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Artikel mit ‘Macintosh’ getagged

Endlich auch in Deutschland

Donnerstag, 19. März 2009

ModBook
ModBook

Erinnern Sie sich noch? Im letzten Sommer habe ich mir das geniale ModBook aus den USA besorgt und nutze seitdem mit wachsender Begeisterung diesen Tablett-Rechner zur Bildbearbeitung (http://www.kieslichdaily.de/auf-dem-apple-zeichnen/).

Seit dem Sommer hat sich einiges getan: Axiotron hat die Ausstattung der Geräte verbessert und sogar schon ein

ModBook Pro
ModBook Pro

ModBook auf Basis des neuen MacBook Pro angekündigt – das ModBook Pro, das in diesem Sommer erscheinen soll.

Viel spannender ist aber, dass es nun endlich einen deutschen Vertrieb für das tolle Gerät gibt. Damit kann nun endlich auch der deutsche Kunde Geräte mit vollem Service und einem Ansprechpartner im Inland kaufen.

ModBook

ModBook

Das ModBook von Axiotron ist nach wie vor der einzige Macintosh-basierte Tablet PC. Ab Ende März gibt es die geniale Kombination aus Apple-Rechner und Graphiktablett in allen 15 Standorten des mStore und natürlich auch via Internet bei M&M:Trading!.

Das ModBook basiert auf einem modifizierten MacBook, nutzt das Betriebssystem Mac OS X, lässt sich per Stift direkt auf dem Bildschirm steuern und beinhaltet eine deutsche Handschriftenerkennung. Der deutsche Händler baut dazu existierende MacBooks mit einem speziellen Umrüstkit von Axiotron um. Entsprechend können Sie als Kunde nicht nur ein fertiges ModBook erwerben, sondern auch Ihr existierendes MacBook umrüsten lassen. Die Umrüstung eines vorhandenen MacBooks kostet rund 1.298 Euro.

Wie ein solcher Umbau vor sich geht, können Sie in diesem Video von OWC sehen:

ModBook

ModBook

Als Basis des ModBook dient ein MacBook mit einem NVIDIA-GeForce-9400-M-Grafikprozessor, dessen direkt auf die Gehäuseoberseite eingelassener berührungsempfindlicher 13-Zoll Monitor mit der Wacom Penabled-Technolgie ausgestattet ist. Im Gegensatz zu den Geräten der ersten Generation lässt sich das Display nun sowohl im klassischen Horizontal- als auch im Portraitmodus verwenden. Das ModBook wiegt nur 2,4 kg und verfügt über ein kratzfestes Gehäuse.

Das schöne an der Bauweise des ModBook: Das Gerät ist nicht nur ausnehmend stabil, sondern es bleiben auch alle Anschlüsse unverändert erhalten. Selbst die iSight-Kamera ist nach wie vor in den Rahmen integriert.

Auf die Geräte gibt es ein Jahr Garantie, die sich mit optionaler Garantieverlängerung auf drei Jahre ausweiten lässt. Alle Fragen zu Garantie- und Reparaturleistungen werden direkt von M&M:Trading geklärt.

Das in Deutschland erhältliche ModBook kostet rund 2.246 Euro und bietet die folgende Ausstattung:

  • 2.0GHz Intel Core 2 Duo
  • 2GB 667MHz DDR2 SDRAM (2x 1GB)
  • NVIDIA GeForce 9400M Grafik
  • 120GB Serial ATA @ 5400 rpm
  • SuperDrive 8x (DVD+R DL/DVD+RW/CD-RW)
  • inkl. Mac OS X Leopard und dem neuen iLife ‘09, Autodesk Sketchbook Express 2009

Ich kann Ihnen nur empfehlen, einmal einen solchen Tablett-Mac auszuprobieren. Die Bildbearbeitung gelingt wesentlich intuitiver und präziser und so ein Gerät macht einfach Spaß.

Für alle Bilder: Photo courtesy of Axiotron Corp. and www.axiotron.com

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Montage schnell angeschaut

Samstag, 28. Februar 2009

Montage © tok

Montage © tok

Zwar gibt es für Drehbücher keine zwingende ISO-Norm, doch hat es sich bei Drehbuchautoren eingebürgert, sich an einige „Richtlinien“ zu halten.

Montage bietet beim Start zunächst ein Auswahlfenster der Formatvorlagen an, so dass man sofort mit der passenden Vorgabe starten kann.

