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Artikel mit ‘Fernsehen’ getagged

PC-Welt.de startet Web-TV

Mittwoch, 27. Januar 2010

PC-Welt.de erweitert sein Bewegtbild-Angebot um ein neues Web-TV-Format. Unter dem Titel “Doppelklick - fünf Minuten mit Alexandra Polzin” startet PC-Welt.de ab sofort ein wöchentliches Ratgeber-Magazin rund um aktuelle Themen aus den Bereichen Computer und Internet.

Durch die jeweils gut fünfminütigen Sendungen führt die erfahrene TV-Moderatorin Alexandra Polzin, die bereits für ARD, RTL Süd, Tele 5 und NBC Giga tätig war und aktuell regelmäßig für Sky und zahlreiche Top-Events vor der Kamera beziehungsweise auf der Bühne steht.

In jeder Folge widmet sich “Doppelklick” einem speziellen verbraucher- und nutzwertorientierten Thema. Begleitet wird Alexandra Polzin dabei jeweils von einem Experten aus der PC-Welt-Redaktion. Zum Auftakt gibt es unter www.pcwelt.de/doppelklick gleich zwei Sendungen: “Sicheres Homebanking - So geht’s” und “Antiviren-Software - Reicht ein Gratis-Programm?”.

In den kommenden Wochen beschäftigt sich “Doppelklick” dann unter anderem mit Windows 7, den Tücken des mobilen Surfens sowie den fiesen Tricks einiger DSL-Provider. Produziert wird das neue Web-TV-Magazin im IDG-eigenen Aufnahmestudio, das für “Doppelklick” mit einer professionellen Kulisse ausgebaut wurde.

(tok)

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LCD- oder Plasma-Fernseher?

Montag, 25. Januar 2010

Der Absatz von digitaler Unterhaltungselektronik boomt: Trotz Wirtschaftskrise hatten die Deutschen im Jahr 2009 beabsichtigt, 5,6 Milliarden Euro für Flachbildfernseher auszugeben, was einem Plus von 2,6 Prozent gegenüber dem Rekordjahr 2008 entspricht. Dies fand der Branchenverband Bitkom heraus, der auch für 2010 einen ähnlichen Umsatz prognostiziert. Besonders der Verkauf von Flachbildschirmen hält sich auf konstant hohem Niveau: Hier sind derzeit LCD-Geräte der Renner.

Auf dem Markt konkurriert die LCD- mit der Plasma-Technologie um die Gunst der Käufer.

„Welche der beiden besser oder schlechter ist, lässt sich nicht absolut sagen. Es gibt hier wie da Vor- und Nachteile“, so die Einschätzung von David Jähn, Geschäftsführer der Handelsplattform melango.de.

Derzeit sind auf dem Online-Marktplatz, der Hersteller, Großhändler und Wiederverkäufer zusammenführt, zahlreiche aktuelle LCD-Topmodelle aus Restpostenbeständen verfügbar. Einige Fernsehgeräte-Hersteller haben sich für eine der beiden Technologien entschieden, andere produzieren beide.

„Was sich letztlich dauerhaft durchsetzen, ist im Moment noch nicht abzusehen“, erläutert Jähn.

Im Größenbereich zwischen 32 und 40 Zoll haben die LCD-Geräte derzeit die Nase vorn. Aktuelle Modelle zeigen inzwischen fast ebenso brillante Farben wie Plasma-Geräte. Abstriche müssen Kunden zum Teil noch bei Schwarztönen machen, die manchmal zu Grau verwaschen können.

„Gute LCDs zeigen Bewegungen heute aber fast ebenso flüssig wie Plasma“, weiß der melango.de-Geschäftsführer.

Ein Vorteil der LCDs sei in jedem Fall, dass durch die zielgerichtete Lichtstrahlung zum Betrachter hin der Stromverbrauch wesentlich geringer ist als bei der Plasma-Technik.

Durch insgesamt höhere Kontraste sowie sattere und natürlichere Farben zeichnen sich dagegen die Plasma-Bildschirme aus.

„Das heißt, wer ein möglichst großes Gerät, also 50 Zoll und mehr haben möchte, wird an Plasma kaum vorbeikommen“, erklärt Jähn.

