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Artikel mit ‘iPhone’ getagged

Das iPhone zur Navigation

Montag, 21. Dezember 2009

Es gibt für alles eine App - fürs Navigieren sogar acht. Neben teils neuen Firmen haben auch die großen Navigationsanbieter wie TomTom und Navigon schon Apps fürs iPhone herausgebracht. Erfreulich: Diese Programme machen das iPhone zu einem richtigen Navigationsgerät, wie die Zeitschrift connect in ihrem Sonderheft iPhone-Special 1/2010 berichtet.

connect hat im iPhone-Special 1/2010 alle acht Navigations-Apps getestet und dabei überwiegend das Urteil “gut” vergeben; der MobileNavigator von Navigon bekam als einzige App sogar ein “sehr gut”. Wer also sein iPhone unterwegs künftig als Routenführer einsetzen möchte, findet alle Infos über die Navi-Apps im connect-Sonderheft iPhone-Special 1/2010.

(tok)

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100 Millionen Übersetzungen in der Hosentasche

Dienstag, 01. Dezember 2009

Linguee.de bringt seine Deutsch-Englische Übersetzungssuche als kostenlose App für iPhone und iPod Touch heraus. Mit der ab heute im App-Store verfügbaren Applikation läßt sich nicht nur ein Wörterbuch mit 450.000 Einträgen durchsuchen, sondern auch 100 Millionen Übersetzungen anderer Menschen.

Besondere Features der Linguee-App sind unter anderem:

  • Ein immer verfügbares Offline-Wörterbuch mit 450.000 Einträgen
  • Gleichzeitige (optionale) Online-Suche in 100 Millionen Übersetzungen anderer Menschen
  • Suche nach Wörtern in ihrem Zusammenhang
  • Suche nach häufig verwendeten Wortgruppen wie “Dabei handelt es sich um …”
  • Anzeige von vielen Beispielsätzen zu den gefundenen Vokabeln
  • Eine Historie zeigt die bisher nachgeschlagenen Vokabeln
  • Links zu den Quellen der Übersetzungen

Hauptzielgruppe der App sind deutsche Nutzer, die viel Englisch sprechen und schreiben. Durch die Übersetzungssuche können sie herausfinden, wie andere Menschen bestimmte Wortgruppen übersetzt haben und in welchem Zusammenhang bestimmte Übersetzungen am häufigsten angewendet werden. Linguee.de zeigt dem Nutzern darüber hinaus, wie man mit übersetzten Wörtern einen stilistisch guten englischen Satz formuliert.

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Das Abspielen von Musik und Videos ist Schnee von gestern

Mittwoch, 18. November 2009

Der Erfinder des Blackberrys, Mike Lazaridis, traut High-End-Herstellern wie Apple und dem eigenen Unternehmen Research in Motion (RIM) die größten Wachstumschancen im Handymarkt zu.

“Research in Motion und Apple halten bislang einen Marktanteil von gemeinsam rund fünf Prozent. Für beide Konzerne gibt es noch viel Platz. Wir werden noch in ganz andere Dimensionen vorstoßen”, sagte der Co-Chef des kanadischen Smartphone-Herstellers im Interview mit dem Wirtschaftsmagazin ‘Capital’.

Billiganbietern räumt er deutlich geringeres Potenzial ein. So biete das kostenfreie Handybetriebssystem Android von Google den Konkurrenten keinerlei Kostenvorteile.

“Die Hersteller von Android-Geräten müssen das gleiche Geld aufbringen wie wir, schließlich müssen sie ihre Handys an die Software anpassen.” Das Blackberry-Betriebssystem sei dagegen entwickelt und abgeschrieben. “Es kostet uns nichts.”

Der Erfolg von Apples iPhone schwäche die Position von RIM nicht, glaubt Lazaridis.

“Marktforschern zufolge ist unser globaler Anteil an den Smartphone-Verkäufen im dritten Quartal auf rund 20 Prozent gestiegen. Unser Vorsprung gegenüber Apple hat sich sogar vergrößert.”

