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Artikel mit ‘Internet’ getagged

Noch kein Ende der Kostenlos-Kultur im Internet in Sicht

Dienstag, 13. Oktober 2009

Nur 16 Prozent der deutschen Internetnutzer sind grundsätzlich bereit, für online veröffentlichte Artikel zu zahlen. Das hat der Webmonitor von BITKOM und Forsa ergeben.

“Bislang gibt es kaum eine Zahlungsbereitschaft für Nachrichten, Berichte und Reportagen im Internet”, sagte BITKOM-Vizepräsident Achim Berg. “Die Anbieter sind gefordert, mit intelligenten Geschäftsmodellen dazu beizutragen, dass auch im Internet nach und nach eine Bezahl-Kultur heranwächst.”

Derzeit finanzieren sich die Nachrichtenportale im Internet vor allem über Werbung. In den vergangenen Jahren sind diese Einnahmen stark gestiegen. BITKOM erwartet, dass der Online-Werbemarkt dieses Jahr erstmals die Marke von 1,5 Milliarden Euro überschreiten wird.

“Es sollte aber gelingen, auch im Internet durch den Verkauf einzelner Artikel, von Dossiers oder über Flatrates kostenpflichtige Angebote zu etablieren und damit gerade für den Qualitätsjournalismus ein zweites finanzielles Standbein aufzubauen”, so Berg.

Hoffnungsvoll stimmt Berg, dass die Zahlungsbereitschaft unter den höher Gebildeten bereits heute recht gut entwickelt ist. Während unter den Bundesbürgern mit Hauptschulabschluss lediglich fünf Prozent bereit sind, für Artikel im Internet zu bezahlen, ist es jeder vierte mit Abitur (27 Prozent). Ebenfalls überdurchschnittlich aufgeschlossen sind die 18- bis 29-Jährigen. Fast jeder Fünfte (19 Prozent) dieser Altersgruppe würde für journalistisch aufbereitete Artikel im Internet zahlen.

“Für viele Unter-30-Jährige ist das Zahlen von Kleinbeträgen im Internet absolut normal. Sie laden sich schon jetzt kostenpflichtige Musik oder Zusatzprogramme für Mobiltelefon, MP3-Player oder PC herunter”, betont Berg.

Entscheidend für die Attraktivität der Bezahl-Angebote sind angemessene Preise. Die Grenze liegt bei 1 Euro, wie der BITKOM-WebMonitor belegt: Bis zu 10 Cent pro Artikel würden 93 Prozent der grundsätzlich Zahlungsbereiten ausgeben, bis zu 1 Euro ist es immerhin noch mehr als jeder Zweite (56 Prozent). Bei höheren Preisen finden sich kaum noch Zahlungswillige.

Zeitungsverlage erzielen heute den Großteil ihrer Verkaufserlöse mit Abonnements. Dieses Geschäftsmodell lässt sich allerdings nicht ohne weiteres aus der realen Welt ins Internet übertragen, wie die Befragung zeigt. Jeder achte Internetnutzer (12 Prozent) akzeptiert den kostenpflichtigen Einzelabruf. Eine Journalismus-Flatrate, also das regelmäßige Überweisen einer monatlichen Pauschale, würden hingegen nur 4 Prozent nutzen wollen. Lediglich für eine sehr kleine Gruppe kommen beide Bezahlvarianten infrage.

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Verirrt im Netz

Montag, 12. Oktober 2009

Wie zu lesen war, verirren sich viele Computernutzer im Internet. Man kann es fast schon vor sich sehen: Anwender, die über Netzwerkknoten stolpern oder sich tastend durch ein Dickicht von Webseiten kämpfen, auf der Datenautobahn die falsche Ausfahrt nehmen und nun auf einer 8-Bit-Landstraße gelandet sind. Aber natürlich geht es um etwas weit offensichtlicheres, nämlich um Probleme bei der Suche nach Informationen und unklaren Navigationsmöglichkeiten auf Webseiten. Das jedenfalls sagt eine Umfrage des Hightech-Verbandes BITKOM, nach der 31 Prozent der Internetnutzer angeben, dass sie sich häufig oder sehr häufig in der Navigation von Webseiten nicht zurechtfinden.

Gründe dafür, dass die Anwender im Internet „vom Weg abkommen“ sollen vor allem eine unklare Benutzerführung sein oder auch eine mangelnde Übersichtlichkeit der Webseiten. Ein Drittel der Befragten soll bei der Internetnutzung häufig von Bannern, Pop-ups oder blinkenden Bildern so stark abgelenkt werden, dass sie ihr eigentliches Ziel aus den Augen verlieren.