Diese Fernseher sind grundsätzlich auch besser für extreme Betrachtungswinkel, also für die seitlich versetzte Betrachtung geeignet. Letztendlich bleibt es aber vor allem eine Frage des persönlichen Geschmacks und des Budgets, für welche Technik sich der Käufer entscheidet.

(tok)

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Flacher, sparsamer, brillanter

Montag, 30. November 2009

Bei vielen Familien stehen sie dieses Jahr wieder unter oder neben dem Tannenbaum - die großen, hochauflösenden Fernseher. Immer mehr TV-Sender strahlen ab diesem Jahr ein HD-Signal aus. Ob LED-Backlight, 200-Hertz-Technik oder DLNA-Netzwerkanschluss - die Hersteller versprechen viel Technik fürs Geld. Doch was davon braucht man wirklich? Und welches Gerät ist das Richtige für welchen Zweck? Mit ihrem test Spezial Fernsehgeräte will die Stiftung Warentest für Klarheit sorgen und bei der Kaufentscheidung helfen.

Insgesamt 59 Fernseher zwischen 380 und 2400 Euro wurden im Testlabor eingehend geprüft. Neben Geräten mit 80 und 94 Zentimetern Bildschirmdiagonale auch größere Formate jenseits von einem Meter. Jedes Gerät wird auf einer separaten Doppelseite ausführlich vorgestellt und bewertet. Dazu gibt es Erläuterungen zu Technik und Entscheidungshilfen für den Fernseherkauf.

Was den Testern dieses Jahr besonders auffiel: Insbesondere die LCD-Geräte sind nochmals deutlich besser geworden. Bei schnellen Bewegungen bleibt ihr Bild flüssig, die Geräte verbrauchen weniger Strom und auch wer neben dem Sofa sitzt, kann noch viele Details erkennen. Die bei Cineasten so beliebten Plasma-Fernseher haben dagegen an Boden verloren: Bewegtbilder zeigen sie häufig nur unscharf, insbesondere große Geräte mit Full-HD sind oft Stromfresser.

Wer nur noch hochauflösende Blu-Ray-Scheiben oder HD-Fernsehen schauen will, für den sind auch günstige Geräte keine schlechte Wahl. Bei der Darstellung von niedrig aufgelösten Signalen, etwa von DVD oder per DVB-T, sehen sie häufig aber nicht gut aus. Immer mehr Geräte bringen einen integrierten Tuner für das hochauflösende Fernsehen mit - das spart eine separate Settop-Box.

Weitere Informationen finden sich im test Spezial Fernsehgeräte vom 28. November 2009 (7,50 Euro). Das Heft kann auch unter www.test.de/shop bestellt werden.

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Schwächen bei Lieferzeiten und Rückabwicklung

Freitag, 20. November 2009

Wer online einkauft, kann gegenüber dem stationären Handel kräftig Geld sparen. Und nicht nur das: Drei Internethändler überzeugen im Test der Stiftung Warentest mit insgesamt „guten“ Ergebnissen. Doch nicht überall stimmt der Service: Einige Onlineshops halten sich nicht an die versprochene Lieferzeit und die Rückabwicklung von Käufen klappt manchmal nicht reibungslos.

Ein „Mangelhaft“ kassierte zum Beispiel Pixmania. Die Webseite ist unübersichtlich und schwer zu bedienen. Bricht der Kunde den Bezahlvorgang ab, erhält er trotzdem eine Bestellbestätigung per E-Mail. Als einziger Internethändler im Test hat Pixmania deutliche Mängel in den Geschäftsbedingungen. Und nach Widerruf dauerte es im Schnitt 20 Tage, bis der Kaufpreis zurückerstattet wurde.

Ähnlich viel Geduld mussten die Tester bei HOH und Zarsen haben. Im schlimmsten Fall musste der Testkunde sogar fast zwei Monate auf sein Geld warten. Dass es auch anders geht, zeigt cyberport. Mit im Schnitt nur 2,8 Arbeitstagen für die Lieferung und 4,4 Tagen für die Rücküberweisung des Geldes war der Händler der Schnellste im Test. Wie beim Testsieger computeruniverse und dem t-online Shop reichte es am Ende für ein „gutes“ Qualitätsurteil.

