« zurück zur Startseite

Artikel mit ‘FoeBuD’ getagged

Bewerbungsunterlagen auf eBay versteigert

Donnerstag, 24. September 2009

Vor ein paar Tagen ging ein Fall durch die Medien, der wieder einmal aufgezeigt hat, welche Dimensionen Datenschutzverstöße heute durch Plattformen wie beispielsweise eBay annehmen können.

Fast 500 gefüllte Bewerbungsmappen inklusive aller Unterlagen wie Lebenslauf, Zeugnisse und private Adressen sind in diesem Fall auf eBay anonym versteigert worden.

Diese Mappen wurden als gebrauchte “Bewerbungsmappen und Klemmmappen” für 10 Euro verkauft und persönlich im Frankfurter Raum abgeholt. Der neue Besitzer war nach dem Empfang verärgert, da er zwei Nachmittage benötigte, um die Mappen zu leeren. Die Unterlagen wurden zunächst eingelagert, um sie vor weiterem Einsehen durch Unbefugte zu schützen.

Empfänger einiger der Bewerbungsmappen ist eine Firma aus Frankfurt, die als Vertriebspartner eines großen Telekommunikationsunternehmens seit 2006 Mitarbeiter in Teil- und Vollzeitbeschäftigung für die Kundenbetreuung und den Vertrieb von Telefonanschlüssen beschäftigt.

Der Fall zeigt unter anderem, wie wichtig es ist, das Bewusstsein im Bereich Datenschutz zu schärfen, damit jeder Bürger und jedes Unternehmen verantwortungsvoll mit persönlichen Daten umgehen. Das Recht des Einzelnen, die Nutzung seiner persönlichen Daten zu kontrollieren, muss gestärkt werden.

“Bewerbungsmappen gehören an den Bewerber zurückgeschickt oder in den Schredder”, so Annette Mühlberg, Leiterin des Referats eGovernment beim ver.di Bundesvorstand. “Unternehmen und Verwaltungen benötigen dringend verstärkte Aufklärung im Umgang mit Arbeitnehmerdaten. Datenmissbrauch muss stärker sanktioniert werden.”

In den letzten Jahren kam es immer wieder zu massiven Verstößen gegen das Bundesdatenschutzgesetz. So wurden Arbeitnehmer gezielt ausspioniert und das Recht auf Privatsphäre ausgehöhlt. Oft schien dabei der Grundsatz zu gelten, dass der Zweck die Mittel heilige. Vordergründig ging es dabei um die vermeintliche Abwehr von Gefahren wie Betriebsspionage, Diebstahl oder auch das Vorgehen gegen das “Blaumachen” von Arbeitnehmern. Dass die Firmen mit den Mitarbeiterdaten für ihre Zwecke, oder wie im Frankfurter Fall einfach aus Nachlässigkeit, so schlampig umgehen, führt die Piratenpartei vor allem auf die mangelnde Durchsetzungsfähigkeit der zuständigen Gesetze zurück.

“Der Umgang mit solchen persönlichen Daten muss dringend besser gesetzlich geregelt werden”, sagt Jens Seipenbusch, Vorsitzender der Piratenpartei zum neuerlichen Datenskandal. “Auf allen Ebenen müssen die Menschen besser vor einem Missbrauch und der Zweckentfremdung ihrer Daten geschützt werden, sei es auf der Arbeit, in der Verwaltung oder auch im medizinischen Bereich. Wenn wir über Datenschutz reden, wird noch allzu oft vergessen, dass solche Verstöße immer auch einzelnen Menschen schweren Schaden zufügen können bis hin zum Verlust ihres Arbeitsplatzes.”

“Ich denke, dass die Firma, die da geschlampt hat, jetzt ein sehr großes Problem hat und den Betrieb vermutlich bald einstellen kann”, sagt Padeluun vom FoebuD, Initiator und Jurymitglied der Big Brother Awards.

