen Doppelpfeil ändert. Halten Sie die Maustaste gedrückt und drehen Sie den Rahmen, bis er parallel zu einer geraden Linie in Ihrem Bild steht.

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Wenn Sie nun auf das grüne Häkchen klicken, wird Ihr Motiv ausgeschnitten und automatisch geradegestellt.

 

 

 

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Volle Dynamik dank HDR

Montag, 16. März 2009

© Photomatix Webseite

© Photomatix Webseite

Es ist immer wieder erstaunlich, über welchen Fundus an verborgenen Schätzen Sie so verfügen. So machte mich etwa Karl-Heinz K. in einem Leserbrief auf die Webseite http://www.hdr-photos.com/ aufmerksam. Dabei handelt es sich um ein Forum für so genannte HDR-Fotos, also Bilder, die durch die geschickte Montage verschieden belichteter Aufnahmen den Eindruck eines erhöhten Dyamikumfangs (High Dynamic Range) bieten.

Zur Information zum Thema ist auch diese Seite ganz sehenswert: http://www.hdr-foto.at. Sehenswert ist auch die Anwendergalerie von Photomatix unter http://www.hdrsoft.com/gallery/index.php.

In der heutigen Ausgabe möchte ich etwas mehr auf HDR eingehen und Ihnen einige Tipps rund um die „erweiterte Dynamik“ vorstellen.

Echte HDR-Bilder werden aus mindestens 3 Aufnahmen zusammengesetzt – einer überbelichteten, einer unterbelichteten und einer normal belichteten Version desselben Motivs – natürlich mit exakt demselben Bildausschnitt.

HDR-Bilder sind normalerweise 32 bit groß. Da diese Informationsmenge auf gängigen Bildschirmen und Druckern nicht dargestellt werden kann, werden sie häufig im letzten Arbeitsschritt auf 16 bit oder 8 bit heruntergerechnet.

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Wenn Sie HDR-Bilder erzeugen möchten, aber nur eine einzelne Aufnahme vorliegt, können Sie sich mit dem folgenden Tipp, den ich der Zeitschrift „Advanced Photoshop“ Nr. 4 entlehnt habe, behelfen:

Öffnen Sie das Bild, das Sie in ein HDR-Foto verwandeln möchten und legen Sie eine Kopie der Hintergrundebene an. Über Bild -> Anpassungen -> Sättigung verringern.

Nun invertieren Sie diese Ebene über [Strg]+[I] und nutzen Sie den Gaußschen Weichzeichner bei rund 12 Pixeln Radius.

Über den Ebenenmodus Ineinanderkopieren und einer Deckkraft von gut 75 % stimmen Sie die Wirkung der Ebene ab.

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Legen Sie eine weitere Kopie der Hintergrundebene an und schieben Sie diese Ebene an die Spitze der Ebenenpalette.

Über Filter -> Scharfzeichnungsfilter -> Unscharf maskieren regeln Sie die Schärfe so, dass möglichst viele Details sichtbar werden. Ich habe für dieses Foto eine Stärke von 174 genommen, den Radius auf 9 gesetzt und den Schwellenwert auf 6 eingestellt.

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Über Filter -> Sonstige Filter -> Hochpass sorgen Sie für etwas Glanz auf den Details. Hier wurde ein Radius von 93 genutzt. Stellen Sie den Ebenenmodus auf Hartes Licht bei einer Deckkraft von 50 %.

 

 

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Noch einmal kopieren Sie die Hintergrundebene und setzen sie an die Spitze der Ebenenpalette. Rufen Sie die Tonwertkorrektur auf und schieben Sie die Regler nach links. In unserem Beispiel auf die Werte 0, 1 und 17.

Über Ineinanderkopieren und eine Deckkraft von 50 % wenden Sie diese Ebene an.

Wiederholen Sie diese Arbeitsschritte noch einmal, diesmal allerdings schieben Sie die Regler der Tonwertkorrektur nach rechts und nutzen als Ebenenmodus Farbig nachbelichten.

In beiden Fällen können Sie über eine Maske – im ersten Fall mit weißer Farbe auf schwarzer Maske, im zweiten Fall umgekehrt – drosseln bzw. betonen.