Die Tester hatten 50 Flachbildfernseher bei zehn besonders günstigen Onlineshops bestellt und wieder zurückgeschickt. Der ausführliche Test findet sich in der Dezember-Ausgabe der Zeitschrift test und unter www.test.de/onlineshopping.

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Scharfes Kino für den kleinen Geldbeutel

Freitag, 20. November 2009

Das eigene Heimkino wird immer erschwinglicher. Die beste Bildqualität bekommt man dabei mit einem hochauflösenden Fernseher und einem Blu-ray-Spieler. Die Stiftung Warentest hat für das Dezember-Heft der Zeitschrift test neun Abspielgeräte und eine Spielekonsole mit Blu-ray-Technik getestet. Ebenfalls im Test: Vier aktuelle DVD-Spieler, die ihr Bild auch per HDMI-Kabel an hochauflösende Fernseher übertragen.

Die gute Nachricht: Empfehlenswerte Blu-ray-Spieler gibt es schon für deutlich unter 200 Euro. Die Schlechte: Viele sind langsam. Vom Starten des Gerätes bis zum ersten Bild vergehen teilweise mehr als 50 Sekunden. Zwar gibt es häufig einen Schnellstart-Modus – doch der kostet deutlich mehr Strom.

Alle Blu-ray-Player lieferten im Test eine sehr gute Bild- und Tonqualität. Auch wer noch öfter herkömmliche DVDs schaut, kann zu den neuen Geräten greifen: Blu-ray-Player können das Bild hochrechnen und machen dies teilweise sogar besser als reine DVD-Spieler.

Die meisten Geräte sind überaus wiedergabefreudig: So können neben Filmscheiben auch Musik-CDs, MP3-Dateien und Fotos abgespielt bzw. dargestellt werden. Die Dateien können sich auf USB-Sticks, externen Festplatten oder SD-Karten befinden.

Empfehlenswert sind die Blu-ray-Spieler von Samsung, LG, Philips, Panasonic und Sony. Auch die einzige Spielekonsole im Test, die Sony PS3 Slim 120 GB, schnitt als Blu-ray-Player „gut“ ab. Allerdings verbraucht sie recht viel Strom. Bei den DVD-Spielern überzeugten zwei Geräte von Philips und Samsung.

Der ausführliche Test findet sich in der Dezember-Ausgabe der Zeitschrift test und im Internet unter www.test.de.

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Jeder zweite deutsche Internetnutzer sieht sich Online-Videos an

Mittwoch, 16. September 2009

Das Internet ist, so das Ergebnis einer Studie, im Bewegtbildzeitalter angekommen: Fast jeder zweite Onliner hat sich schon Videos im Internet angesehen. Hierbei bevorzugen 74 Prozent der Nutzer Formate, die sie aus dem Fernsehen kennen.

Das Interesse an den bewegten Bildern im Web schränkt die klassische TV-Nutzung allerdings keinesfalls ein. Stattdessen sieht jeder vierte Konsument von Internetvideos durch diese Nutzung sogar mehr Fernsehen. Das sind die zentralen Ergebnisse des “Medien-Radars”, einer repräsentativen Studie von SevenOne Media und dem Marktforschungsinstitut mindline media.

Demnach greifen insgesamt 46 Prozent der Internet-Nutzer auf Bewegtbildinhalte im Netz zu. Bei den Männern hat bereits mehr als jeder Zweite (51 Prozent) Videos im Internet gesehen, bei den Frauen sind es 40 Prozent. Vor allem die jüngeren Onliner sind im Bewegtbildzeitalter angekommen: 76 Prozent der 14- bis 29-Jährigen sehen sich Videos im Internet an. Bei den 30- bis 49-Jährigen sind es 37 Prozent und bei der Generation 50-Plus 28 Prozent. Vor allem die höher Gebildeten greifen bei den bewegten Bildern im Netz zu: 57 Prozent der Abiturienten konsumieren Online-Videos, aber nur 42 Prozent mit mittlerem Abschluss und lediglich 32 Prozent der Hauptschulabsolventen.