Diese Negativpreise werden jährlich in mehreren Ländern an Behörden, Unternehmen, Organisationen und Personen vergeben, die in besonderer Weise und nachhaltig die Privatsphäre von Personen beeinträchtigen oder Dritten persönliche Daten zugänglich gemacht haben.

In jedem Fall sollte ein solcher Fall nachdenklich stimmen und uns alle ein wenig für das Thema Datenschutz sensibilisieren.

Per E-Mail versenden Per E-Mail versenden     Bookmark and Share

Anti-Zensur-DNS-Server des FoeBuD

Freitag, 01. Mai 2009

Der FoeBuD e.V. (http://www.foebud.org/) sieht das Recht auf freie und unbeobachtete Kommunikation als eine Grundvoraussetzung für eine freiheitliche Gesellschaft an. Der FoeBuD hat sich deshalb zu einer praktischen Gegenmaßnahme entschlossen und betreibt seit einigen Tagen einen eigenen öffentlichen zensurfreien DNS-Server. Wer sich diesen als eigenen DNS-Server anstelle des vom Provider gelieferten Servers einträgt, kann damit die Internetsperren einfach umgehen. Die IP-Adresse lautet: 85.214.73.63. Wie Sie diese IP-Nummer eintragen können, finden Sie beispielsweise hier http://www.ccc.de/censorship/dns-howto/ beschrieben.

Bundesfamilienministerin Ursula von der Leyen hat sich für die Einführung einer Internetzensur ausgesprochen, da ihrer Meinung nach auf diese Weise das Problem kinderpornographischer Inhalte effektiv aus der Welt geschafft werden kann. Dieser Auffassung widerspricht der FoeBuD sowohl aus technischen als auch aus politischen Gründen. Denn technisch betrachtet ist die von der Bundesregierung angestrebte DNS-Sperrung wenig sinnvoll, da sie bereits mit wenig Aufwand umgangen werden kann. Pädophile Straftäter mit grundlegendem technischem Verständnis werden daher keinerlei Schwierigkeiten haben, auch weiterhin auf kinderpornographische Inhalte zuzugreifen. Was als bahnbrechende Maßnahme öffentlichkeitswirksam propagiert wird, stellt sich bei näherer Betrachtung als populistische, symbolische Politik heraus. Das zugrundeliegende Problem - der Missbrauch von Kindern - wird nicht gelöst, sondern vielmehr aus dem Blickfeld der Bevölkerung wegzensiert.

Kindesmissbrauch ist zweifellos ein Problem, dem die Regierung mehr Aufmerksamkeit schenken sollte, jedoch sind die Bürgerrechtler der Überzeugung, dass Internetzensur hierfür nicht das geeignete Mittel ist. Sie fordern daher eine bessere finanzielle und auch personelle Ausstattung der zuständigen Polizeibehörden sowie eine Verbesserung der Betreuungs- und Therapieangebote sowohl für Täter als auch Opfer anstelle von wahlkampftaktischer Symbolpolitik.

Neue Möglichkeiten der Kontrolle ziehen meist auch wachsende Begehrlichkeiten nach sich. Vor diesem Hintergrund birgt die nun eingeführte Internetzensur Gefahren für die Meinungsfreiheit und Vielfalt des politischen Meinungsbildes des Internets in sich.

„Die Existenz einer nicht öffentlichen Zensurliste ist unvereinbar mit dem Gebot der Presse-, Informations- und Meinungsfreiheit.“ sagt Rena Tangens vom FoeBuD e.V.

