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Artikel mit ‘Internet’ getagged

Internet-Reisebüros verlangen Preisaufschläge

Montag, 18. Januar 2010

Väterchen Frost hat das Land noch fest im Griff, aber für die Planung des Sommerurlaubs ist jetzt der richtige Zeitpunkt. Denn alle großen Veranstalter haben jetzt ihre brandneuen Angebote in Katalogen und im Internet veröffentlicht. Wer seine Pauschalreise frühzeitig bucht, kann sich Preisvorteile sichern. Ob Internet-Reisebüros günstigere Angebote als örtliche Reisebüros bieten, hat die Computerbild getestet.

Bei acht Internet-Reisebüros fragte die Redaktion die Preise für insgesamt 100 Pauschalreisen ab, alle mit festgelegten Reisedaten. Für 30 dieser Komplettangebote holten die Tester zum Vergleich Angebote von bundesweit 72 Reisebüros ein. Das Ergebnis überrascht: Häufig waren die örtlichen Reisebüros günstiger als die Online-Konkurrenz. Bei Lastminute.de kostete beispielsweise eine 14-tägige Reise nach Dubai für zwei Personen insgesamt 4.372 Euro. In einem First-Reisebüro gab es ein Angebot mit exakt gleichen Leistungen schon für 2.832 Euro - eine Ersparnis von 1.540 Euro. Insgesamt hatten die “Reisebüros um die Ecke” für 17 der 30 überprüften Pauschalreisen die günstigsten Angebote. Nur bei fünf Reisen waren sie am teuersten.

Erfreulich: Bei der Buchung übertrugen alle Internet-Reisebüros sensible Adress- und Zahlungsdaten verschlüsselt und somit sicher. Ein großes Ärgernis waren hingegen Reiseversicherungen, die fast alle Internet-Reisebüros bei der Buchung automatisch hinzufügten. Wer vergisst, den Reiseschutz wieder abzuwählen, bucht für viel Geld die unter Umständen überflüssige Police mit. Als einziger Anbieter im Test informierte Travelchannel über Reiseversicherungen und ließ dem Kunden dann die freie Wahl. Auch die Zahlung kann sich als Kostenfalle herausstellen. So verlangen manche Veranstalter für die Reisebuchung per Kreditkarte Gebühren von beispielsweise 30 Euro. Eine weitere Falle kann in den allgemeinen Geschäftsbedingungen lauern. So wiesen etwa die AGB im Internet-Reisebüro Ab-in-den-urlaub.de gravierende Mängel auf, etwa bei Fristen für Schadensersatzforderungen - Abwertung auf “mangelhaft”.

Den Testsieg sicherte sich der Internetanbieter Travelchannel mit den zweitgünstigsten Preisen, komfortablen Such- und Buchungsfunktionen sowie durch einfache Bedienung. Etwas günstigere Preise für die 100 überprüften Reisen bot nur Travelscout24.

[Nachtrag 20.01.2010]: Heute scheinen diese Ergebnisse der ComputerBild nicht mehr so sicher, denn, wie der Verband Internet Reisevertrieb e.V. (VIR) mitteilt, soll die Redaktion bei ihrem Preisvergleich die Flug- und Transferleistungen vergessen haben. Dazu übermittelte uns der VIR, der Dachverband der deutschen Online-Reiseportale, eine Darstellung des Sachverhaltes aus seiner Sicht: http://www.kieslichdaily.de/fehlerhafter-vergleich-von-online-portalen-und-reisebueros-in-computer-bild/

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Festnetz ist nicht gleich Festnetz

Freitag, 15. Januar 2010

Nicht jedem Verbraucher ist es bewusst, doch ein neuer Festnetzanschluss muss nicht mehr unbedingt über die altbekannte Telefonleitung zu Stande kommen. Diese klassische Variante existiert nach wie vor, doch gibt es heute immer öfter die Möglichkeit, über die Internetleitung zu telefonieren.

“Aus den Werbeangeboten geht nur selten hervor, dass der Telefonanschluss über das Internet realisiert wird. Abgesehen von der Deutschen Telekom bieten zwar noch einige weitere Unternehmen einen klassischen analogen Festnetzanschluss an - allerdings nicht überall”, so Ralf Trautmann vom Onlinemagazin www.teltarif.de.

