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Artikel mit ‘Exchange’ getagged

Neue Versionen voraus

Sonntag, 23. August 2009

Während das Erscheinen von Windows 7 relativ intensiv diskutiert wird, geht auch der Angstgegner von Microsoft, Apple, in den Endspurt um das neue Betriebssystem „Snow Leopard“. Zumindest mit dem Erscheinungsdatum, aber wohl auch mit den Update-Preisen hat man hier Microsoft definitiv die Nase voraus: Mac OS X 10.6 wird bereits am 28. August erscheinen und kann bei einigen Anbietern für unter 30 Euro vorbestellt werden.

Auch Adobe steht in den Startlöchern, allerdings nur mit einem recht kleinen Update: Für Photoshop CS4 werden in den nächsten Tagen die neuen Versionen von „Camera Raw 5.5“ und des „Digital Negative Converter 5.5“ erscheinen.

Wo wir gerade in die Zukunft blicken: Einige Analysten glauben ja, das Apple seine Set-Top-Box „Apple TV“ noch weiter ausbauen und mit einer Videorekorder-Funktion versehen wird. Sie rechnen bis zum Jahr 2011 dann sogar mit Apple-Fernsehgeräten. Interessant wäre es ja, wenn wir dann über iTunes auch Fernsehsendungen abonnieren könnten. Lassen wir uns also überraschen.

3D-Sound aus einem Gerät

Die Schweizer Firma sonic emotion will auf der IFA (4. - 9. September 2009) in Berlin ein Home Entertainment-System vorstellen, das ein einzigartiges 3D-Klangbild erzeugen soll – ganz ohne zusätzliche Boxen oder eine komplizierte Ausrichtig des Gerätes.

Durch sonic emotions Technologie soll es möglich sein, den Klang in einem Raum so darzustellen, dass mit nur einem Lautsprecher die Illusion einer völlig natürlichen Umgebung entsteht. Mit einem speziellen Chipsatz will das Unternehmen so den Sound von Geräten wie TVs, iPod-Docking-Stationen, Heimkino-Anlagen und anderen Audiogeräten dramatisch verbessern.

Das Unternehmen hat sich bislang mit Beschallungstechnik für Aulen, Theater- und Konzertsäle einen Namen gemacht und möchte nun auch in den Consumer-Markt einsteigen.

“Durch die 3D-Audio-Technologie von sonic emotion ist es möglich, den Klang in einem Raum so darzustellen, dass die Illusion einer völlig natürlichen Umgebung entsteht und zwar mit nur einem Ausgabegerät. Der entscheidende Vorteil dieser Technologie im Vergleich mit herkömmlichen 5.1 Surround-Sound-Systemen ist, dass Hörer unabhängig von ihrer Position im beschallten Raum in den Genuss eines ungetrübten 3D-Hörerlebnisses kommen”, sagt Matthias Rosenthal, CTO von sonic emotion.

FRITZ! Clips

In kurzen Videos gibt AVM ab sofort Tipps zur Fritzbox und ihren vielfältigen Funktionen. Auch das Zusammenspiel der Fritzbox mit anderen AVM-Produkten wird in den kurzen Videos anhand von Beispielen erläutert. Die FRITZ! Clips umfassen die Themenbereiche Internet und Sicherheit, WLAN, USB-Speicher und Telefonie.

In derzeit 20 Videos werden Funktionen und Konfiguration der Fritzbox Schritt für Schritt beschrieben. Zur Auswahl stehen die Themenbereiche Internet und Sicherheit, Telefonie, WLAN und USB-Anschluss. Im Bereich Internet und Sicherheit wird beispielsweise erläutert, wie sich die Fritzbox mit einem Firmware-Update aktualisieren lässt oder welche Konfiguration die Firewall der Box benötigt.

Die FRITZ! Clips sind erreichbar unter www.avm.de/fritzclips. Zusätzlich stehen die Videos auf dem Internet-Videoportal YouTube unter www.youtube.com/user/avmberlin bereit. Zum Anschauen ist ein aktueller Browser mit Flash Player 8 oder höher bei einer Bildschirmauflösung von mindestens 1024 x 768 erforderlich.

Viel Druck für wenig Geld

Canon stellt zwei neue Pixma-Multifunktionssysteme als kostengünstige Einstiegskandidaten für hochwertigen Tintenstrahldruck vor: Der Pixma MP270 als Nachfolger des MP260 und das neue Modell Pixma MP490 als Variante mit Farbdisplay und Speicherkartenslots können nicht nur drucken, sondern auch kopieren und scannen. Ab September 2009 gibt es sie zum Preis von 89 Euro (Pixma MP270) beziehungsweise 99 Euro (Pixma MP490) im Fachhandel.