Der BITKOM fordert daher von Betreibern und Gestaltern von Webseiten, deutlich mehr auf die Benutzerfreundlichkeit Rücksicht zu nehmen und verstärkt auf eine klare Benutzerführung zu achten. Diesbezüglich sei weniger häufig mehr, so der Verband, der zum sparsamen Einsatz von Bildern und Animationen rät.

Ein weiteres Problem sei zudem das Auffinden von Informationen. Viele der Befragten (rund 30 Prozent) finden Informationen nicht, obwohl sie sicher sind, dass diese verfügbar sind. Hier sind allerdings weniger die Webseitenbetreiber gefragt als die Nutzer selbst. Hier kann das Netz Hilfe bieten, wenn man beispielsweise Googles “Erweiterte Suche” oder Bings “Hilfe” nutzt, um auf erweitere Suchhilfen zugreifen zu können.

Wenn man mit dem PC in Schwierigkeiten gerät, führt dies, wie wir vermutlich alle schon einmal erlebt haben, zu Frustration und Wut. In der Umfrage sagten 17 Prozent der PC-Nutzer, dass sie sich so stark ärgerten, dass sie ihren Computer am liebsten aus dem Fenster werfen würden. Bei diesem Punkt gibt es erstaunliche Unterschiede zwischen Frauen und Männern sowie Jung und Alt. Während 23 Prozent der befragten Frauen ihren Computer regelmäßig aus dem Fenster werfen wollen, sind es bei den Männern nur halb so viele. Deutlich gelassener sind auch die Älteren. Nur 10 Prozent der Internetnutzer ab 60 Jahre ärgern sich häufig sehr stark über ihren Computer. Bei den 14- bis 29-Jährigen sind es dagegen 29 Prozent. Ich tippe ja darauf, dass die Zahlen in Wirklichkeit noch wesentlich höher liegen.

Der Bitkom rät in diesem Fall: “Wir empfehlen allen Nutzern dringend, von PC-Fensterwürfen Abstand zu nehmen, um Dritte nicht zu gefährden.”

Grundlage der Angaben ist eine repräsentative Umfrage, die das Marktforschungsinstitut Forsa im Auftrag des BITKOM unter 1005 Personen durchgeführt hat.

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Ein Leben ohne Web ist unvorstellbar

Sonntag, 11. Oktober 2009

Wie ein Bericht der „European Interactive Advertising Association“ (EIAA) feststellt, ist das Internet ist aus dem Lebensalltag der Jugend nicht mehr wegzudenken. Demnach können sich 89 Prozent der 16- bis 24-jährigen Europäer kein Leben mehr ohne Web vorstellen, in Deutschland sollen es sogar 97 Prozent sein.

Diese Zahlen sind nicht nur interessant, es kommt sicherlich dem Branchenverband der pan-europäischen Online-Vermarkter vermutlich auch entgegen, dass neue Medien und Kommunikationstechnologien heute bei der jüngeren Generation höher im Kurs stehen. Was, so sagt der Verband, auch durch die Zuwächse bei den Nutzungsraten bestätigt wird. So gaben in den insgesamt zehn untersuchten europäischen Ländern 90 Prozent der Befragten (33,2 Mio. Menschen) an, jede Woche regelmäßig ins Netz einzusteigen. Versuchen Sie jetzt aber bitte nicht, sich bildlich vorzustellen, wie das wohl aussehen mag. Ich vermute, es ähnelt dem Einstieg in eine Badewanne. Dieses wöchentliche „Bad im Internet“ einem Wachstum von 27 Prozent gegenüber dem Vergleichswert aus 2004 entsprechen, wobei man sich fragen mag, wozu der Vergleich mit 2004 (und nicht etwa 2003, 2006 oder 2008) tatsächlich dienen soll. Aber die Zahl klingt schon gut.

Im Zuge der Meldung, die uns diese wirklich erstaunlichen Nutzungsraten mitteilt, erfahren wir aus berufenen Munde dann noch ein selbstverständliche Allgemeinplätze, wie etwa die Feststellung, dass es für junge Menschen (also wohl alle unterhalb 50) selbstverständlich geworden ist, im Internet Informationen zu suchen, Unterhaltungsangebote zu nutzen oder zu kommunizieren. Und, klar, solche Aktivitäten setzen einen Bandbreitanschluss voraus und machen nicht erschlossene, zumeist ländliche Regionen zu „digitalen Ausgestoßenen“.

Doch, wie uns die europäischen Internet-Werber wissen lassen, ist der durchschnittliche Deutsche im Alter zwischen 16 und 24 Jahren inzwischen 15,9 Stunden pro Woche online (ich erspare uns jetzt die 62 Prozent Zuwachsrate gegenüber 2004). Damit hat, und das ist der vielleicht einzig relevante Wert in der ganzen schönen Statistik, das Web die TV-Nutzung (11,4 Stunden pro Woche) überholt.

