« zurück zur Startseite

Artikel mit ‘Hardware’ getagged

Wegweiser zum optimalen PC

Dienstag, 24. November 2009

Klassische Desktop-PCs bieten schon zum kleinen Preis große Hardwareleistung. Es spricht nur noch wenig für einen großen Laptop auf dem heimischen Schreibtisch, wenn man einen aktuellen Rechner in Kombination mit einem günstigen Netbook oder einem Smartphone nutzt, schreibt das Computermagazin c’t in seiner Ausgabe 25/09.

Ein leistungsstarkes Notebook mit großem Display nimmt auf dem Schreibtisch viel Platz weg und gibt den Abstand zwischen Tastatur und Monitor fest vor. Der klassische Desktop-PC verschwindet hingegen unter dem Tisch, Tastatur und Monitor lassen sich unabhängig voneinander neigen und positionieren, was vor allem der Gesundheit förderlich ist. Außerdem laufen keine Kabel zum Drucker oder Scanner direkt über den Arbeitsbereich.

Im Vergleich zum Notebook erhält man bei einem Desktop-PC auch mehr Leistung fürs gleiche Geld.

“Auch heute noch sollte man nur die Hardware kaufen, die man wirklich gerade braucht”, rät c’t-Redakteur Benjamin Benz. “Der Preisverfall ist rasant, und ein Desktop-PC lässt sich im Gegensatz zum Notebook bei Bedarf einfach aufrüsten.”

Dabei rät er von Discounter-Angeboten eher ab, da man häufig für Komponenten bezahlt, die man gar nicht benötigt. Für die meisten Anwender reicht ein aktueller Rechner mit einem Zweikernprozessor völlig aus, sogenannte Quadcore-Prozessoren sind in der Regel überdimensioniert.

Soll der PC auch leise und stromsparend sein, hilft meist nur der Griff zum Eigenbau - dann lässt sich für 345 Euro bereits ein ordentlicher Billig-PC zusammenstellen.

Wer die neuesten 3D-Spiele auf großen Monitoren spielen will, braucht aber auf jeden Fall einen Highend-PC. Bei der Komponenten-Auswahl ist es im Übrigen sinnvoller, eher in eine starke Grafikkarte als in den Prozessor zu investieren. Notebook-Grafikkarten können bei anspruchsvollen 3D-Spielen hingegen nicht mithalten. Sollen zwei große Displays für die Bild- oder Videobearbeitung angeschlossen werden, kommt erst recht fast nur ein Desktop-PC in Frage.

Für den mobilen Einsatz sind herkömmliche Notebooks nach dem Siegeszug der kleinen und preisgünstigen Netbooks einfach zu groß, schwer und klobig. Mit Netbooks oder gar Smartphones kann man unterwegs bequem einfache Anwendungen ausführen oder im Internet surfen.

Per E-Mail versenden Per E-Mail versenden     Bookmark and Share

Kundendienst für PC-Software ist Glückssache

Montag, 09. November 2009

Beim Kauf einer PC-Software entpuppt sich der Verbraucherschutz als zahnloser Tiger. Streikt das gerade erst erworbene Programm, ist man auf Kulanz des Herstellers oder Hilfe aus dem Internet angewiesen, schreibt das Computermagazin c’t in seiner Ausgabe 24/09.

Fehlerfreie Software kann man heutzutage realistischerweise kaum erwarten. Dafür sind die Programmpakete zu komplex und die Rechner, auf denen sie funktionieren sollen, zu unterschiedlich.

“Gerade hier wäre wirksamer Verbraucherschutz besonders wichtig”, findet c’t-Redakteur Peter Schüler. “Bisher zeigt sich in der Rechtssprechung, dass es den Käufern von Softwarelizenzen sehr schwer gemacht wird, einen Fehler eindeutig dem Programm zuzuweisen.”

Selbst wenn Windows nach einem Auto-Update nicht mehr startet, liegt der Schwarze Peter beim Anwender - Auslöser kann auch die Hardware oder ein anderweitiger Softwarefehler sein. Wenn sich ein Softwarehaus trotzdem um Abhilfe bemüht, geschieht das meist nur aus Kulanz.

Eine c’t-Umfrage hat gezeigt, dass die meisten Anwender im Internet nach Hilfe suchen und sie dort auch finden, bevorzugt in speziellen Foren. Bevor man also unnötig lange an einem Problem herumdoktort, hilft vielleicht eine Suchmaschine viel schneller. Dabei gibt man die Fehlermeldung am besten eins zu eins in das Suchfeld ein. Wenig Beachtung erhalten hingegen in die Support-Webseiten der Hersteller. Benutzer, die per Mail oder Telefon individuellen Herstellerkontakt aufgenommen haben, haben insgesamt etwa doppelt so gute Erfolgsaussichten wie andere Anwender, müssen dafür aber oft Gebühren zahlen, und bei manchem Hersteller ist der Kundendienst trotzdem überfordert.

Per E-Mail versenden Per E-Mail versenden     Bookmark and Share

Dreimal schneller mit USB 3.0

Montag, 09. November 2009

PC-Nutzer brauchen oft eines – viel Geduld beim Kopieren von Daten. Wer beispielsweise viele MP3s oder große Fotodateien zwischen externer USB 2.0-Festplatte und Computer austauscht, wartet mitunter fünf, zehn Minuten oder länger. Einen fast schon unglaublichen Temposprung verspricht dagegen der neue technische Standard USB 3.0: Fünf Gigabyte Daten sollen sich in ungefähr einer halben Minute statt bisher rund drei übertragen lassen – so das Versprechen der Industrie. Die Computerbild hat exklusiv die erste USB 3.0-Festplatte getestet.

Die Tester verglichen die bislang schnellste in der Redaktion gemessene USB 2.0-Festplatte „Seagate Free Agent“ mit der neuen externen USB 3.0-Festplatte „HD-HXU3“ von Buffalo. Fazit: Mit USB 3.0 geht`s teilweise fast dreimal so schnell. So benötigte die neue Festplatte nur eine Minute, um rund 4,3 Gigabyte MP3-Dateien auf die interne PC-Festplatte zu kopieren. Zum Vergleich: Ein Gerät mit USB 2.0-Anschluss brauchte 2:53 Minuten.

Allerdings war USB 3.0 gegenüber externen Festplatten mit dem wenig verbreiteten eSATA-Anschluss beim Kopieren vom PC auf das externe Laufwerk im Test minimal langsamer. Das liegt am derzeit noch notwendigen Anschlusscontroller, der in den Computer eingebaut werden muss. Künftig wird die USB 3.0-Technik direkt auf den Hauptplatinen der PCs eingebaut sein. Damit sind dann noch bessere Übertragungsraten zu erwarten.

Wer bereits von der brandneuen Technik profitieren will, muss noch tief in die Tasche greifen. Die Buffalo „HD-HXU3“ mit 1 Terabyte Fassungsvermögen kostet 140 Euro – dazu kommen 45 Euro für den Anschlusscontroller. USB 2.0- oder eSATA-Festplatten gibt es schon ab 85 Euro. Bis der neue Standard bei PCs und Zubehör wirklich „Standard“ wird, dauert es noch: Beispielsweise will Samsung USB 3.0-Festplatten erst Ende 2010 ins Programm nehmen.

Per E-Mail versenden Per E-Mail versenden     Bookmark and Share

Riesen in Berlin

Sonntag, 04. Oktober 2009

In Berlin treffen sich die „Kleine Riesin“ und der „Große Riese“ – es wird ein Märchen erzählt, dass durchaus dem Tage angemessen ist und kommt, so eindrucksvoll es ist, tatsächlich völlig Low-tech daher. Kein Computer steuert die Bewegungen, keine Animation befördert die Wirkung, die die fantastischen Figuren der von der Straßentheater-Compagnie Royal de Luxe inszenierten Geschichte vom Wiederfinden nach langer Trennung ausstrahlen.

Die beiden, 15 und 7,5 Meter hohen Marionetten werden von Tragekonstruktionen gehalten, die sie durch die Straßen wandern lassen. Für den Zauber ihrer unglaublich lebensecht wirkenden Bewegungen sorgen allein beim Großen Riesen 30 sogenannte „Liliputaner“, also jene Akteure, die der 2,5 Tonnen schweren Marionette Leben einhauchen. Die Kleine Riesin bringt im Vergleich zu ihrem Onkel immerhin noch 800 kg auf die Waage.