Jedoch kann auch das Telefonieren via Internetleitung mit Vorteilen punkten. Zum einen ist hier der Preis zu nennen, der oftmals niedriger ist als der von Angeboten mit klassischen Anschlüssen. Zum anderen gibt es eine größere Angebotsvielfalt. Allerdings steht die Sprachqualität der Internettelefonie oft in der Kritik.

“Eigentlich kann die Internettelefonie inzwischen mit dem klassischen Festnetz qualitativ mithalten, trotzdem treten in der Praxis teilweise deutliche Unterschiede zwischen den Anbietern auf. Deswegen sollte man sich vorab bei Bekannten oder anhand von Testberichten über die Sprachqualität des jeweiligen Anbieters informieren”, so Trautmann.

Mittlerweile gibt es zwei Arten von Internettelefonie: VoIP und NGN. Eine bessere Sprachqualität ermöglicht in der Regel die NGN-Variante.

Verbraucher, die einen Internet-basierten Telefonanschluss aus Angst vor eventuell komplizierter Technik meiden, kann Trautmann beruhigen:

“Für die Internettelefonie wird kein besonderes Telefon oder gar ein Computer benötigt.”

Des Weiteren ist es möglich, einen Festnetzanschluss über TV-Kabel oder eine Festnetznummer mittels Mobilfunk zu erhalten.

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Die Digitale Dekade

Freitag, 08. Januar 2010

Internet und Handy haben Gesellschaft und Wirtschaft binnen zehn Jahren radikal verändert:

“Die Jahre 2000 bis 2009 werden als Digitale Dekade in die Geschichtsbücher eingehen”, ist BITKOM-Präsident Prof. Dr. August-Wilhelm Scheer überzeugt. “Viele Dinge, die heute selbstverständlich sind, gab es vor zehn Jahren bestenfalls als Idee in den Köpfen der Forscher und in den Labors der Ingenieure.”

Die Liste dieser Erfindungen ist lang - und viele wirken bereits so vertraut, als gäbe es sie schon immer: die offene Enzyklopädie Wikipedia, Foto-Handys, HDTV, iTunes und iPhone, Internet-Telefonie, Podcasts, Blogs, die Datenturbos UMTS und DSL, Online-Communitys wie Facebook, StudiVZ und Xing sowie Foto- und Video-Portale wie Flickr und Youtube. Dank Blackberry und iPhone wurden multimediale Mobiltelefone mit PC-Fähigkeiten, so genannte Smartphones, extrem populär.

Breitband-Anschlüsse wie DSL sowie Pauschalpreise (Flatrates) haben die Nutzung des Internets stark beschleunigt: Die Zahl der Internet-Nutzer in Deutschland ist von 9,4 Millionen Ende 1999 bis auf 53 Millionen Ende 2009 gewachsen. Im gleichen Zeitraum stieg die Zahl der Mobilfunk-Anschlüsse in Deutschland von 23,5 auf 110 Millionen.

Scheer: “Die Branche hat ihre Ankündigungen aus den neunziger Jahren in der Digitalen Dekade nicht nur wahr gemacht, sie hatte auch zahlreiche positive Überraschungen parat.”

Hierzu zählt Scheer etwa den Mikroblog-Dienst Twitter. Das Internet hat auch unseren Wortschatz verändert: von googeln bis twittern, chatten bis bloggen - vor zehn Jahren gab es diese heute geläufigen Begriffe nicht. Zum Einkauf geht man heute in den Web-Shop, Überweisungen macht man per Online-Banking, einen Brief schickt man als E-Mail.

“In den ersten zehn Jahren des neuen Jahrtausends ist das Internet mobil und interaktiv geworden”, resümiert Scheer. “Das sind die wichtigsten Errungenschaften, auf denen wir in den kommenden Jahren aufbauen.”

Zudem habe sich gezeigt, dass Internet-Nutzer nicht nur Konsumenten sein wollten. “Mindestens jeder zweite Surfer veröffentlicht im Web 2.0 Meinungen und Details aus seinem Leben oder hat ein Profil in einer der zahlreichen Communitys.”