 

 

 

 

Montage © tok

Montage © tok

Die Oberfläche ist übersichtlich und klar gestaltet.

Am linken Bildrand findet der Anwender ein Register, in dem er beispielsweise die Szenenübersicht, den Figurenkatalog, ein Recherchefenster oder auch die notwendigen Kontakte aufrufen kann.

 

 

Montage © tok

Montage © tok

Bei Aufruf eines Registers – hier Figuren – ändert sich die Bildschirmansicht und erlaubt so das zielgerichtete Arbeiten für die jeweils gewünschte Aufgabe.

 

 

 

 

 

Montage © tok

Montage © tok

Besonders effektiv ist der Vollbildmodus, der nur den Text auf einem monochromen Bildschirm erscheinen lässt. Hier stört keine Programmleiste und kein anderes Programm die Konzentration auf das Wesentliche.

 

 

 

Montage © tok

Montage © tok

Die wertvollen Drehbücher können in einem beliebigen Verzeichnis, auf einer externen Festplatte oder auch auf dem Online-Speicherplatz von MobileMe gesichert werden.

 

 

 

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Das deutsche Handbuch einbauen

Samstag, 28. Februar 2009

Montage-Logo © tok

Montage-Logo © tok

Montage wird leider, wie es heute üblich ist, nicht mit einem gedruckten Handbuch geliefert. Allerdings verfügt die Software von Hause aus über ein umfangreiches, leider aber auch nur englischsprachiges Handbuch.

Die deutsche Fassung des Handbuchs lässt sich jedoch, ebenso wie eine Demo des Programms, ruckzuck über http://www.application-systems.de/montage/downloads.html herunterladen.

Wenn Sie möchten, dass das deutsche Handbuch anstelle seines englischen Pendants beim Klick auf den Menüpunkt Hilfe ->Benutzerhandbuch aufgerufen wird, können Sie das schnell mit einem kleinen Trick erreichen.

Montage © tok

Montage © tok

Schließen sie Montage und klicken Sie mit gedrückter [ctrl]-Taste auf das Programmsymbol.

In dem erscheinenden Kontextmenü klicken Sie auf den Eintrag Paketinhalt zeigen.

 

 

 

 

Montage © tok

Montage © tok

Manövrieren Sie zum Ordner Contents -> Resources und suchen Sie dort den Ordner German.lproj.

 

 

 

 

 

Montage © tok

Montage © tok

Kopieren Sie nun die PDF-Datei Montage-Benutzerhandbuch, die Sie zuvor heruntergeladen haben, in den Ordner German.lproj.

 

 

 

 

 

Montage © tok

Montage © tok

Nun müssen Sie nur noch die Datei Montage-Benutzerhandbuch.pdf in Montage User Guide.pdf umbenennen.

Schließen Sie jetzt die Ordner und starten Sie Montage neu. Ab sofort wird das deutsche Benutzerhandbuch aufgerufen, wenn Sie auf Hilfe ->Benutzerhandbuch klicken.

 

 

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iLife ‘09

Dienstag, 27. Januar 2009

 

iLife 09

iLife 09

Apple hat angekündigt, dass iLife ‘09 ab dem 27. Januar verfügbar sein wird. iLife ‘09 enthält Upgrades von iPhoto, iMovie und GarageBand mit neuen Optionen, die es ermöglichen, Fotos noch einfacher zu organisieren und zu verwalten, Filme zu kreieren und Musikinstrumente zu lernen. iLife ‘09 befindet sich im Lieferumfang jedes neu gekauften Macs, Kunden können iLife ‘09 separat für 79 Euro inkl. MwSt. im Apple Store, über die Apple Retail Stores und im Apple Fachhandel erwerben.