Canons Drucktechnologie sorgt bei den neuen Einstiegsmodellen mit bis zu zwei Picoliter feinen Tintentröpfchen und einer Auflösung von bis zu 4.800 dpi für hochwertige Fotoprints. Die zwei Druckköpfe mit Tinte enthalten pigmentiertes Schwarz beziehungsweise farbstoffbasiertes Cyan, Magenta und Gelb.

Der MP270 und der MP490 sind wenige Sekunden nach dem Einschalten eingabebereit. Praktisch ist das selbsttätig öffnende Papierausgabefach, es sorgt für eine reibungslose Druckabwicklung. Angenehm auch der Auto-Scan-Modus: Automatisch werden Format und Typ des auf dem Vorlagenglas platzierten Dokuments erkannt und die Einstellungen darauf optimiert.

Mitgeliefert wird die Fotodruck-Software „Easy-PhotoPrint EX“ sowie „Auto Photo Fix II“, eine Bildoptimierungssoftware, die neben Farbe, Kontrast und Helligkeit auch rote Augen beim Druckvorgang retuschieren können soll.

Der Pixma MP270 hat einen PictBridge-Anschluss für den Fotodirektdruck von kompatiblen Digitalkameras und -camcordern, die Scanauflösung beträgt bis zu 1.200 dpi. Für einen 10 x 15 cm Fotoprint benötigt der MP270 zirka 45 Sekunden.

Druckgeschwindigkeit, Leistungs- und Komfortdetails des Pixma MP490 entsprechen den Leistungsmerkmalen des Pixma MP270. Dazu gibt es jedoch noch ein aufklappbares 4,5 cm (1,8 Zoll) großes TFT-Farbdisplay. Statt PrictBridge verfügt der MP490 über Speicherkartenslots. Sie ermöglichen den Direktdruck von kompatiblen Speicherkarten.

IPv6 kommt

Mit dem anstehenden Wechsel von Windows XP oder Vista auf Windows 7 bietet sich in Windows-Umgebungen die Möglichkeit, IPv6 mit minimalem Aufwand einzuführen. Eine zu späte und hektische IPv6-Einführung kann zu erheblichen Komplikationen und Mehrkosten führen, schreibt das IT-Profimagazin iX in Ausgabe 9/09.

TCP/IP Version 4 (IPv4) ist das meistverwendete Kommunikationsprotokoll für Datenaustausch in Firmennetzen und im Internet. Bereits vor zehn Jahren begann man mit der Einführung von TCP/IP Version 6 (IPv6). Technisch gesehen steht der Umstellung von Netzen auf das neue Internetprotokoll nichts mehr im Weg, da es weithin Unterstützung der Betriebssysteme und Geräte findet. IPv6 bietet nicht nur genug Adressen, um Drittkühlschrank und Badezimmerfernseher zu vernetzen. Für Administratoren ist jetzt die Zeit zum Handeln gekommen, meint iX-Redakteur Bert Ungerer.

“Unternehmen, die Windows Vista, Windows 7 oder ein halbwegs aktuelles Unix-Derivat einsetzen, sollten sich dringend mit IPv6 beschäftigen, selbst wenn sie bis auf Weiteres eine reine IPv4-Umgebung betreiben wollen.”

Wer jetzt seine Hard- und Softwarelieferanten nach IPv6-Unterstützung befragt, kann sich frühzeitig Gedanken darüber machen, wie man mit einzelnen, nicht IPv6-tauglichen Komponenten in der eigenen Umgebung geht.

Microsoft Exchange 2010 Release Candidate

Seit wenigen Tagen lässt sich der Release Candidate (RC) von Microsoft Exchange 2010 herunterladen. Er enthält bereits alle Funktionen der finalen Version, wird aber noch abschließend getestet. Anwender können mit dem RC, der ausschließlich in englischer Sprache verfügbar ist, ihre IT-Umgebungen auf die neue Generation der Mail-Server-Lösung vorbereiten. Die finale Version von Microsoft Exchange 2010 wird noch in diesem Jahr erhältlich sein.

Microsoft Exchange 2010 bietet neue Funktionen für den Mail-Verkehr. Dazu zählen “Mail-Tipps” vor dem Versenden einer Mail an zu große Verteiler, eine „Voice Mail“-Vorschau, das Ignorieren unerwünschter E-Mail-Unterhaltungen sowie die Zusammenfassung verwandter Mails.

Flexible Installations- und Verwaltungsfunktionen sollen die Kosten für Unternehmen reduzieren. Zudem soll das E-Mail-Archiv den Schutz von Informationen und die Einhaltung von Richtlinien gewährleisten. Exchange 2010 wurde von Grund auf neu entwickelt, um sowohl als Inhouse-Lösung als auch als externer Online-Service implementiert werden zu können.

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