55 Prozent der Deutschen können sich laut einer BITKOM-Studie ein Leben ohne Internet nicht mehr vorstellen.

“Das Web ist keine virtuelle Nebenwelt mehr, es hat den Lebensstil vieler Menschen verändert”, unterstreicht BITKOM-Präsident Scheer.

Unter Jugendlichen und jungen Erwachsenen sagen sogar 84 Prozent, ein Leben ohne Internet sei für sie undenkbar. Beim Handy sagen dies sogar 97 Prozent der jungen Deutschen. Die Unter-30-Jährigen würden eher aufs Autofahren oder ihren aktuellen Lebenspartner verzichten als auf Internet oder Handy.

Jeder zweite Nutzer von Internet-Plattformen wie Foren und Communitys findet dort neue Freunde. Jeder sechste, der solche Plattformen nutzt, lernt über das Netz Geschäftspartner kennen - acht Prozent sogar ihren Lebenspartner. Charakteristisch für das Web sei sein breiter Nutzen in vielen Lebensbereichen, betont der BITKOM-Präsident.

Unternehmen könnten dank des Webs auch vor und nach dem Kauf einfacher mit ihren Kunden kommunizieren. Autoren und Künstlern biete das Internet immer mehr Möglichkeiten, ihre Werke direkt einem großen Publikum anzubieten. Auch in allen Industrie-Branchen sei das Internet heute ein wesentlicher Bestandteil von Fertigungsprozessen und Wertschöpfungsketten.

“Immer mehr Gegenstände und Geräte werden künftig Internet-Technologie enthalten und miteinander kommunizieren”, so Scheer. “Das gilt für Wirtschaft wie Privathaushalte.”

Auch das kommende Jahrzehnt werde eine Digitale Dekade, so Scheer.

“Im Mittelpunkt werden Ambient Technologies und intelligente Netze stehen. Sie werden die Art wie wir leben und arbeiten nochmals radikal verändern.”

Ambient Technologies werden IT in die Haushalte bringen, und intelligente Netze werden helfen, die großen Zukunftsherausforderungen Verkehr und Mobilität, Klimawandel und Umweltschutz sowie Gesundheitswesen und Bildung zu bewältigen.

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Klimawandel - was denken die Anderen?

Montag, 14. Dezember 2009

Brasilien, China, Indien - in diesen großen Schwellenländern ist der Klimawandel auch längst Thema. Und diese Länder haben, obwohl das Kyoto-Protokoll sie nicht dazu verpflichtet, erstmals eigene C02-Minderungsziele formuliert. Wie aber berichten die Medien in diesen Ländern? Wie bilden sie öffentliches Bewusstsein? Bei der Weltklimakonferenz in Kopenhagen sind vom 14. bis 18. Dezember 2009 Journalisten, die darüber Auskunft geben können: zwölf Alumni des Internationalen Instituts für Journalismus (IIJ) von InWEnt.

Die jungen Journalisten aus Afrika, Asien und Lateinamerika nehmen teil am Kurs “Reporting on Climate Change”, einem seit nunmehr zehn Jahren von InWEnt angebotenen Format. Die Journalisten bereiten sich bereits seit November online vor, beobachten später in Kopenhagen die Delegationen ihrer Länder und berichten täglich in ihren Blättern, etwa der “Times of India” oder dem “China Economic Herald”. Sie schreiben über die Themen Anpassungs-Fonds und Technologietransfer, denn ihre Heimatländer sind schon jetzt vom Klimawandel unmittelbar betroffen. Die Artikel werden auch auf dem Weblog “The Daily IIJ” veröffentlicht.

(tok)

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Das Internet mit Punkten und andere Ausblicke

Sonntag, 13. Dezember 2009

Seit ein paar Tagen erlaubt die Europäische Registrierungsstelle für Internet-Domains, EURid, internationale Namen für die Top-Level-Domain .eu. Damit können ab sofort .eu-Domains mit Sonderzeichen wie etwa den Umlauten ä, ü und ö, akzentuierten Vokalen wie “à” oder “é” und Buchstaben wie “ñ” oder “ç” gebucht werden. Entsprechende Angebote zu diesen „Sonderzeichen-Domains“ finden sich bereits bei den üblichen Internet-Komplettanbietern.