Denn auch wenn zunächst nur kinderpornographische Inhalte von der Sperre betroffen sein sollen, so gibt es doch keine Garantie dafür, dass die Zensurliste in Zukunft nicht ausgeweitet werden wird, z.B. auf Webseiten von politischen Organisationen, Gewerkschaften oder allzu kritischer Presse. Aufgrund der Tatsache, dass die Liste der gesperrten Inhalte nicht öffentlich zugänglich ist, bleibt zu befürchten, dass die Rechtmäßigkeit der Sperrung keinerlei Überprüfung unterliegen wird. Das bedeutet: Allein das BKA entscheidet, was den Filter passieren darf. Wie bereits gesagt: Mit den Möglichkeiten wachsen meist auch die Begehrlichkeiten.

Per E-Mail versenden Per E-Mail versenden     Bookmark and Share

Schönreden für Profis

Freitag, 02. Januar 2009

Manchmal ist es erstaunlich, mit welch eigensinniger Weltsicht die eine oder andere Pressemitteilung daherkommt. So titelt das Informationsforum RFID fröhlich: „RFID erhöht die Verbraucherzufriedenheit“ – ganz so, als habe es nie den leisesten Hauch eines Zweifels an der Sinnhaftigkeit der von ihm propagierten Technologie gegeben.

Natürlich ist es Aufgabe eines Interessenverbandes, andere Menschen von den positiven Seiten der jeweils propagierten Idee zu überzeugen – aber muss man denn gleich so deutlich an der Realität vorbeigallopieren?

Die genannten Anwendungsbereiche sind – logisch – nur positiv und „reichen vom Plagiatschutz, über die Kantinenabrechnung bis hin zur Nachverfolgung von Containern“. Hier ist die Argumentation vertretbar, ebenso wie der Hinweis auf die enorme Begeisterung der Industrie, die Elektronikspitzel einsetzen zu wollen: „Demnach setzten von den 300 befragten Unternehmen rund 27 Prozent die Technologie bereits aktiv ein oder stünden unmittelbar vor der Umsetzung entsprechender Anwendungen. Fast 80 Prozent beurteilten die Auswirkungen auf das Unternehmen dabei als positiv“.

Wie diese positiven Auswirkungen für Unternehmen aussehen und welche Vorteile wohl die Investition in RFID-Ausstattungen rentabel machen, erfahren wir hier leider nicht, aber denkbar sind natürlich alle möglichen Ideen …

Um so interessanter ist daher die Aussage „Acht von zehn Konsumenten in Deutschland würden mit RFID-Chips versehene Produkte kaufen, sofern sie sich dadurch nicht verteuerten und die Datensicherheit gewährleistet sei.“

Nicht nur, dass Datenschutz und RFID zwei nicht so recht aufeinander zulaufende Linien sind, nein, hier wird auch noch ohne Beleg der Eindruck vermittelt, die Kunden wären RFID gegenüber grundsätzlich positiv gestimmt. Dass acht von zehn Konsumenten gechipte Produkte kaufen würden, ist demgegenüber so verwunderlich nicht, wird doch das Produktangebot zu einem Gutteil von wenigen großen Unternehmen gestellt. Wie da nach einiger Zeit das Angebot ungechipter Produkte aussehen wird, kann man sich mit ein wenig Phantasie gut vorstellen.

Wieso aber RFID die Zufriedenheit der Kunden erhöht, darauf bleibt die Meldung die Antwort schuldig.

Mehr zum Thema RFID finden Sie unter anderem hier.

Per E-Mail versenden Per E-Mail versenden     Bookmark and Share

FoeBuD, der rasende Roland und die Suche nach der Flasche des Verstandes

Samstag, 20. Dezember 2008

Wie der Nachrichtendienst Heise.de berichtet, hat der Bundestag am letzten Donnerstag nun endgültig den elektronischen Personalausweis gebilligt.

