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Artikel mit ‘Deutsche Welle’ getagged

Die besten Blogs für die Meinungsfreiheit

Dienstag, 08. Dezember 2009

Zum fünften Mal zeichnen die Deutsche Welle (DW) und Reporter ohne Grenzen (ROG) Blogger und Blogs aus, die sich in herausragender Weise für freie Meinungsäußerung einsetzen. Der “Reporter ohne Grenzen Award” für Meinungsfreiheit wird im Rahmen des “BOBs - Best Of The Blogs”-Wettbewerbs der DW vergeben, bei dem in insgesamt 17 Kategorien herausragende Weblogs gekürt werden. Der Startschuss zu den sechsten BOBs ist gestern, am 7. Dezember, gefallen: Internetnutzer weltweit sind aufgerufen, ab sofort bis zum 14. Februar 2010 Vorschläge für die Auszeichnungen einzureichen.

“Wir freuen uns sehr, diesen prestigeträchtigen Wettbewerb der Deutschen Welle ein weiteres Mal unterstützen zu können”, sagte die Leiterin des Internet-Referates von Reporter ohne Grenzen, Lucie Morillon.

“Wenn Blogs von besonderer Qualität prämiert und der Öffentlichkeit präsentiert werden, wird das große Potential von Online-Nachrichten und –Informationen verdeutlicht und das Recht der freien Meinungsäußerung im Internet gestärkt”, so Morillon weiter.

Der “BOBs - Best Of The Blogs” - ist ein internationaler Wettbewerb für originelle Blogs, die darauf abzielen die Öffentlichkeit regelmäßig mit verlässlichen Informationen zu versorgen. Neben dem “Reporter ohne Grenzen Award” werden unter anderem Preise in den Kategorien “Best Videoblog”, “Best Podcast” oder in der Rubrik “Blogwurst Award” für das schrägste und ausgefallenste Blog vergeben. Zusätzlich gibt es in diesem Jahr eine spezielle Auszeichnung für das beste Blog zum Thema Klimawandel. Bis zum 14. Februar können Weblog-Fans auf der ganzen Welt ihre Favoriten als Kandidaten unter http://www.thebobs.com benennen.

Vorgeschlagen werden können Blogs in elf Sprachen: Arabisch, Bengalisch, Chinesisch, Deutsch, Englisch, Französisch, Indonesisch, Persisch, Portugiesisch, Russisch und Spanisch.

Anschließend wird eine internationale Jury in jeder Wettbewerbskategorie elf Nominierungen vornehmen. In der Zeit vom 15. März bis 14. April werden die Gewinner in einem kombinierten Verfahren von Online-Wahl und Jury-Entscheidung ermittelt. Die Namen der Gewinner werden bei der Internet-Konferenz “re:publica 2010″ in Berlin am 15. April verkündet. Die Preisverleihung findet am 22. Juni 2010 im Rahmen des “Global Media Forums” der Deutschen Welle in Bonn statt.

Die Jury besteht aus Journalisten, Weblog-Experten sowie einem ROG-Vertreter. Ehrenmitglied der Jury ist dieses Mal der chinesische Künstler und Blogger Ai Weiwei.

“Blogs sind das wirksamste Instrument für die demokratische Bewegung in China”, sagte Ai Weiwei. Sie böten eine Art von “virtueller Demokratie” für Länder an, in denen das Recht auf Meinungsfreiheit beschränkt sei, so Ai Weiwei weiter.

Im vergangenen Jahr ging der “Reporter ohne Grenzen Award” für Meinungsfreiheit an die chinesische Dissidentin Zeng Jinyan sowie an das iranische “4equality project”. Zeng Jinyan, die Frau des inhaftierten Menschenrechtsaktivisten Hu Jia, beschreibt in ihrem Blog das Leben unter der ständigen Überwachung durch die chinesischen Behörden. Die 50 Autorinnen und Autoren des 4equality-Blogs kämpfen gegen frauenfeindliche Gesetze im Iran.

Weitere Informationen zum Wettbewerb finden Sie hier: http://www.thebobs.com

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“Die Gedankenpolizei beobachtet Sie”

Dienstag, 09. Juni 2009

In immer mehr Ländern wird Menschen der freie Zugang zum Internet verwehrt. Auch werden immer mehr Nutzer daran gehindert, im Internet frei ihre Meinung zu äußern. Zu diesem Schluss kamen Blogger und Internetexperten beim Deutsche Welle Global Media Forum am Freitag, 5. Juni 2009, in Bonn.