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Wie schon gewohnt beginnt der nächste Arbeitsschritt mit einer Kopie der Hintergrundebene. Diese Kopie wird dieses Mal über der Ebene mit dem Hochpass-Filter platziert.

Mit Bild -> Anpassungen -> Schwarzweiß wird die Ebene in ein SW-Bild umgewandelt. Dann kommt der Filter Filter -> Verzerrungsfilter -> Weiches Licht zum Einsatz. Für unser Motiv mit den Werten Körnung 10, Lichtmenge 8 und Kontrast 10.

Die Ebene wird auf Sättigung gestellt und erhält eine Deckkraft von etwa 60 %.

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Nun folgt noch etwas Feinschliff: Legen Sie, wie gewohnt, eine Kopie der Hintergrundebene an und setzen Sie sie an die erste Stelle der Ebenenpalette. Wenden Sie Filter -> Verzerrungsfilter -> Weiches Licht an, diesmal mit den Werten 0, 20 und 10.

Die Ebene wird auf Weiches Licht gestellt und erhält 25% Deckkraft.

Kopieren Sie jetzt noch einmal die Ebene mit dem Hochpass-Filter, stellen Sie sie auf 25 % Deckkraft und den Modus Lineares Licht und schieben Sie die Ebene in der Palette ganz nach oben.

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Mit [Strg]+[Alt]+[Shift]+[E] sammeln Sie alle Ebenen gemeinsam in einer neuen Ebene.

Suchen Sie sich als Vordergrundfarbe einen hellen Holzton, für die Hintergrundfarbe nehmen Sie einen dunklen Holzton. Setzen Sie nun noch einmal Filter -> Verzerrungsfilter -> Weiches Licht ein mit den Werten 5, 6 und 10.

Dann folgt Unscharf maskieren mit einer Stärke von 70, einem Radius von 6 und einem Schwellenwert von 6.

Die Ebene erhält nun den Modus Hellere Farbe und eine Deckkraft von 40 Prozent.

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Legen Sie eine Einstellungsebene vom Typ Farbton/Sättigung an und markieren Sie das Kontrollkästchen Färben. Hier nutzen wir den Farbton 43, die Sättigung 70 und die Helligkeit -60.

Legen Sie eine schwarze Maske an und malen Sie mit einem weißen Pinsel die Elemente frei, auf die der Effekt angewendet werden soll.

Die Ebene erhält 60% Deckkraft und wird auf den Modus Hellere Farbe gesetzt.

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Bild 9 Über Auswahl -> Farbbereich auswählen legen Sie eine Auswahl der hellen Bildbereiche an. Legen Sie eine neue Ebene an (wie immer wandert sie ganz nach oben) und wenden Sie einen radialen Verlauf von der Mitte nach oben an.

Die Deckkraft der Ebene wird auf 26% gesetzt.


 

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Damit sind Sie mit der Bearbeitung Ihres Bildes fertig. Wenn Sie mögen, können Sie noch über Bild -> Arbeitsfläche die Arbeitsfläche um ca. 3 cm vergrößern und so einen schnellen Rahmen um das Foto legen.

 

 

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Primatte Chromakey

Montag, 02. März 2009

Heute möchte ich Ihnen eine interessante Filterfamilie für Photoshop von dem noch recht jungen Softwarehaus Digital Anarchy aus San Francisco, USA, vorstellen. Dementsprechend sind die Produkte auch englischsprachig, aber dennoch mit etwas Eingewöhnung gut zu bedienen.

Es handelt sich um die Plug-Ins Primatte Chromakey 3.0, Backdrop DesignerKnoll Light Factory und ToonIt! Photo.

Die Programme sind mit Preisen zwischen 149 US-Dollar (Knoll Light Factory) und 299 US-Dollar (Primatte Chromakey) nicht ganz günstig, aber ihr Geld wert.

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Unsere Reise durch die Filterwelt von Digital Anarchy beginnt mit einem Foto, das vor einem monochromen Studiohintergrund aufgenommen wurde. Wie kommen wir nun von unserem Ausgangsbild (links) zum gewünschten Ergebnis?

Um das Foto freizustellen und später einen neuen Hintergrund hinzuzufügen, nutzen Sie zunächst Primatte Chromakey.