 

Mit iPhoto ‘09 werden die Möglichkeiten, Fotos automatisch in Ereignisse zu organisieren, um die neuen Optionen ‘Gesichter’ und ‘Orte’ erweitert. Der Anwender kann so seine Bilder mit Hilfe innovativer Technologien wie Gesichtserkennung und Wiedererkennung als auch GPS-Geo-Tagging verwalten. iMovie ‘09 entwickelt das mit iMovie ‘08 vorgestellte Filmemachen weiter und verleiht dem Programm durch neue leistungsstarke, einfach zu bedienende Features, wie dem Präzisionseditor, einem Video-Stabilisator, erweitertem ‘Drag & Drop’ und animierten Reisekarten eine Reihe neuer Optionen. GarageBand ‘09 bietet mit 18 Grundkursen und optionalen Unterrichtsstunden von Spitzenmusikern wie Sara Bareilles, John Fogerty, Norah Jones und Sting eine neue Möglichkeit, Gitarre oder Klavier spielen zu lernen

iLife ‘09 beinhaltet iWeb ‘09 für die Entwicklung individueller Webseiten und iDVD ‘09 für die Erstellung von DVDs. iWeb ‘09 ergänzt neue iWeb-Widgets, wie iSight-Videos und Fotos, ein Countdown-Zählwerk, YouTube-Video und RSS-Feeds. Die neu hinzu gekommene FTP-Veröffentlichung ermöglicht das Veröffentlichen der eigenen Website bei nahezu jedem Hosting-Service und Aktualisierungen der Seite können nun automatisch im Facebook-Profil angezeigt werden.

Schritt-für-Schritt-Anleitungen zu iLife ‘09 finden Sie in über 70 verschiedenen Video-Tutorials unter www.apple.com/de/ilife/tutorials.

Alle Kunden, die ihr neues Mac-System bei Apple oder im Apple Fachhandel am oder nach dem 6. Januar 2009 erworben haben, erhalten gegen einen Liefer- und Unkostenbeitrag von 8,95 Euro inkl. MwSt. das „iLife Up-To-Date“-Upgradepaket. Die iLife ‘09 Familienlizenz für 99 Euro inkl. MwSt. kann auf bis zu fünf Macs in einem Haushalt installiert werden, das „Mac Box Set“ für 169 Euro inkl. MwSt. enthält neben iLife ‘09 noch eine Version von iWork ‘09 und Mac OS X v.10.5.6 Leopard. Die Artist Lessons werden separat über den „GarageBand Lesson Store“ vertrieben.

iLife ‘09 setzt Mac OS X 10.5.6 oder neuer, einen Macintosh Computer mit Intel-Prozessor, einen PowerPC G5 oder PowerPC G4 mit 867 MHz oder schneller, 512 MB RAM (1 GB wird empfohlen), QuickTime 7.5.5 oder neuer (im Lieferumfang), ein DVD-Laufwerk für die Installation und 4 GB freien Speicherplatz voraus. Die vollständigen Systemvoraussetzungen und weitere Informationen zu iLife ‘09 findet man unter www.apple.com/de/ilife.

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Warum 1984 nicht wie 1984 wurde

Freitag, 23. Januar 2009

 

Apple Macintosh © mac-history.de

Apple Macintosh © mac-history.de

Morgen jährt er sich zum 25. Mal, der Geburtstag eines der wahrscheinlich bekanntesten Computerprodukte überhaupt – des Apple Macintosh.

Am 24.01.1984 wurde dieser in vieler Hinsicht innovative Computer auf den Markt gebracht als „dritter Meilenstein“ nach dem Apple II und dem IBM PC. Für knapp zweieinhalbtausend Dollar konnte nun ein kompakter Computer mit grafischer Benutzeroberfläche erworben werden – ein in diesen Tagen noch revolutionärer Ansatz. In jedem Fall war der Macintosh ein bahnbrechendes Produkt für das damals durchaus nicht übermäßig erfolgreiche Unternehmen Apple.

Beworben wurde der Macintosh mit einem der weltweit bekanntesten Werbespots, dem „1984“-Spot, der in der Pause des Superbowl ausgestrahlt wurde. Der Spot, der unter der Regie des britischen Regisseurs Ridley Scott entstand, der zuvor den Kultfilm „Blade Runner“ fertiggestellt hatte, gilt als Meisterwerk: Man sieht eine uniforme Masse grauer Menschen sich versammeln und apathisch den Worten von „Big Brother“ zuhören, der auf einem riesigen Bildschirm zu sehen ist. Zeitgleich wird eine junge Frau in Sportkleidung von einer bedrohlich wirkenden Polizeitruppe verfolgt wird. Sie läuft auf den Bildschirm zu und schleudert einen Vorschlaghammer auf „Big Brother“. Der Bildschirm zerplatzt und aus dem Off ist die Ankündigung „Am 24. Januar wird Apple Computer Macintosh einführen. Dann werden Sie sehen, warum 1984 nicht wie ‘1984’ sein wird.” zu hören.