Vor allem bei den Firmenkunden sei das Blackberry traditionell stark verankert, während das iPhone eher bei Privatkonsumenten punkte.

“Es werden nur die Handyhersteller vorn bleiben, die schnell die immer komplexeren Strukturen ihrer Geräte, der Software und Internetdienste genau aufeinander abstimmen können”, sagte Lazaridis. “Unterschätzen Sie uns nicht.”

Die Zukunft von Mobiltelefonen sieht der Unternehmensgründer eindeutig im Bereich Multimedia.

“Künftig kommt es darauf an, Handys drahtlos in die gesamte Elektronik einzubetten, die uns umgibt. Das Abspielen von Musik und Videos ist Schnee von gestern. Jetzt geht es darum, dass sich mein Handy drahtlos mit der Stereoanlage zu Haus oder im Auto verbindet und ich meine Musik dort hören kann, wo ich mich aufhalte. Das ist die Zukunft von Multimedia.”

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Politisch korrekt veräppelt

Mittwoch, 11. November 2009

Früher, ja früher, so werden sich gerade angesichts der aktuellen Jubiläen so einige Menschen denken, früher, da war alles einfacher. Nun, das war es natürlich mitnichten, aber einiges war schon problemloser. So wusste beispielsweise jeder, dass PC immer nur den Computer meint. Heute gibt es dann auch noch das „pc“ für „political correctness“, für das seit einiger Zeit eingeführte Schlagwort der politischen Korrektheit, die man nach Möglichkeit damit äußert, dass man nichts sagt oder tut, das Mitmenschen beleidigen oder diskriminieren könnte.

Das ist eine gut gemeinte Einrichtung, die wohl auf der Hoffnung fußt, dass der, der über den Ausspruch seiner vernagelten Meinung nachdenken und sie anders formulieren muss, irgendwann am Ende dieser Gedankenkette auch anders denkt. Was im Ansatz sehr schön gedacht ist, kann aber dann, wenn es auf angstgetriebene Bürokraten trifft, leicht zur Farce werden, wie ein aktuelles Beispiel zeigt, das ich in einem Twitter-Beitrag von David Pogue fand.

Da beschreibt der Karikaturist Tom Richmond, wie er einen ganz fantastischen Auftrag erhalten hat. Er sollte für eine Art Abgeordnetenverzeichnis der USA die stattliche Zahl von 540 Kongressabgeordneten karikieren. Diese sollten dann in einer Software die eigentliche Leistung – den Übersichtskatalog mit Kontaktdaten usw. – illustrieren.

Gesagt, getan: Tom zeichnete seit dem Sommer wie wild und bald lagen vor ihm 540 gezeichnete Köpfe, während sein Auftraggeber bereits intensiv an dem passenden Programm arbeitete. Die wurden nun, von der Funktion Wackeldackeln nicht unähnlich, virtuell auf Körper montiert, so dass sie wippen und wackeln können, wenn man sie im iPhone anstößt oder das Telefon schüttelt.

Man zeigte die neue Anwendung herum: Freunde, Verwandte und Kollegen lachten und fanden die Anwendung nützlich.

Nun weiß ich nicht, wie weit Sie mit Apples App Store vertraut sind – das ist der virtuelle Laden, in dem der iPhone-Nutzer seine kleinen Programme, eben die Apps, erhält. Damit ein Programm in diesen App Store aufgenommen werden kann, muss man es Apple zur Prüfung vorlegen. Apple ist da sehr genau, denn man möchte ja ein friedliches, nettes Miteinander. Schmutz, Schund, Gewalt und Rassismus duldet der Konzern nicht – dass gerade vor ein paar Tagen dort „Mein Kampf“ inkl. Hakenkreuzlogo erschienen ist, kann man nur als dumme Panne werten.

