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Artikel mit ‘Nachrichten’ getagged

Wer nutzt welche Nachrichtenportale?

Dienstag, 04. August 2009

Eine repräsentative Umfrage von Infratest dimap im Auftrag der Kampagnen-Agentur wegewerk führte zu überraschenden Ergebnissen: Bei der Nutzung von Nachrichtenportalen im Internet finden sich viele namhafte Internetangebote eher auf den hinteren Plätzen.

Untersucht wurde, welche Internetangebote die politisch interessierte Öffentlichkeit nutzt, um sich über das aktuelle politische Geschehen zu informieren.

Dabei nannten nur 2 bis 3 Prozent der Befragten die bekannten Internetangebote von Financial Times Deutschland, Handelsblatt, Stern, Süddeutscher Zeitung oder Welt als häufig genutzte Quellen für aktuelle politische Nachrichten.

Als wichtigste Anlaufstelle für politische Nachrichten wurde von 19 Prozent der Befragten Spiegel Online (SPON) genannt. Nahezu gleichauf folgen mit jeweils 15 Prozent der Nennungen Google Deutschland sowie T-Online. Zu den bedeutenden Nachrichtenportalen zählen auch ARD.de/Tagesschau.de (9 Prozent) sowie ZDF.de/Heute.de (7 Prozent).

Mit jeweils 6 Prozent folgen N-TV.de, N24.de und WEB.de auf Platz fünf. Focus.de und Bild.de nehmen mit jeweils 5 Prozent Platz sechs ein, MSN.de, GMX.net, FAZ.net, AOL.de und RTL.de sind noch für jeweils 4 Prozent der Befragten von Interesse.

Die Ergebnisse der Umfrage können kostenlos unter www.wegewerk.com bezogen werden.

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tagesschau.de steht für Qualitätsjournalismus und Seriosität

Mittwoch, 24. Juni 2009

Das Internet-Angebot tagesschau.de wird von der überwältigenden Mehrheit seiner Nutzer als glaubwürdig, seriös, sachlich und politisch ausgewogen wahrgenommen.

In einer aktuellen Online-repräsentativen Studie des in Hannover ansässigen Kommunikationsforschungsinstituts aserto im Auftrag des NDR zu Nachrichtenangeboten im Internet kam tagesschau.de auf Zustimmungswerte zwischen 92 und 98 Prozent. Damit schneidet das Online-Nachrichtenangebot der ARD hinsichtlich journalistischer Qualitätskriterien aus Nutzersicht insgesamt besser ab als alle in der Untersuchung besonders detailliert abgefragten Mitbewerber.

Für die Studie hat aserto 1200 Onliner in ganz Deutschland befragt. Sie wurde anlässlich der Erarbeitung des Telemedienkonzepts für tagesschau.de erstellt. Darin geht es u. a. um den Beitrag von tagesschau.de zum publizistischen Wettbewerb in qualitativer Hinsicht.

Neben der Nutzerbefragung haben die Wissenschaftler von aserto außerdem eine Inhaltsanalyse von tagesschau.de und mehreren anderen Online-Nachrichtenangeboten durchgeführt.

“Hier wurden keine Nutzer befragt, sondern die Internetseiten nach einer einheitlichen, standardisierten Vorgehensweise untersucht, um zusätzlich zu der Wahrnehmung der Nutzer eine unverzerrte Sicht auf die Online-Nachrichtenangebote zu erhalten”, so Prof. Dr. Lars Harden zur Vorgehensweise bei der Studie. Harden ist einer der Geschäftsführer von aserto.

Die Ergebnisse der Inhaltsanalyse zeigen, dass sich tagesschau.de mit einem auf politische, wirtschaftliche und gesellschaftliche Themen zugeschnittenen Profil deutlich von den privaten Wettbewerbern unterscheidet. Die Schlagzeilen sind bei tagesschau.de stärker als bei konkurrierenden Angeboten auf Politik, Ausland und Wirtschaft fokussiert. Bei der privaten Konkurrenz hingegen nehmen vermischte und boulevardeske Themen einen großen Anteil ein. Auch ist die Bildsprache von tagesschau.de nach den Ergebnissen der Analyse im Vergleich zum Wettbewerb weniger emotional aufgeladen.