Zu den für Blogger gefährlichsten Ländern gehören laut Frank Smyth vom “Komitee zum Schutz von Journalisten” Ägypten, Birma, China, Kuba, Iran, Saudi-Arabien, Syrien, Tunesien, Turkmenistan und Vietnam.

“Die Gedankenpolizei beobachtet Sie”, warnte die ägyptische Bloggerin Noah Atef.

In vielen arabischen Ländern komme es zu willkürlichen Verhaftungen und anderen Restriktionen gegen Menschen, die im Internet ihre Meinung frei zu äußern wagten. Außerdem werde die Nutzung des Internets erschwert, indem für den Zugang hohe Gebühren verlangt oder nur geringe Geschwindigkeiten der Datenübertragung angeboten werden.

Der türkische Rechtsexperte Yaman Akdeniz berichtete von einem neuen Gesetz, mit dem die türkische Regierung seit Mai 2007 mehr als 2.600 Webseiten gesperrt habe - darunter Seiten von Youtube. Warum bestimmte Sites gesperrt seien, bleibe oft unklar. “Wir fordern deshalb die türkische Regierung auf, das Gesetz zurückzunehmen”, so Akdeniz.

Zum Protest rief in Bonn auch die britische Menschrechtsexpertin Lisa Horner auf:

“Im Kampf um das Internet haben wir, die Nutzer, noch immer einen Vorsprung. Aber die Zensoren sind uns auf den Fersen, deshalb müssen wir wachsam sein.”

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The BOBs: Preisverleihung ohne Blogger aus Kuba und China

Donnerstag, 04. Juni 2009

Die kubanische Bloggerin Yoani Sánchez, Gewinnerin des internationalen Weblog-Awards “The BOBs“, wird nicht zur Preisverleihung nach Bonn kommen. Offensichtlich haben ihr die Behörden in Havanna die Ausreise verweigert. Sie sollte die Auszeichnung am 4. Juni im Rahmen des Deutsche Welle Global Media Forum entgegennehmen.

Auch die Gewinner des besten chinesischen Weblogs, Liu Xiaoyuan, und des Reporter-ohne-Grenzen-Preises, Zeng Jinyan, können nach Informationen des deutschen Auslandsrundfunks der Einladung zur Preisverleihung nicht Folge leisten. Wie die Deutsche Welle weiter erfuhr, steht Zeng Jinyan weiterhin unter Hausarrest. Sie ist die Ehefrau des in China inhaftierten Menschenrechtlers Hu Jia.

In ihrem Blog beschreibt sie das Leben unter der ständigen Überwachung durch die chinesischen Behörden. Bereits im November 2008 war dem chinesischen Jurymitglied der Deutsche Welle Blog Awards, Shuguang Zhou, wenige Tage vor der Bekanntgabe der Gewinner die Ausreise nach Deutschland verweigert worden.

In ihrem Sieger-Blog “Generacíon Y” berichtet die weltweit bekannte und auf Kuba lebende Yoani Sánchez über den Alltag der jungen Generation auf der Kari-bikinsel. In einem Interview hatte sie kürzlich gesagt: “Wir Kubaner leben umgeben von einer Mauer der Kontrolle, einer Mauer des Monopols, die der Staat über alle Informationen ausübt. Wir Kubaner sind wie kleine Kinder, die die Genehmigung vom Papa einholen müssen, um das Haus zu verlassen.”

Folgende Preisträger der “BOBs” nehmen am 4. Juni in Bonn ihre Auszeichnungen entgegen:

  • Best Videoblog: Olivier Nyirugubara (Rwanda/Niederlande) mit “Voices of Africa”
  • Best Podcast: Denis Kozlov (Russland) mit “Radio Grinch”
  • Reporter-ohne-Grenzen-Preis: Nazli Farokhi (Iran) mit “4equality”
  • Best Weblog English: Nancy Watzman (USA) mit “Party Time Blog”
  • Best Weblog French: Israël Yoroba Guébo (Elfenbeinküste) mit “Le Blog de Yoro”
  • Best Weblog Spanish: Laura Pintos (Spanien) mit “233Grados.com”
  • Best Weblog Portuguese: Rosana Hermann (Brasilien) mit “Querido Leitor”
  • Best Weblog German: Barbara Streidl (Deutschland) mit “Mädchenmannschaft”
  • Best Weblog Indonesian: Pitra Satvika (Indonesien) mit “Media Ide”
  • Best Weblog Arabic: Ahmad Abdalla (Ägypten) mit “Ohod”

Stellvertretend für die BOB-Gewinner aus Kuba und China, die nicht bei der Preisverleihung anwesend sein können, nimmt die populäre iranische Schauspielerin Pegah Ahangarani am 4. Juni in Bonn die Auszeichnungen entgegen. Sie hatte bei der diesjährigen Berlinale für die Deutsche Welle ihre Eindrücke von dem Filmfestival in einem Blog festgehalten.