Die Anklänge an Orwells „1984“ und die implizit vorhandene Fokussierung auf das damals marktbeherrschende Unternehmen IBM (Microsoft spielte noch keine so große Rolle) machen die besondere Wirkung dieses Spots aus.

Mehr über diesen Spot können Sie auf der hervorragend gemachten Seite mac-history.de finden, auf der es u.a. auch einen Making-of-Videoclip zu „1984“ zu sehen gibt.

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Die Maus hat Geburtstag

Mittwoch, 10. Dezember 2008

Jetzt hätte ich doch um ein Haar einer der wichtigsten Geburtstage der IT-Welt verfasst. Vor 40 Jahren, genauer gesagt am 9. Dezember 1968 stellte Douglas C. Engelbart auf der Herbsttagung der American Federation of Information Processing Societies (AFIPS) der Öffentlichkeit den „X-Y-Positions-Anzeiger für ein Bildschirmsystem“ vor.

Entwickelt wurde die Maus, die damals noch als ungeschlacht aussehender Holzklotz daherkam, am Stanford Research Institute (SRI) von einem Team um Douglas C. Engelbart und William English. English war es auch, der den ersten Prototypen, der damals noch keine Kugel, sondern zwei Räder nutzte, anfertigte. Wie die Präsentation damals aussah, können Sie unter anderem auf der MouseSite*, die den Leistungen von Douglas C. Engelbart gewidmet ist, in einem Filmbeitrag anschauen. Dort gibt es auch einige spannende historische Bilder.

Anno 1968 sorgte die Maus, von der inzwischen weit über eine Milliarde Stück verkauft wurde, noch nicht für Begeisterungsstürme, denn es fehlte noch an den entsprechenden Benutzeroberflächen. So legte das Gerätchen, ohne das wir uns den Computer kaum noch vorstellen können, zunächst einen klassischen Fehlstart hin.

In den 70er Jahren wurde die Maus weiterentwickelt und noch immer interessierte sich kaum jemand für diese Entwicklung – Engelbart wurde sogar nahegelegt, das Projekt einzustellen und „etwas richtiges“ zu erforschen.

Erst 1973 gab es eine erste Nutzung der Maus beim Xerox Alto, aber das war noch kein wirklich öffentlicher Auftritt des beliebten Nagers, Der erste kommerzielle, wenn auch erfolglose Einsatz der Maus fand dann 1981 mit dem Xerox Star statt.

Für den Durchbruch der Maus sorgte schließlich Apple, als man dort die Maustechnologie lizenzierte** und zunächst 1983 beim Rechnermodell Lisa*** und 1984 beim Nachfolgemodell, dem Macintosh, einsetzte. Erstmals gab es im Computer-Massenmarkt eine grafische Benutzeroberfläche und damit die Notwendigkeit der Mausbedienung.

Wie sensationell diese Rechner damals waren, können Sie in dem Videoclip auf kieslichdaily.de sehen – all die Selbstverständlichkeiten unserer Betriebbssysteme und Oberflächen wurden noch als Sensation verstanden und begeistert vorgeführt.

             

Weiterführende Links:

 

* MouseSite (englisch)

** The Macintosh Mouse (englisch)

*** Apple Lisa in Wikipedia 

Apple Lisa Demo auf YouTube (englisch). Achtung, das Intro ist etwas lang, überspringen Sie bei Bedarf die ersten 5 Minuten: 

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Auf dem Apple zeichnen

Dienstag, 08. Juli 2008

Zur Digitalfotografie gehört heute untrennbar auch die Bildbearbeitung. Dabei schwören einige Anwender auf die Mausbedienung, andere bevorzugen Grafiktabletts. Alles das empfinde ich aber immer noch etwas wenig intuitiv – mein Wunsch ist es, direkt auf dem Bild arbeiten zu können, ganz so, wie man es auch mit einem Stift oder Pinsel auf Papier machen würde. Dabei sollte der notwendige elektronische Unterbau noch möglichst mobil sein und nicht durch umständliche Kabel stören.