Die Geschichte beginnt so fantastisch wie ein Riesen-Märchen nur beginnen kann: Vor langer, langer Zeit, als Berlin noch ein Sumpfgebiet war, lebten dort Riesen. So auch der Große Riese und seine Nichte, die Kleine Riesin. Als eines Tages Land- und Meeresungeheuer die Stadt entzweirissen, einen Teil mit Mauern umschlossen und so die Riesen trennten, begann für beide eine schmerzvolle Odyssee. Während die Kleine Riesin sich mit ihrem Boot auf die Suche nach ihrem Onkel begab, gelang es dem Großen Riesen nach vielen Jahren, den schlafenden Geysir am Meeresgrund zu finden. Unsaft geweckt, lässt dieser die Erde erbeben und bringt so die Mauer zum Einsturz – der Weg für ein Wiedersehen ist geebnet.

Bevor der Große Riese am 3. Oktober am Humboldthafen der Spree entstieg und sich auf die Suche nach seiner Nichte begab, wachte diese einen Tag zuvor mit ihrem Boot vor dem Roten Rathaus auf, neben sich einen geheimnisvollen Postsack. In dem Postsack der Kleinen Riesin befanden sich Briefe und Karten, die von der Stasi abgefangen und gelesen wurden und vielleicht niemals ihre Empfänger erreichten. Den Sack im Schlepptau, machte sich die Kleine Riesin auf den Weg, ihren Onkel zu finden.

Die Suche der beiden Riesen quer durch die ehemals geteilte Stadt führte sie an geschichtsträchtige Orte im historischen Zentrum Berlins wie Unter den Linden, Checkpoint Charlie, Potsdamer Platz und endete schließlich am Brandenburger Tor.

Und doch, ohne Computer und Internet wäre es viel schwieriger für uns, die wir nicht vor Ort sein können, den Weg der Kleinen Riesin und des Großen Riesen durch Berlin mitzuerleben. So gibt es beispielsweise bei Arte eine interaktive Karte, über die man den Weg der Riesen verfolgen und per Webcam beobachten kann.

So, nun aber zu den anderen Neuheiten dieser Woche.

Die PC-Benutzeroberflächen der Zukunft

Daniel Melanchthon, ein Microsoft Technologieberater, hat im Interview mit dem Online-Portal magnus.de einen interessanten Ausblick auf das gegeben, was uns wohl in naher Zukunft als Benutzeroberfläche des PCs erwartet. Melanchthon zufolge ist der Touchscreen dabei erst der Anfang einer ganzen Reihe von wirklich spannenden Entwicklungen.

Wir haben in der letzten Zeit einen erheblichen Sprung in der Entwicklung erlebt. Während sich in den letzten 30 Jahren die Nutzung von Computern kaum verändert hat, wurde mit der Einführung von Touchscreens, wie wir sie derzeit bei Smartphones finden, eine gänzlich neue Art der Bedienung etabliert, die sich schon bald auch bei PCs wiederfinden wird. So hat etwa Microsoft in Windows 7 bereits berührungsempfindliche Steuerfunktionen eingebaut.

„Was wir zukünftig sehen werden, sind intelligentere Bildschirme. Menschen verbinden bei dem Wort Computer immer einen grauen Kasten und ein Display, das auf dem Tisch steht. Doch mittlerweile gibt es auch einen Trend, der zu kleineren, leistungsfähigen Geräten geht”, sagte Melanchthon.

Der aktuellen Nutzergeneration, den “Digital Natives” sei es aber nicht mehr wichtig, Schallplatten zu kaufen oder Tapes zu besitzen.

Sie wollen alles online und von überall Zugriff haben”, erklärte der Microsoft-Manager.

Das Betriebssystem müsse dabei in der Lage sein, sich anzupassen und dürfe nicht der limitierende Faktor werden. Eine Lösung sind für Melanchthon gebogene Displays, die dem Nutzer einen Rundblick bieten, visuelle Steuerung durch Bewegungen im Raum oder große Display-Tische, die mit den intelligenten Endgeräten kommunizieren.

“Die Frage wird sein, wie aufwendig die Technik sein wird. Der Weg geht weg vom LC-Display hin zu LEDs. Gut geeignet sind auch OLEDs, also organische Displays, die immer dünner werden. Aber auch Gegenstände können zu Bildschirmen werden”, betonte er.

Die Auflösung dürfe gleichzeitig nicht zu hoch ausfallen: “In einer internen Nutzerstudie haben wir festgestellt, dass dies viele Menschen überfordert, die eine Auflösung von 1.600 x 1.200 Pixel oder höher nutzen. Die Hälfte von diesen schalten bewusst auf eine geringere Größendarstellung zurück”.

(tok)

Von der intelligenten Suche zum Holodeck

Die Welt der Computer steht einmal mehr vor einem entscheidenden Umbruch in den Anwendungsmöglichkeiten. War es zunächst die Verschmelzung schlichter Daten mit Bildern, Musik und Animationen, so kommen aktuell immer mehr Versuche hinzu, den PC haptischer zu machen. So gibt es neue Bedienkonzepte, die unter anderem berührungsempfindliche Bildschirme umfassen, die in Gegenstände integriert sein können und so beispielsweise aus dem Wohnzimmertisch ein interaktives Spiel- und Präsentationsmöbel machen. Noch einen Schritt weiter denken bereits einige Forscher, wie etwa der MP3-Miterfinder und Leiter des Fraunhofer Instituts für Digitale Medientechnologie, Karlheinz Brandenburg.

In einem Interview mit Focus Online betont der Wissenschaftler, dass es in den nächsten 20 Jahren immer wichtiger wird, das Angebot an Daten zu organisieren. Suche und Verwaltung unserer Medien werden zu wichtigen Schlüsseltechnologien, die Qualität wird als Faktor in den Vordergrund rücken.

Die Medienangebote werden zunehmend individualisierter. In diesem Zusammenhang sieht er eine Entwicklung hin zu einer Verschmelzung von Kino und Computerspielen, eine Einbindung von 3-D-Video- und Audiotechnologien und einer stärkeren interaktiven Komponente, mit der die Menschen weiter in die Medienwelten eintauchen können. Er selbst beschreibt diese Entwicklung als Schritt in Richtung „Holodeck“.

Dabei spielt in seinen Augen auch das „Cloud Computing“ eine große Rolle – Daten und Inhalte werden nicht mehr lokal an einem Ort verfügbar sein, sondern weltweit verteilt sein.

Gefährliche Zukunft für den Mac?

Eine wenig erstrebenswerte Zukunftsentwicklung beschreibt der Sicherheitsanbieter Symantec für die Nutzer von Apple-Rechnern. Die Sicherheitsexperten haben festgestellt, dass die Anwender, die sich durch das leichtsinnige Herunterladen von Raubkopien der Produkte iWork 09 und Photoshop CS 4 mit Schadsoftware infiziert haben, nun Teil eines Botnetzes geworden sind.

Die Symantec-Entwickler beschreiben erste Versuche der infizierten Rechner, ein Mac-Botnetz zu generieren. Allerdings sind Mac-Nutzer noch immer weitgehend sicher vor Viren, Trojanern und Würmern, wenn Sie nicht völlig unvorsichtig zu Werke gehen und aktiv die Schadsoftware herunterladen und starten. Noch müssen wir also nicht mit einem sprunghaften Anstieg der Mac-Bots rechnen, auch wenn dieses Bot-Netz schob so etwas wie ein Novum darstellt.

Mag man einem Anwender, der illegale Software herunterlädt, noch aus Schadenfreude eine Infizierung gönnen, so sind die weiteren Folgen für andere Anwender natürlich unabsehbar, wenn Sie mit einer solchen Virenschleuder in Kontakt kommen. Von daher kann nach wie vor nur dringend vor der Beschaffung von illegaler Software aus dubiosen Quellen gewarnt werden.