Also, wie gesagt, man ist im Hause Apple sehr ordentlich, doch. Und so prüfte man auch die Karikaturen von Tom Richmond und bewahrte uns nach der Inaugenscheinnahme der vorgelegten Auszüge (die Sie hier sehen können) mit einer deutlichen und angewiderten Ablehnung so vor einem furchtbaren Erlebnis: dem Anblick von, so nennt es Apple, „obszönen, pornographischen oder diffamierenden“ Abbildungen eines gewählten Abgeordneten – und wir wissen ja, wie sensibel Abgeordnete sind und dass sie so etwas kaum aushalten.

Da muss man als Bürger schon einmal für das eigene Seelenheil Verzicht üben und auf eine nicht nur spaßige, sondern in erster Linie auch nützliche Anwendung verzichten. Solch einen Wahnsinn kann nämlich wirklich kein Politiker, kein iPhone-Nutzer und keine Demokratie aushalten – denn eine so angstgetriebene politische Korrektheit ist ein Wahnwitz, der an eine Kreuzung aus einem streberhaften Schüler – Sie kennen diese Sorte Spaßbremse, die dem Lehrer die Tasche hinterherträgt? - und dem unseligen McCarthy erinnert.

Früher, – Sie merken, ich bin in dem Alter, wo man beginnt, nach hinten zu blicken – also früher, da hat es manchmal geholfen, wenn man dem Streber einen Tritt in den Ar*** gegeben hat. Oh, das ist jetzt nicht korrekt, es muss bestimmt so was wie rückwärtig angebrachtes Gegengewicht aus Muskulatur heißen. Wie auch immer, wie es scheint, haben sich etliche Internetanwender mittlerweile von der schrecklichen Wirkung dieser überaus boshaften Karikaturen überzeugt und äußern sich recht heftig. Vielleicht kommen diese virtuellen Tritte ja an …

Grundsätzlich ist es sicher richtig, das Apple die eingesandten Apps prüft und ebenso kann es bei Prüfungen ab und an mal zu Fehlern kommen – auch hier arbeiten schließlich Menschen. Die Begründung, mit der Tom Richmonds Karikaturen abgelehnt wurden, – ein Beweisbild der schrecklichen Untat wurde ja extra mit angehängt – hat allerdings eine etwas andere Qualität, denn es muss sich jemand schon deutlich Gedanken darüber gemacht haben, dass hier „Personen des öffentlichen Lebens lächerlich gemacht werden“.

Irgendwie passt diese Meldung zum 11.11., kann ich doch so recht immer noch nicht glauben, dass dieser Unfug wirklich ernst gemeint ist …

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Über 100.000 Apps im App Store

Donnerstag, 05. November 2009

Apple hat gestern bekannt gegeben, dass Entwickler mehr als 100.000 Applikationen für den „App Store“, den Shop für Anwendungen für iPod und iPhone, entwickelt haben. Damit können die Anwender in 77 Ländern aus einer enormen Vielfalt an Apps aus 20 verschiedenen Kategorien wählen, darunter Spiele, Wirtschaft, Nachrichten, Sport, Gesundheit und Fitness, Referenz und Reisen. Nutzer haben bisher weit über zwei Milliarden Programme heruntergeladen und machen den „App Store“ damit, so Apple, zum weltweit beliebtesten Store für Anwendungen.

Mit der Veröffentlichung von „iPhone OS 3.0“ in diesem Sommer stehen iPhone- und iPod touch-Anwendern über 100 neue Funktionen zur Verfügung, die auch Eingang in neue Apps finden. Einige dieser Funktionen sind ‘Cut, Copy und Paste’; ‘MMS’; Querformat-Ansicht für ‘Mail’, ‘SMS’ und ‘Notizen’; Stereo-Bluetooth; ‘Shake to Shuffle’; Kindersicherung; eine automatische Log-in Funktion für WLAN-Hot-Spots und ‘Push Notifications’.

Beispielsweise wurden bereits mehr als zwei Milliarden ‘Push Notifications’ an Apps, die im App Store erhältlich sind, gesendet.