 

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Nach der Installation im Ordner Plug-Ins bzw. Zusatzmodule von Photoshop oder Photoshop Elements finden Sie im Filter-Menü einen neuen Ordner namens Digital Anarchy. Hier finden Sie neben Primatte Chromakey auch alle anderen Produkte von Digital Anarchy, die Sie installiert haben.

Bei Primatte handelt es sich um ein hochspezialisiertes Freistellungswerkzeug, das nicht, wie viele andere Maskierungswerkzeuge, Kanten im Bild sucht, sondern sich stattdessen die Farben im Bild ansieht.

Primatte extrahiert einen spezifische Tonwertbereich und kann so auch feine Details im Bild von ihrem Hintergrund befreien. Ihr Motiv sollte sich daher am besten vor einem einfarbigen Hintergrund befinden, dessen Farbe nicht im eigentlichen Motiv vorkommt.

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Öffnen Sie Ihr Bild und ändern Sie zunächst die Ebene von Hintergrund auf Ebene 0, damit auch Transparenz angewandt werden kann. Nachdem das geschehen ist, klicken Sie im Menü Filter auf Digital Anarchy und dann auf den Eintrag Primatte.

 

 

 

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Im Bearbeitungsfenster von Primatte Chromakey finden Sie links oben den Schaltknopf AutoMask. Mit ihm können Sie eine automatische Maskierung durchführen, die bei einem Bild wie in unserem Beispiel bereits für ein erstklassiges Ergebnis sorgt. Setzen Sie den Radius auf einen Wert zwischen 30 und 40 Prozent, um auch die feinen Haare sauber freizustellen. Mit einem Klick auf das Kontrollkästchen Always On können Sie dafür sorgen, dass Primatte Chromakey Ihre Fotos automatisch direkt nach dem Öffnen freistellt.

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Über einen Klick auf die Schaltfläche Mask in den View Options können Sie die so erstellte Maske überprüfen. In unserem Bild wurde der Hintergrund sauber als schwarze Fläche in der Maske umgesetzt, während unser Motiv komplett in Weiß erscheint.

Über die Schaltfläche Spill Replace lassen sich gegebenenfalls „Farbschlieren“ in den Details der Haare entfernen und unter Remove Spill auf der linken Seite können Sie mit dem Spill Sponge die verbliebenen Farbreste beseitigen.

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Mit einem Klick auf die Schaltfläche Step 2 Clean BG nehmen Sie sich nun bei Bedarf den Hintergrund vor und malen mit der Maus über Farbbereiche, die noch nicht genügend erfasst wurden. Wenn der Hintergrund schön Schwarz ist, wiederholen Sie den Vorgang mit der Schaltfläche Step 3 Clean FG für das Motiv.

 

 

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Wenn alles soweit stimmt, klicken Sie in der rechten oberen Ecke auf das Accept-Symbol. Ihre Maske wird nun in die Ebenenpalette von Photoshop bzw. Photoshop Elements eingebaut und Sie haben ein Bild ohne Hintergrund.

 

 

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ToonIt! Photo

Montag, 02. März 2009

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Unser Motiv ist nun sauber freigestellt, soll aber noch etwas bearbeitet werden. Dazu setzen Sie ToonIt! Photo ein, das Sie unter Filter -> Digital Anarchy -> ToonIt! finden.

ToonIt ist ein leicht zu bedienendes Programm, mit dem Sie nahezu jeden beliebigen Comic-Look auf ein Foto anwenden können. Zahlreiche voreingestellte Presets erleichtern dabei die Auswahl des passenden Stils.

ToonIt! Photo analysiert das Bild und reduziert die enthaltene Farbpalette auf typische Comic-Farben. Außerdem lokalisiert das Programm die bildwichtigen Konturen, um die Farbbereiche korrekt zuweisen zu können.

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Wir wählen zunächst den Preset anaclecto aus und wenden ihn mit Apply Preset auf das Motiv an. Über die Zoom-Regler können Sie sich Ihr Bild entsprechend vergrößern, um den Effekt besser beurteilen zu können.

 

 

 

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Über den Regler Blend with original im Register Blur/Color der Effects Palette verschmelzen Sie die Zeichnung mit Ihrem Motiv.

Mit einem Klick auf OK wenden Sie Ihre Comic-Auswahl auf das Bild an.

 

 

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