Seit ein paar Tagen erlaubt die Europäische Registrierungsstelle für Internet-Domains, EURid, internationale Namen für die Top-Level-Domain .eu. Damit können ab sofort .eu-Domains mit Sonderzeichen wie etwa den Umlauten ä, ü und ö, akzentuierten Vokalen wie “à” oder “é” und Buchstaben wie “ñ” oder “ç” gebucht werden. Entsprechende Angebote zu diesen „Sonderzeichen-Domains“ finden sich bereits bei den üblichen Internet-Komplettanbietern.
Fragen sollte man sich als Anwender allerdings, ob eine Webseite mit einer ungewöhnlichen Schreibweise auch immer gut gefunden werden kann. Hierzulande hat beispielsweise keine Tastatur ein “ñ” oder “ç”, auf englischen Tastaturen fehlen unsere gewohnten Umlaute.
Um eine breitere Gruppe von Internetnutzern ansprechen zu können, sollte man daher vielleicht auch in Zukunft doch lieber den kleinsten gemeinsamen Nenner wählen, um das Eingeben der Web-Adresse möglichst unkompliziert zu gestalten.
Weihnachtsgeschenke von Apple
Nach dem die Aktion „12 Tage. 12 Downloads.“ Im letzten Jahr sehr erfolgreich war, bietet Apples Online-Musikhandel iTunes auch in diesem Jahr wieder kostenlose Songs, Musikvideos, Apps, TV-Sendungen oder Filme zum kostenlosen Download an.
Jeder dieser kostenlosen Downloads kann nur jeweils an einem speziellen Tag heruntergeladen werden. Für 24 Stunden steht zwischen dem 26. Dezember und dem 6. Januar jeweils ein besonderes Angebot zum kostenlosen Herunterladen bereit.
Unter http://www.itunes12tagegeschenke.de/ kann man sich für eine Erinnerungsmail eintragen, die einem jeden Tag das aktuelle Geschenk mitteilt.
Kommt das Apple-Tablet?
Nach wie vor heiß diskutiert wird die Möglichkeit eines Tablet-Computers von Apple. Gerüchten zufolge, die sich auf Analystenmeldungen und angebliche Hardwarebestellungen von Apple berufen, soll im Februar 2010 die Produktion eines 10-Zoll-Tablet-PCs starten, der spätestens im März offiziell angekündigt werden soll.
Als Zielmarkt könnten hier, sollte das Gerät tatsächlich kommen, auch die eBook-Käufer angepeilt werden. In der Tat wäre ein solcher Gerät mit einem handlichen 10,1-Zoll-Touchscreen eine echte Kokurrenz für Kindle und Co. – vorausgesetzt, Stromverbrauch, Bildqualität und Preis stimmen.
Apple soll sich, so die Berichte weiter, bereitmachen, um rund eine Million Geräte pro Monat produzieren zu können. Das Apple-Tablet soll dieselbe LCD-Technologie wie das iPhone nutzen. Als Preis werden etwa 1.000 US-Dollar erwartet.
Neue Betrugsserie per Online-Shops
Jedes Jahr zur Weihnachtszeit klingeln wieder die Kassen vieler Online-Shops - und immer öfter auch die von Betrügern. Denn derzeit betreiben besonders dreiste Gauner im Internet zahlreiche Abzockeshops.
Die Computerbild berichtet: Mit professionell gestalteten Angeboten und gut gemachter Werbung bringen sie zahlreiche Interneteinkäufer mit vermeintlichen Super-Schnäppchen um ihr Geld.
Die Abzocke funktioniert immer gleich: Die meist in China beheimateten Online-Betrüger bieten begehrte Produkte wie Lego-Spielwaren, das iPhone oder die Spielekonsole PlayStation 3 zu verführerisch günstigen Preisen an.
Weil vor allem Lego auf vielen Wunschzetteln steht, benutzen es die Betrüger derzeit besonders oft als Köder. Auf Internetseiten mit Namen wie lego-fabrik.com oder lego-discount.com errichten die Kriminellen deutschsprachige, seriös wirkende Online-Shops. Der Shop ist jedoch eine hohle Fassade, Firmenname und -anschrift sind frei erfunden, Produktfotos, Allgemeine Geschäftsbedingungen und sogar Gütesiegel von echten Online-Shops geklaut.
Mittels Werbeanzeigen, etwa bei der Internetgemeinschaft Facebook, locken die Betrüger dann Schnäppchenjäger in die Falle. Wer auf einer der seriös wirkenden Shop-Seiten landet, freut sich über unschlagbar günstige Preise: So kostet beispielsweise das große Lego-Piratenschiff nur 34,90 Euro statt 79,99 Euro. Selbst der Bestellvorgang sieht aus wie bei bekannten Online-Shops. Der Kunde muss aber per Vorkasse zahlen - die bestellte Ware kommt jedoch nie. Das deutsche Konto, auf das der Käufer Geld überweist, ist echt: Es gehört einem weiteren Opfer, das zuvor per E-Mail geködert wurde und sein Konto unwissentlich für den Betrug zur Verfügung stellt.
Die Betrüger sind schnell. Wird ein Shop etwa von den Ermittlungsbehörden abgeschaltet, eröffnen die Gauner einfach ein neues Angebot unter einer neuen Adresse. Die Computerbild rät, bei Einkäufen im Internet grundsätzlich nie per Vorkasse zu bezahlen. Vor dem Onlinekauf hilft es außerdem, Angebote mit Preissuchmaschinen zu prüfen. Viel billiger als dort recherchiert, gibt es Produkte nicht.
So starten Anwender sicher ins neue Jahr
Eines ist gewiss: Auch im kommenden Jahr wird das Geschäft mit der Online-Kriminalität blühen. Umso wichtiger ist für Anwender deshalb ein wirksamer Schutz vor Schädlingen im Internet.
So reicht es heute nicht mehr, dass ein Antiviren-Programm lediglich eine bereits bekannte Drohung erkennt. Um in der Spitzengruppe mitzumischen, muss die Software auch vollkommen neue Schädlinge aufspüren - allein aufgrund des bösartigen Verhaltens.
Die dafür nötige Technik ist äußerst komplex, und ein Hersteller muss sie vollkommen beherrschen. In ihrer Ausgabe 1/2010 hat die PC-Welt elf Antiviren-Programme in den neuen 2010er-Versionen getestet.
Den ersten Platz im Test erobert „G-Data Antivirus 2010“ (rund 25 Euro). Das Programm überzeugte in punkto Neuerkennung von Schädlingen mittels Verhaltensanalyse mit der besten Trefferquote (87 Prozent) im Testfeld. Darüber hinaus bietet „G-Data Antivirus“ einen sehr schnellen Scanner. Kritik gibt es für eine nur befriedigende Reinigungsleistung sowie eine nicht optimale Reaktionszeit auf neue Viren.
Nur knapp hinter dem Testsieger folgt auf dem zweiten Rang „Norton Antivirus 2010“ für etwa 30 Euro. Die Leistung im Sicherheitstest ist bei diesem Programm absolut vergleichbar mit der von „G-Data Antivirus“. Zwar waren einige Scan-Ergebnisse minimal schlechter, dafür ist die Reinigungsleistung von Norton deutlich besser, und die Reaktionszeit auf neue Viren war im Test exzellent. Störend ist dagegen das Procedere bei einer Lizenzverlängerung, denn auf der entsprechenden Shop-Website werden Käufern recht massiv kostenpflichtige Zusatz-Tools aufgedrängt.
(tok)