Was wir auch noch erfahren, ist, dass die digitale Jugend Entertainment- und E-Mail-Dienste (84 Prozent) schätzt, in sozialen Netzwerken kommuniziert (67 Prozent), Instant-Messaging nutzt (61 Prozent) und sich Video-Clips anschaut (52 Prozent).

Bevor Sie mir jetzt mit einer Altersgrenze kommen: auch oberhalb der 40 wird ganz selbstverständlich gesurft. Das „Pew Internet and American Life Projects“ ermittelte in einer Untersuchung, dass etwa 45 Prozent der 70- bis 75-jährigen Online sind.

Im Vordergrund soll für diese Zielgruppe vorwiegend die Suche nach bestimmten Informationen, E-Mail-Verkehr und das Einkaufen auf Online-Shopping-Portalen stehen.

So, nun aber zu den anderen Neuheiten dieser Woche.

Werbefinanzierte Light-Version von Office

Kurz vor dem Start von Windows 7 wird Microsoft auch in Sachen Office 2010 aktiv. So soll das Office-Paket erstmals auch in einer abgespeckten „Starter“-Version auf den Markt kommen – kostenlos.

Das wohl auch als Lockmittel zum Umstieg auf das „richtige“ Office 2010 gedachte Produkt bietet reduzierte Word- und Excel-Funktionen. Allerdings soll dieses Starter-Office mit Werbeeinblendungen finanziert werden – für Microsoft kein schlechter Schachzug, da dieses „Werbe-Office“ als OEM-Version mit neuen PCs vertrieben werden soll.

Mit dem Office Starter will sich Microsoft wohl gegen die steigende Zahl von kostenfrei erhältlichen Produkten wie OpenOffice oder Google Docs positionieren. Ob dieser Schuss nicht nach hinten losgeht und die Anwender durch die Werbung schlicht zu sehr genervt werden, wird sich zeigen müssen.

Mehr Apple zu Weihnachten

Von einer Wirtschaftskrise kann bei Apple keine Rede sein, wenn man der Investmentbank Caris & Company glauben will. Die Banker erwarten einen Absatzboom in der Weihnachtssaison und gehen davon aus, dass sich die Zahl der verkauften iPhones gegenüber 2008 um 94 Prozent steigern wird. Es wird damit gerechnet, dass Apple 2010 36,6 Mio. Handys absetzen wird. Langfristig gesehen soll das iPhone im Jahr 2011 die Umsätze der Mac-Rechner übertreffen.

HD-fähige Minicamcorder für kleines Geld

Die Zeiten verpixelter und verwackelter Webvideos sind passé: Bereits mit günstigen Minicamcordern kann man Filme in High Definition drehen und ohne große Umwege ins Netz stellen, schreibt das Computermagazin c’t.

Schnell soll es gehen, sofort, auf Kopfdruck. So spontan wie die Szene entsteht, soll sie in High Definition (HD) gefilmt, gespeichert und ohne große Umwege auf Videoplattformen wie Youtube, facebook oder sevenload eingestellt werden.

Dazu bieten sich handliche, taschengeldkompatible Ein-Knopf-Geräte an, mit denen man ohne langes Gefummel an Menüs und Drehrädchen sofort loslegen kann. Vier der sieben Minicamcorder in der Preisklasse bis 200 Euro, die c’t auf den Prüfstand stellte, verfügen über einen Bildstabilisator und eine HDMI-Buchse zum Anschließen eines HD-Displays. Ein ordentliches Zoom-Objektiv bekommt man hingegen erst in den höheren Preisregionen.

Am unteren Ende der Preisskala schnitt der PenCam Trio HD von Aiptek überraschend gut ab. Der Camcorder kommt mit schmaler Silhouette und schlankem Design wie ein Diktiergerät daher. Die Bedienung erfolgt über wenige, sinnvoll arrangierte Knöpfe. Die Aufnahmen machen einen brauchbaren Eindruck; allerdings ruckt es beim Zoomen im aufgezeichneten Video deutlich und das Display taugt nur zur recht ungenauen Kontrolle des Kamera-Blickwinkels.

“Die 110 Euro, die man für dieses Gerät bezahlen muss, rechtfertigen aber die gebotene technische Leistung allemal”, resümiert c’t-Redakteur Ulrich Hilgefort. “Wer vor allem Wert auf Aufzeichnungsqualität legt, für den kommt der Camcorder CG10 von Sanyo in Betracht, der mit einem 5-fach optischen Zoomobjektiv und guter Ausstattung punktete. Er ist im Internet schon ab etwa 170 Euro zu haben.”

“Vor dem Kauf eines Internet-Camcorders lohnt es sich aber nachzuschauen, ob die Digitalkamera im Wohnzimmerschrank solche Videos nicht schon in ausreichender Qualität liefert; aktuelle Modelle wie etwa die Canon Ixus 200 IS haben hier allerhand zu bieten”, rät c’t-Experte Ulrich Hilgefort.