Weniger Strippen – Messless-Universal-Ladegerät

Im privaten Umfeld und im Büro kommen oft genug gleich mehrere mobile Gadgets gleichzeitig zum Einsatz - vom iPhone über den Nintendo DS bis hin zur Digitalkamera. Jedes Gerät bringt sein eigenes Kabel zum Aufladen der Akkus mit.

Das mit den Ladegeräten der mobilen Geräte, das ist so eine Sache. Die Kabel zum Aufladen von Handys, Spielekonsolen, MP3-Playern oder Digitalkameras sehen alle gleich aus, passen aber immer nur an ihr “eigenes” Gerät. Schnell geht da ein Kabel verloren - und es fällt nicht einmal auf, bis es dann doch dringend benötigt wird.

Diesen Kabelsalat will das Universal-Ladegerät Messless beseitigen. Das von Guigiaro designte Gerät sieht dazu auch noch ganz ansehnlich aus. Es präsentiert sich als runde, schwarze Scheibe mit 20 Zentimetern Durchmesser, aus der vier Adapter-Slots herausragen. Handys, iPhones, mobile Spielekonsolen oder PDAs lassen sich einfach auf einen der Adapter stecken - schon kann der Ladevorgang beginnen. Mit der Hilfe verschiedener Adapter sollen über 2.000 verschiedene Geräte an dem Gerät aufgeladen werden können.

Das Messless-Gerät erlaubt es, bis zu vier Adapter gleichzeitig zu verwenden. Ausgeliefert wird das Universal-Ladegerät mit sechs Adaptern für die Anschlüsse Nokia normal, Nokia mini, PSP, Mini USB, Apple und Sony Ericsson K75.

Für 7,95 Euro lassen sich einzelne Adapter nachkaufen. Zusätzlich zu den sechs genannten Adaptern gibt es auch noch die Anschlüsse Nintendo DS lite, das Sony Ericsson T28, Samsung Handys oder für einen micro-USB-Anschluss. Weitere Adapter sollen folgen, sobald neue Geräte mit neuen Anschlüssen vorliegen.

Alle Adapter werden über USB an die Messless-Ladestation angeschlossen. Sie können demnach auch auf Reisen mitgenommen und unterwegs etwa direkt und ohne das Messless-Gerät an ein Notebook angeschlossen werden.

Das Gerät ist für rund 69 Euro in Elektronik-Fachmärkten und online beispielsweise bei Amazon erhältlich.

Individuelle Alt-Technologie durch High-tech

Können Sie sich vorstellen, ganz genau auf Sie zugeschnittene Zeitungen oder Broschüren zu erhalten? Ich meine damit nicht per PDF oder auf einer Webseite, sondern so ganz „old fashioned“ auf Papier? So etwas ist heute ebenso möglich wie das bereits bekannte Erzeugen individueller Online-Zeitungen aus unterschiedlichen Internet-Quellen.

Für das Unternehmen medieninnovation.com, das an einer solchen Dienstleistung arbeitet, hat die Gesellschaft für Informatik soeben den Innovationspreis verliehen.

News2Paper heißt das Projekt des rührigen Kölner Unternehmens. Dabei handelt es sich um ein professionelles Informations- und Layout-System zur massenhaften Fertigung kundenindividueller Druckerzeugnisse.

“Die Innovation News2Paper verringert Informationsüberflutung - eines der zentralen Probleme einer zunehmend digitalisierten Welt. Mit wenig Aufwand können sowohl inhaltliche Interessen als auch Drucksatzformate in News2Paper personalisiert werden”, heißt es in der Begründung der Gesellschaft für Informatik.

Das weltweit patentierte System und Verfahren zur massenhaften Erstellung kundenindividualisierter Druckerzeugnisse ermöglicht eine Reihe neuartiger Medienprodukte. Insbesondere werden auf Grundlage des Verfahrens individualisiert gedruckte Zeitungen möglich, die auf den Abonnenten zugeschnittene Inhalte und Werbung enthalten und als herkömmliche Zeitung in den heimischen Briefkasten zugestellt werden.

Eine spezialisierte Version von News2Paper ist bereits auf der Website www.news2paper.com im Einsatz. Dort kann jeder aus unterschiedlichsten Internet-Quellen seine eigene Online-Zeitung automatisch erstellen lassen.

3D-Modell in Google Earth

Computerwissenschafter des Georgia Institute of Technology haben ein System entwickelt, mit dem der virtuelle Globus Google Earth mit Echtzeit-Videos angereichert werden kann. Das Team hat dafür diverse Überwachungs- und Webkameras in Atlanta angezapft und die digitalen Satellitenbilder mit Video-Aufnahmen von Sportereignissen, Verkehrsströmen, Fußgängern und dem Wetter verknüpft.

Im Detail sucht das System in den diversen Video-Feeds nach sich bewegenden Objekten und verwandelt diese dann in animierte 3D-Modelle. Objekte, die sich beispielsweise auf einer Straße bewegen, werden in zufällig ausgewählte 3D-Automodelle verwandelt. Mit Fußgängern am Gehsteig oder mit Sportlern im Stadion wird genauso verfahren, nur eben mit beliebigen 3D-Figuren. Das System soll auf diese Weise die Privatsphäre schützen, da Details über die Personen oder über Autos (zum Beispiel Kennzeichen) unkenntlich gemacht werden.

Um Bewegung in die virtuellen Städte zu bringen und dem Augmented-Reality-Ansatz näher zu kommen, bieten sich laut den Wissenschaftern viele Möglichkeiten. Beispielsweise würde die Integration von lokalen Wetterdaten einen völlig neuen Weg eröffnen, um die aktuellen Wetterbedingungen in einer Stadt zu verfolgen. Auch für Sportübertragungen sehen die Forscher großes Potenzial. Ramesh Raskar vom Massachusetts Institute of Technology Media Lab sagt, dass dieses Upgrade von den meist statischen virtuellen Globussen ein eindrucksvoller erster Schritt sei, um es Nutzern möglich zu machen, Geschehnisse an irgendeinem Ort der Welt in Echtzeit verfolgen zu können. Durch Inhalte, die Nutzer über Smartphone-Videokameras und andere Applikationen verbreiten, könnte dieses Erlebnis noch weiter bereichert werden, so Raskar.

In der Zwischenzeit lassen die Entwickler von Google Earth mit einem neuen Feature aufhorchen. Vor kurzem wurde eine 3D-Weltkarte veröffentlicht, die die vorhergesagten Auswirkungen des Klimawandels bis ins Jahr 2100 simuliert. Die Daten dazu, die das Ausmaß der erwarteten Temperatur- und Niederschlagsveränderungen anhand mehrerer Szenarios zeigen, liefert das Intergovernmental Panel on Climate Change (IPCC). Die neuen Tools wurden in Partnerschaft mit der dänischen Regierung und anlässlich der bevorstehenden UN Climate Change Convention (COP15) im Dezember vor kurzem der Öffentlichkeit vorgestellt.

Nutzer können mithilfe dieses Tools die prognostizierten Auswirkungen des Klimawandels in ihrem eigenen Land entweder durch Installieren eines Plug-ins bei Google Earth oder auf der speziell dafür eingerichteten Webseite http://www.google.com/landing/cop15/ betrachten. Derzeit werden nur wahrscheinliche Temperatur- und Niederschlagsveränderungen angezeigt, allerdings sollen bald Modelle folgen, die auch den Anstieg des Meeresspiegels, das Schmelzen der Polarkappen sowie den zunehmenden Wassermangel veranschaulichen sollen. Prominente Unterstützung erhält das Google-Projekt von Klimawandel-Aktivist Al Gore, der sich erhofft, dass das 3D-Modell mehr Leute dazu bringt, sich mit dem Thema zu beschäftigen.

Per E-Mail versenden Per E-Mail versenden     Bookmark and Share

Roddenberry oder Houdini?

Sonntag, 20. September 2009

Was kauft man eigentlich, wenn man schon alles hat? Tja, das kommt beispielsweise darauf an, ob Sie ein Fan von „Raumschiff Enterprise“ sind. Falls Sie nun heftig nicken, dann könnte ich Ihnen einiges vorschlagen. Warum, zum Beispiel, ersteigern Sie nicht die Hose von Captain James T. Kirk? Oder einen Tribble? Und wie wäre es mit den Schuhen von Dr. McCoy?