Fragen sollte man sich als Anwender allerdings, ob eine Webseite mit einer ungewöhnlichen Schreibweise auch immer gut gefunden werden kann. Hierzulande hat beispielsweise keine Tastatur ein “ñ” oder “ç”, auf englischen Tastaturen fehlen unsere gewohnten Umlaute.

Um eine breitere Gruppe von Internetnutzern ansprechen zu können, sollte man daher vielleicht auch in Zukunft doch lieber den kleinsten gemeinsamen Nenner wählen, um das Eingeben der Web-Adresse möglichst unkompliziert zu gestalten.

Weihnachtsgeschenke von Apple

Nach dem die Aktion „12 Tage. 12 Downloads.“ Im letzten Jahr sehr erfolgreich war, bietet Apples Online-Musikhandel iTunes auch in diesem Jahr wieder kostenlose Songs, Musikvideos, Apps, TV-Sendungen oder Filme zum kostenlosen Download an.

Jeder dieser kostenlosen Downloads kann nur jeweils an einem speziellen Tag heruntergeladen werden. Für 24 Stunden steht zwischen dem 26. Dezember und dem 6. Januar jeweils ein besonderes Angebot zum kostenlosen Herunterladen bereit.

Unter http://www.itunes12tagegeschenke.de/ kann man sich für eine Erinnerungsmail eintragen, die einem jeden Tag das aktuelle Geschenk mitteilt.

Kommt das Apple-Tablet?

Nach wie vor heiß diskutiert wird die Möglichkeit eines Tablet-Computers von Apple. Gerüchten zufolge, die sich auf Analystenmeldungen und angebliche Hardwarebestellungen von Apple berufen, soll im Februar 2010 die Produktion eines 10-Zoll-Tablet-PCs starten, der spätestens im März offiziell angekündigt werden soll.

Als Zielmarkt könnten hier, sollte das Gerät tatsächlich kommen, auch die eBook-Käufer angepeilt werden. In der Tat wäre ein solcher Gerät mit einem handlichen 10,1-Zoll-Touchscreen eine echte Kokurrenz für Kindle und Co. – vorausgesetzt, Stromverbrauch, Bildqualität und Preis stimmen.

Apple soll sich, so die Berichte weiter, bereitmachen, um rund eine Million Geräte pro Monat produzieren zu können. Das Apple-Tablet soll dieselbe LCD-Technologie wie das iPhone nutzen. Als Preis werden etwa 1.000 US-Dollar erwartet.

Neue Betrugsserie per Online-Shops

Jedes Jahr zur Weihnachtszeit klingeln wieder die Kassen vieler Online-Shops - und immer öfter auch die von Betrügern. Denn derzeit betreiben besonders dreiste Gauner im Internet zahlreiche Abzockeshops.

Die Computerbild berichtet: Mit professionell gestalteten Angeboten und gut gemachter Werbung bringen sie zahlreiche Interneteinkäufer mit vermeintlichen Super-Schnäppchen um ihr Geld.

Die Abzocke funktioniert immer gleich: Die meist in China beheimateten Online-Betrüger bieten begehrte Produkte wie Lego-Spielwaren, das iPhone oder die Spielekonsole PlayStation 3 zu verführerisch günstigen Preisen an.

Weil vor allem Lego auf vielen Wunschzetteln steht, benutzen es die Betrüger derzeit besonders oft als Köder. Auf Internetseiten mit Namen wie lego-fabrik.com oder lego-discount.com errichten die Kriminellen deutschsprachige, seriös wirkende Online-Shops. Der Shop ist jedoch eine hohle Fassade, Firmenname und -anschrift sind frei erfunden, Produktfotos, Allgemeine Geschäftsbedingungen und sogar Gütesiegel von echten Online-Shops geklaut.

Mittels Werbeanzeigen, etwa bei der Internetgemeinschaft Facebook, locken die Betrüger dann Schnäppchenjäger in die Falle. Wer auf einer der seriös wirkenden Shop-Seiten landet, freut sich über unschlagbar günstige Preise: So kostet beispielsweise das große Lego-Piratenschiff nur 34,90 Euro statt 79,99 Euro. Selbst der Bestellvorgang sieht aus wie bei bekannten Online-Shops. Der Kunde muss aber per Vorkasse zahlen - die bestellte Ware kommt jedoch nie. Das deutsche Konto, auf das der Käufer Geld überweist, ist echt: Es gehört einem weiteren Opfer, das zuvor per E-Mail geködert wurde und sein Konto unwissentlich für den Betrug zur Verfügung stellt.