ModBook

ModBookPhoto courtesy of Axiotron Corp. and www.axiotron.com

Seit einigen Tagen ist mein Wunsch nun in Erfüllung gehangen – ich habe mir ein ModBook besorgt. Dabei handelt es sich um ein Produkt des amerikanischen Unternehmens Axiotron, das schlicht hingegangen ist und ein MacBook von Apple mit einem per Stift bedienbaren Bildschirm gekoppelt hat. Dieser „Tablett-Mac“ bietet nun alle Funktionen eines normalen 13-Zoll-Laptops, lässt mich aber per drucksensitivem Stift direkt auf der Bildschirmoberfläche arbeiten. So spannend habe ich Photoshop & Co. noch nie erlebt.

Gleich vorweg: Ich bin von diesem umgebauten Apple MacBook nach wie vor extrem begeistert. Es mag nicht jedermanns Sache sein, aber mir kommt das intuitive Arbeiten direkt auf dem Bild sehr entgegen. Zudem macht das durchdachte Gerät einfach Spaß. Ich empfinde den Stift hier als ideale Verlängerung der Hand und wesentlich intuitiver als eine Maus oder ein Grafiktablett.

Auf meinem ModBook sind inzwischen Photoshop CS3, Aperture, Bibble, DxO Optics Pro und Lightroom installiert und arbeiten problemlos.

Das ModBook hat den Vorteil, komplett aus dem bereits bewährten Apple-Laptop aufgebaut zu sein. Entsprechend gibt es bei der Technik keine unliebsamen Überraschungen und man erhält das Gerät komplett konfektioniert mit OS X Leopard.

Endlich ein Mac-Tablett

Da das Gerät ein voll funktionsfähiges MacBook ist, verfügt es über alle Schnittstellen des MacBook und kann auch mit einer externen Tastatur betrieben werden. Im Kern wurde beim MacBook der Deckel mitsamt Bildschirm entfernt und durch ein neues 13“-Toshiba-Panel mitsamt einem druckempfindlichen Wacom-Pad mit 512 Druckstufen ersetzt. Diese Stiftbedienung macht das Gerät dann auch für Zeichner, Designer und Bildbearbeiter interessant, da man sich den Zwischenschritt eines Grafiktabletts und der damit verbundenen Koordinationseinbußen erspart. Als zusätzliche Ausstattung kommt ein serienmäßiges GPS-Modul hinzu.

Geliefert wird das ModBook in der Original-Apple-Verpackung des MacBook – auch das Zubehör von Apple wird mitgeliefert. Ergänzt wird das Ganze durch eine spezielle CD mit der Axiotron-Installationssoftware und zwei Stifte zur Bedienung des Rechners.

Dabei liegt das Gerät gut in der Hand, es ist trotz des solide wirkenden Umbaus – die (Bildschirm-)Oberfläche besteht aus speziell gehärtetem Glas – nicht deutlich schwerer als ein normales MacBook und bringt etwa 2,5 Kilo auf die Waage. Der Rahmen selbst ist aus Aluminium und macht einen äußerst robusten Eindruck.

Die Oberfläche der matten Glasfläche fühlt sich bei der Stiftbenutzung angenehm und leicht rau an, etwa so, als würde man auf Papier arbeiten. Die Farbwiedergabe ist etwas wärmer als bei Apple-Displays, aber im Zweifelsfall wird man sowieso eine Bildschirm-Kalibrierung durchführen, wenn man vorhat, mit dem ModBook Fotos zu bearbeiten.

Derzeit weist das ModBook eigentlich nur zwei Mängel auf: Die mitgelieferten Stifte wirken in ihrem weißen Plastik etwas billig und verkratzen leicht in der „Stiftgarage“ im Bildschirmrahmen. Das schränkt die Funktion zwar nicht ein und die magnetische Halterung der Stifte ist sogar sehr durchdacht, doch etwas hübscher wäre auch nett. Problem Nummer 2 ist der Bluetooth-Betrieb, der aufgrund einiger Software-Schwierigkeiten nur über einen externen Dongle möglich ist.

Eine Einschränkung, die man nicht dem ModBook vorwerfen kann, ist der Umstand, dass Apple seit OS X 10.5 das softwareseitige Drehen des Displays unterbunden hat. Damit ist der beliebte Portraitmodus nur zu nutzen, wenn man Windows in einer Emulation oder per BootCamp einsetzt.