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Multitalente für die Jackentasche

Mittwoch, 28. Oktober 2009

Überall dabei und ständig einsatzbereit: Ein Smartphone ist Handy, Internet-Zugang, Organizer, Kamera, Navi und Mediaplayer in einem. Installierbare Zusatzprogramme erweitern das Feld bei Bedarf um viele neue Anwendungen. Welche einem dabei zur Verfügung stehen, hängt vom Betriebssystem des Geräts ab, schreibt das Computermagazin c’t.

Fast jedes Smartphone ist untrennbar an ein Betriebssystem gekoppelt, das zusammen mit der Hardware-Ausstattung maßgeblich vorgibt, was das Gerät kann. Sieben Plattformen kämpfen derzeit um die Gunst der Käufer. Anders als beim Handy können Smartphone-Besitzer ihre Software erweitern.

Die Bandbreite reicht von wenigen Programmen bis hin zu tausenden. Teils kommen sie von Software-Herstellern, teils entspringen sie einer Gemeinde, deren Entwickler sie gegen Geld oder sogar umsonst zur Verfügung stellen. Das Größte Angebot findet man für das iPhone im App-Store.

“Einige Spiele können sogar mobilen Konsolen wie der PSP das Wasser reichen”, sagt c’t-Redakteur Rudolf Opitz. “Es finden sich aber auch eine Unzahl von Werbe-Widgets unter den Programmen. Schade ist, dass Apple keine Alternativen zum installierten Webbrowser und E-Mail-Client zulässt.”

Auch das auf Linux basierende Android-System hat inzwischen eine große Fangemeinde. “Hier findet man nicht die meisten Programme, aber man hat die breiteste Auswahl”, resümiert c’t-Experte Rudolf Opitz. Alternative Webbrowser, Spiele, Barcode-Scanner und diverse Linux-Tools sind nur einige Beispiele.

Wer ein Symbian-Betriebssystem auf seinem Smartphone hat, kann unterschiedliche Quellen im Netz durchsuchen. Häufig sind es Nokia-Modelle, doch der Hersteller hat die Pflege seiner eigenen Softwareseite vernachlässigt. Noch sehr wenige Anwendungen finden Besitzer von WebOS-Geräten, wie dem neuen Palm Pre. Während die c’t-Tester das Betriebssystem auf einem guten Weg sehen, ist die Auswahl an Zusatzsoftware noch sehr begrenzt. Der Palm-eigene „App Catalog“ harrt noch der Fülle. Ähnlich sieht es bei Microsofts Shop für Windows Mobile aus.

Wem es beim Smartphone vor allem auf Internetdienste ankommt, der fährt gut mit einem Android-Gerät, einem mit WebOS oder dem iPhone. Fast alle haben inzwischen gut funktionierende Touchscreens. Die Handhabung bei Symbian- und Windows-Mobile-Geräten geht allerdings nicht intuitiv von der Hand. So ist anfangs öfter ein Blick in die Hilfe vonnöten.

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Duden für das iPhone

Donnerstag, 13. August 2009

Mit der neuen, 25. Auflage steht das Standardwerk der deutschen Rechtschreibung nun auch iPhone-Besitzern zur Verfügung. Der Duden für iPhone und iPod touch enthält den kompletten Inhalt des Standardwerks “Duden - Die deutsche Rechtschreibung”.

Mobil nachschlagen lassen sich rund 135.000 Stichwörter mit über 500.000 Beispielen, Bedeutungserklärungen und Angaben zu Worttrennung, Aussprache, Grammatik, Stilebenen und Etymologie - inklusive der 5 000 Wörter, die es neu in den Duden geschafft haben, angefangen von “Abwrackprämie”, “fremdschämen”, “Hybridauto” und “twittern” bis hin zu “Zwergplanet”.