Die beliebtesten Inhalte im Netz sind, so die Studie weiter, TV-Sendungen oder Ausschnitte daraus: 74 Prozent derjenigen, die Bewegtbildinhalte im Netz konsumieren, sehen sich Fernsehinhalte an. Auf Rang zwei folgen mit weitem Abstand Privatvideos mit 49 Prozent. Die Zuschauer interessieren sich also auch im Internet weitestgehend für Inhalte, die sie aus dem TV kennen. Möglich wird dieses Sehverhalten auch durch die Sender selbst, die ausgewählte Formate online auf ihren Websites zur Verfügung stellen.

Trotz dieser Content-Strategie bleibt die TV-Nutzung nicht nur stabil, sondern die aktuelle Studie zeigt erstmals, dass die Fernsehnutzung sogar von der Übertragung der Inhalte ins Internet profitiert. So gibt jeder vierte (23 Prozent) Bewegtbildnutzer im Internet an, dass er durch die neuen digitalen Möglichkeiten unter dem Strich mehr Fernsehinhalte sieht. Ein wesentlicher Grund hierfür ist unter anderem die Möglichkeit, verpasste Folgen von Serien im Netz zeitunabhängig zu sehen und so “dran” zu bleiben. 43 Prozent der Bewegtbildnutzer im Internet nehmen diesen Service bereits in Anspruch.

Allerdings bewerten die Zuschauer das Erlebnis einer TV- beziehungsweise Internetübertragung unterschiedlich: 74 Prozent sehen sich komplette TV-Sendungen nach wie vor lieber über das Fernsehgerät an und für 72 Prozent ist die “Lean-back”-Position vor dem TV-Gerät entspannter als die Nutzungssituation vor dem PC-Bildschirm.

Die TV-Sender profitieren aber auch durch die Nutzung ihrer Inhalte im Internet, da diese ebenso wie das Fernsehprogramm werbefinanziert sind. Wie der aktuelle “Medien Radar” zeigt, bevorzugen 66 Prozent derjenigen, die schon Bewegtbildinhalte im Web genutzt haben, Werbung gegenüber anderen Finanzierungsmöglichkeiten. Für eine Gebühr pro Video oder pro Abonnement sprechen sich lediglich 20 Prozent aus. Vor allem Frauen favorisieren Werbung: 69 Prozent ziehen Werbung einem Gebührenmodell vor. Gerade Frauen gelten in der Werbewirtschaft als besonders attraktive Zielgruppe.

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Die Couch wird multimedial

Mittwoch, 02. September 2009

Bisher sind wir schon gewohnt, dass Musik, Fotografie und Internet sich auf unseren Rechnern zu einer Multimediawelt zusammenfinden. Die große Ausnahme waren aber immer noch die Fernseher, die sich nur höchst umständlich über Zusatzgeräte und Kabel mehr schlecht als recht mit dem PC verbinden ließen.

Aber diese Zeiten scheinen nun auch vorbei zu sein, denn inzwischen haben einige Hersteller die erste Generation von – natürlich – flachen TV-Geräten mit eigenem Internet-Zugang herausgebracht. Damit sind Web-Dienste wie Flickr, YouTube oder auch spezielle Angebote wie Wetterberichte keine Fremdkörper mehr auf dem Bildschirm. Und qualitativ können diese Angebote ja inzwischen auch locker die täglichen Soaps und Gerichtsshows abhängen – und das gilt bereits für den Wetterbericht …

Allerdings, so berichtet das Computermagazin c’t, kann man noch immer keinen vollständigen Zugriff auf das Internet erwarten. Zwar kann man per Fernbedienung auf YouTube und Co. zugreifen, doch komplette Webbrowser sind diese TV-Geräte noch nicht.

Die ersten Unternehmen, die uns die Welt der Vernetzung auf dem Fernseher präsentieren, sind Sony, Samsung, Philipps und Panasonic. Hier hat man jeweils ganz eigene Ansätze zur Integration des Internet in den Fernseher gefunden.

Bei Samsung und Sony kommen, so die c’t, so genannte Widgets zum Einsatz – kleine Mini-Programme, die sich auf dem Bildschirm tummeln und auch angezeigt werden können, während das Fernsehbild gezeigt wird.