Ein echtes Sammlerstück ist auch der erste Apple Macintosh Plus. Dieses Gerät mit der Seriennummer 0001 gehörte seinerzeit immerhin dem Enterprise-Erfinder Gene Roddenberry.

Natürlich können Sie auch einen Friedensvertrag zwischen Thomas Jefferson und den Irokesen erwerben, wenn Ihnen diese Art der Historie mehr liegt. Oder, vielleicht etwas spannender, einen Brief von Harry Houdini an Sir Arthur Conan Doyle.

Zu finden gibt es derlei spannende und leider auch nicht ganz günstige Memorabilia bei profilesinhistory.com, einem Auktionshaus, das sich auf historische Dokumente und „Hollywood-Artefakte“ spezialisiert hat.

Es ist wirklich erstaunlich, was sich da so alles finden lässt. Einiges ist so alt, dass es schon wieder auf eine ganz eigene Art unwirklich wirkt, bei anderen Dingen komme ich dann auch etwas ins grübeln, etwa, wenn ich dort eine „funktionsfähige“ Strahlenwaffe finde. Vielleicht ist Hollywood ja in einigen Bereichen weiter, als wir gemeinhin glauben …

So, nun aber zu den anderen Neuheiten dieser Woche.

Microsoft Office 2010 geht in die Wolke

Microsoft testet die Möglichkeiten des „Cloud Computing“ für seine Office-Produkte. Derzeit werden die Web-Anwendungen von Word, Excel und PowerPoint im Rahmen des „Technical Preview Program“ getestet. Eine begrenzte Zahl von Teilnehmern aus den USA und Japan wurde bereits über „Windows Live SkyDrive“ eingeladen, an diesem Test teilzunehmen.

Leider steht in Deutschland die „Technical Preview“ nicht zur Verfügung, doch wir dürfen gespannt sein, was wir in naher Zukunft unter dem Namen „Microsoft Office Web Apps“ sehen werden. Derzeit gibt es bereits die „Word Web App“, „Excel Web App“, „PowerPoint Web App“ und „OneNote Web App“.

Die „Office Web Apps“ zeigen Microsofts Strategie in Richtung Office 2010: Die Anwender sollen Dokumente überall, auf unterschiedlichsten Geräten und in verschiedenen Browsern ansehen, erstellen, bearbeiten und austauschen können.

Google mit „Fast Flip“

Google hat sein Internetsuchportfolio um ein weiteres Angebot erweitert. „Google Fast Flip“, so der Name des neuen Services, stellt dabei eine Art experimentelle Präsentationsplattform für Nachrichteninhalte dar, die es den Nutzern erlauben soll, schnell und einfach die interessantesten aktuellen Neuigkeiten zu überblicken. Das Layout ist so gestaltet, dass es dem Betrachter wie beim gedruckte Pendant einer herkömmlichen Zeitung möglich ist, gewissermaßen durch die einzelnen Seiten mit News-Beiträgen zu blättern.

Letztendlich sollen auf diese Weise das Zeitungslesen im Web wesentlich bequemer und effizienter gestalten sowie insgesamt mehr Leser für Seiten von Nachrichtenverlagen generiert werden.

Bislang sei das Lesen von Nachrichten im Internet aufgrund längerer Ladezeiten oft sehr langsam und zeitaufwendig für den Nutzer gewesen. Mit dem neuen Dienst versuche Google die Vorteile von Print- und Online-Artikeln zu vereinen, um so eine neuartige Leseerfahrung für Nachrichteninhalte im Web zu ermöglichen.

Google will mit Fast Flip nicht nur das Lesen von Nachrichten im Web vereinfachen, sondern auch den Verlagen unterstützend zur Seite stehen, zu denen der Internetkonzern ein eher schwieriges Verhältnis hat. Diese sind vom Potenzial des neuen Dienstes offenbar auch überzeugt, wie die Kooperation von insgesamt drei Dutzend Branchenvertretern beweist.

Zu den Medienhäusern, die zugestimmt haben, dass ihr Content in Googles neues Präsentationsformat gepresst wird, gehören unter anderem so prominente Namen wie die New York Times, die Washington Post oder Newsweek. Als Gegenleistung für die Preisgabe ihrer Inhalte wird sie Google an den Werbeeinnahmen der Anzeigen beteiligen, die künftig bei Fast Flip eingeblendet werden sollen.

Notebook mit Multi-Touchscreen von Lenovo

Lenovo hat sein erstes Notebook mit Multi-Touchscreen-Technologie angekündigt. Das Modell ThinkPad T400s wird auf der Grundlage von Windows 7 betrieben und ab Mitte Oktober im Handel erhältlich sein. Neben der Touch-Funktionalität verfügt das Gerät, wie bei Laptops üblich, auch über eine vollwertige Tastatur. Dank eines Zusatzprogramms namens „Simple Tap“ sollen Nutzer des ThinkPad T400s nicht mehr so oft zwischen Tastatur- und Touch-Screen-Eingaben wechseln müssen, sondern das Gerät intuitiver und flexibel bedienen können.

Nutzer des T400s sollen sogar vier Finger einsetzen können, um eine Reihe von Gesten für Eingaben zu nutzen. So könnten sich Anwender ähnlich wie beim iPhone durch Webseiten und Dokumente navigieren oder in Multimedia-Dateien hinein und wieder herauszoomen. Objekte ließen sich auf diese Weise mit zwei Händen verschieben oder drehen, auch könne der Bildschirm von einer weiteren Person berührt werden, etwa um Dokumente gemeinsam zu editieren, verspricht der Hersteller. Ein spezieller Überzug soll das Display vor unliebsamen Fingerabdrücken schützen.

Lenovo zufolge sollte das Gerät im Schnitt per Akkubatterie fünf Stunden lang mit Strom versorgt werden können. Ein Intel Core 2 Duo SP 9600 Prozessor mit 2,53 Taktfrequenz sorgt dabei für die nötige Rechenleistung. Lenovos ThinkPad T400s wird aller Voraussicht nach ab 1.790 Euro im Fachhandel erhältlich sein.

Chrome 3.0 soll Marktanteil verdoppeln

Google hat den Kampf um den Browser-Markt noch nicht aufgegeben und nun die Version 3.0 seines Webbrowsers Chrome veröffentlicht. Durch eine verbesserte JavaScript-Engine soll Chrome 3.0 im Vergleich mit der Vorgängerversion um 25 Prozent schneller sein. Der Webbrowser wartet außerdem mit einer teilweise überarbeiteten Benutzeroberfläche auf.

Nachdem Chrome recht glücklos gestartet ist und in den ersten 12 Monaten seit dem Erscheinen nur drei Prozent der Anwender gewinnen konnte, strebt Google nun eine Verdoppelung dieses Marktanteils an.

Benutzer können den Chrome-Browser optisch nach Wunsch gestalten – dazu dienen derzeit rund 30 so genannten Themes, vorgefertigte „Schablonen“ für die Benutzeroberfläche.

Daten sicher aufbewahren

Nichts ist schlimmer als der Verlust wertvoller Daten. Und selbst ein einfaches Backup auf einer zweiten Festplatte schütz davor nicht, falls Einbruch, Feuer oder Überschwemmung für den Verlust der sicher geglaubten Kopie sorgen.

Carbonite Online PC-Backup“ ermöglicht es, so sagt uns der Anbieter, unbegrenzte Mengen an Daten automatisch, verschlüsselt und kostengünstig zu sichern.

Um die Leistung des verwendeten Systems zu steigern, beobachtet Carbonite kontinuierlich die Aktivität von Prozessor und Festplatte auf dem PC des Anwenders. Dies ermöglicht es der Software, immer dann aktiv zu werden und Daten zu sichern, wenn die Ressourcen nicht für andere Anwendungen benötigt werden. Zusätzlich besteht die Möglichkeit, Carbonite manuell für einstellbare Zeiträume zu pausieren, wenn z. B. während eines ressourcenaufwendigen Spiels oder beim Video-Schnitt alle Reserven zur Verfügung stehen sollen.

Carbonite wurde als Online-Backup-Dienst für den Alltag entwickelt. Das Carbonite-Laufwerk kann beispielsweise bequem nach Dateiname, -typ und Erstellungsdatum durchsucht werden.