Damit steht uns ab November 2010 ein scheckkartengroßes Datenlager ins Haus. Der Ausweis soll ein Foto – natürlich digitalisiert – enthalten, dazu noch zwei Fingerabdrücke und etwas, das als elektronischer Identitätsnachweis bezeichnet wird.
Noch ist zwar die Rede davon, dass nur das Foto Pflichtbestandteil ist, aber es dürfte uns allen klar sein, wohin die Reise in Zeiten des rasenden Datenrolands Schäuble gehen wird. Apropos: Mit dem rasenden Roland soll keinesfalls auf die Spurweite von 750 mm der gleichnamigen Rügenschen Kleinbahn angespielt werden. Vielmehr habe ich hier das Epos von Ludovico Ariosto im Sinn, das, so sagt Wikipedia, vor dem Hintergrund der Kriege Karls des Großen gegen die sog. Sarazenen spielt.

Die etwas konfus wirkende Geschichte ist mit zahlreichen schrägen Figuren bevölkert und hätte damit gute Chancen, aus dem Regierungsviertel dieser unserer Republik zu stammen: „Die Hauptfigur Roland (…) wird als Neffe Karls des Großen ausgegeben. Als die ebenso schöne wie zauberkräftige Angelika, eine chinesische Prinzessin, an den Hof Kaiser Karls kommt, verlieben sich die meisten Ritter auf der Stelle in sie. Roland verliert wegen seiner Liebe sogar den Verstand. Der britische Prinz Astolfo unternimmt auf seinem Hippogryphen eine Reise zum Mond, wo sich bekanntlich alle Gegenstände befinden, die auf der Erde verlorengegangen sind. Dort findet er Rolands Verstand in einer Flasche und bringt ihn zu seinem Besitzer zurück.“

Sie sehen, der Dichter sieht noch Hoffnung, wenn auch auf dem Mond. Damit Sie aber nicht weiter hinter demselben verbleiben, schauen Sie doch noch eimal auf den elektronischen Personalausweis: Der neue Ausweis hat nämlich auch einen wunderschönen Chip, der auch noch kontaktlos ausgelesen werden kann. Damit sollen wir dann, weil sich dort unsere verbindliche elektronische Signatur befinden soll, beispielsweise ganz wunderbar Online und an Automaten einkaufen können. Und natürlich ist das auch völlig, aber wirklich so völlig völlig sicher. Wie? Was sagen Sie? Das habe man von der PIN-Nummer auch mal gesagt? Nun freuen Sie sich doch ein bisschen über die vielen Möglichkeiten des kontaktlosen Auslesens dieses Chips. Wie? Wer den ausliest? Ja, natürlich nur alle, die berechtigt sind. Gut, und alle, die sich irgendwo die entsprechenden Geräte besorgt haben. Ist doch auch viel praktischer, wenn dann rechtsverbindliche Verträge im Wortsinne im Vorbeigehen unterzeichnet werden können. Vielleicht sollte man mal die Metro fragen, die hat doch Erfahrung im heimlichen RFID-Auslesen.

Und warum müssen da Fingerabdrücke drauf? Für die Terrorabwehr kann es ja wohl nicht gedacht sein, denn dann wäre eine freiwillige Lösung irgendwie sinnlos.

Aus diesem schönen Anlass möchte ich Ihnen heute als Anregung den FoeBuD, einen Verein, der aus meiner Sicht immer wichtiger wird, ans Herz legen.

Ich empfehle Ihnen auch einen Besuch auf den Shop-Seiten des FoeBuD. Hier gibt es unter anderem kleine Buttons und Armreife, mit denen Sie feststellen können, ob in Ihrer Nähe RFID-Lesegeräte aktiv sind. Der Armreif beispielsweise leuchtet rot auf, wenn er ein RFID-Scanner-Induktionsfeld entdeckt. In einem Eingang z.B. zu einem Kaufhaus leuchtet er rot auf, wenn es sich bei den am Eingang aufgestellten Induktions-Systemen nicht um herkömmlichen Diebstahlschutz, sondern um RFID-Lesegeräte (im Bereich 13,56 MHz) handelt.

Schauen Sie einmal in Ruhe auf die Webseiten – da gibt es noch wesentlich mehr Informationen.

