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Artikel mit ‘PC’ getagged

Wegweiser zum optimalen PC

Dienstag, 24. November 2009

Klassische Desktop-PCs bieten schon zum kleinen Preis große Hardwareleistung. Es spricht nur noch wenig für einen großen Laptop auf dem heimischen Schreibtisch, wenn man einen aktuellen Rechner in Kombination mit einem günstigen Netbook oder einem Smartphone nutzt, schreibt das Computermagazin c’t in seiner Ausgabe 25/09.

Ein leistungsstarkes Notebook mit großem Display nimmt auf dem Schreibtisch viel Platz weg und gibt den Abstand zwischen Tastatur und Monitor fest vor. Der klassische Desktop-PC verschwindet hingegen unter dem Tisch, Tastatur und Monitor lassen sich unabhängig voneinander neigen und positionieren, was vor allem der Gesundheit förderlich ist. Außerdem laufen keine Kabel zum Drucker oder Scanner direkt über den Arbeitsbereich.

Im Vergleich zum Notebook erhält man bei einem Desktop-PC auch mehr Leistung fürs gleiche Geld.

“Auch heute noch sollte man nur die Hardware kaufen, die man wirklich gerade braucht”, rät c’t-Redakteur Benjamin Benz. “Der Preisverfall ist rasant, und ein Desktop-PC lässt sich im Gegensatz zum Notebook bei Bedarf einfach aufrüsten.”

Dabei rät er von Discounter-Angeboten eher ab, da man häufig für Komponenten bezahlt, die man gar nicht benötigt. Für die meisten Anwender reicht ein aktueller Rechner mit einem Zweikernprozessor völlig aus, sogenannte Quadcore-Prozessoren sind in der Regel überdimensioniert.

Soll der PC auch leise und stromsparend sein, hilft meist nur der Griff zum Eigenbau - dann lässt sich für 345 Euro bereits ein ordentlicher Billig-PC zusammenstellen.

Wer die neuesten 3D-Spiele auf großen Monitoren spielen will, braucht aber auf jeden Fall einen Highend-PC. Bei der Komponenten-Auswahl ist es im Übrigen sinnvoller, eher in eine starke Grafikkarte als in den Prozessor zu investieren. Notebook-Grafikkarten können bei anspruchsvollen 3D-Spielen hingegen nicht mithalten. Sollen zwei große Displays für die Bild- oder Videobearbeitung angeschlossen werden, kommt erst recht fast nur ein Desktop-PC in Frage.

Für den mobilen Einsatz sind herkömmliche Notebooks nach dem Siegeszug der kleinen und preisgünstigen Netbooks einfach zu groß, schwer und klobig. Mit Netbooks oder gar Smartphones kann man unterwegs bequem einfache Anwendungen ausführen oder im Internet surfen.

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Nachrichten aus der Bedeutungslosigkeit

Freitag, 14. August 2009

Der Personal Computer revolutionierte den Büro- und Geschäftsalltag. Einer der ersten PCs in Deutschland war 1979 der alphatronic von TA Triumph-Adler. Die alphatronic-Reihe prägte den PC-Markt der 80er Jahre.

Aus heutiger Sicht kommt die erste alphatronic-Maschine etwas klobig daher. Das Betriebssystem MS-DOS gab es noch lange nicht, der Mikrocomputer musste selbst programmiert werden. Erst 1984 kam IBM in Europa mit einem PC auf den Markt. Als Klassiker der Moderne gelten die alphatronic-PCs P 50 und P 60 von 1986. Sie erhielten Design-Auszeichnungen.

Rasend schnell verdrängte Ende der 80er Jahre der Personal Computer die Schreibmaschine. Nahezu ebenso schnell verlor die Nürnberger Traditionsmarke in den folgenden Jahren an Boden im boomenden PC-Markt.

Heute konzentriert sich das Unternehmen auf „Document Business“ und ist hier, nach eigenem Bekunden, mit mehr als 35.000 Kunden (warum benutzen eigentlich so viele Unternehmen so gern die Vorsilbe „End“, wenn sie von Verbrauchern oder Konsumenten oder schlicht Käufern sprechen?) und über 200.000 betreuten Bürosystemen Marktführer in Deutschland, Österreich und der Schweiz.