Außer den äußeren Veränderungen fällt das ModBook durch seine Stifteingabe auf. Damit auch problemlos Texteingaben möglich sind, hat Axiotron die Software Quickclicks installiert, die eine kleine OnScreen-Tastatur auf dem Bildschirm erscheinen lässt. Diese Software stammt vom Hersteller AssistiveWare und bietet einige Optionen: Zum einen lassen sich Buchstabe für Buchstabe Zeichen antippen, zum anderen bietet Quickclicks aber auch einige spezielle Tastaturlayouts an, mit denen sich bestimmte Funktionen auslösen lassen. Benötigt man die Tastatur nicht, kann sie per Druck auf eine der Stift-Tasten ausgeblendet werden.

Als Apple-eigene Texteingabemethode bietet das ModBook (wie jeder Apple) das Programm Ink an, eine Handschrifterkennung, die sich aus der Zeit des Apple Newton in die neuen Betriebssysteme gerettet hat. Sie passt sich in Grenzen der Handschrift des Nutzers an und erlaubt bei einigermaßen lesbarer Handschrift eine gute Erkennungsrate.

Eine Erweiterung zu Ink bietet die Software InkBook, die als Notizbuch auf dem Bildschirm erscheint und bestens dazu geeignet ist, Notizen oder Skizzen zu machen, die erst später ‚dechiffriert’ werden sollen. Praktisch vor allem, um während eines Meetings Notizen zu machen.

Gebaut wird das ModBook vom Unternehmen Axiotron des früheren Apple-Mitarbeiters Andreas Haas. Das ModBok wurde erstmals 2007 auf der MacWorld Expo vorgestellt, letztlich hat sich die Auslieferung der ersten Geräte aber noch fast ein Jahr hingezogen. Axiotron selbst führt keine Umbauten an den MacBooks durch, sondern liefert ein so genanntes Conversion-Kit, mit dem ein MacBook modifiziert wird, an zertifizierte Vertriebspartner aus. Der Händler selbst – in diesem Falle Other World Computing (OWC) nimmt dann den Umbau an einem handelsüblichem MacBook vor und liefert auch das Gerät.

Die Wartezeit zwischen der Bestellung bei Other World Computing und der Auslieferung ist mit rund 6 bis 8 Wochen noch recht lang. Ich selbst habe am 23. April die Bestellung abgeschickt und das ModBook am 12. Juni erhalten. Dafür ist die eigentliche Lieferung via UPS oder FedEx rasend schnell und problemlos. Wann ein Vertrieb in Deutschland existieren wird, steht derzeit noch etwas in den Sternen. Andreas Haas teilte uns auf Anfrage mit, dass man derzeit Gespräche mit interessierten Handelspartnern in Deutschland, Frankreich, Italien, England, Irland und der Schweiz führen würde.

Keine Angst vor den USA

Angst vor der Bestellung in den USA muss man dabei nicht haben – OWC ist ein etabliertes Unternehmen, das auch per E-Mail zu erreichen ist. Außerdem wird der Kaufpreis erst von der Kreditkarte eingezogen, wenn das bestellte Gerät auch ausgeliefert wird. Um die Zollabwicklung des Gerätes kümmert sich dankenswerterweise das Versandunternehmen, so dass man das ModBook problemlos nach einigen Tagen an der Haustür in Empfang nehmen kann. Die Versandkosten selbst sind dabei erträglich und liegen mit Versicherung bei etwa 60 Dollar.

ModBooks gibt es in unterschiedlichen Konfigurationen ab 2.279 Dollar, dazu muss der deutsche Käufer aber noch die unumgängliche Einfuhrumsatzsteuer auf den aktuellen Euro-Preis rechnen. Derzeit erhältlich sind ModBooks mit einem 2.1GHz oder 2.4 GHz Core 2 Duo Prozessor erhältlich. Der Arbeitsspeicher beträgt standardmäßig 1 GB beim 2.1 GHz-Modell und 2 GB beim 2.4 GHz-Gerät und kann bis 4 GB erweitert werden. Als Festplatte kommt in der Basisversion eine 120 GB- bzw 160 GB-Platte zum Einsatz. Die Plattenkapazität kann auf Wunsch bis 500 GB ausgebaut werden. Außerdem ist ein CDRW/DVD-Rom Combo Drive (2.1 GHz-Version) bzw. Double-layer SuperDrive (2.4 GHz-Version) enthalten, das der Anwender aber auf Wunsch auch durch eine weitere Festplatte bis 250 GB ersetzen kann. Die WLAN-Verbindung ist bei beiden Modellen nach dem neuesten Standard 802.11b/g/n möglich.

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