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Artikel mit ‘Drucker’ getagged

Laserdrucker mit Schwächen und Gift

Dienstag, 29. September 2009

Laserdrucker arbeiten deutlich schneller als Tintenstrahldrucker und sind bei den Verbrauchskosten wesentlich günstiger. Das versprechen zumindest die Hersteller. Wer beispielsweise nur Briefe oder Tabellen druckt, spart mit einem Schwarz-Weiß-Laserdrucker angeblich viel Zeit und Geld. Ob das wirklich stimmt, hat das Magazin Computerbild bei sechs dieser Geräte zwischen 65 und 130 Euro getestet.

Zwar erfüllten die Schwarz-Weiß-Laserdrucker in Sachen Drucktempo die hohen Erwartungen - der Druck eines Briefes dauerte drei bis sechs Sekunden, eine Grafik drei bis zehn Sekunden – doch mussten sich die Geräte bei den Druckkosten günstigen Tintenstrahldruckern geschlagen geben. 3,06 Cent pro Textseite waren es beim Testsieger von Canon, der Ausdruck des Tintenstrahlers kostete nur 2,13 Cent pro Seite.

Besonders unerfreulich: Einige Hersteller haben in Sachen gesundheitsgefährdende Schadstoffe noch immer nicht dazugelernt. So ermittelten die Experten bei zwei Druckern sehr hohe Feinstaubwerte. Beim Epson EPL-6200L waren es 127.000 Partikel pro Kubikzentimeter, beim Oki B410d sogar 275.000 Partikel pro Kubikzentimeter.

Zum Vergleich: An Straßen mit hoher Belastung wurden bis zu 120.000 und nur in Spitzen mehr als 200.000 Partikel pro Kubikzentimeter gemessen. Außerdem hatten vier Drucker giftige “flüchtige organische Verbindungen” (TVOC) im Toner. Drei der vier Geräte belasteten mit diesen Schadstoffen auch die Raumluft, nur drei Drucker blieben unter den Grenzwerten. Der Testverlierer von Epson erwies sich als wahre Giftschleuder. Er erhielt deshalb die Gesamtnote “ungenügend”.

Im Test überzeugte kein Drucker auf ganzer Linie, selbst der Testsieger von Canon (i-Sensys LPB3100, 113 Euro) kam nicht über die Gesamtnote “befriedigend” hinaus. Dennoch: Drucktempo und die Druckqualität stimmten. Die Ausstattung der Schwarz-Weiß-Laserdrucker ließ jedoch zu wünschen übrig: USB-Anschlusskabel fehlten und mitgelieferte Druckerpatronen (Starter-Sets) waren nur halbvoll. Zudem erwiesen sich die Drucker als wahre Stromfresser. Im Betrieb verbrauchten sie zwischen 174 und 334 Watt Strom. Zum Vergleich: Tintenstrahldrucker begnügen sich mit bis zu 17 Watt.

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Alles im Netz

Sonntag, 13. September 2009

Letzte Woche habe ich Ihnen über die „neue“ Telekom (www.die-neue-telekom.com) berichtet, doch in dieser Woche Schlage ich mich mit einem ganz typischen Problem der alten Telekom herum – dem immer wieder auftretenden spontanen Abbruch der DSL-Leitung. Da fällt einem doch gleich die Frage ein, wann es wohl gelingen wird, dass wir Breitbandanschlüsse ohne obskure Fehlerquellennutzen können. Ob VDSL die Lösung ist? Oder Internet über den Kabelanschluss? An dieser Stelle traue ich mir allerdings keine Prognose zu und muss mich, ebenso wie Sie, überraschen lassen.

Die Wartezeit auf problemfreie Installationen können wir mit einem neuen Gadget überbrücken. Hier bietet sich als Highlight der gerade vorgestellte iPod nano an, der mit einem Radio und einer Videofunktion glänzt und es sogar erlaubt, die selbstgedrehten Clips mit einem Klick in Youtube hochzuladen. Oder Sie greifen zum „Zune HD“, der vermutlich am Dienstag vorgestellt wird.