 

Quellen:
FoeBuD e.V.: http://www.foebud.org
Big Brother Awards: http://www.bigbrotherawards.de/
Stop RFID: http://www.foebud.org/rfid
Art d’Ameublement – Pour Les Bourgeois Nouveaux: http://www.padeluun.de/

Per E-Mail versenden Per E-Mail versenden     Bookmark and Share

Unbeobachtet surfen mit Mac, Linux-Systemen und Windows

Montag, 15. Dezember 2008

Wer nicht möchte, dass ihm Wolfgang Schäuble oder die Telekom beim Surfen im Internet über die Schulter guckt, kann das verhindern: Computeranwender benutzen dazu das kostenlose internationale Anonymiserungsnetzwerk TOR. Mit dem PrivacyDongle, des FoeBuD e.V., ist das anonyme Surfen mit TOR für alle ganz einfach geworden: PrivacyDongle in den USB-Port stecken, Software-Icon anklicken und lossurfen.

Was so einfach bisher nur auf Windowsrechnern klappte, läuft nun auch auf Macs und vielen Linux-Systemen. Und noch mehr: Wer zu Hause am Mac arbeitet, kann unterwegs am Internetrechner des Hotels oder Internetcafé denselben PrivacyDongle – und damit alle seine eigenen Einstellungen und Lesezeichen nutzen.

Es gibt ihn als Last-Minute-Weihnachtsgeschenk online im FoeBuD-Unterstützungsshop. Wie immer werden alle Gewinne für die inhaltliche Arbeit des FoeBuD e.V. genutzt.

Was ist drin?

Der neue PrivacyDongle des FoeBuD ist vollständig überarbeitet worden und stützt sich auf einen vom FoeBuD modifizierten FireFox-Browser. Er läuft auf allen gängigen Betriebssystemen und kann nacheinander auf allen Betriebssystemen benutzt werden - die Änderungen bei den Einstellungen wandern mit. Außerdem ist er auf den Firefox 3 aktualisiert worden und beinhaltet mehrere praktische Erweiterungen, die die Nutzung des TOR-Anonymisierungsnetzwerks erleichtern. So kann man sich um weitere Aspekte von Sicherheit und Anonymität kümmern, Werbung blockieren und der Datensammelwut von Google Grenzen setzen. Nicht zuletzt hat der FoeBuD dem Browser die Möglichkeit gegeben, in vielen Sprachen zu arbeiten und bieten Erweiterungen und Hilfetexte in deutsch, englisch und französisch an.

Hintergrund:

Seit Anfang 2008 sind die Telekommunikationsabieter in Deutschland dazu verpflichtet, die Verkehrsdaten ihrer Kunden für 6 Monate zu speichern. Auf diese Weise kann nachvollzogen werden, wer mit wem per Telefon oder Internet Kontakt aufgenommen hat. Diese Maßnahme betrifft eben nicht Terroristen, sondern 80 Millionen unbescholtene Bürgerinnen und Bürger in Deutschland. Der FoeBuD e.V. engagiert sich seit langem gegen die Vorratsdatenspeicherung, die er als Bedrohung für unsere Demokratie einstuft. Deswegen hat der FoeBuD mit dem “PrivacyDongle” ein Werkzeug geschaffen, das das anonyme Surfen auch für technisch nicht so bewanderte Menschen einfach möglich macht.

Den “PrivacyDongle” gibt es ab 20 Euro (je nach Speicherkapazität des USB-Sticks, 1GB, 4GB, 8GB) im FoeBuD-Shop zu kaufen: https://www.PrivacyDongle.com

Übrigens: Der FoeBuD-Shop wird ehrenamtlich betrieben, alle Einnahmen kommen der Arbeit des FoeBuD zugute. Der FoeBuD betreibt einen eigenen Tor-Anonymisierungsserver.

Per E-Mail versenden Per E-Mail versenden     Bookmark and Share