Das kollektive Unbewusste im Internet

Mit einer neuen Online-Forschungsmethode macht das Bremer Marktforschungsunternehmen „Konkret“ auf sich aufmerksam. Mit einem speziellen Tool wollen die Marktforscher eine neue Befragungstechnik ins Internet bringen.

Im Gegensatz zu herkömmlichen Tests werden hier bei Befragungen keine Antworten vorgegeben, aus denen dann eine passende ausgewählt werden muss. Stattdessen werden offene Fragen gestellt, die der Teilnehmer intuitiv beantworten soll. Trotz dieser Offenheit erlaubt die spezielle, mit der Methode einher gehende Interview-Prozedur den Einsatz statistischer Verfahren bei der Datenauswertung.

Bisher adaptieren Marktforschungsinstitute lediglich klassische Vorgehensweisen für die Anwendung im Internet. Einerseits werden auf quantitative und deshalb leicht für die Onlinenutzung umsetzbare Verfahren gesetzt, wie z.B. standardisierte Fragebögen. Das Problem dabei besteht allerdings darin, dass die Befragten ihre Meinung nur mittels bereits vorformulierter Antwortkategorien abgeben können.

Besonders bei tiefenpsychologischen Fragestellungen, in denen auch unterschwellige Entscheidungsgrundlagen ermittelt werden sollen, stößt diese Online-Forschung aber oft auf ihre Grenzen.

“Die Methode ermöglicht detaillierte Einblicke in Markenimages und präzise Positionierungsanalysen, die aufzeigen, wie die untersuchten Marken im Wettbewerbsumfeld dastehen”, bemerkt André Scharf, Geschäftsführer der Marktforscher.

Handysteuerung über Augen

Forscher des japanischen Mobilfunkkonzerns NTT Docomo haben Kopfhörer entwickelt, die eine Steuerung von Handys oder MP3-Player über die Augen ermöglichen. Dabei machen sich die Kopfhörer die elektrischen Ladezustände des Augapfels zunutze, die an den Rändern und in der Mitte unterschiedlich ausfallen. Bewegen sich die Augäpfel in eine bestimmte Richtung, kann der veränderte Ladezustand von Sensoren am Kopfhörer erfasst werden. Festgelegte Augenbewegungen, wie nach oben oder rechts zu schauen, können folglich bestimmten Bedienfunktionen von Handys oder anderen mobilen Geräten zugeordnet werden.

In einer Demonstration zeigte NTT Docomo, dass mit einer Augenbewegung von rechts nach links ein MP3-Player auf dem Handy eingeschaltet werden kann. Zwei kurz nacheinander folgende Augenbewegungen nach rechts führten dazu, dass der Player zum nächsten Lied weitersprang. Eine kreisende Augenbewegung im Uhrzeigersinn hebt die Lautstärke an, die Bewegung entgegen des Uhrzeigersinns sorgt für ein klangliches Abdimmen.

Docomo arbeitet eigenen Angaben zufolge bereits seit drei Jahren an der Entwicklung des Systems, bis zur Marktreife werde aber noch einige Zeit vergehen. Zum einen müssten die verwendeten Elektroden noch verfeinert werden. Gleichzeitig sollten zur Steuerung nur Augenbewegungen berücksichtigt werden, die im Alltag normalerweise nicht zur Anwendung gelangen. Ein Video, das zeigt, wie Docomos Steuerung funktioniert, findet sich auf YouTube.

Google erkennt Grippe-Trends

Vor ein paar Jahren weckte eine große Grippewelle das Interesse einiger Google-Techniker: Schlägt sich eine solche Epidemie in den Mustern der Suchmaschinenanfragen nieder? Lassen sich die Suchanfragen auf Google zur Erkennung von Grippetrends nutzen?

Im November 2008 wurde Google Grippe-Trends in den USA eingeführt und erwies sich, so Google, als leistungsstarkes Tool. Auf Grundlage aktueller Suchanfragen, die Internetnutzer beim Auftreten einer Grippeerkrankungen typischerweise in den Suchschlitz der Suchmaschine eingeben, ließ sich die aktuelle Verbreitung der Krankheit ablesen. Google Grippe-Trends soll so nahezu in Echtzeit über die Anzahl der Grippeerkrankungen eines Landes informieren.

Seit dem 8. Oktober 2009 steht Google Grippe-Trends in 20 weiteren Ländern zur Prognose und Bekämpfung von Grippewellen zur Verfügung. Auf Grundlage der Muster früherer Suchanfragen wurde in Zusammenarbeit mit dem „Europäischen Zentrum für die Prävention und die Kontrolle von Krankheiten“ und nationalen Gesundheitsorganisationen ein Modell geschaffen, mit dem sich die Grippeaktivität in diesen Ländern genau abbilden lässt.

