Amazon wird sein Buchhändler-Image nicht los: Für 60 Prozent der Internet-Einkäufer ist die größte Online-Plattform vorwiegend als Händler für Bücher und Elektronikartikel bekannt. Nur jedem vierten Online-Kunden von amazon.de ist dagegen das Angebot von Markenbekleidung und Schuhen ein Begriff. Das sind schlechte Nachrichten für viele Markenhersteller. Denn die fehlende Produktkenntnis bei den Kunden bremst die Chancen einer erfolgreichen Marktplatzintegration aus. Das sind die Ergebnisse der repräsentativen novomind-Studie “Marktplatzsortimente”.
Beim Wettbewerber ebay.de ist das Kundenwissen in Sachen Mode beispielsweise deutlich präziser ausgeprägt. Mehr als 80 Prozent der Internet-Shopper identifizieren die Plattform als breit angelegte virtuelle Shopping-Meile für Modemarken. Dem ehemaligen Auktionshaus ist es demnach gelungen, nicht nur die Warenvielfalt auf der Plattform auszubauen, sondern parallel auch das Wissen der Kunden darüber zu fördern. Die Konsequenz: Anbieter von Bekleidungsartikeln können ihre Absatzchancen forcieren, wenn sie ihr Sortiment bei eBay integrieren.
Die Studie “Marktplatzsortimente - auf welchen Marktplätzen im Internet Markenhersteller die größten Umsatzpotenziale haben” stellt die Ergebnisse einer Online-Befragung dar, die im Auftrag der novomind AG durchgeführt wurde. In der ersten umfassenden Studie zu diesem Thema wurde analysiert, welche Produkte Online-Shopper auf zehn bekannten Internetmarktplätzen vermuten und wo sie die größte Auswahl erwarten. Die Ergebnisse wurden nach diversen soziodemografischen Kennzahlen auf verschiedene Zielgruppen bezogen. An der Umfrage beteiligten sich 1.009 Online-Shopper.