Microsoft versucht sich mit diesem Gerät wieder einmal an der Aufholjagd zum iPod und bietet zum „Zune HD“ unter anderem ein Dock fürs Auto, ein eingebautes Radio, eine Xbox-Integration und ein AV-Dock., das Videosignale mit 720p liefert.

Wenn Ihnen der Sinn mehr nach neuer Software steht, schauen Sie doch einmal bei Ashampoo vorbei – das Unternehmen bietet noch bis Mittwoch 60 Prozent Rabatt auf alle Produkte.

So, nun aber zu den anderen Neuheiten dieser Woche.

Neue Akkus von HP

Als besonders langlebig preist Hewlett-Packard seine „Long Life Battery“ für Notebooks an. Erst nach ungefähr 1.000 Ladevorgängen soll bei diesen neuen Akkus eine Leistungsminderung auftreten. Doch auch die Ladezeit soll sich deutlich gegenüber normalen Lithium-Ionen-Akkus verbessert haben: HP verspricht, dass mit einer speziellen „Fast Charge Technologie“ bereits nach 90 Minuten einen Ladestand von 90 Prozent erreicht wird.

Mit einem Ladevorgang pro Tag soll der Akku über drei Anwendungsjahre hinweg nahezu seine volle Leistung behalten - oder vier Jahre, wenn er nur werktags in Betrieb ist.

Wer ein HP-Notebook wie etwa das HP EliteBook 6930p oder einen HP Compaq 6730b, 6530b oder 6735b nutzt, kann die „Long Life Battery“ (mit drei Jahren Garantie) als Zubehör zu einem Preis von 139 Euro kaufen.

Netbook von Nokia

Wie Endgaget meldet, kann das neue Netbook von Nokia, das „Booklet 3G“, inzwischen vorbestellt werden – allerdings zunächst nur in Italien. Aber die Chancen stehen damit nicht schlecht, dass auch wir bald in den Genuss des neuen Prestige-Gerätes kommen werden.

Nokias Netbook verfügt, den Berichten zufolge, über einen Atom-Prozessor und erfreut das Auge mit einem 10-inch-Display. Natürlich nutzt das Gerät neben WLAN auch UMTS zur Verbindung mit der Außenwelt und soll auch sonst einige nette Features bieten, etwa einem HDMI-Anschluss und satte 12 Stunden Batterielaufzeit. Als Betriebssystem kommt Windows 7 zum Einsatz.

So weit, so schön, aber die Flunder aus Flugzeugaluminium scheint nicht nur optisch, sondern auch preislich in die Oberliga zu gehören – gemunkelt wird von Preisen zwischen 570 und 699 Euro.

Verbesserter 100-Dollar-Laptop

Vielleicht ist statt eines 600 – 700 Euro teuren Netbooks ja auch ein völlig entgegengesetzt aufgestelltes Modell sinnvoll, wie etwa der “100-Dollar-Laptop” des Entwicklungshilfeprojekts „Laptop per Child“ (OLPC).

Für dieses in vielerlei Hinsicht bemerkenswerte Projekt, das eher als Bildungs- und nicht als Laptop-Projekt betrachtet werden will, wurde nun ein Hardware-Update abgeschlossen, das Gerät hört nun auf den Namen XO 1.5. Das neue Gerät soll mit seiner variabel mit bis zu einem Gigahertz getakteten CPU eine deutlich höhere Leistung bringen. Details dazu wurden jedoch noch nicht bekannt gegeben, auch Verfügbarkeit Preis stehen noch nicht fest.

Wann ist ein Hit ein Hit?

Eine der Fragen, die sich wohl alle Musikschaffenden stellen, ist, ob ihr neuer Song wohl ein Hit werden könnte. Früher hat man sich da auf sein Bauchgefühl und die Erfahrung von Produzenten verlassen. Heute, in Zeiten von iTunes und Co., gibt es aber auch andere Wege, um festzustellen, ob man einen kommerziellen Erfolg in den Verkaufscharts landen kann – beispielsweise Internetdienste wie uPlaya.