Neben den aktuellen, geänderten Versionen von Dateien und Dokumenten, bleiben ältere Fassungen jeweils bis zu 90 Tage parallel auf dem Backup-Server gespeichert. So haben Anwender die Möglichkeit, auf ältere Versionen der Dateien zuzugreifen oder diese wiederherzustellen. Nutzer sollen so davon profitieren, dass auch irrtümlich geänderte oder beschädigte Dateien abrufbar bleiben.

Für das Online-Backup mit Carbonite installiert der Benutzer eine Anwendung, die von der Carbonite-Webseite heruntergeladen werden kann. Zusätzlich benötigt er einen Internet-Zugang. Carbonite kann automatisch oder benutzerdefiniert eingerichtet werden. Nach der einmaligen Einrichtung wird das Backup kontinuierlich selbständig im Hintergrund ausgeführt.

Eine zweistufige Verschlüsselung, vor und während der Übertragung, soll dabei höchste Sicherheit gewährleisten. Die Daten werden anschließend verschlüsselt gespeichert, nur der Anwender selbst kann auf die Daten zugreifen.

Carbonite steht als 12- und 24-Monatsabo zur Verfügung. Der Preis für 12 Monate beträgt 49,95 Euro inkl. USt., das 24-Monats Abo kostet 89,95 Euro inkl. USt.. Läuft das Abonnement aus, erinnert Carbonite auf Wunsch rechtzeitig an eine Verlängerung.

Die Preise beinhalten die Sicherung unlimitierter Datenmengen, sowie alle in diesem Zeitraum erscheinenden neuen Software-Versionen von Carbonite. Carbonite ist als kostenlose Testversion in deutscher Sprache unter www.carbonite-backup.de verfügbar, sodass sich jeder Anwender vor dem Kauf ein eigenes Bild vom Leistungsumfang des Programms machen kann. Die Testversion hat eine Laufzeitbeschränkung von 15 Tagen.

Handy statt Säule

Mittlerweile steht es fest: auch die letzten Notrufsäulen werden aus Überalterungsgründen aus dem Stadtbild verschwinden. An die Stelle der oftmals gruselig verschmutzten und verständigungsunfreundlichen Säulen ist heute das Handy getreten. Es ist heute als mobile Notrufsäule ein wichtiger Begleiter.

Die Notrufnummer 112 ist inzwischen europaweit standardisiert und ein Anruf läuft automatisch bei der nächstgelegenen Rettungsleitstelle auf. Voraussetzung dafür ist ein Mobiltelefon mit eingesetzter Karte, der sogenannten SIM. War das Absetzen von Notrufen in der Vergangenheit auch ohne SIM möglich, so funktioniert dies seit 1. Juli 2009 nur noch mit aktiver Karte um Notrufmißbrauch zu verhindern.

Zusätzlich von Vorteil kann dabei die Handyortung sein. Noch bis Anfang 2009 mussten Handybesitzer einer Ortung zustimmen. Mit der seit März gültigen Notrufverordnung kann dagegen jede Rettungsleitstelle den Anrufer in Sekunden automatisch lokalisieren. Eine wichtige Neuerung bei Orientierungslosigkeit oder Schockzuständen.

Per E-Mail versenden Per E-Mail versenden     Bookmark and Share

Von Tabletts und Raubtieren

Sonntag, 30. August 2009

Anfang August konnten wir an dieser Stelle bereits über eine „Tablet Mac“ von Apple spekulieren. Inzwischen verdichten Sich die Gerüchte weiter und aus mehreren Quellen wird von „Sichtungen“ von Bestandteilen, die „nur“ für einen Tablet-Rechner nutzbar seien, berichtet. Eine wirklich gute Zusammenstellung aller möglichen Gründe für einen solchen Rechner des Apfel-Herstellers bietet Richard Gutjahr in seinem Blog. Er legt schlüssig dar, warum ein „Tablet Mac“ sich erfolgreich im Markt etablieren könnte, falls die derzeitigen Gerüchte zutreffen.

Ebenfalls ganz neu als Betriebsystem ist OS 10.6 von Apple, der „Snow Leopard“, der, wie erwartet, in dieser Woche erschienen ist. Obwohl die Temperaturen gar nicht winterlich sind, sitzt der Schneeleopard seit Freitag auf meinem Mac und sorgt, wie ich gehofft hatte, für keine größeren Probleme. Stattdessen ist das Betriebssystem nun spürbar schlanker und flotter geworden. Wer allerdings umsteigen will, sollte sich seine Programme genau ansehen – einige Hersteller haben es nicht geschafft, Ihre Produkte rechtzeitig an OS 10.6 anzupassen. Eine Liste mit Programmen, die derzeit noch ihre Schwierigkeiten mit dem neuen Betriebsystem haben, finden Sie hier.

Neues gibt es natürlich nicht nur in der Apple-Welt. Was mir in dieser Woche sonst noch so an aktuellen Dingen aufgefallen ist, lesen Sie hier.

Notebook mit Zweitbildschirm

Der Trend geht – nach dem Zweitbuch – nun eindeutig auch zum Zweitbildschirm. Kein Wunder also, dass das in Alaska ansässige Unternehmen gScreen derzeit am ersten Notebook arbeitet, das mit zwei vollwertigen LED-beleuchteten 15,4“-Displays die Käufer überzeugen soll.

Das „Anti-Netbook“ ist als Desktopersatz konzipiert und soll unter dem Namen “Spacebook” im Dezember auf den Markt kommen. Als Zielgruppe hat man hier besonders Designer, Filmemacher, CAD-Ingenieure und Fotografen im Visier.

Interessant st dabei das Unterbringungsproblem gelöst: Das Zweitdisplay befindet sich hinter dem ersten und wird bei Bedarf ausgefahren. Damit kann man die Grundfläche des Laptops beibehalten und hat nur einen etwas dickeren „Deckel“.

Die Ausstattung ist auch sonst nicht schlecht: Der Laptop setzt auf einen Intel Core-2-Duo-Prozessor mit 2,26 Gigahertz, vier Gigabyte Arbeitsspeicher und Grafikkarten von Nvidia: die Geforce 9800M GT oder die Quadro FX 1700M. Beide Grafikkarten verfügen über 512 Megabyte Arbeitsspeicher.

Für Speicherplatz sorgt eine 320GB-Festplatte mit 7.200 Umdrehungen pro Minute und ein DVD-Player. Kontakt zur Außenwelt soll durch Firewire-, VGA-, HDMI- und Audioanschlüsse sowie einen Expresscard-Slot hergestellt werden. Als Betriebssystem ist Windows 7 vorgesehen.

Unklar ist anscheinend noch die Akku-Leistung. Hier schwankt der Hersteller zwischen sechs oder neun Zellen, die das rund fünf Kilo schwere Spacebook „befeuern“ sollen.

Der Verkaufspreis liegt nach derzeitigen Aussagen bei gut 3.000 Dollar. Angeboten werden soll das dann über Amazon.com.

Mehr Spaß für Vereine

Verwaltungsarbeit ist für die meisten Menschen der nackte Horror – auch Vereine machen da keine Ausnahme. Mehr Freiraum für die Vereinsarbeit durch eine schlanke Verwaltung verspricht da das neue “QuickVerein Plus 2010“, das sich für Vereine mit bis zu 300 Mitgliedern empfiehlt.

Als besonderes Plus will das Softwarepaket eine Online-Infothek für die erfolgreiche Vereinsführung, 200 Arbeitshilfen sowie ein Service-Angebot mit Beratung und Weiterbildung bereithalten.

Die Abbildung des gesamten Vereins soll sich dank einer übersichtlichen Benutzeroberfläche komfortabel und unkompliziert darstellen und auch die Buchführung soll ihre Schrecken verlieren. Wie der Hersteller sagt, bekommt auch der weniger versierte Schatzmeister mit dem Buchführungsmodul die Vereinsfinanzen in den Griff – von der Buchung von Einnahmen und Ausgaben über die Vereinskasse, dem quittieren von Spendengeldern bis zum Einziehen der Beiträge einziehen oder der Anmahnung ausstehender Zahlungen.