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Was das Internet möglich macht

Mittwoch, 07. Oktober 2009

Haben Sie sich schon einmal Gedanken darüber gemacht, was das Internet so alles möglich macht? Ganz unmerklich gehören jede Menge Dinge zu unserem Alltag, die – die Älteren mögen sich erinnern – vor noch gar nicht so langer Zeit praktisch überhaupt nicht möglich waren.

So kann man beispielsweise über Internetseiten wie WhoCallsMe? erfahren, dass eine bestimmte 0800er Telefonnummer, die einen zu den unsäglichsten Zeiten anruft, oft sogar mehrmals hintereinander, an der sich aber ebenso häufig nie jemand meldet, einem großen Telekommunikationskonzern gehören soll, der blöderweise wohl Automaten einsetzt, um seine Werbebotschaften an die geschätzte Kundschaft zu bringen. Diese Automaten denken aber nach dem Verbindungsaufbau anscheinend etwas langsam und so schlägt einem, so man abnimmt, nur Schweigen entgegen.

Entgehen können soll man diesem Umstand übrigens, wenn man im Kundencenter – natürlich auch im Internet – des Telekommunikationsanbieters dem „Informationsservice“ per Häkchen untersagt, das Telefon zu benutzen.

Ohne Internet würde wir auch nicht erfahren, was es weltweit so Neues aus der Forschung gibt – na gut, jedenfalls nicht so leicht. So wurden beispielsweise am letzten Donnerstag die seltsamsten Forschungsarbeiten der Welt mit dem Ig-Nobelpreis ausgezeichnet. Zum bisher 19. Mal wurde an der Harvard-Universität der Preis, dessen Abkürszung Ig für “ignoble” (zu deutsch “schmachvoll”) steht, verliehen – stets dem Motto “erst zum Lachen, dann zum Denken bringen” folgend.

So ging der Physikerpreis etwa in die USA für die Erkenntnis, warum schwangere Frauen nicht umkippen. Eine US-Ärztin, die früher evakuierte Kinder nach dem Tschernobyl-Unglück behandelt hatte, wurde für die Entwicklung eines Büstenhaltes mit dem Preis für Gesundheitswesen ausgezeichnet. Die Erfindung kann im Notfall zu zwei Atemmasken umgebaut werden. Als bester Ig-Chemiker darf sich der mexikanische Erfinder einer Diamantherstellung aus Tequila bezeichnen. Geehrt wurden auch die britischen Entdecker des Vorteils der Namensgebung von Kühen, denn ihren Erhebungen zufolge geben Kühe mit Namen jährlich um 250 Liter mehr Milch. Der Medizinpreis ging an den Forscher, der in 60 Jahren Selbstversuch bewiesen hatte, dass Knöchelknacken keine Arthrose verursacht. Das isländische Bankensystem wurde honoriert für den Nachweis, dass sich kleine Banken schnell in große verwandeln können und umgekehrt. Dem Direktor der Nationalbank Zimbabwes hielt man mathematische Verdienste zugute, da sein Land gleichzeitig Banknoten von einem Cent bis zu Hundert Billionen Dollar drucke, was der Bevölkerung hohe Fähigkeiten im Umgang mit Zahlen verleihe.

Der Friedenspreis ging schließlich an das Team um Stephan Bolliger vom Institut für Rechtsmedizin der Universität Bern. Die Forensiker konnten zeigen, dass eine Halbliterflasche Bier ein stumpfes Schädeltrauma hervorrufen kann.

Der ulkige Beigeschmack des Preises gehe einerseits auf die damit verbundene Zeremonie, bei der echte Nobelpreisträger anwesend sind, zurück, sowie auf die verkürzte Darstellung der Forschungen in den Medien. Die Forschungen werden für gewöhnlich aus dem Zusammenhang gerissen, was sie ins Lächerliche zieht.

Was das Internet sonst noch so erreicht hat, können Sie in dem herrlichen Beitrag „Im Würgegriff des Internets“ von Markus Hermann lesen.

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Free-SMS-Versand über das Internet: Kostenlos, aber mit Fallstricken

Donnerstag, 24. September 2009

Einfach und praktisch - so erscheinen auf den ersten Blick die zahlreichen Free-SMS-Angebote, die einen kostenlosen SMS-Versand per Internet ermöglichen. Für viele Handynutzer klingt das sehr attraktiv, da eine SMS je nach Tarif noch bis zu 29 Cent kostet. Doch wer wirklich sparen will, sollte die Angebote genau prüfen, um nicht in einer Abo-Falle zu landen.