Internetnutzer aus der ganzen Welt hatten 2008 über 8.500 Vorschläge für den von der Deutschen Welle ausgelobten Preis in elf Sprachen eingereicht. Eine internationale Jury aus Journalisten, Medienwissenschaftlern und Bloggern ermittelte daraus die Gewinner.

Vor der Preisverleihung diskutieren am 4. Juni ab 14.30 Uhr im World Conference Center Bonn die BOBs-Gewinner Nancy Watzman, Olivier Nyirugubara, Israël Yoroba Guébo und Nazli Farokhi zum Thema “Bürgerjournalismus und Meinungsfreiheit”. Hierbei setzen sie sich auseinander mit der rasant steigenden Bedeutung von Weblogs, insbesondere in Ländern mit eingeschränkter Pressefreiheit.

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Was surfst du?

Donnerstag, 09. April 2009

Die deutsche Gesellschaft erlebt derzeit einen tiefgreifenden demographischen, ethnischen und kulturellen Wandel. Migration und kulturelle Vielfalt prägen immer stärker unseren Alltag. Integration ist zu einer der größten Herausforderungen von Politik und Gesellschaft geworden.

15,3 Millionen Menschen bzw. 19 Prozent der 2006 in Deutschland lebenden Bevölkerung haben eine Migrationsbiographie. Die Tendenz ist steigend: Bei Kindern unter fünf Jahren hat bundesweit bereits jedes dritte einen Migrationshintergrund, d. h. mindestens ein Elternteil hat eine ausländische Staatsangehörigkeit oder ist eingebürgert worden. In deutschen Großstädten wie Berlin oder Köln stammt heute fast jedes zweite Kind im Vorschulalter aus Einwandererfamilien.

Den Medien kommt dabei eine verantwortungsvolle Aufgabe zu, denn sie bilden die Einwanderungsgesellschaft nicht nur ab – sie gestalten sie auch. Medien prägen unser Bild von den aktuellen Entwicklungen und können einen bedeutenden Beitrag zur gesellschaftlichen Integration leisten.

Über die Wechselwirkung von Medien und Integration ist viel diskutiert worden. Die meisten Studien in Medienfragen sind aufgrund der rasanten Mobilität und Technologie inzwischen nur noch aus historischer Sicht interessant. Neuste Studien belegen: die meisten Zugewanderten nutzen deutschsprachige Medienangebote.

Um das Mediennutzungsverhalten von Migrantinnen und Migranten besser zu verstehen, führten ARD und ZDF 2007 gemeinsam eine bundesweite Repräsentativbefragung durch (Migranten und Medien 2007 – Ergebnisse einer repräsentativen Studie der ARD/ZDF-Medienkommission). Ziel war es, die Bedeutung deutscher und ausländischer Medien im Medienbudget der wichtigsten Migrantengruppen sowie die Erwartungshaltung an die einzelnen Medien zu untersuchen.

Die ARD/ZDF-Medienstudie von 2007 zeigt, dass Menschen mit Einwanderungsbiographie von deutschen Medien insgesamt gut erreicht werden. Es gibt keine Hinweise auf eine ausgeprägte mediale Parallelgesellschaft. Migrantinnen und Migranten nutzen vor dem Hintergrund ihrer Migrationsbiographie auch heimatsprachige Medien, die eine Brücke zum Herkunftsland und zur Herkunftskultur darstellen. Fernsehen und Internet werden von ihnen in ähnlichem Umfang wie von Deutschen genutzt.

Gerade das Internet bietet ganz neue Möglichkeiten, hier gezielt Inhalte anzubieten und den Dialog der Kulturen zu fördern. Im Internet gibt es bereits einige interessante Angebote, die leider häufig nicht so sehr in den Blickpunkt der Öffentlichkeit gerückt sind. Bei Civis habe ich diese ganz interessante Übersicht gefunden:

DEUTSCHE WELLE

Multilingualer Zugang mit Themen aus Deutschland und Europa mit viel Service und moderner Technik. DW-WORLD.DE ist eine multimediale Website mit Angeboten in 30 Sprachen - von Amharisch über Kisuaheli bis Urdu. Schwerpunktsprachen sind Deutsch und Englisch, Arabisch, Brasilianisch, Chinesisch, Russisch und Spanisch. Seit April 2007 auch in Farsi für iranische Interessenten.