Diese Widgets sind einfach zu bedienen und gut für den bequemen Aufruf von der Couch. Hakelig wird die Sache allerdings dann, wenn längere Texteingaben nötig sind, falls Sie bei YouTube etwas Bestimmes suchen oder gar auf die Idee kommen, Ihre Befindlichkeit während einer Talkshow zu twittern. Dann soll es zumindest bei Samsung etwas umständlich werden, während Sony es sich einfacher macht und multimediale Dienste weitgehend ausblendet. Hier beschränkt man sich „auf wenige Anwendungen wie Taschenrechner, Weltzeituhr oder textbasierte Inhalte über RSS-Feeds“.

Der Panasonic wiederum möchte möglichst Interaktiv sein und soll recht einfach zu bedienen sein, begrenzt allerdings das Angebot auch nur auf bestimmte Anwendungen. Einen „echten“ Browser hat, so meldet das Magazin, nur Phillips im Programm. Dieser scheitert allerdings an einigen Webangeboten mit Flash-Animationen und –Videos, die nicht angezeigt werden können. Ein weiteres Problem ist die recht gemütliche Geschwindigkeit, mit der die Inhalte angezeigt werden.

Mit allen neuen Fernsehgeräten kann man allerdings Bilder, Musik und Videos über das lokale Netzwerk versenden, was schon eine deutliche Erleichterung gegenüber der bisher üblichen Verkabelung ist.

Die c’t bemängelt dabei, dass die Fernseher mit populären Videoformaten wie etwa DivX nicht zurecht kommen. Fernsehsignale in HD-Auflösung – für Fernsehgeräte ja kein ganz unwichtiger Punkt - werden jedoch in hoher Qualität wiedergegeben. Auch entsprechende HDTV-Tuner fürs digitale Kabelfernsehen sollen bereits eingebaut sein.

Diese erste Generation internettauglicher Fernseher ist sicherlich noch nicht perfekt und wird dem breitbandverwöhnten Anwender einiges Stirnrunzeln entlocken. Deutlich wird mit diesen Geräten aber, in welche Richtung die Entwicklung geht. Wir dürfen also gespannt sein, was die zweite oder dritte Generation moderner Fernseher bieten wird.

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DVB-T-Sticks: Hardware top, Software oft flop

Montag, 10. August 2009

Wer sein Macbook als mobilen Zweitfernseher nutzen möchte, kommt mit einem DVB-T-Stick auf seine Kosten. Die “Macwelt”, die in ihrer Ausgabe 9 elf DVB-T-Empfänger getestet hat, zeigt, worauf beim Kauf zu achten ist.

Entscheidend für die Qualität des Fernsehbildes ist die Empfangsqualität des DVB-T-Signals. In einem gut abgedeckten Sendegebiet reicht in der Regel ein DVB-T-Stick mit einem einzelnen Empfänger (Single Tuner) aus. Ist das Signal zu schwach, schafft eine zusätzliche aktive DVB-T-Zimmerantenne Abhilfe.

Eine bequeme Alternative ist der Einsatz eines Sticks mit zwei Empfängern (Dual Tuner). Diese lassen sich im Verbund betreiben und ermöglichen so einen deutlich besseren Empfang als Sticks mit „Single Tuner“. Wer über einen Kabelanschluss verfügt, kann laut “Macwelt” auch zu einem so genannten Hybrid-Stick greifen. Mit diesem lässt sich sowohl DVB-T als auch digitales (DVB-C) und analoges Kabelfernsehen empfangen. Da diese Empfänger zudem analoge Signale aufzeichnen können, eignen sie sich auch für die Digitalisierung von Videos, die auf VHS-Kassetten gespeichert sind.

Die Empfangsleistung der DVB-T-Sticks bewegt sich insgesamt auf hohem Niveau. Deutliche Unterschiede gibt es aber bei der verwendeten TV-Software, die die Signale in Bild und Ton umsetzt.

Während die Qualitätsunterschiede bei Standbildern nur gering sind, stößt so manche Software vor allem bei schnellen Bewegungen an ihre Grenzen, berichtet die “Macwelt”.

Am besten gelingt die Darstellung den Programmen „The Tube“ und „Eye TV“. Sticks mit „The Tube“ eignen sich gut für das Nebenbei-Fernsehen am Computer und punkten mit Community-Funktionen wie etwa Live-Chat im Internet. Wenn es um Programmierung, Aufnahme und Weiterverarbeitung von TV-Sendungen geht, bietet dagegen „Eye TV“ den höchsten Komfort. Da ein Stick an die zugehörige Software gebunden ist, sollten Anwender vor dem Kauf genau überlegen, welche Funktionen ihnen wichtig sind.