Auch die bewährten Dudenempfehlungen finden sich im Duden für iPhone: Eine gelbe Markierung zeigt an, welche der zulässigen Schreibweisen die Dudenredaktion empfiehlt.

Der Duden für iPhone und iPod touch bietet außerdem akustische Aussprachehilfe zu mehreren Tausend schwierigen Wörtern wie El Kaida, B2B-Geschäft, Barrique oder Grande Dame. Ein Antippen mit dem Finger genügt und das ausgewählte Wort wird von einem professionellen Sprecher der ARD vorgelesen.

Der Duden wird unterstützt von iPhones mit der Firmware 2.0, von den iPhones 3G und 3G S sowie vom iPod touch mit Firmware 2.0 bis 3.0.

Die Software ist vom Dudenverlag in Zusammenarbeit mit der Paragon Software Group entwickelt worden. Erhältlich ist das Programm zum Preis von 19,99 Euro im iTunes Online Store unter http://itunes.apple.com/WebObjects/MZStore.woa/wa/viewSoftware?id=324566194&mt=8.

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Beim Verkauf eines iPhone auf sichere Datenlöschung achten

Mittwoch, 15. Juli 2009

Das aktuelle iPhone 3G S lockt mit einer ganzen Reihe von neuen Funktionen. Aus diesem Grund planen derzeit viele Besitzer eines Vorgänger-Modells den Umstieg und verkaufen ihr altes iPhone.

Ob das Gerät dann über einschlägige Online-Auktionshäuser oder im Bekanntenkreis den Besitzer wechselt, in jedem Fall sollte auf die sichere Löschung der persönlichen Daten besonderen Wert gelegt werden. Darauf weisen die Experten der Zeitschrift “iPhone-Welt” in ihrer neuen Ausgabe 5/2009 hin.

So reicht ein Löschen aller wichtigen Daten über die Software iTunes keineswegs aus, um alle privaten Information auch tatsächlich zu entfernen. Auch ein komplettes Wiederherstellen des iPhone-Systems belässt die persönlichen Daten weiterhin auf dem Gerät. Die Daten sind zwar nicht mehr am iPhone sichtbar, liegen aber noch im Speicher und lassen sich mit speziellen Tools leicht wiederherstellen. So können unbefugte Dritte ohne große Mühe an die eigenen persönlichen Daten gelangen.

Um sicherzustellen, dass die persönlichen Daten tatsächlich gelöscht sind, muss genauso wie bei einem Computer der Speicher des Geräts mit leeren Daten (Nullen) überschrieben werden, so die Experten der “iPhone-Welt”. Dazu gibt es beim iPhone die Option “Inhalte & Einstellungen löschen”. Da der Vorgang in der Regel bis zu zwei Stunden dauern kann, sollte das iPhone währenddessen mit dem PC oder dem Netzteil verbunden sein. Erst nach Beendigung dieser Datenlöschung ist das Gerät wirklich fit für den Verkauf.

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iPhone für alle?

Donnerstag, 02. Juli 2009

Eine für ein Mobilfunkunternehmen recht originelle, wenn auch vermutlich wirkungslose Werbeidee hat sich der E-Plus-Ableger simyo ausgedacht: Parallel zum Start des neuen iPhone 3GS gründete das Unternehmen die Initiative “iPhonesfree.de”. Mit dieser Initiative möchte sich der Mobilfunker für den freien Verkauf aller iPhone-Modelle einsetzen, unabhängig von Anbietern, Tarifen und Netz. Das ist ein hehres Ziel, denn natürlich möchte auch simyo am iPhone-Boom teilhaben.

Unter www.iPhonesfree.de kann jeder Anwender bei der Initiative mitmachen. Gleichzeitig bietet simyo seinen Kunden den Kauf der älteren iPhone-Generation über ein Partnerangebot an. Aber es geht natürlich nicht darum, für diesen Verkauf Werbung zu machen- vielmehr mich die Initiative stark machen „für den freien Verkauf aller iPhone-Modelle“. Die Initiative – und das ist in der Tat ein lobenswerter Ansatz - ist gegen technische Sperren zur Nutzung des iPhones in nur einem bestimmten Netz oder Tarif.