Die Einnahmen-Überschussrechnung soll dabei nicht nur für den ideellen Vereinsbereich, sondern auch für die Vermögensverwaltung, den Zweck- oder wirtschaftlichen Geschäftsbetrieb erstellt werden können.

Zahlreiche Funktionen sollen auch bei der individuellen Mitgliederverwaltung helfen, Zeit zu sparen: Erhöhen sich zum Beispiel die Beiträge, werden die Verträge automatisch angepasst. Unterstützung gibt es für die Planung und Koordination von Aktivitäten, die Vereinsstatistik oder das Kontaktmanagement. Integriert sind der Online-Versand von Verbandsmeldungen und die Möglichkeit, Mitgliederdaten grafisch auszuwerten.

Das rund 99,90 Euro teure “QuickVerein Plus 2010″ bietet zusätzlich Zugriff auf eine umfassende Vereinsbibliothek mit rechtssicheren Tipps zur Vereinsarbeit und -führung. Dazu kommen rund 200 Arbeitshilfen: Profi-Formulare, Musterschreiben, Verträge, Reden und Satzungen. So sollen sich viele Routinetätigkeiten sicher, zügig und nachvollziehbar erledigen lassen können. Inklusive sind die kostenlose Vereinsberatung und interaktive Online-Seminare. Hier kann der Nutzer bequem vom PC aus erfahren, wie Experten grundlegende Fragen der Vereinsarbeit lösen oder rechtliche Änderungen beurteilen.

Neue Versionen von Yahoo Mail und Yahoo Messenger

Yahoo hat einige seiner populärsten Produkte weiterentwickelt und möchte damit seine Vision, Yahoo mehr und mehr zum Mittelpunkt der Online-Aktivitäten zu machen, stärken. Entsprechend gibt es eine Reihe von Neuerungen für Yahoo Mail und Yahoo Messenger, die weltweit von knapp 300 bzw. von mehr als 130 Millionen Menschen genutzt werden.

Die Neuerungen ermöglichen eine stärkere Personalisierung und sollen es den Nutzern leicht machen, mit Menschen in Kontakt zu bleiben und sich über wichtige Themen zu informieren.

In Deutschland ist der neue Messenger in der Beta-Version verfügbar. Die neue Version von Yahoo Mail steht ebenfalls ab bereit und wird im Laufe der nächsten Wochen für alle Anwender verfügbar sein. Weitere Produkt-Updates sollen im Laufe der nächsten Monate folgen und sich vor allem auf die Themen „Offenheit“ und „Social-Funktionen“ beziehen – was immer Yahoo genau darunter versteht.

Da täglich immer mehr Nutzer Fotos versenden und empfangen, hat Yahoo Mail das Höchstvolumen für Dateianhänge von 10 MB auf 25 MB erweitert. Über einen zu vollen Posteingang müssen sich Nutzer von Yahoo Mail dank des unbegrenzten Speicherplatzes ohnehin keine Gedanken machen.

Mit einer neuen Yahoo Mail-Funktion für Mobiltelefone soll es künftig noch einfacher sein, aktuelle E-Mails zu verfolgen. Unterstützt werden außerdem die direkte Ansicht von Dateien, wie Microsoft-Office-Dokumente, PDF-Dateien und Fotos.

Die optimierten Funktionen sollen in Kürze für mehr als 400 Mobilgeräte mit HTML-Browsern verfügbar sein, wenn die Seite http://m.yahoo.com aufgerufen wird. Auf dem iPhone sind die Funktionen bereits verfügbar, weitere Mobilgeräte sollen Anfang September folgen.

Die optimierte Version des Yahoo Messenger 10 soll unkomplizierte und direkte Echtzeit-Kommunikation mit Freunden und Familie auf der ganzen Welt ermöglichen. Dazu bietet das Tool unter anderem Optionen für Videoanrufe mit Vollbildschirm und einen Reiter “Updates”, über den sich Aktualisierungen von Freunden und Familie schnell und einfach finden lassen sollen.

Virenschutz in der Wolke

„Cloud Computing“ wird auch für den Virenschutz immer interessanter. Aktuell hat auch das Start-Up-Unternehmen Immunet eine Antivirus-Lösung vorgestellt, die sich die Vorteile der Online-Welt zunutze macht.

„Immunet Protect“ will dabei das Prinzip der “kollektiven Immunität” nutzen und durch den Cloud-Ansatz alle beteiligten Nutzer sofort nach der Erkennung neuer Malware schützen können.

“Wird ein Programm geöffnet, werden vom Client zunächst Informationen darüber gesammelt. Diese Informationen werden dann an die Immunet-Server geschickt, wo festgestellt wird, ob die Software gut- oder bösartig ist. Ist sie verdächtig, wird im Bruchteil einer Sekunde der Computer, auf dem die Software ausgeführt werden sollte, alarmiert und daran gehindert, sie zu starten. Nach genauerer Prüfung der Datei und der Bestätigung, dass es sich um Malware handelt, werden dann augenblicklich alle anderen in der Cloud anwesenden Computer alarmiert und können sich gegen die Entdeckung schützen. Der Großteil der Arbeit wird also auf Immunets Servern erledigt. Der Client dient in erster Linie der Datensammlung, weshalb er nur rund fünf Megabyte an Festplattenspeicher belegt“, so Immunet-Chef Oliver Friedrichs.

Immunet stellt dabei vor allem die Geschwindigkeit und die soziale Komponente des Systems heraus.

“Es gibt heute bereits so viele Gefahren im Internet, dass Virenanalysten nicht alle potenziellen Gefahren berücksichtigen können. Deshalb nutzen wir die Community, um die Nadeln im Heuhaufen zu finden”, so der frühere Symantec-Mitarbeiter.

Erwarten uns Einschränkungen im Privatfernsehen?

HDTV wird auf kurz oder lang als neuer Fernsehstandard etabliert. Diese an sich erst einmal schöne Nachricht hat aber auch Ihre Schattenseiten. Si befürchtet der Verbraucherzentrale Bundesverband (vzbv) im Zuge der HDTV-Einführung Einschränkungen beim frei empfangbaren Privatfernsehen.

„Es zeichnet sich ab, dass die werbefinanzierten Sender zunehmend auf verschlüsselte kostenpflichtige Angebote setzen“, so vzbv-Medienexperte Michael Bobrowski im Vorfeld der Internationen Funkausstellung (IFA).

So beabsichtigen die werbefinanzierten Sender der Gruppen Pro7/Sat 1 und RTL nach eigenen Aussagen, ihr HD-Programmangebot ab Herbst über eine neue Satelliten-Plattform „HD plus“ ausschließlich verschlüsselt zu verbreiten. Für den Empfang dieser TV-Programme in HD-Format werden spezielle „HD plus Receiver“ notwendig. Mit den in den Haushalten bereits vorhandenen älteren HD-tauglichen Receivern wird das Programmangebot gar nicht oder – infolge Nachrüstung -nur eingeschränkt nutzbar sein.

Es zeichnen sich laut vzbv folgende Nutzungseinbußen ab:

  • Bei der Nachrüstung von bereits vorhandenen Receivern lassen sich „HD-plus“ Sendungen nicht aufzeichnen.
  • Generell wird man nicht gleichzeitig ein Programm schauen und ein zweites aufnehmen können.
  • Die Sender können die Aufzeichnung einzelner Programme per Datenbefehl ausschließen.
  • Die Sender können die Nutzungsdauer für die aufgezeichneten Programme zeitlich befristeten oder die Nutzung auf ein einziges Abspielgerät beschränken.
  • Die Sender können per Datenbefehl ein schnelles „Vorspulen“ von Werbeblöcken verhindern.

Der Verbraucherzentrale Bundesverband appelliert an die Sender und Plattformbetreiber, derart kundenunfreundliche Optionen auszuschließen und zudem ein klares Bekenntnis zum frei empfangbaren Fernsehen abzugeben. Die Verbraucher ihrerseits sollten sich gut überlegen, ob der Qualitätsvorteil hochaufgelöster TV- Programme privater Fernsehanbieter im HD-Format die zusätzlichen Kosten und möglichen Einschränkungen bei deren Nutzung aufwiegt.