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Preisschock bei Prozessoren

Donnerstag, 06. August 2009

Wenn der PC mal wieder etwas länger braucht, liegt das häufig am Prozessor, dem Herzstück eines Rechners. Generell gilt: Je höher die Leistung des Prozessors und der Grafikkarte, desto schneller arbeitet der PC. Vor allem grafisch aufwendige Spiele oder Videobearbeitungsprogramme stellen höhere Anforderungen an den Prozessor als normale Arbeitsprogramme. Viele Nutzer rüsten deshalb mit stärkeren Modellen nach.

Die Redaktion von Computerbild Spiele hat zehn aktuelle PC-Prozessoren von Intel und AMD sowohl im Arbeitseinsatz als auch im Spielbetrieb auf Leistung und Tempo getestet.

Intel kann im Test mit der neuen Prozessorgeneration Core i7 punkten, die auf vier Kerne - Recheneinheiten - und den schnellen Arbeitsspeicher Typ DDR 3 setzt. Auch die AM3-Prozessoren von AMD können mit schnellen Zwischenspeichern und einer hohen Taktfrequenz aufwarten. Im Arbeitseinsatz mit Büroprogrammen wie “Word” und Multimediaanwendungen wie “Photoshop” und “Premiere” erzielten alle zehn Prozessoren “sehr gute” Werte, jedoch mit deutlichen Leistungsunterschieden.

Der schnellste Prozessor in allen Disziplinen, der Testsieger Intel Core i7 975 Extreme Edition (1029,45 Euro), war um fast 70 Prozentpunkte schneller als das Schlusslicht Phenom 2 X3 710 (138,99 Euro) von AMD. Beim Test mit fünf verschiedenen PC-Spielen zeigten sich noch deutlichere Leistungsunterschiede. Sieben Modelle schnitten “gut” ab. Drei hingegen - alle von AMD - kamen bei einer hohen Bildschirmauflösung von 1920 mal 1080 Bildpunkten ins Stottern und erhielten nur ein “befriedigend”, darunter auch der Vierkerntyp Phenom 2 X4 810 (151,11 Euro).

Allerdings sind viele Prozessoren völlig überteuert: Die Modelle von Platz eins bis vier, alle von Intel, erhielten zwar die Gesamtnote “gut”, waren vom Preis-Leistungs-Verhältnis aber “ungenügend. Sie kosten zwischen 600 und satten 1030 Euro. Dass es auch billiger geht, beweist der Preis-Leistungs-Sieger Phenom 2 X3 720 von AMD - zwar etwas langsamer als die Konkurrenz, aber immer noch “gut” und mit 128,30 Euro ein wahres Schnäppchen.

Unbedingt beachten: Ein neuer Prozessor erfordert in der Regel weitere Anschaffungen, beispielsweise einen neuen Lüfter oder ein neues Mainboard.

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Viel Rechner für wenig Geld

Dienstag, 10. März 2009

Nach den Netbooks drängen nun die Nettops auf den Markt - kleine, kompakte Desktop-PCs mit Atom-Prozessor, Chipsatzgrafik und gefälligem Gehäusedesign zum Schnäppchenpreis ab 260 Euro. In Konkurrenz dazu stehen günstige Standard-PCs, die von den Herstellern mittlerweile mit sehr leistungsfähiger Desktop-Hardware ausgestattet werden. Die PC-Welt hat in ihrer aktuellen Ausgabe zwölf Nettops und Billig-PCs bis 400 Euro unter die Lupe genommen.

Anwender sollten sich vor dem Kauf eines Rechners in diesem Preissegment Gedanken über den Einsatzzweck machen. So eignen sich die Platz sparenden Nettops insbesondere für Textverarbeitung, Internet-Nutzung und das Abspielen von Musik- und Videodateien. Darüber hinaus arbeiten diese Geräte dank Intels Atom-Plattform sehr leise und überzeugen mit extrem niedrigen Verbrauchswerten von rund 40 Watt unter Volllast - bei Standard-PCs liegen die Werte meist deutlich über 100 Watt, so die PC-Welt. Wer hingegen anspruchsvollere Software zum Einsatz bringt, etwa zur Videobearbeitung oder 3D-Darstellung, für den ist ein gängiger PC aufgrund höherer Leistung die bessere Wahl. Gleiches gilt auch für Computerspiele, hier sind Nettops überfordert. Außerdem punkten Standard-PCs mit guten Aufrüstmöglichkeiten (Speicher-Upgrade), die bei Nettops gar nicht oder nur sehr eingeschränkt gegeben sind.

