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Artikel mit ‘Kreditkarte’ getagged

4.400 Euro Schaden nach Einkauf in Onlineshop

Freitag, 27. November 2009

Bei Tausenden deutscher Kreditkarten-Kunden geht die Angst um: Wegen des Verdachts auf Datenklau bei einem Dienstleister in Spanien starteten die deutschen Banken eine gigantische Rückrufaktion für Kreditkarten. Mittlerweile wurden mehr als 100.000 Karten eingezogen. Dass die Angst vor Datenmissbrauch nicht unbegründet ist, zeigte jetzt auch ein Vorfall bei einem Computerbild-Test von Internetshops: Ein Kreditkartenkonto wurde geplündert, der Schaden beträgt mehr als 4.400 Euro.

Von einer eigens für einen Test in Deutschland angeschafften Kreditkarte wurden innerhalb weniger Minuten sieben Beträge zwischen 280 und 1.288 Euro abgebucht. Betrüger waren an die Kreditkartendaten gelangt und hatten dann damit in einem italienischen Online-Reisebüro bezahlt.

Alexander Krug von Computerbild: “Zwei Gründe sind am wahrscheinlichsten: Entweder hat sich jemand illegal Zugriff auf die Datenbank eines der deutschen Internetshops verschafft oder die Daten wurden im Internet von Kriminellen abgefangen.”

Der Test zeigt: Viele Online-Shops öffnen solchen kriminellen Machenschaften fahrlässig Tür und Tor, denn sie übertragen Kundendaten unverschlüsselt. Betrüger können so Kreditkartendaten relativ einfach ausspähen und missbrauchen.

Computerbild rät deshalb allen Verbrauchern, bei Bestellungen im Internet nur per Lastschrift oder Rechnung zu bezahlen. Per Lastschrift lassen sich ungerechtfertigte Abbuchungen ohne Angabe von Gründen innerhalb einer Frist rückgängig machen, diese Frist beträgt in der Regel sechs Wochen. Wer auf Rechnung kauft, bezahlt erst dann, wenn die Ware ohne Mängel zu Hause angekommen ist - ungerechtfertigte Abbuchungen sind hier praktisch ausgeschlossen.

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Vorweihnachtszeit = gefährliche Zeit: Kreditkartenbetrug im Internet

Dienstag, 24. November 2009

Der Sicherheitsanbieter Kaspersky Lab warnt vor Gefahren beim Online-Shopping mit Kreditkarte. Auch wenn bei der aktuellen Kreditkartenaffäre, bei der zahlreiche Bankinstitute mehrere Hunderttausend Kreditkarten austauschen mussten (darunter die Sparkasse, Deutsche Bank und Postbank), noch nicht klar ist, ob es sich hierbei um einen Angriff auf die IT-Systeme eines Dienstleisters für Kreditkartenunternehmen handelte, rät der IT-Sicherheitsexperte bei der Bezahlung per Kreditkarte im Web zur Vorsicht. Cyberkriminelle versuchen verstärkt an Kreditkarteninformationen zu gelangen.

Nach einer Statistik des Branchenverbands Bitkom erledigen 42 Prozent der Deutschen ihre Einkäufe auch über das Internet, Tendenz steigend – ein lukratives Ziel für Cyberbetrüger, gerade in der Vorweihnachtszeit, wenn viele Nutzer ihre Geschenke im Internet kaufen.

Um dennoch sicher im Internet zu shoppen, sollten sich Anwender der bestehenden Gefahr bewusst sein und einige Regeln beachten. Wichtig ist vor allem die gesicherte Transaktion der Zahlung. Wird die Übertragung nicht per SSL-Verschlüsselung abgesichert, sollte man die Transaktion sofort abbrechen.

„Ein weiteres Risiko lauert mitunter auf der eigenen Festplatte“, erklärt Magnus Kalkuhl, Senior Virus Analyst bei Kaspersky Lab. „Keylogger, die im Hintergrund alle Tastatureingaben inklusive der Kreditkartennummer aufzeichnen, sind nicht nur beim Online-Shopping ein Risiko – auch Passwörter für E-Mail, Amazon, PayPal, eBay & Co werden von diesen Schädlingen gesammelt und online an den Angreifer verschickt.“

Neben dem gesunden Menschenverstand beugt eine installierte Antiviren-Software Gefahren beim Online-Shopping vor. Zudem sollten Anwender persönliche Informationen wie Kreditkartennummern nie unverschlüsselt auf dem PC abspeichern.

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