In diesen Tagen merke ich immer ganz deutlich, dass auch in der Computerindustrie die Uhren plötzlich langsamer gehen. Die Flut der Pressemeldungen ebbt ab, die Nachrichtenportale haben auf Sparbetrieb geschaltet und auch sonst scheint Alles nur daran interessiert zu sein, den Kalorienstau der Weihnachtstage abzubauen oder sich auf den Jahreswechsel vorzubereiten.
Das bietet mir die Gelegenheit, nein, eigentlich zwingt es mich sogar dazu, etwas länger und ausführlicher nach Nachrichten zu suchen, die ich Ihnen anbieten kann.
Ich kann Ihnen sagen, es ist schon erstaunlich, was da so alles veröffentlicht wird. Ob nun Herbert Brunzbläser* die Versandabteilung des Kofferdeckelherstellers Klitschke* verstärkt, wie so eine Neueinstellung im Lager heutzutage fröhlich verbrämt wird oder der unvermeidlichen Fernsehkoch Tom Schnölzer* seine Webseite frisch tapezieren ließ – alles scheint heute gleichermaßen wichtig und leider auch gleichermaßen wenig berichtenswert.
Nun gut, ich könnte Ihnen jetzt noch erzählen, das Charlotte Roche mit ihrem „Feuchtgebiete“ den Belletristikbeststeller** des Jahres 2008 geschrieben hat oder Eckart von Hirschhausen mit “Die Leber wächst mit ihren Aufgaben” das beliebteste Taschenbuch** abgeliefert hat – aber ich befürchte, das gehört gar nicht so richtig hierher.
Jetzt wird es schon langsam schwierig – vielleicht nehme ich einfach eine etwas ältere, aber immer noch interessante Meldung: Verbraucher laden in Deutschland Musik immer häufiger legal aus dem Internet herunter.** Bis einschließlich Oktober wurden insgesamt 33,7 Millionen digitale Produkte im Wert von rund 61,7 Millionen Euro von den diversen Musikportalen legal downgeloadet und die Schätzungen für das gesamte Jahr 2008 liegen bei knapp 45 Millionen Downloads.
Sie müssen zugeben, dass wir es jetzt immerhin schon einmal zu einem Computerthema geschafft haben - und Downloads sind ja auch wirklich nicht so uninteressant. So etwas gibt es übrigens nicht nur für Musik, sondern in ganz interessanter Form auch für „normale“ Dinge. Beispielsweise auf dem – und hier beginnt jetzt der Werbeblock – Portal cwlive.de, auf dem die Preise mit steigender Nachfrage sinken.
Unter cwlive.de bietet der Fachverlag für Computerwissen täglich ein Produkt an, das den Umgang mit der marktüblichen Hard- und Software wesentlich erleichtert. Wird ein Angebot besonders nachgefragt, kann der Startpreis um bis zu zwei Drittel sinken. Die Preise werden automatisch je nach Nachfrage angepasst.
Die Produktpalette umfasst unter anderem Spezialreporte, Info-Dienste, Bücher und Auf-einen-Blick-Anleitungen, teilweise ergänzt um CDs und DVDs. Der thematische Bogen spannt sich von Word über Outlook, Excel, Access und PowerPoint bis hin zu Fragen der Daten- und Computersicherheit.
Die Macher der Live-Shopping-Seite gingen von der Überlegung aus, dass moderne Software immer umfangreicher und Hardware immer komplizierter wird. Die Folgen: „Immer weniger Computernutzer können das voll ausschöpfen, was sie für teures Geld gekauft haben.“
* Alle Namen sind natürlich frei erfunden
** Laut Media Control GfK International GmbH