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Artikel mit ‘Intel’ getagged

Eröffnung einer neuen Lernwelt

Mittwoch, 04. November 2009

Wie zeitgemäßes und lebenslanges Lernen in der Praxis umgesetzt wird, zeigt die Kooperation von Adobe, der Intel Bildungsinitiative und dem Kreis Offenbach als Schulträger des Haus des Lebenslangen Lernens (HLL) im hessischen Dreieich. Das HLL führt richtungweisend in Hessen verschiedene Schul-, Bildungs- und Betreuungsformen auf einem Campus zusammen und vermittelt Methoden, die ein lebenslanges Lernen ermöglichen sollen. Um diese pädagogische Herausforderung im Unterrichtsalltag zukünftig besser bewältigen zu können, setzt das HLL auf die technologische Unterstützung von Intel und Adobe.

Die neue Lernwelt bietet nun allen Lernenden am HLL die Option, sich miteinander sowie mit Lehrkräften zu vernetzen und selbstständig multimediale Lerninhalte zu erstellen. Auch Lehrkräfte, Schülerinnen und Schüler anderer Schulen und Bildungseinrichtungen können in die neuen Möglichkeiten eingeführt werden und sich das Modell im täglichen Einsatz anschauen. Neben Whiteboard und ergonomischen Schulmöbeln gehören die Classmate-PCs von Intel sowie die „Adobe eLearning Suite“ zur Ausstattung.

Der Lern-Ort verbindet klassische und moderne Lehrmethoden, stellt Räume für den Austausch und zur Weiterbildung zur Verfügung:

“Vierjährige lernen hier in einem Gebäude neben 74-jährigen. In seiner konsequenten Verknüpfung und Vernetzung unterschiedlichster Bildungsangebote ist das HLL Dreieich daher wegweisend für die gegenwärtige Bildungsdebatte und beispielhaft für die Zusammenarbeit von öffentlicher Hand und privaten Investoren”, wie Landrat Peter Walter vom Kreis Offenbach betont.

Intel hat mit dem Classmate-PC ein spezielles Laptop für Schülerinnen und Schüler entwickelt, das sich auf die wesentlichen Funktionen konzentriert, handlich ist und in jede Schultasche passen soll. Dabei ergänzt das Notebook etablierte Lernmittel wie Buch, Heft und Federmäppchen. Das Fächerspektrum, für das die Classmate-PCs bisher eingesetzt wurden, reicht vom selbstständigen Vokabellernen im Englischunterricht bis zur Projektarbeit in naturwissenschaftlichen sowie künstlerischen Fächern.

Mit der „Adobe eLearning Suite“ können Schüler und Lehrer interaktive Lernerlebnisse mit Videomaterial, Audio-Clips und visuellen Effekten erstellen. In der Suite sind zahlreiche Einzellösungen zusammengefasst, die sich untereinander ergänzen.

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Preisschock bei Prozessoren

Donnerstag, 06. August 2009

Wenn der PC mal wieder etwas länger braucht, liegt das häufig am Prozessor, dem Herzstück eines Rechners. Generell gilt: Je höher die Leistung des Prozessors und der Grafikkarte, desto schneller arbeitet der PC. Vor allem grafisch aufwendige Spiele oder Videobearbeitungsprogramme stellen höhere Anforderungen an den Prozessor als normale Arbeitsprogramme. Viele Nutzer rüsten deshalb mit stärkeren Modellen nach.

Die Redaktion von Computerbild Spiele hat zehn aktuelle PC-Prozessoren von Intel und AMD sowohl im Arbeitseinsatz als auch im Spielbetrieb auf Leistung und Tempo getestet.

Intel kann im Test mit der neuen Prozessorgeneration Core i7 punkten, die auf vier Kerne - Recheneinheiten - und den schnellen Arbeitsspeicher Typ DDR 3 setzt. Auch die AM3-Prozessoren von AMD können mit schnellen Zwischenspeichern und einer hohen Taktfrequenz aufwarten. Im Arbeitseinsatz mit Büroprogrammen wie “Word” und Multimediaanwendungen wie “Photoshop” und “Premiere” erzielten alle zehn Prozessoren “sehr gute” Werte, jedoch mit deutlichen Leistungsunterschieden.

Der schnellste Prozessor in allen Disziplinen, der Testsieger Intel Core i7 975 Extreme Edition (1029,45 Euro), war um fast 70 Prozentpunkte schneller als das Schlusslicht Phenom 2 X3 710 (138,99 Euro) von AMD. Beim Test mit fünf verschiedenen PC-Spielen zeigten sich noch deutlichere Leistungsunterschiede. Sieben Modelle schnitten “gut” ab. Drei hingegen - alle von AMD - kamen bei einer hohen Bildschirmauflösung von 1920 mal 1080 Bildpunkten ins Stottern und erhielten nur ein “befriedigend”, darunter auch der Vierkerntyp Phenom 2 X4 810 (151,11 Euro).

Allerdings sind viele Prozessoren völlig überteuert: Die Modelle von Platz eins bis vier, alle von Intel, erhielten zwar die Gesamtnote “gut”, waren vom Preis-Leistungs-Verhältnis aber “ungenügend. Sie kosten zwischen 600 und satten 1030 Euro. Dass es auch billiger geht, beweist der Preis-Leistungs-Sieger Phenom 2 X3 720 von AMD - zwar etwas langsamer als die Konkurrenz, aber immer noch “gut” und mit 128,30 Euro ein wahres Schnäppchen.