Interessierte Nutzer können die Ergebnisse der Studie unter http://intern.tagesschau.de abrufen - dort auf “tagesschau.de” klicken und den Einleitungstext bis zum letzten Absatz herunterscrollen.

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Eigentlich ist es schön …

Dienstag, 30. Dezember 2008

In diesen Tagen merke ich immer ganz deutlich, dass auch in der Computerindustrie die Uhren plötzlich langsamer gehen. Die Flut der Pressemeldungen ebbt ab, die Nachrichtenportale haben auf Sparbetrieb geschaltet und auch sonst scheint Alles nur daran interessiert zu sein, den Kalorienstau der Weihnachtstage abzubauen oder sich auf den Jahreswechsel vorzubereiten.

Das bietet mir die Gelegenheit, nein, eigentlich zwingt es mich sogar dazu, etwas länger und ausführlicher nach Nachrichten zu suchen, die ich Ihnen anbieten kann.

Ich kann Ihnen sagen, es ist schon erstaunlich, was da so alles veröffentlicht wird. Ob nun Herbert Brunzbläser* die Versandabteilung des Kofferdeckelherstellers Klitschke* verstärkt, wie so eine Neueinstellung im Lager heutzutage fröhlich verbrämt wird oder der unvermeidlichen Fernsehkoch Tom Schnölzer* seine Webseite frisch tapezieren ließ – alles scheint heute gleichermaßen wichtig und leider auch gleichermaßen wenig berichtenswert. 

Nun gut, ich könnte Ihnen jetzt noch erzählen, das Charlotte Roche mit ihrem „Feuchtgebiete“ den Belletristikbeststeller** des Jahres 2008 geschrieben hat oder Eckart von Hirschhausen mit “Die Leber wächst mit ihren Aufgaben” das beliebteste Taschenbuch** abgeliefert hat – aber ich befürchte, das gehört gar nicht so richtig hierher.

Jetzt wird es schon langsam schwierig – vielleicht nehme ich einfach eine etwas ältere, aber immer noch interessante Meldung: Verbraucher laden in Deutschland Musik immer häufiger legal aus dem Internet herunter.** Bis einschließlich Oktober wurden insgesamt 33,7 Millionen digitale Produkte im Wert von rund 61,7 Millionen Euro von den diversen Musikportalen legal downgeloadet und die Schätzungen für das gesamte Jahr 2008 liegen bei knapp 45 Millionen Downloads.

Sie müssen zugeben, dass wir es jetzt immerhin schon einmal zu einem Computerthema geschafft haben - und Downloads sind ja auch wirklich nicht so uninteressant. So etwas gibt es übrigens nicht nur für Musik, sondern in ganz interessanter Form auch für „normale“ Dinge. Beispielsweise auf dem – und hier beginnt jetzt der Werbeblock – Portal cwlive.de, auf dem die Preise mit steigender Nachfrage sinken.

Unter cwlive.de bietet der Fachverlag für Computerwissen täglich ein Produkt an, das den Umgang mit der marktüblichen Hard- und Software wesentlich erleichtert. Wird ein Angebot besonders nachgefragt, kann der Startpreis um bis zu zwei Drittel sinken. Die Preise werden automatisch je nach Nachfrage angepasst.

Die Produktpalette umfasst unter anderem Spezialreporte, Info-Dienste, Bücher und Auf-einen-Blick-Anleitungen, teilweise ergänzt um CDs und DVDs. Der thematische Bogen spannt sich von Word über Outlook, Excel, Access und PowerPoint bis hin zu Fragen der Daten- und Computersicherheit.

Die Macher der Live-Shopping-Seite gingen von der Überlegung aus, dass moderne Software immer umfangreicher und Hardware immer komplizierter wird. Die Folgen: „Immer weniger Computernutzer können das voll ausschöpfen, was sie für teures Geld gekauft haben.“

 

* Alle Namen sind natürlich frei erfunden

** Laut Media Control GfK International GmbH

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