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Artikel mit ‘PC-Kauf’ getagged

Wie IT-Hersteller und Händler tricksen

Montag, 24. August 2009

Neu ist die Nachricht nicht, die uns das Computermagazin c’t in seinem aktuellen Sonderheft „Hardware“ mitteilt: Manche Anbieter von PC-Hardware nutzen die Unwissenheit und Bequemlichkeit der Käufermehrheit aus. Große Gigahertz- und Gigabyte-Zahlen tarnen Unzulänglichkeiten wie schlappe Grafikkarten, langsame Funkverbindungen oder lärmende Lüfter.

Nichtsdestotrotz kann man nicht oft genug darauf hinweisen, beim PC-Kauf ein waches Auge auf die Details zu halten. Beispielsweise sind gerade in günstigen Rechnern oft billige Grafikkarten verbaut, die für DirectX-10-Spiele praktisch untauglich sind, so die c’t. Mal liefert der Brenner schlechte Brennqualität, mal laufen WLAN-Datentransfers quälend langsam oder das Notebook leert den Akku viel schneller als erwartet. Wichtige Angaben verschweigen Hersteller oder Händler gerne.

“Über Leistungsaufnahme, Lärm oder Notebook-Gewicht erfährt man in der Werbung und selbst im Datenblatt oft nichts”, erläutert c’t-Redakteur Christof Windeck.

Handelt es sich um Geräte mit deutlichen Preisabweichungen nach unten, ist besondere Vorsicht geboten: Es kann ein reiner Abverkauf von älteren Rechnern sein, für die es unter Umständen keine Ersatzteile mehr gibt, es kann sich um minderwertige Hardware oder gar um OEM-Ware handeln, die Hersteller ohne Einzelverpackung oder Zubehör ausliefern. Für die OEM-Ware übernehmen die Hersteller keine Garantie, es bleibt nur der Gewährleistungsanspruch gegenüber dem Händler. Bei sogenannter “EU-Ware”, die eigentlich nicht für den deutschen Markt vorgesehen ist, fehlen außer der Herstellergarantie oft sogar bestimmte Funktionen.

“Beim PC-Kauf sollte man auch die Serviceleistungen der Hersteller nicht außer Acht lassen, im Reparaturfall machen sich die Mehrausgaben für einen Kauf bei einem seriösen Händler oder für zusätzliche Serviceleistungen schnell bezahlt”, so c’t-Experte Christof Windeck.

Lassen Sie sich nicht nur von günstigen Preisen beeindrucken oder einzelnen, vermeintlich ganz tollen Ausstattungsmerkmalen, sondern betrachten Sie nüchtern das angebotene Gesamtpaket. Dabei spielt es auch eine Rolle, wofür Sie den Rechner einsetzen möchten, wie intensiv er genutzt wird und wie lange er in Betrieb bleiben soll. So ist beispielsweise der Service sicher von ganz unterschiedlicher Wichtigkeit – je nachdem, ob Sie den Rechner sowieso in einem Jahr austauschen möchten oder ob er mehrere Jahre Dienst tun soll.

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All-in-One-PCs machen klassischen Desktop-Rechnern Konkurrenz

Freitag, 07. August 2009

All-in-One-PCs sind eine attraktive Alternative zu klassischen Desktop-Rechnern. Sie vereinen Monitor, Boxen und Webcam in einem Gerät und bereiten dem Kabelgewirr ein Ende - Touchscreen-Modelle machen sogar Maus und Tastatur überflüssig. Was die aktuelle Geräte-Generation leistet und worauf Anwender beim Kauf achten sollten, zeigt die PC-Welt in ihrer Ausgabe 09/2009.

Bereits ab 470 Euro sind die neuen All-in-One-PCs zu haben. Da in den Rechner-Schnäppchen meist ein Intel Atom-Prozessor sowie ein Chipsatz mit integrierter Grafik verbaut ist, sind diese Computer nicht sehr rechenstark. Für Aufgaben wie Textverarbeitung und Tabellenkalkulation, das Absielen von DVDs und Musik-CDs, das Surfen im Internet sowie die Bearbeitung von Bildern aus der Digitalkamera reicht die Leistung aber vollkommen aus.

Vor dem Kauf sollten Anwender allerdings auf eine stabile Verarbeitung des PCs achten, denn die Kunststoffgehäuse der günstigen Geräte sind nicht alle verwindungssteif, berichtet das Computermagazin. Der Touchscreen muss so eingebaut sein, dass er beim Fingerdruck nicht nachgibt. Bei Stromverbrauch und Geräuschpegel lassen die Billigmodelle dagegen nichts zu wünschen übrig und überzeugen durchweg mit niedrigen Werten.

Nutzer, denen die grundlegenden Anwendungen nicht ausreichen, müssen deutlich tiefer in die Tasche greifen. Dafür bringen All-in-One-PCs der gehobenen Preisklasse zahlreiche Multimedia-Funktionen mit. Per Infrarot-Fernbedienung ist beispielsweise ein drahtloses Navigieren durch die Film- und Musikbibliothek möglich, über den TV-Eingang verwandelt sich der Rechner in einen Fernseher.

Nachteile: Die Geräte der Luxus-Klasse haben einen viel höheren Stromverbrauch als die Einsteiger-Modelle, und der Geräuschpegel kann auf empfindliche Ohren schon störend wirken. Die Redaktion rät daher, vor dem Kauf unbedingt eine Hörprobe zu machen.

Das Magazin hat jeweils fünf aktuelle All-in-One-PCs der Einsteiger- und Luxus-Klasse genau unter die Lupe genommen. Testsieger bei den günstigen Rechnern ist der Asus Eee Top ET1602 (etwa 470 Euro). Das Gerät überzeugt mit niedrigem Stromverbrauch, sehr leisen Betriebsgeräuschen und intuitiv bedienbarem Touchscreen. Kritikpunkt ist der fehlende DVD-Brenner. Im gehobenen Preissegment hat der HP Touchsmart IQ820 (rund 1.750 Euro) die Nase vorn. Der Testsieger hat ein Blue-Ray-Laufwerk an Bord und bietet eine ausgefeilte Touchsmart-Oberfläche. Durch seine luxuriöse Ausstattung ist das Modell in der Lage, die TV- und HiFi-Anlage zu ersetzen.

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Verwandte an die Macht?

Montag, 01. Dezember 2008

Haben Sie einen älteren Verwandten? Vielleicht so um die 70? Und hat dieser Verwandte schon einmal - für Sie völlig überraschend - den Wunsch geäußert, einen PC kaufen zu wollen? Falls ja, wird Sie der folgende, natürlich nachsynchronisierte Dialog nicht überraschen:

“Du musst aber auch an den Virenschutz denken, wenn Du so einen PC kaufst.”

“Wieso? Ich will doch nur ab und an mal ins Internet, ein Hotel suchen oder so etwas.”

“Aber Dein Rechner könnte infiziert werden - die Spanne reicht da von Beschädigungen über das Ausspionieren des Rechners bis hin zu kriminellen Aktivitäten, zu denen der PC missbraucht werden kann.” 

“Ach, das macht doch nichts, wenn die auf meinen Namen etwas bestellen”.

Da bleibt man dann doch sprachlos zurück.

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