Testsieger ist die Eee Box B202 von Asus. Der Nettop-Pionier ist einfach zu bedienen, arbeitet fast unhörbar und gefällt durch schickes Design. Hinzu kommt der attraktive Preis von rund 270 Euro. Negativ schlägt das fehlende optische Laufwerk und die begrenzte Anzahl der Audio-Ausgänge zu Buche. Auf Rang zwei folgt der MSI Wind PC Nettop (circa 260 Euro) als PC-Welt-Preistipp. DVD-Brenner, Kartenleser, ein umfangreiches Software-Paket und dazu ordentliche Leistungswerte machen dieses Modell zum Schnäppchen unter den Nettops.

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Die erste Textverarbeitungsmaschine

Freitag, 15. Februar 2008

Seitdem in nahezu jedem Haushalt und in jedem Büro Computer anzutreffen sind, verschwenden wir nur noch selten einen Gedanken an die Zeiten vor PC, Bildschirm und Drucker. Dabei gibt es auch eine spannende Geschichte aus den frühen Tagen der „Textverarbeitung“: Vor 110 Jahren produzierten die Adlerwerke produzieren als eines der führenden Unternehmen in Deutschland Schreibmaschinen.

In diesen Tagen waren Schreibmaschinen mindestens ebenso sensationell wie die ersten Textverarbeitungsprogramme auf PCs – und Heinrich Kleyer war mit seinen Adlerwerken in Frankfurt fast so etwas wie Apple oder Microsoft einige Jahre später. Kleyer, Unternehmer und Pionier, der auch Fahrräder, Motorräder und Autos baut, erkannte schon früh die enormen Zukunftschancen der Schreibmaschine.

1898 produzierten die „Adler Fahrradwerke vorm. Heinrich Kleyer“ ihre erste Schreibmaschine auf der Grundlage der kanadischen „Empire“ von Wellington Parker. Ihr Stoßstangenmechanismus sorgt für ein makelloses Schriftbild, damals eine Sensation.

Ein Jahr später bringt Kleyer die im Prinzip gleiche Konstruktion als “Adler 7″ auf den Markt. Die Typenträger werden in fester Führung auf einer gehärteten Stahlplatte bewegt, was absolute Zeilengeradheit und eine besonders große Durchschlagskraft ermöglicht. Dieses legendäre, schier unverwüstliche Modell Nr. 7 mit dem edlen Adler-Emblem auf der Abdeckhaube wird ein Welterfolg.

1909 verlässt schließlich die fünfzigtausendste Adler-Schreibmaschine das Werk. 1910 startet die Produktion von Buchungsmaschinen. 1913 kommt die erste Klein-Adler-Schreibmaschine auf den Markt. Gemeinsam entwickeln 1930 die “Adlerwerke” und die Nürnberger “Triumph Werke” für “Adler” die erste Schwinghebel-Schreibmaschine.

1956 erwirbt Max Grundig die Unternehmen, fusioniert sie zu Triumph-Adler, formt sie zu einer führenden Marke in der Bürokommunikation - 1968 lag Triumph/Adler als Büromaschinenhersteller weltweit auf Platz 5. Mit der Schreibmaschine “Gabriele”, so genannt nach Grundigs kleiner Enkelin, entstand ein Mythos.

Nach der Schreibmaschinen-Ära wurde es zunehmend stiller um Triumph-Adler. Dem Unternehmen gelangen zwar noch einige Achtungserfolge in der Computerwelt, so etwa 1971 mit dem Bürocomputer “TA 10″ im Kofferformat oder 1979 mit dem Personalcomputer “alphatronic”, doch den Anschluss an die führenden Anbieter hat das Unternehmen nicht mehr geschafft. 

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