Die Betrüger sind schnell. Wird ein Shop etwa von den Ermittlungsbehörden abgeschaltet, eröffnen die Gauner einfach ein neues Angebot unter einer neuen Adresse. Die Computerbild rät, bei Einkäufen im Internet grundsätzlich nie per Vorkasse zu bezahlen. Vor dem Onlinekauf hilft es außerdem, Angebote mit Preissuchmaschinen zu prüfen. Viel billiger als dort recherchiert, gibt es Produkte nicht.

So starten Anwender sicher ins neue Jahr

Eines ist gewiss: Auch im kommenden Jahr wird das Geschäft mit der Online-Kriminalität blühen. Umso wichtiger ist für Anwender deshalb ein wirksamer Schutz vor Schädlingen im Internet.

So reicht es heute nicht mehr, dass ein Antiviren-Programm lediglich eine bereits bekannte Drohung erkennt. Um in der Spitzengruppe mitzumischen, muss die Software auch vollkommen neue Schädlinge aufspüren - allein aufgrund des bösartigen Verhaltens.

Die dafür nötige Technik ist äußerst komplex, und ein Hersteller muss sie vollkommen beherrschen. In ihrer Ausgabe 1/2010 hat die PC-Welt elf Antiviren-Programme in den neuen 2010er-Versionen getestet.

Den ersten Platz im Test erobert „G-Data Antivirus 2010“ (rund 25 Euro). Das Programm überzeugte in punkto Neuerkennung von Schädlingen mittels Verhaltensanalyse mit der besten Trefferquote (87 Prozent) im Testfeld. Darüber hinaus bietet „G-Data Antivirus“ einen sehr schnellen Scanner. Kritik gibt es für eine nur befriedigende Reinigungsleistung sowie eine nicht optimale Reaktionszeit auf neue Viren.

Nur knapp hinter dem Testsieger folgt auf dem zweiten Rang „Norton Antivirus 2010“ für etwa 30 Euro. Die Leistung im Sicherheitstest ist bei diesem Programm absolut vergleichbar mit der von „G-Data Antivirus“. Zwar waren einige Scan-Ergebnisse minimal schlechter, dafür ist die Reinigungsleistung von Norton deutlich besser, und die Reaktionszeit auf neue Viren war im Test exzellent. Störend ist dagegen das Procedere bei einer Lizenzverlängerung, denn auf der entsprechenden Shop-Website werden Käufern recht massiv kostenpflichtige Zusatz-Tools aufgedrängt.

(tok)

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73% der privaten Haushalte haben einen Internetzugang

Freitag, 04. Dezember 2009

In Deutschland nimmt die Zahl der privaten Haushalte mit Internetzugang weiterhin zu. Sie ist von 27 Millionen Haushalten im Jahr 2008 auf 29 Millionen im Jahr 2009 gestiegen. Das zeigen die aktuellen Ergebnisse der Erhebungen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) zur Nutzung von Informations- und Kommunikationstechnologien (IKT) in privaten Haushalten. Im Jahr 2009 verfügten 73% der privaten Haushalte über einen Internetanschluss. Im Vorjahr war der Anteil mit 69% noch um vier Prozentpunkte geringer.

Ebenfalls weiter angestiegen - auf knapp 23 Millionen - ist 2009 die Zahl der privaten Haushalte, die einen Breitbandanschluss besitzen. Von allen Haushalten mit Internetzugang verfügten damit 82% über einen Breitbandanschluss (2008: 73%).

Nach wie vor verwenden die meisten privaten Haushalte als Gerät für den Internetzugang einen stationären Computer, auch wenn der Trend rückläufig ist. Setzten 2008 noch 81% der Haushalte mit Internetzugang einen stationären Computer für den Internetzugang ein, waren es in diesem Jahr nur noch 76%. Zunehmend beliebter wird dagegen der Internetzugang über mobile Computer (Laptop, Notebook) einschließlich Handheld Computer (Palmtop, PDA). Der Anteil der Haushalte mit Internetzugang, die solche Geräte verwendeten, ist im Vergleich zum Vorjahr um 9 Prozentpunkte auf 56% gestiegen (2008: 47%). Vergleichsweise selten wird dagegen das Handy für den Internetzugang in Privathaushalten verwendet (2009: 17%, 2008: 16%).