QANTARA

Interkultureller Austausch – diesem Ziel dient ein Portal, an dem die Deutsche Welle beteiligt ist. Qantara.de entsteht im Auftrag des Auswärtigen Amts der Bundesrepublik Deutschland und soll den Dialog zwischen Deutschland und der islamischen Welt fördern. Die journalistischen Beiträge und Service-Elemente auf Arabisch, Türkisch, Englisch und Deutsch sollen Gemeinsamkeiten und Unterschiede zwischen den Kulturen spiegeln.

ISLAMISCHES WORT

Als erster öffentlich-rechtlicher Sender in Deutschland hat der SWR 2007 ein „Islamisches Wort“ eingerichtet. Mit einem zunächst im Internet regelmäßig ausgestrahlten, deutschsprachigen islamischen Wort will man Muslimen die Möglichkeit geben, authentisch über ihren Glauben zu berichten. Die Entscheidung hat zu einer breiten Diskussion in der Öffentlichkeit geführt.

WDR-PORTALE Religion und Integration

Im Religionsportal des WDR Weltreligionen – Glauben heute sind Internet-Berichte, Audios, Videos und Multimedia-Specials zu den Themen Glaube und Religion gebündelt. Das Portal besteht aus Dossiers zu den Weltreligionen. Der Fokus vieler Beiträge liegt auf dem täglichen Zusammenleben von Menschen verschiedener Kulturkreise in NRW. Auf dem Internetportal Vielfalt und Integration bietet der WDR Berichte und Hintergründe zur Vielfalt in NRW. Das Dossier bündelt Internet-Berichte, Audios, Videos, Service-Beiträge und anderes zu den Themen der Einwanderungsgesellschaft.

ZDF Forum am Freitag

Das ZDF-Forum am Freitag ist eine wöchentliche Online-Sendung. Sie bietet Muslimen in Deutschland die Möglichkeit, ihre Erfahrungen in das gesellschaftliche Gespräch einzubringen. In moderierten Chats und Foren können die Nutzer Fragen stellen, Meinungen und Ansichten austauschen. Weiterführende Informationsangebote und Links ergänzen das ZDF-Angebot. Das Online-Angebot wird von einem Redaktionsteam mit fundierten Islamkenntnissen verantwortet.

CIVIS Medienpreis für Integration

Die Rundfunkanstalten in Deutschland und Europa berichten in ihren Programmen viel über Integration und kulturelle Vielfalt. Der CIVIS-Medienpreis will diese Leistungen deutlich machen und durch beispielhafte Radio- und Fernsehprogramme aus ganz Europa wertvolle Anregungen vermitteln. Die CIVIS-Website bietet in deutscher und englischer Sprache Informationen zum CIVIS-Medienpreis, die nominierten und ausgezeichneten Programme in Radio und TV (mit Audios und Videos) sowie einen aktuellen Terminkalender zu interkulturellen Veranstaltungen.

Aktuell bietet die europäische CIVIS-Medienstiftung auf ihrer Internetseite eine neue übersichtliche Dokumentation der wichtigsten Studien über die Mediendarstellung, Mediennutzung und Rezeption von Migranten und ethnischen Minderheiten unter dem Titel Migranten und Medien zur kostenfreien Nutzung an.

Die Darstellung bringt einen aktuellen und systematisierenden Rückblick zum Thema Migranten und Medien. Die Übersicht dokumentiert den europäischen Forschungsstand 2003 bis 2009 und ist über die Internetseite der CIVIS-Medienstiftung unter civismedia.eu abrufbar.

Quelle: http://civismedia.eu/tv/civis/downloads/reader_programmkonferenz2008.pdf

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Bewaffnete Roboter im Krieg der Menschen

Freitag, 20. März 2009

Im Irak und in Afghanistan operieren zurzeit zwischen vier- und sechstausend militärisch eingesetzte Roboter, schätzt der britische Roboter-Experte Noel Sharkey. Noch werden sie von Menschen gesteuert - das aber könnte sich schon bald ändern.

Sharkey weist darauf hin, dass in derartigen Konflikten autonome Roboter Zivilisten nicht von Kombattanten unterscheiden könnten.

“Ihnen die Entscheidung zu überlassen, wen zu töten und wen nicht, würde mit den wesentlichen ethischen Grundsätzen eines ‘gerechten Krieges’ in Konflikt geraten, die in der Haager Landkriegsordnung und der Genfer Konvention und anderen Richtlinien zum Schutz von Zivilisten, verwundeten Soldaten, Kranken, geistig Behinderten und Gefangenen festgelegt worden sind. Es gibt keine Systeme, die optisch oder sensorisch fähig sind, diese Herausforderung zu meistern”, so der Professor an der Universität Sheffield.