“Stutzig sollten Verbraucher werden, wenn der Free-SMS-Anbieter bei der Anmeldung die Bankverbindung verlangt. Hier steckt hinter dem vermeintlich kostenlosen SMS-Angebot oft ein Abo, das teure Folgekosten verursachen kann”, sagt Rafaela Möhl vom Onlinemagazin teltarif.de.

Ein verstecktes Abo ist auch an einer großen Anzahl an verfügbaren SMS erkennbar. Denn wirklich kostenlose Angebote haben begrenzte Kontingente und bieten täglich nur wenige SMS pro Nutzer.

Wer auf Nummer sicher gehen möchte, sollte Free-SMS nur über Anbieter versenden, bei denen keine Anmeldung nötig ist. Allerdings hat eine Anmeldung auch Vorteile, wie beispielsweise das Anlegen eines Adressbuches oder das Mitsenden der Rufnummer. Letzteres ermöglicht es dem Empfänger, die SMS zuzuordnen und zu beantworten.

“Bei Free-SMS-Angeboten ohne Anmeldung wird oft die eigene Rufnummer nicht mit übertragen. Nutzer dieser Dienste sollten daher daran denken, ihren Namen und gegebenenfalls auch ihre Rufnummer in die Nachricht zu schreiben”, so Möhl.

Unter den unzähligen Free-SMS-Anbietern einen passenden zu finden, ist nicht einfach. Daher listet teltarif.de seriöse Dienste mit und ohne Anmeldung unter www.teltarif.de/freesms-mit-anmeldung und www.teltarif.de/freesms. Positive Angebote ohne Anmeldung sind etwa sms-fox.com und smsbar.de. Bei den Anbietern mit Anmeldung konnten unter anderen hallo.de und free-sms.de punkten.

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Google spielt Monopoly

Donnerstag, 10. September 2009

Mit Hilfe von GoogleMaps ist seit gestern das weltweit größte virtuelle Monopoly-Spiel unter dem Namen “Monopoly City Streets” online. Unter der Internetadresse www.MonopolyCityStreets.com können Spieler dann global reale Straßen auf den bekannten GoogleMaps Karten kaufen, dort Wohngebäude, Wolkenkratzer und andere Gebäude platzieren.

In diesem Monopoly ist der gesamte Globus das Spielfeld und Spieler kassieren täglich Miete, wenn sie Gebäude auf den GoogleMaps Straßenkarten, etwa auf dem Berliner Ku`damm oder auf der Düsseldorfer Prachtmeile Kö platzieren. Diese städteplanerischen Neubaumaßnahmen werden in der Satelliten-Applikation GoogleEarth sogar in die Ansichten des realen Straßenbildes eingebettet.

Insgesamt stehen den virtuellen Baulöwen hier 27 verschiedene Gebäude vom hypermodernen Wolkenkratzer bis zum historischen Schlossturm zur Verfügung. Je teurer die Baukosten für das Objekt, umso höher fallen die täglichen Mieteinnahmen aus. Monopoly Online-Spekulanten können anderen internationalen Konkurrenten den Weg zum Immobilien-Mogul erschweren, indem sie so genannte “Stör-Gebäude” auf ihren Straßen platzieren und damit den Wert der umliegenden Gebäude reduzieren. Hier stehen den spielerischen Städteplanern Mülldeponien, Gefängnisse, und Kohlekraftwerke zur Verfügung.

In der Online-Variante des bekannten Brettspiels steht den Spielern ein üppiges Startgeld in Höhe von über 3 Millionen Monopoly-Dollar für das virtuelle Straßen-Shopping zur Verfügung.

Das Online-Spiel ist aktuell mit einer Laufzeit bis mindestens Ende Januar 2010 geplant.

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Mobiles Internet wird zuhause genutzt

Dienstag, 08. September 2009

Wer Internetangebote mit dem Handy nutzt, tut es vor allem in den eigenen vier Wänden. Für bestimmte Situationen etablieren sich so genannte Smartphones als der einfache Weg ins Netz – so das Ergebnis einer Untersuchung des Beratungsunternehmens Accenture, für die 3.063 Internetnutzer in Deutschland befragt wurden.

Folgt man der Umfrage, haben 62 Prozent der Befragten zum Beispiel E-Mails und Nachrichten über ihr Mobiltelefon von zuhause abgerufen (2008: 41 Prozent). Nur 55 Prozent sind ins mobile Netz gegangen, während sie unterwegs waren (2008: 64 Prozent).

Mit Internethandys können Anwender E-Mails und andere Informationen aus dem Internet oft einfacher und schneller abrufen, als wenn sie dafür ihren Computer starten würden, folgert Dr. Nikolaus Mohr, Geschäftsführer im Bereich Communications & High Tech bei Accenture.