“Macwelt”-Testsieger ist der „Eye TV Diversity“ von Elegato (rund 100 Euro). Als bester Stick mit der Software „The Tube“ landete der „WinTV-HVR-900 Mac und PC“ (etwa 80 Euro) auf dem vierten Platz.

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Online, aber bitte mit Verfallsdatum

Freitag, 19. Dezember 2008

Rechtzeitig zu Weihnachten erfreuen uns die Ministerpräsidenten der Länder noch schnell mit einer selbst einstudierten Posse – sie haben das öffentlich-rechtliche Internet mit Verfallsdatum erfunden. Aber mal ehrlich, wir stöhnen ja alle schon längst unter der kaum noch zu überschauenden Informationsflut, da ist die Idee des 12. Rundfunkänderungsstaatsvertrags doch eine ganz possierliche. Da sollen nun, zu unser aller wohlfeiler Gefälligkeit, so genannte textbasierte Online-Informationen der Öffentlich-Rechtlichen nur noch zulässig sein, soweit sie an Sendungen gekoppelt sind. Die Verweildauer soll pauschal auf sieben Tage begrenzt werden. Ein kompliziertes Verfahren (Drei-Stufen-Test) soll außerdem darüber entscheiden, welche Online-Angebote überhaupt im Netz verfügbar sein dürfen.

Na, wenn das nicht zukunftsorientiert ist – ein Prüfungsverfahren für Online-Angebote. Das können sich doch nur Menschen ausgedacht haben, die Internet für einen Artikel aus dem Fischereizubehör halten.

Immerhin, so kann man aus Öffentlich-Rechtlich auch mittelfristig ein reines Rechtlich machen. Wofür zahlen wir noch gleich Gebühren? Doch nicht, um irgendwelche armen Menschen zu bezahlen, die jetzt beständig die Webauftritte der Sender kontrollieren müssen, oder? Und gab es da nicht auch einmal so etwas wie einen Informationsauftrag?

Der Vorstand des Verbraucherzentrale Bundesverbands (vzbv), Gerd Billen, meint dazu: “Die pauschale zeitliche Beschränkung der Verweildauer online präsentierter Programme und Telemedien öffentlich-rechtlicher Rundfunkanstalten auf sieben Tage ist inakzeptabel.”

Der Verbraucherzentrale Bundesverband kritisiert, dass neben den künftigen auch die längst bestehenden Telemedienangebote einen Test durchlaufen sollen. “Dieses bürokratische Verfahren wird allenfalls die Programmkosten erhöhen, nicht aber die Programmqualität”, so Billen.

Für viele Medienkonsumenten ist nicht mehr der klassische Rundfunk, sondern das Internet Informationsquelle und Unterhaltungsmedium Nummer Eins.

Was auch immer der Beweggrund hinter dieser lustigen Regelung sein mag, eigentlich möchte man da auf gut Rheinländisch nur noch fragen „Wat sull dä Driss?“

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Quote um jeden Preis?

Dienstag, 02. Dezember 2008

In einem Blog-Kommentar las ich den interessanten Hinweis auf den Film Nur Pferden gibt man den Gnadenschuß

Der Film von Sidney Pollack spielt in den USA der 30er Jahre, also mitten in der Weltwirtschaftskrise. Hier melden sich Menschen bei einem Tanzmarathon an, für den es 1500 US-Dollar Preisgeld geben soll. Eine weitere Motivation vieler Teilnehmer ist die kostenlose Verpflegung während des Wettbewerbs. Trotz Erschöpfung geben viele Tänzer nicht auf. Seelisch und körperlich am Ende hat eine Teilnehmerin keine Hoffnung mehr und bittet ihren Partner, sie zu erschießen. Der Polizei gibt er später als Motiv an, dass man Pferden auch einen Gnadenschuss gebe.