Als Zugangsart zum Internet ist der DSL-Anschluss am weitesten verbreitet. 75% der Haushalte mit Internetanschluss nutzten im Jahr 2009 diese Art des Breitbandanschlusses. Andere Breitbandanschlüsse (zum Beispiel Internet über TV-Kabel, UMTS, WiMAX) wurden in 9% der Haushalte mit Internetzugang verwendet. Stark rückläufig ist der Einsatz von analogen Modems oder ISDN-Modems und ISDN-Karten. 2009 nutzten nur noch 16% der Haushalte mit Internetzugang diese Geräte für das Surfen im Internet, während im Jahr 2006 der Anteil noch bei 54% gelegen hatte.

Neben der Ausstattung der Haushalte mit Informations- und Kommunikationstechnologien (IKT) ist auch die Internetnutzung der Bevölkerung weiter anwachsend. So nutzten 73% der Personen im Alter von zehn Jahren und älter im ersten Quartal 2009 das Internet. Im gleichen Zeitraum des Vorjahres hatte der Anteil noch bei 71% gelegen. Ebenso ist eine Steigerung der Nutzungshäufigkeit bei den Internetnutzern zu verzeichnen. Der Anteil der Internetnutzer (ab zehn Jahren), die jeden Tag oder fast jeden Tag online waren, erhöhte sich im Vergleich zum ersten Quartal 2008 von 66% auf 70%.

Trotz des hohen Anteils der Bevölkerung an der Internetnutzung insgesamt gibt es weiterhin Bevölkerungsschichten, die zu großen Teilen nicht online sind. Dies betrifft Personen in der Altersgruppe ab 65 Jahren und hierbei insbesondere Frauen. Im ersten Quartal 2009 nutzten nur 17% der Frauen ab 65 Jahren das Internet, während Männer in der gleichen Altersgruppe einen Anteil von 39% erreichten.

Unterschiede zwischen Frauen und Männern bei der Internetnutzung sind dagegen in den anderen Altersgruppen zu vernachlässigen. Bei Personen zwischen 45 und 64 Jahren ist der Unterschied zwischen Frauen und Männern bei der Internetnutzung relativ gering (männlich: 76%, weiblich 68%), bei Personen in den Altersgruppen unter 45 Jahren sind praktisch keine Unterschiede auszumachen (10-15 Jahre: männlich: 96%, weiblich: 96%; 16-24 Jahre: männlich: 98%, weiblich 97%; 25-44 Jahre: männlich: 94%, weiblich 92%).

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Jeder hat drei blöde Sachen bei Google stehen

Mittwoch, 02. Dezember 2009

Immer häufiger sind Journalisten harschen Angriffen im Internet ausgesetzt. Ein unglücklicher Auftritt im Fernsehen, eine umstrittene Veröffentlichung oder eine Abmahnung an einen Blogger, der zu üppig aus dem eigenen Text zitiert hat - schon stehen Berichterstatter am digitalen Pranger. Wie viel Kritik und Beleidigung sind zumutbar?

“Bei Kritik gilt: jede. Beleidigungen: gar nicht”, sagt Stefan Niggemeier, Medienjournalist und Blogger, im Gespräch mit dem Medienmagazin journalist. “Grundsätzlich muss ich aber hinnehmen, dass andere Leute entscheiden, wie groß sie meinen Fehler aufblasen wollen.”

Ein Patentrezept für den Umgang mit den Kommentar- und Mailfluten gibt es laut Niggemeier nicht. Je nach Mentalität und Thema könne es besser sein, sich auf eine Diskussion mit den Anwendern einzulassen oder auch mal “alles an sich abtropfen zu lassen”. Schützen könne man sich jedoch nicht: “Man kann nur überlegen, wie man damit umgeht.”

Dass der Stein des Anstoßes dauerhaft im Netz bleibt, ist für Stefan Niggemeier ein handhabbares Problem.