Diese Entwicklung hat laut Nikolaus Mohr mehrere Gründe. Zum einen haben Internethandys in letzter Zeit einen Sprung gemacht, was die Bedienbarkeit und die Benutzerfreundlichkeit angeht. Das kurbelt die Nutzung an.

Insgesamt verwendet heute jeder dritte befragte Mobile-Web-Nutzer sein Handy täglich, um online zu sein (33 Prozent). 2008 waren es 22 Prozent. Besonders intensiv surfen Befragte, die ein Touchscreen-Handy besitzen. 41 Prozent davon gehen täglich ins Netz.

Außerdem schalten Mobilfunkangebote mit Flatrate Kostenängste aus. So gehen heute 35 Prozent der befragten Mobil-Surfer mit einer Daten-Flatrate ins Netz.

Die Entwicklung hin zu mobilen und weg von stationären Geräten spiegelt auch der PC-Markt wieder. Während der Absatz von Personal Computern und Laptops sinkt, steigt der Absatz der kleinen und leichteren Netbooks.

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Die Couch wird multimedial

Mittwoch, 02. September 2009

Bisher sind wir schon gewohnt, dass Musik, Fotografie und Internet sich auf unseren Rechnern zu einer Multimediawelt zusammenfinden. Die große Ausnahme waren aber immer noch die Fernseher, die sich nur höchst umständlich über Zusatzgeräte und Kabel mehr schlecht als recht mit dem PC verbinden ließen.

Aber diese Zeiten scheinen nun auch vorbei zu sein, denn inzwischen haben einige Hersteller die erste Generation von – natürlich – flachen TV-Geräten mit eigenem Internet-Zugang herausgebracht. Damit sind Web-Dienste wie Flickr, YouTube oder auch spezielle Angebote wie Wetterberichte keine Fremdkörper mehr auf dem Bildschirm. Und qualitativ können diese Angebote ja inzwischen auch locker die täglichen Soaps und Gerichtsshows abhängen – und das gilt bereits für den Wetterbericht …

Allerdings, so berichtet das Computermagazin c’t, kann man noch immer keinen vollständigen Zugriff auf das Internet erwarten. Zwar kann man per Fernbedienung auf YouTube und Co. zugreifen, doch komplette Webbrowser sind diese TV-Geräte noch nicht.

Die ersten Unternehmen, die uns die Welt der Vernetzung auf dem Fernseher präsentieren, sind Sony, Samsung, Philipps und Panasonic. Hier hat man jeweils ganz eigene Ansätze zur Integration des Internet in den Fernseher gefunden.

Bei Samsung und Sony kommen, so die c’t, so genannte Widgets zum Einsatz – kleine Mini-Programme, die sich auf dem Bildschirm tummeln und auch angezeigt werden können, während das Fernsehbild gezeigt wird.

Diese Widgets sind einfach zu bedienen und gut für den bequemen Aufruf von der Couch. Hakelig wird die Sache allerdings dann, wenn längere Texteingaben nötig sind, falls Sie bei YouTube etwas Bestimmes suchen oder gar auf die Idee kommen, Ihre Befindlichkeit während einer Talkshow zu twittern. Dann soll es zumindest bei Samsung etwas umständlich werden, während Sony es sich einfacher macht und multimediale Dienste weitgehend ausblendet. Hier beschränkt man sich „auf wenige Anwendungen wie Taschenrechner, Weltzeituhr oder textbasierte Inhalte über RSS-Feeds“.

Der Panasonic wiederum möchte möglichst Interaktiv sein und soll recht einfach zu bedienen sein, begrenzt allerdings das Angebot auch nur auf bestimmte Anwendungen. Einen „echten“ Browser hat, so meldet das Magazin, nur Phillips im Programm. Dieser scheitert allerdings an einigen Webangeboten mit Flash-Animationen und –Videos, die nicht angezeigt werden können. Ein weiteres Problem ist die recht gemütliche Geschwindigkeit, mit der die Inhalte angezeigt werden.

Mit allen neuen Fernsehgeräten kann man allerdings Bilder, Musik und Videos über das lokale Netzwerk versenden, was schon eine deutliche Erleichterung gegenüber der bisher üblichen Verkabelung ist.

Die c’t bemängelt dabei, dass die Fernseher mit populären Videoformaten wie etwa DivX nicht zurecht kommen. Fernsehsignale in HD-Auflösung – für Fernsehgeräte ja kein ganz unwichtiger Punkt - werden jedoch in hoher Qualität wiedergegeben. Auch entsprechende HDTV-Tuner fürs digitale Kabelfernsehen sollen bereits eingebaut sein.

Diese erste Generation internettauglicher Fernseher ist sicherlich noch nicht perfekt und wird dem breitbandverwöhnten Anwender einiges Stirnrunzeln entlocken. Deutlich wird mit diesen Geräten aber, in welche Richtung die Entwicklung geht. Wir dürfen also gespannt sein, was die zweite oder dritte Generation moderner Fernseher bieten wird.