Dieser Dienst des US-amerikanischen Unternehmens „Music Intelligence Solutions“ will es ermöglichen, mit seiner Software “Hit Song Science” die Erfolgsaussichten eines neuen Songs zu analysieren.

“Erfolgreiche Songs tendieren dazu, eine bestimmte vergleichbare Charakteristik aufzuweisen. Wir haben die Konstellationen entschlüsselt, die gute Songs ausmachen”, erklärte Music-Intelligence-CEO David Meredith gegenüber dem San Francisco Chronicle.

Über eine Datenbank mit Hit-Titeln aus den letzten 60 Jahren will man tausende von Kriterien identifiziert haben, die einen Hit ausmachen. Entsprechend untersucht der Webdienst Aspekte wie Rhythmus, Harmonien, Text, Sprache oder Stimmung eines hochgeladenen Songs und beurteilt seine Erfolgsaussichten.

Für die Internetausdrucker

Auf den ersten Blick mutet es schon etwas merkwürdig an, was uns HP da mit dem „HP Photosmart Premium TouchSmart Web“ präsentiert: Ein Drucker mit Internetanschluss.

Das in den USA bereits erhältliche, knapp 400 Dollar teure Gerät ist Teil von HPs „Print 2.0“-Strategie und soll ein echter Alleskönner sein. Im Kern handelt es sich um ein typisches Multifunktionsgerät, das Drucken, Faxen, Kopieren und Scannen in einem „Brotkasten“ vereint.

Spannend an dem vermutlich 2010 in Deutschland erscheinenden Gerät sind die Touchscreen-Bedienung und der Internetanschluss. So soll der Anwender ganz bequem Internet-Inhalte ausdrucken können.

Dafür wurde diese „Politiker-Edition“ eines Druckers mit speziellen „Print-Apps“ ausgestattet, kleinen Anwendungen, die Inhalte von Websites zusammenstellen und drucken können. HP kooperiert dazu beispielsweise mit Disney Online, CNET.com, CBS News und Flickr.

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Fotodruck kann ins Geld gehen

Montag, 02. März 2009

Enorme Unterschiede bei den Druckkosten offenbarte ein Test von acht Tintenstrahl- und fünf Farblaserdruckern der Stiftung Warentest. Zwischen 35 Cent und 5,80 Euro kostete der Ausdruck eines A4-Fotos.

Am günstigsten druckte der Epson EC-01 (350 Euro), ein neuartiger „Pfand-Drucker“, der beim Händler gegen Rückerstattung von 50 Euro zurückgegeben werden kann, wenn seine nicht wechselbaren Tintentanks nach etwa 10.000 Farbseiten leer sind. Interessant ist der in der Anschaffung recht teure Drucker für Unternehmen oder öffentliche Einrichtungen, die ein wartungsarmes Gerät benötigen.

Niedrige Tintenkosten hatte auch der Testsieger: Der HP Officejet Pro K5400N (143 Euro) war zudem auch der einzige Drucker mit „sehr gutem“ Fotodruck. Nicht überzeugen konnte hingegen der Lexmark Z2320 (40 Euro), der mit 5,80 Euro pro A4-Bild einen neuen Negativrekord bei den Druckkosten aufstellte und obendrein nur „befriedigende“ Druckqualität lieferte.

Ein weiteres Ergebnis des Tests: Die mit Preisen von 190 bis 500 Euro deutlich teureren Farblaser punkteten alle mit „sehr gutem“ Textdruck und „guter“ oder „sehr guter“ Geschwindigkeit, lieferten durchweg aber nur „befriedigende“ Fotodrucke. HP liegt mit dem Color LaserJet CP1515N (244 Euro) auch bei den Farblaserdruckern knapp vor den anderen Geräten.

Der ausführliche Test findet sich in der März-Ausgabe der Zeitschrift test und im Internet unter www.test.de.

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