Auf der von simyo eingerichteten Internetseite www.iphonesfree.de könen sich Anwender anmelden und ihre Stimme für eine Petition abgeben. Facebook-Nutzer können hier auch einen “Badge” herunterladen und die Initiative anderen weiterempfehlen.

(tok)

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iPhone 3G S im Test

Dienstag, 23. Juni 2009

Seit ein paar Tagen ist nun das neue iPhone 3G S im Handel. Hersteller Apple verspricht mit der neuesten iPhone-Generation schnelleres Internet, mehr Akku-Ausdauer, Videos und bessere Fotos.

Ob das stimmt, klärte die Computerbild in einem Labortest: Einer der Hauptkritikpunkte von Besitzern der zwei ersten iPhone-Modelle ist  der schwache Akku. Das neue Gerät hält nun bis zu 21 Prozent länger durch: Bei intensiver Dauernutzung kommt es auf 29 Stunden Betriebszeit, in Bereitschaft schafft es maximal 340 Stunden. Und die maximale Gesprächszeit pro Akkuladung wurde sogar um bis zu 60 Prozent verlängert (bis zu 8 Stunden Dauertelefonie).

Das iPhone ist wie geschaffen für die mobile Nutzung des Internets - je schneller also die Verbindung, desto besser. Apple hat beim neuen Modell an der Temposchraube gedreht: Im Test schaffte das Handy im T-Mobile-Netz Datenraten von durchschnittlich 6,8 Megabit pro Sekunde und Spitzenwerte von mehr als 7 Mbps - schneller als mancher DSL-Anschluss. Und auch der renovierte Internet-Browser überzeugt mit Geschwindigkeit und guter Seitendarstellung: Er konnte drei Viertel der Test-Internetseiten darstellen.

Für den Schnappschuss unterwegs gibt es jetzt eine eingebaute 3-Megapixel-Kamera, bislang waren es nur 2 Megapixel. Doch das Ergebnis ist mittelmäßig: Die Bilder sind zwar detailreicher, teils aber wesentlich dunkler als zuvor. Außerdem stören Farbverfälschungen und Bildrauschen. An die Qualität bewährter Fotohandys wie das Nokia N96 kommt das Apple-Handy nicht ran. Immerhin: Das neue iPhone kann jetzt Videos aufzeichnen.

Gut für Musikfans: Endlich funktionieren auch Stereo-Bluetooth-Kopfhörer mit einem iPhone. Allerdings reagierte das Handy im Test bei verschiedenen Kopfhörern nicht auf die Bedientasten für den Titelsprung. Auch sind die Bluetooth-Funktionen nicht ganz auf dem neusten Stand der Technik. So lassen sich etwa Fotos oder Videos nicht auf andere Handys übertragen.

Ungewöhnliche Neuerung: Wer zu Fuß unterwegs ist, kann sich mit einem auf dem Bildschirm eingeblendeten, magnetischen Kompass orientieren. Weitere neue Funktionen des iPhone 3G S wie MMS, eine Schreibtastatur im Querformat und eine Diktierfunktion sind dagegen nicht dem Gerät selbst, sondern der neuen Software iPhone OS 3.0 zu verdanken. Davon profitieren auch Nutzer der Vorgängerversionen: Mit Hilfe von iTunes lässt sich das Software-Update gratis auf allen älteren iPhone-Modellen installieren.

Wer sich das neue iPhone 3G S zulegen will, muss weiterhin tief in die Tasche greifen: Es ist in Deutschland vorerst nur mit einem 2-Jahres-Vertrag von T-Mobile erhältlich und kostet je nach Tarif zwischen 1 und 250 Euro. Dazu kommen je nach Freiminuten und Internetpaketen monatliche Kosten zwischen 24,95 und 119,95 Euro.

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