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Der Wahlkampf ist im Internet angekommen

Dienstag, 25. August 2009

Das Internet wird als Instrument der Meinungsbildung immer wichtiger – kaum eine Plattform, in der nicht auch die Themen der großen Politik erörtert, Meinungen vorgestellt, Positionen analysiert oder Politiker interviewt werden. Auch das Soziale Netzwerk „meinVZ“ macht da keine Ausnahme.

In einer eigens kreierten „Wahlzentrale“ stellt das Netzwerk Interviews mit Politikern vor, die auf Fragen der VZ-Nutzer antworten. In der gerade aktuell vorgestellten Folge 6 von “VZ-Nutzer fragen - Politiker antworten” steht die Bundeskanzlerin Rede und Antwort. Folgen sollen noch Interviews mit Frank-Walter Steinmeier, Guido Westerwelle, Renate Künast und Gregor Gysi.

Über die speziell eingerichtete “Frag Angie”- Funktion vom teAM Deutschland der CDU haben die VZ-Nutzer in den letzten Wochen zahlreiche Fragen eingereicht.

In dem Interview äußert sie sich u. a. zur Piratenpartei und zur Meinungsfreiheit im Internet:

“Ist der neuerliche Erfolg der Piratenpartei ein Grund für Sie, sich mit den Themen Urheberrechtsreform und Schutz der Grundrechte im Internet besonders zu beschäftigen?”

“Die Existenz der Piratenpartei ist natürlich für uns ein Grund, sich natürlich mit den Fragen des Internets insbesondere zu beschäftigen und damit auch mit Fragen des Urheberrechts und des Schutz der Grundrechte. (…) Wir können das Internet nicht ausnehmen von unserem Grundgesetz und deshalb findet die Meinungsfreiheit dort ihre Grenze, wo unsere Grundrechte in Frage gestellt werden.”

Das komplette Interview ist in der Wahlzentrale bei studiVZ und meinVZ zu sehen: www.meinvz.net/wahlzentrale.

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Web-Erfinder gegen Online-Überwachung

Mittwoch, 15. Juli 2009

Nicht erst seit dem Bundestrojaner und dem Rummel um „Zensursula“ sind die zunehmenden Überwachungsbestrebungen im Internet in den vergangenen Monaten zum öffentlichen Thema geworden.

Nun hat sich dazu auch der Web-Pionier und HTML-Urvater Sir Tim Berners-Lee zu Wort gemeldet. Der gebürtige Londoner Berners-Lee legte mit seinen Entwicklungen den Grundstein für das heutige Internet. Heute ist er Professor am MIT und steht dem World Wide Web Consortium (W3C) vor.

In einer Rede für die BBC kritisierte er deutlich die Versuche, das Verhalten von Anwendern im Web kontrollieren und überwachen zu wollen. Er befürchte, so Berners-Lee, dass diese Anstrengungen äußerst schädliche Auswirkungen hätten. Der größere Wert des Internets läge im Fehlen jeglicher Beschränkungen. Auch würden solche Versuche langfristig ohnehin scheitern, denn der Freiheitsgedanke umginge letztendlich jede Form der Zensur.

Sir Berners-Lee vergleicht das Internet mit einem weißen Blatt Papier. So wie Staaten oder Unternehmen keinen Einfluss darauf nehmen können, was eine Person auf dieses Blatt schreibt, sollte es auch mit dem Web gehandhabt werden. Er räumt ein, dass Regierungen gewisse Kontrollmöglichkeiten benötigten, um Missbrauch zu verhindern. Diese sollten jedoch streng limitiert sein.

Wenn den Anwendern ständig bewusst sei, dass ihre Online-Tätigkeiten möglicherweise überwacht werden könnten, habe das unterschiedlichste negative Effekte. Staaten wie China oder Iran, die strengste Zensur betreiben, solle bewusst sein, dass sie die Kontrolle auf lange Sicht nicht behalten können. Der Trend der vergangenen Jahre zeige, dass das Internet jegliche Zensur umgeht und der Freiheitsgedanke am Ende triumphiere. Der Weg dahin sei jedoch keinesfalls leicht.

Die Rede von Berners-Lee fand im Zuge einer Veranstaltungsreihe der BBC Two zum Thema „Digitale Revolution“ statt. Zur Diskussion stehen die Geschichte des Internets und der Einfluss des Webs auf das Leben der Menschen.

Wir können an dieser Stelle zunächst einmal nur hoffen, dass Sir Berners-Lee recht behält und wir uns nicht ganz allmählich an einen Zustand dauerhafter Überwachung gewöhnen.

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