Per E-Mail versenden Per E-Mail versenden     Bookmark and Share

Wie IT-Hersteller und Händler tricksen

Montag, 24. August 2009

Neu ist die Nachricht nicht, die uns das Computermagazin c’t in seinem aktuellen Sonderheft „Hardware“ mitteilt: Manche Anbieter von PC-Hardware nutzen die Unwissenheit und Bequemlichkeit der Käufermehrheit aus. Große Gigahertz- und Gigabyte-Zahlen tarnen Unzulänglichkeiten wie schlappe Grafikkarten, langsame Funkverbindungen oder lärmende Lüfter.

Nichtsdestotrotz kann man nicht oft genug darauf hinweisen, beim PC-Kauf ein waches Auge auf die Details zu halten. Beispielsweise sind gerade in günstigen Rechnern oft billige Grafikkarten verbaut, die für DirectX-10-Spiele praktisch untauglich sind, so die c’t. Mal liefert der Brenner schlechte Brennqualität, mal laufen WLAN-Datentransfers quälend langsam oder das Notebook leert den Akku viel schneller als erwartet. Wichtige Angaben verschweigen Hersteller oder Händler gerne.

“Über Leistungsaufnahme, Lärm oder Notebook-Gewicht erfährt man in der Werbung und selbst im Datenblatt oft nichts”, erläutert c’t-Redakteur Christof Windeck.

Handelt es sich um Geräte mit deutlichen Preisabweichungen nach unten, ist besondere Vorsicht geboten: Es kann ein reiner Abverkauf von älteren Rechnern sein, für die es unter Umständen keine Ersatzteile mehr gibt, es kann sich um minderwertige Hardware oder gar um OEM-Ware handeln, die Hersteller ohne Einzelverpackung oder Zubehör ausliefern. Für die OEM-Ware übernehmen die Hersteller keine Garantie, es bleibt nur der Gewährleistungsanspruch gegenüber dem Händler. Bei sogenannter “EU-Ware”, die eigentlich nicht für den deutschen Markt vorgesehen ist, fehlen außer der Herstellergarantie oft sogar bestimmte Funktionen.

“Beim PC-Kauf sollte man auch die Serviceleistungen der Hersteller nicht außer Acht lassen, im Reparaturfall machen sich die Mehrausgaben für einen Kauf bei einem seriösen Händler oder für zusätzliche Serviceleistungen schnell bezahlt”, so c’t-Experte Christof Windeck.

Lassen Sie sich nicht nur von günstigen Preisen beeindrucken oder einzelnen, vermeintlich ganz tollen Ausstattungsmerkmalen, sondern betrachten Sie nüchtern das angebotene Gesamtpaket. Dabei spielt es auch eine Rolle, wofür Sie den Rechner einsetzen möchten, wie intensiv er genutzt wird und wie lange er in Betrieb bleiben soll. So ist beispielsweise der Service sicher von ganz unterschiedlicher Wichtigkeit – je nachdem, ob Sie den Rechner sowieso in einem Jahr austauschen möchten oder ob er mehrere Jahre Dienst tun soll.

Per E-Mail versenden Per E-Mail versenden     Bookmark and Share

Einschlag im Festplattensektor: Praxistipps zum Rechnerschutz

Mittwoch, 12. August 2009

Angesichts der heißen Jahreszeit und schwülen Temperaturen weist Kroll Ontrack darauf hin, dass nicht nur Büroangestellte unter der Hitzewelle leiden, sondern auch die Computer. Regelmäßig mit steigenden Temperaturen und damit aufkommenden Sommergewittern verzeichnet Kroll Ontrack, Anbieter von Services und Software in den Bereichen Datenrettung, Datenlöschung und Computer Forensik, einen signifikanten Anstieg an Wiederherstellungs-Anfragen. Die größte Gefahr für PCs und Laptops droht erfahrungsgemäß in Zeiten derartig extremen Wetters durch Überspannungsschäden nach Blitzeinschlägen.

Für den Sommer 2009 gehen die Prognosen von hohen Temperaturen aus, in deren Gepäck sich auch die unvermeidlichen Gewitter über Europa entladen dürften. Daraus resultieren erhebliche Risiken, die Unternehmen aller Größenordnungen gleichermaßen betreffen, warnt das Unternehmen. Ganz gleich, ob es sich um die Rechner in Kleinstbetrieben und Home Offices handelt oder um die Super-Server und virtualisierten IT-Umgebungen großer Konzerne: Firmen müssen im Hinblick auf die Sicherheit ihrer Daten jetzt konsequenter denn je dafür Sorge tragen, dass alle EDV-Geräte entsprechend geschützt sind und in ausreichend gekühlten Räumen stehen.

Um Computerbesitzer gegen wetterbedingte Störfälle zu wappnen, haben die Datenretter eine Reihe kostengünstig umsetzbarer Tipps zusammengestellt, die zu einem besseren Schutz der IT-Geräte und der gespeicherten Daten beitragen:

  1. Bei Gewitter empfiehlt es sich, IT-Geräte abzuschalten und auch die Netzanschlusskabel herauszuziehen. Diese simple Vorsichtsmaßnahme bewahrt EDV-System sicher vor den möglichen Schäden, die ein solches Unwetter anrichten kann.
  2. Auch während eines Stromausfalls sollten die Stecker der IT-Geräte gezogen, beziehungsweise die entsprechenden Sicherungen herausgedreht werden. Denn es besteht die Gefahr, dass die Signalleistung nach dem Ende des Stromausfalls zunächst noch Schwankungen unterliegt, die ebenfalls zu Schäden führen können.
  3. Computer sollten in kühlen, trockenen Räumen aufbewahrt werden, um ein Überhitzen der Geräte zu vermeiden.
  4. Nicht zu viele Rechner sollten über Verlängerungskabel und Steckdosenleisten an ein und dieselbe Stromquelle angeschlossen werden. Denn sollte die besagte Steckdose von einem Spannungsstoß oder einem Blitzeinschlag betroffen sein, können alle angehängten Computer gleichzeitig beschädigt werden.
  5. Rechner werden besser nicht direkt an die Steckdose angeschlossen. Ein Zwischenstecker mit einer Erdung gegen Stoßspannungen und Überspannungsschutz ist eine lohnende Anschaffung. Einige Hersteller bieten übrigens schon bei ihren preisgünstigen Modellen eine Garantie gegen Schäden durch Blitzeinschlag.
  6. Kleine Firmen mit eigenem Computernetzwerk sollten sich einen Überspannungsschutz anschaffen, der auch die etwaigen Stoßspannungen abfängt, die normalerweise durch die Kabel des Netzwerks weitergeleitet würden.
  7. Der Überspannungsschutz ist regelmäßig zu prüfen. Mindestens einmal im Jahr sollten Anwender jedes dieser Geräte kontrollieren, ob sie noch reibungslos funktionieren. Die meisten Modelle namhafter Hersteller zeigen ihren vorschriftsmäßigen Betrieb über eine Kontroll-Diode an.
  8. Stets fest geschaltete Leitungen geben zusätzliche Sicherheit. Die EDV sollte möglichst über einen eigenen Starkstromkreis verfügen und sich diesen nicht etwa mit der Klimaanlage, mit Ventilatoren und/oder sonstigen Nebengeräten teilen müssen. Das verbessert die Qualität der Stromversorgung erheblich und schirmt die Rechner gegen plötzliche Unterspannungen ab, die auftreten können, wenn andere, nicht zur IT gehörende Geräte abgeschaltet werden.
  9. Spannungsspitzen können einen Computer auch über ein ans Telefonnetz angeschlossenes Modem erreichen. Um Rechner vor Schäden durch Blitzeinschlag zu schützen, sollten deshalb im Falle eines Gewitters die Telefonkabel aus den Buchsen der Modems herausgezogen werden. Auch für Telefonanschlüsse sind entsprechende Sperrgeräte verfügbar.
  10. Unternehmen mit eigenen Netzwerk-Servern sollten in Lösungen zur unterbrechungsfreien Spannungsversorgung (USV) investieren. Eine solche Einrichtung sorgt für eine gleichmäßige Signalleistung ohne Unter- und Überspannungen und stellt über im Bedarfsfall zugeschaltete Akkumulatoren sicher, dass Server auch bei einem allgemeinen Stromausfall weiterlaufen.