“Es ist völlig normal, dass jeder von uns drei blöde Sachen bei Google stehen hat”, sagt der Berliner Journalist. “Wir werden lernen müssen, damit umzugehen, dass die eigene Geschichte so leicht zugänglich ist.”

Das Blog stefan-niggemeier.de ist für seine kritischen Beiträge und bissigen Userkommentare bekannt. Die Verantwortung für den Tonfall der Debatten sieht Stefan Niggemeier zum Teil bei sich selbst:

“Wenn ich einen Eintrag wirklich scharf formuliere und an die Grenze dessen gehe, was ich an Kritik zulässig finde, ist das gelegentlich für einige Kommentatoren Ansporn, noch einen draufzusetzen und damit zumindest meine Grenze des Zulässigen zu überschreiten. Daraus muss ich selbstkritisch schließen: Eigentlich hätte ich nicht so weit vorlegen dürfen.”

Den kompletten Themenschwerpunkt zur öffentlichen Rolle von Journalisten gibt es in der Dezemberausgabe des Medienmagazins journalist.

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Schwächen bei Lieferzeiten und Rückabwicklung

Freitag, 20. November 2009

Wer online einkauft, kann gegenüber dem stationären Handel kräftig Geld sparen. Und nicht nur das: Drei Internethändler überzeugen im Test der Stiftung Warentest mit insgesamt „guten“ Ergebnissen. Doch nicht überall stimmt der Service: Einige Onlineshops halten sich nicht an die versprochene Lieferzeit und die Rückabwicklung von Käufen klappt manchmal nicht reibungslos.

Ein „Mangelhaft“ kassierte zum Beispiel Pixmania. Die Webseite ist unübersichtlich und schwer zu bedienen. Bricht der Kunde den Bezahlvorgang ab, erhält er trotzdem eine Bestellbestätigung per E-Mail. Als einziger Internethändler im Test hat Pixmania deutliche Mängel in den Geschäftsbedingungen. Und nach Widerruf dauerte es im Schnitt 20 Tage, bis der Kaufpreis zurückerstattet wurde.

Ähnlich viel Geduld mussten die Tester bei HOH und Zarsen haben. Im schlimmsten Fall musste der Testkunde sogar fast zwei Monate auf sein Geld warten. Dass es auch anders geht, zeigt cyberport. Mit im Schnitt nur 2,8 Arbeitstagen für die Lieferung und 4,4 Tagen für die Rücküberweisung des Geldes war der Händler der Schnellste im Test. Wie beim Testsieger computeruniverse und dem t-online Shop reichte es am Ende für ein „gutes“ Qualitätsurteil.

Die Tester hatten 50 Flachbildfernseher bei zehn besonders günstigen Onlineshops bestellt und wieder zurückgeschickt. Der ausführliche Test findet sich in der Dezember-Ausgabe der Zeitschrift test und unter www.test.de/onlineshopping.

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Nicht alle rechtlichen “Weisheiten” im Netz stimmen

Mittwoch, 18. November 2009

Die Distanzierung von Links zählt genauso zu den populären Webmythen wie die Meinung, dass es ohne Copyright-Vermerk keinen Urheberschutz gibt. Auch wenn es immer wieder hartnäckig behauptet wird: Nicht einmal die Aussage, dass ein Server im Ausland vor Strafverfolgung schützt, stimmt. Das IT-Magazin iX klärt in seiner aktuellen Ausgabe über derartige Webmythen und Webirrtümer auf.

Wieso sollte jemand auf Webseiten verlinken, von denen er sich von vorneherein distanziert? Mit gesundem Menschenverstand ist das nicht zu erklären.

“Dennoch zählt die Distanzierung von Links zu den Mythen, die im Internet nicht tot zu kriegen sind”, erläutert iX-Redakteurin Ute Roos.

Die Rechtslage ist dabei eigentlich ganz einfach: Wer einen Link setzt, sollte die Seite prüfen, denn er macht sie seinen Besuchern damit zugänglich. Wer die Seite überprüft, bevor er verlinkt, ist später nicht verpflichtet, sie im Auge zu behalten. Er muss nur den Link entfernen, wenn er von einer zwischenzeitlich eingetretenen Rechtswidrigkeit erfahren hat.