Das führt mich zum eigentlichen Thema, denn in den letzten Tagen hatte ich Gelegenheit, etwas fernzusehen. Besonders aufgefallen ist mir da ein Format, das mit dem Titel „Mein Restaurant“ nur unzureichend beschreibt, was da eigentlich passiert:

„Bei „Mein Restaurant“ haben fünf Paare in Berlin, Hamburg, Köln, Leipzig und München die Chance, ein eigenes Restaurant zu eröffnen. Doch bis es soweit ist, haben die Kandidaten einiges zu tun: Denn der Städtewettkampf beginnt nicht mit der Eröffnung, sondern bereits im Rohbau! Acht Wochen haben die Kandidaten Zeit, um aus einer seelenlosen Räumlichkeit ein anspruchsvolles Restaurant zu machen. (…)

Ab der Eröffnung wird der Wettbewerb noch härter: Jetzt nominiert die Jury alle zwei Wochen die beiden Restaurants, die in ihren Bewertungen am schlechtesten abgeschnitten haben. Wer rausfliegt, entscheiden jedoch die Zuschauer. Per Telefonvoting haben sie eine Woche Zeit, für ihr Lieblingsrestaurant abzustimmen. Das Paar mit den wenigsten Anrufen muss sein Restaurant innerhalb von 15 Minuten räumen und die Pforten für immer schließen! (…)

Die Kandidaten hatten die Chance, sich ihren Traum vom Restaurant zu erfüllen. Dabei wurden sie von Experten begleitet, haben unglaublich viel gelernt, und gehen mit viel Know-how und einem fertigen Konzept aus der Sendung heraus. Ihr Konzept dürfen sie an einer anderen Stelle umsetzen und einen zweiten Versuch starten. Dabei gibt es für die Restaurants verschiedene Möglichkeiten. So können sie von einem neuen Betreiber übernommen und unter einem anderen Namen fortgeführt werden, von dem Voreigentümer wieder übernommen werden oder in ein ganz neues Lokal umgestaltet werden“

So weit die „Spielregeln“, wie Sie der Sender Vox auf seiner Webseite darlegt.

Da werden also im Ernst Restaurants gegründet, Träume und Konzepte gesponnen und nicht zuletzt Arbeitsplätze geschaffen, damit ein Telefonvoting von Zuschauern nach Nasenfaktor entscheiden darf, wer schließen muss? Das Angebot des Restaurants, die Qualität oder so etwas Schlichtes wie die wirtschaftliche Tragfähigkeit, vulgo auch Umsatz genannt, spielen keine Rolle? Ja, geht’s noch?

Was zu Beginn der Reihe, während der Renovierungsphase, noch als spannend durchgehen konnte, mutiert mit dem weiteren Fortschreiten immer mehr zu einer zynischen Farce. Monatelang wird mit der Existenz einer doch recht stattlichen Zahl von Menschen eine Spielshow für Couch-Potatoes produziert und wir finden das auch noch unterhaltsam?

Zwar kann man jetzt damit argumentieren, dass die Kandidaten schließlich wissen, worauf Sie sich einlassen, aber wo steht denn, dass man alles machen muss, was sich irgendwie in ein Boulevardformat pressen lässt? Das ist mehr als geschmacklos.

Offenbar wurden für dieses fadenscheinige Konzept, wie in einigen Blogbeiträgen, etwa hier, zu lesen war, bestehende Restaurants zu „Ruinen“ umgestaltet, die anschließend von den Kandidaten wieder in Restaurants „zurückgebaut“ werden durften. Der Gewinner, neben dem Sender, ist hier in jedem Fall also der eigentliche Restaurantbetreiber, der, nachdem das Restaurant qua Zuschauervoting wieder „geräumt“ wurde, ein hübsch renoviertes und mit kostenloser Fernsehpromotion versehenes Lokal übernehmen kann.

Denkt dabei eigentlich mal jemand an die Kandidaten? So blauäugig sie auch sein mögen, was für eine unwürdige und Art und Weise ist das denn, einer gesamten Restaurantbesatzung innerhalb von 15 Minuten den berühmten Stuhl vor die Tür zu stellen? Wie zynisch muss man sein, um in der heutigen Zeit ein solches Spiel mit der Existenzangst zu treiben?

Hier wurden immerhin Existenzen geschaffen, die, ganz nebenbei, per Telefonanruf von kaum dazu berufenen „Fachleuten“ zerstört werden. Und ich habe geglaubt, nach Dschungelcamps und diversen Superstar-Suchen ginge es nicht noch weiter nach unten. (tok)

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