Unbedingt beachten: Ein neuer Prozessor erfordert in der Regel weitere Anschaffungen, beispielsweise einen neuen Lüfter oder ein neues Mainboard.

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Jahrhundertstrafe gegen Chip-Hersteller Intel

Freitag, 22. Mai 2009

Manche Dinge brauchen etwas länger, kommen aber doch noch zu einem ganz erstaunlichen Ende – wie etwa die Strafe, die die EU-Kommission vor einigen Tagen gegen Intel verhängt hat.

Der Verbraucherzentrale Bundesverband wertet die Milliarden-Strafe gegen den Chip-Hersteller als Erfolg für den Verbraucherschutz.

„Damit zeigt die EU-Kommission kartellrechtswidrigen Praktiken, die zu Lasten der Verbraucher gehen, die rote Karte“, kommentiert Vorstand Gerd Billen die Entscheidung und weiter: „Ein funktionsfähiger Wettbewerb ist für Verbraucher unerlässlich. Die Strafe gegen den Kartellsünder ist ein Erfolg im Kampf gegen unredliche Geschäftspraktiken.“

Der Verbraucherzentrale Bundesverband hatte im Jahr 2006 gemeinsam mit weiteren europäischen Verbraucherverbänden Beschwerde bei der Wettbewerbskommission gegen die Intel-Praktiken eingelegt. Zudem hatte der Bundesverband die Media-Saturn-Holding angeschrieben, nachdem in Media- und Saturnmärkten ausschließlich Computer mit Intel-Prozessoren vertrieben wurden. Der Verdacht lag nahe, dass Intel dies zur Voraussetzung für Rabatte und Prämienzahlungen gemacht hatte. Die Media-Saturn-Holding hatte diesen Zusammenhang damals abgestritten.

Nach dreijährigen Untersuchungen hat Brüssel eine Rekordstrafe in Höhe von mehr als einer Milliarde Euro gegen Intel verhängt. Sie sieht es als erwiesen an, dass der Branchenriese (Intel hat einen Marktanteil von mehr als 75 Prozent) seine dominante Stellung bei Computerprozessoren durch Rabatte und andere Zahlungen an Computerhersteller und Händler missbraucht hat. Demnach hat Intel Computerherstellern Rabatte eingeräumt, wenn diese ausschließlich oder überwiegend Intel-Prozessoren in ihren Computern verwendet haben.

Überdies zahlte Intel den Computerherstellern Prämien, wenn diese eine neue Computerlinie mit Chips des Konkurrenten AMD entweder ganz aussetzten oder verzögerten.

Zwar wird die Strafe gegen Intel keine unmittelbaren Auswirkungen für Verbraucher haben. Aber der Abschreckungseffekt auch für andere Unternehmen dürfte groß sein.

Auch andere IT-Unternehmen werden von den Wettbewerbshütern durchleuchtet. So laufen in Europa und den USA Untersuchungen gegen Microsoft, Google, Apple und IBM.

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Kommen wir ohne E-Mail aus?

Montag, 07. April 2008

Am 4. April war in der Rheinischen Post ein interessanter Artikel zu lesen. Wie dort berichtet wird, testet ein Unternehmen, ob man nicht auch ohne E-Mail im Berufsalltag gut zurechtkommt – allerdings zunächst nur an zwei Tagen im Monat.

An diesen zwei Tagen nutzen die Mitarbeiter einer Hamburger Leasing-Firma das Telefon oder sprechen Ihre Kollegen im direkten Gespräch an. Damit tun sie nichts anderes, als das, was für viele von uns ein ganz alltäglicher Bestandteil ihres Arbeitsprozesses war - vor dem großen E-Mail-Boom. Doch heute gilt ein solches Verhalten als ungewöhnlich, wenn nicht sogar revolutionär. Entsprechend waren, so der Bericht, die Mitarbeiter zunächst auch gar nicht begeistert davon, dass sie intern an diesen E-Mail-freien Tagen gar keine Mails schreiben dürfen und auch mit Geschäftspartnern nur die nötigsten Mails tauschen dürfen.

Der Effekt, der beabsichtigt wird, ist dabei durchaus positiv. Mitarbeiter sollen wieder für Kommunikation sensibilisiert werden und mehr miteinander sprechen, statt sich durch die Berge elektronischer Nachrichten zu wühlen – was zu einer immer aufwändigeren Aufgabe wird, denn die Zahl der weltweit verschickten E-Mails hat sich in den letzten fünf Jahren verdoppelt. Dass dabei nicht jede E-Mail auch sinnvoll ist, sondern nur Zeit raubt, kennt jeder aus seinem Arbeitsalltag. Wie sehr sich diese Mail-Flut auf die tägliche Arbeit auswirkt, belegt die Zeitung mit einem Umfrageergebnis des Marktforschungsinstituts TNS Emnid. Demnach benötigen Menschen, nachdem sie ihr Postfach überprüft haben, rund vier Minuten, um sich wieder auf ihre ursprüngliche Arbeit konzentrieren zu können.

In Hamburg hat das „E-Mail-Verbot“ jedenfalls für positive Effekte gesorgt. Es wird mehr gesprochen und die befürchtete Verdoppelung des E-Mail-Eingangs am nächsten Tag ist ausgeblieben.

Was in Deutschland noch ein Novum ist, ist in den USA durchaus häufiger der Fall. Selbst der Mikrochiphersteller Intel sorgt für Zwangspausen in der elektronischen Post. 

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