Auch um das Thema Copyright-Vermerk kursieren hartnäckige Gerüchte. Hinweise wie “Urheber/Copyright by XY” oder “Dieses Material ist urheberrechtlich geschützt” schaden zwar nicht, und sind als Autorennachweis vielleicht sogar ganz sinnvoll, haben aber mit dem Urheberrecht nichts zu tun, denn das greift unabhängig von irgendeiner Kennzeichnung.

Und auch verlieren oder abgeben kann man die Urheberschaft nicht - das Urheberrecht bleibt immer beim Urheber, lediglich das Nutzungsrecht ist übertragbar. Ein Irrtum, dem übrigens nicht nur Webseitenbetreiber, sondern manchmal auch Verlage unterliegen.

Viele Anbieter von Webseiten glauben, dass es ausreicht, den Server ins Ausland zu verlegen und anstelle einer de- eine .com-Domain zu wählen, um für die deutsche Justiz nicht mehr greifbar zu sein. Doch auch hier ist der Wunsch Vater des Gedankens, die Realität weigert sich jedoch beständig, sich diesem Wunschbild zu beugen und so sehen auch deutsche Gerichte den Sachverhalt ganz anders. Ihr Kriterium ist, ob sich das Angebot an deutsche Kunden richtet oder nicht.

“Gerade wenn es um juristische Angelegenheiten geht, reicht ein ,gesundes Halbwissen’ nicht mehr aus”, warnt iX-Redakteurin Ute Roos. “Und auch Dinge, die man schon tausendfach im Web gelesen hat, müssen deswegen noch lange nicht richtig sein.”

Abmahnungen sind ebenfalls oft Gegenstand von Web-Weisheiten. “Hierbei ist es wichtig zu wissen, dass eine Abmahnung dazu dient, einen teuren Gerichtsprozess zu vermeiden. Bei dem Unterschreiben der Unterlassungserklärung sollte man jedoch bedenken, dass diese den Unterzeichner für 30 Jahre bindet. Außerdem enthält sie eine hohe Vertragsstrafe, die bei jedem erneuten Verstoß zu zahlen ist”, sagt iX-Expertin Ute Roos.

Wie in fast jedem Lebensbereich ist es auch im Web sinnvoll, sich nicht auf die gern kolportierten urbanen Legenden zu verlassen, sondern im Zweifelsfall einfach dort eine Beratung einzuholen, wo die Fachleute zu finden sind.

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Wem die Deutschen im Internet vertrauen

Donnerstag, 22. Oktober 2009

Sicherheit im Internet - ein aktuell lebhaft diskutiertes Thema. Phishing-Angriffe, Virenbefall, Datenbetrug, die Liste der Ängste der deutschen Internetnutzer ist lang. Aber wo herrscht die meiste Skepsis - und wo fühlen sich die Anwender sicher? Eine neue, bevölkerungsrepräsentative Trendbefragung von Scout24 geht dieser Thematik auf den Grund.

Als größte Gefahren identifiziert die deutsche Internetgemeinde den Virenbefall des eigenen Rechners (69 Prozent der Befragten) sowie Identitätsdiebstahl (62 Prozent). Gegen Viren schützen sich 90 Prozent mit einem gängigen Virenprogramm, aber was tun gegen andere Unsicherheiten wie Abofallen oder Datendiebstahl?

Die Befragung zeigt: Die deutschen Onliner vertrauen starken Marken. Über die Hälfte der Internetnutzer (53 Prozent) surft ausschließlich auf bekannten Online-Marktplätzen, da sie diese Angebote für sicher hält.

Die Trendbefragung zeigt zudem: Für die Vertrauensbildung im Netz ist die Meinung anderer Nutzer wichtig. 77 Prozent der Befragten verlassen sich auf digitale Bewertungen und Erfahrungsberichte. Plattformen wie “AutoWissen24″, auf denen die Nutzer Erfahrungsberichte über ihre Fahrzeuge schreiben und lesen können, und “meineNachbarschaft”, bei denen die Nutzer ihre Nachbarn und Wohngegend bewerten können, helfen bei der richtigen Entscheidung in wichtigen Lebensbereichen.

An der aktuellen Trendbefragung von Scout24 und dem Marktforschungsinstitut Innofact nahm im September 2009 eine repräsentative Stichprobe von über 1.000 Internetnutzern teil.

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