Per E-Mail versenden Per E-Mail versenden     Bookmark and Share

Von Touchscreens und virtuellen Büros

Sonntag, 26. Juli 2009

Was wird uns die nahe Computer-Zukunft bringen? Neben einer neuen Version von Microsoft Office (Windows 7 erwähne ich jetzt lieber mal nicht – einige Leser dürften immer noch über die „Superbillig – Kauf mich, wenn Du kannst“-Aktion von Microsoft verärgert sein) zeichnet sich vor allem die weitere Evolution der Netbooks ab. Hier spielt auch das Thema „Touchscreens“ eine Rolle, schließlich haben viele Anwender seit der Einführung des iPhones erlebt, dass es durchaus Spaß machen kann, Dinge auf dem Bildschirm „anfassen“ zu können.

Aber auch bei den ganz alltäglichen Werkzeugen und Programmen gibt es einige interessante Verbesserungen zu vermelden. So etwa zeichnet sich eine immer stärkere Integration von Anwendungsprogrammen ins Internet ab, ob nun in der nächsten Version von MS Office, bei Google Docs oder sogar bei einigen Virenscannern.

Eee-PC mit Touchscreen

Asus bohrt die Familie der erfolgreichen Eee-PCs weiter auf. Neu ist das nur knapp 960 Gramm schwere Netbook T91, dessen augenfälligste Neuerung ein drehbarer 8,9-Zoll-Touchscreen ist.

Um auf dem Bildschirm mit dem Finger gut arbeiten zu können, hat Asus dem Gerät zudem eine spezielle Benutzeroberfläche spendiert, mit dem man leichter auf häufig genutzten Anwendungen zugreifen können soll.

Ansonsten verfügt das T91 über Windows XP und läuft mit einem Intel-Atom-Z520- Prozessor. Zur Ausstattung gehören außerdem 1 GB Arbeitsspeicher und eine 16 GB große SSD-Festplatte. Zu haben sein soll der neueste Spross der Eee-PC-Famile voraussichtlich irgendwann zwischen Ende Juli oder Anfang August für rund 449 Euro.

Neuer Open XML-Konverter

Microsoft verkürzt den Mac-Anwendern unter uns die Wartezeit auf das nächste Office-Paket mit einer neuen Version seines XML-Konverters, mit dem man auch mit älteren Office-Versionen, wie etwa Office 2004 und Office v.X Dokumente im neuen XML-Format geöffnet werden können.

Die neue Version des Open-XML-Converters 1.1 ist gut 44,7 Megabyte groß und kann ab Mac OS X 10.4.9 eingesetzt werden.

USB-Stick mit 256 GB

Sie möchten Ihren kompletten Rechnerinhalt immer bei sich haben oder Ihre Bildergalerie (es dürfen ruhig bis zu 51.000 Stück sein) sichern? Vielleicht ist Ihnen auch nur Ihre Festplatte zu klein und sie finden externe Platten immer viel zu unhandlich?

Dann lohnt sich ein Blick auf den aktuellen USB-Stick „DataTraveler 300“ des Herstellers Kingston, der mit der gigantischen Kapazität von 256 GB aufwarten kann.

Laut Kingston profitieren Anwender bei diesem USB-Stick von schnellen Transferraten (bis zu 20 MB/Sek. Lese- und bis zu 10MB /Sek. Schreibgeschwindigkeit) und können einen optionalen Passwortschutz für mehr Sicherheit nutzen.

Gerade für Besitzer von Netbooks, die oft mit nur kleinen Festplatten ausgestattet sind, könnte ein USB-Stick wie der „DataTraveler 300“ eine sinnvolle Ergänzung sein – auch wenn ein solcher Stick mit rund 730 Euro oder 3,10 Euro pro GB zu Buche schlägt.

Der USB-Stick kann die Anschlussbuchse versenken und schützt so die Kontakte, wenn er nicht benutzt wird. Geliefert wird der Stick, der „Windows ReadyBoost“ unterstützt, mit fünf Jahren Garantie.

Update für Office 2008

Für Windows präsentierr Microsoft regelmäßig Updates, doch auch Mac-Anwender dürfen sich gelegentlich über Verbesserungen aus Redmond freuen.

Aktuell erschienen ist das Service Pack 2 für Office 2008, das unter anderem höhere Geschwindigkeit und eine bessere Stabilität verspricht. Speziell die Arbeit mit Excel 2008 soll flotter von der Hand gehen, die Kaffeepause beim Starten von Word soll ebenfalls kürzer ausfallen.

Das 322 MB große Update ist über die Auto-Update-Funktion von Microsoft erhältlich oder kann unter http://download.microsoft.com/download/4/1/1/4110E942-4BC1-4666-BBFB-720EC846A14F/Office2008-1220UpdateDE.dmg heruntergeladen werden.

Speichert Google Docs im Web?

Aktuellen Gerüchten zufolge macht Google Docs, der Online-Konkurrent der gängigen Office-Pakete, demnächst den Schritt hin zur Online-Speicherlösung. Angeblich haben die Entwickler einen Menü-Unterpunkt in „Dateien“ verändert. Hier soll dem Anwender freistehen, welche Datei-Formate er auf den Server laden will.

Bereits jetzt wurde die Suchfunktion von Google Docs verbessert – so kann man etwa nach dem exakten Wortlaut oder auch nach gemeinsam genutzten Dokumenten suchen. Dazu soll die Eingabe der E-Mail-Adresse des Partners ausreichen.

Per E-Mail versenden Per E-Mail versenden     Bookmark and Share

Computerbildschirm für Blinde

Montag, 22. Juni 2009

Exakt 7200 bewegliche Stifte auf einem DIN A4 großen Tastfeld ermöglichen es Sehbehinderten, am Computer zu arbeiten. Mit dem im Rahmen des Forschungsprojektes „Hyperbraille“ entwickelten Schirm können sie Computertexte lesen, Grafiken oder Webseiten erfühlen und den Rechner steuern, schreibt das Magazin Technology Review in Ausgabe 7/09.

Die berührempfindliche, zweidimensionale Stiftplatte ist eine Art grafikfähiger „Laptop“, mit dem Blinde und Sehbehinderte umfassender als bisher grafische Elemente oder auch Tabellen am Bildschirm lesen können. Neben der Hardware wird im Projekt auch die zu dessen Ansteuerung nötige Software entwickelt.

Mit einem USB-Stecker lässt sich der Tastschirm, der 12 konventionelle Braillezeilen ersetzt, an den Computer anschließen. Eine Software rechnet die „normalen“ Bildschirminhalte in elektrische Signale um, die dafür sorgen, dass die entsprechenden Stifte angehoben werden. Deren Oberfläche ist mit berührungsempfindichen Sensoren ausgestattet. So ersetzt ein schnelles Auftippen einen Mausklick bei der Auswahl von Inhalten. Die Oberfläche des Displays verfügt über sensitive Eigenschaften, so dass Interaktionen zwischen der Software und dem Anwender via Fingerkuppen möglich werden.

Mit der im Projekt Hyperbraille entwickelten berührempfindlichen Stiftplatte wird die Menge der für blinde Computernutzer beidhändig wahrnehmbaren Informationen drastisch vergrößert. Räumliche Strukturen und grafische Symbole werden als zusätzliche Informationen erfahrbar. Im Idealfall können Objekte wie Textabsätze, Tabellen, Menüs und andere Elemente der Windows-Benutzeroberfläche vollständig auf der Stiftplatte abgebildet werden.

Bis 2010 soll das System mit Windows-Anwendungen kompatibel sein. Webseiten können vorerst nur dargestellt werden, wenn sie auf wesentliche Bestandteile reduziert sind. Öffnet man eine Seite, erscheint ein Überblick, der thematisch in Rechtecke unterteilt ist. Tippt der Nutzer ein Rechteck an, liest der Computer den Inhalt vor. Durch weiteres Berühren des Rechtecks kann er Details aufrufen und wählen, ob er einen Text vorgelesen haben möchte oder ob dieser in Brailleschrift dargestellt werden soll.

An dem vom Bundeswirtschaftsministerium geförderten Projekt beteiligen sich zehn Partner, darunter die Metec AG und mehrere Universitäten.

Per E-Mail versenden Per E-Mail versenden     Bookmark and Share