Deshalb könne die weitere Verbreitung von bewaffneten Robotern das Wesen von Konflikten entscheidend verändern. Zugleich zeige diese Entwicklung den dringenden Bedarf an internationalen Richtlinien und Normen zum Schutz von Unbeteiligten.

Diese und andere Aspekte im ethischen Umgang mit Robotern und den Auswirkungen für die öffentliche Sicherheit und die Menschenrechte wird Sharkey beim Deutsche Welle Global Media Forum (www.dw-world.de/globalmediaforum) vom 3. bis 5. Juni thematisieren. Sein Workshop “Ethische Aspekte der modernen Kriegsführung” wird den Schwerpunkt auf den Einsatz autonomer Kampfroboter in der Kriegsführung und damit zusammenhängende ethische Fragen legen.

Das Deutsche Welle Global Media Forum vom 3.-5. Juni in Bonn steht in diesem Jahr unter dem Thema “Konfliktprävention im Multimedia-Zeitalter”. Zahlreiche international renommierte Experten der Internetszene haben bereits ihre Teilnahme bestätigt.

Sharkey, Professor für Computerwissenschaften an der Universität Sheffield, hat sich besonders der Erforschung künstlicher Intelligenz und der Robotertechnik verschrieben. Er forschte und lehrte bereits an Universitäten in England und in den USA in so unterschiedlichen Fachrichtungen wie Ingenieurwesen, Philosophie, Kognitionswissenschaft, Linguistik, Künstliche Intelligenz und Informatik.

Das Deutsche Welle Global Media Forum ist ein Medienkongress mit internationaler und interdisziplinärer Ausrichtung. Er bietet Podiumsdiskussionen und Workshops, interaktive Präsentationen und Ausstellungen, Begegnungsinseln und ein attraktives Rahmenprogramm, das mit Unterstützung renommierter Partner gestaltet wird. Schauplatz ist das World Conference Center Bonn in direkter Nachbarschaft zum Sitz der Deutschen Welle.

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Blog Awards - die Gewinner

Donnerstag, 27. November 2008

Hier geht es zur Liste der Gewinner: The BOBs

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The BOBs - Livestream ab 20 Uhr

Donnerstag, 27. November 2008

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Blogger ohne Grenzen: ROG und die Deutsche Welle zeichnen den besten Blog für die Meinungsfreiheit aus

Donnerstag, 27. November 2008

In Zeiten mit einer Flut mehr oder minder wahllos präsentierter Preise, Rekorde und Auszeichnungen macht es besondere Freude, wenn sich auch einmal eine, neudeutsch auch „Award“ genannte, Auszeichnung findet, bei der es nicht nur um die seichteste Telenovela oder den tiefsten Ausschnitt geht.
Einen solch nennenswerten Preis vergeben – inzwischen bereits zum vierten Mal - Reporter ohne Grenzen (ROG) und die Deutsche Welle: Der “Reporters Without Borders Award” ehrt Blogs, die sich in hervorragender Weise für die Meinungsfreiheit einsetzen.
Der “Reporters Without Borders Award” ist eine von 16 Kategorien bei den internationalen Weblog-Awards der Deutschen Welle - “the BOBs”: Ausgezeichnet werden die weltweit besten Weblogs, Podcasts und Videoblogs. Die Gewinner dieses weltweit größten Blog-Wettbewerbs werden am Donnerstag, den 27. November, im Berliner Kommunikationsmuseum bekannt gegeben. In jeder Kategorie zeichnet die Jury eine/n Preisträger/in aus. Die Veranstaltung wird auch ab 20 Uhr live gestreamt und geblogt. Wir werden den Stream ebenfalls hier auf der Webseite übertragen.
Mit dem “Reporters Without Borders Award” werden Blogs ausgezeichnet, die in besonderer Weise die Meinungsfreiheit fördern, voranbringen und die Bedeutung dieses Menschenrechts hervorheben.
“Mit dem Preis möchten wir das Recht auf freie Rede im Internet stärken. Blogs sind für viele Menschen das einzige Mittel, um ihre Meinung auszudrücken. Das Internet ist eine Revolution für kritische Bürger und Dissidenten, die von vielen Regierungen zum Schweigen gebracht oder schikaniert werden”, sagt Jean-François Julliard, der Generalsekretär von ROG.
Unter den Nominierten in der Kategorie “Reporters Without Borders Award” ist in diesem Jahr unter anderem Zeng Jinyan, die Frau des inhaftierten Menschenrechtsaktivisten Hu Jia. Die Bürgerrechtlerin beschreibt in ihrem Blog das Leben unter der ständigen Überwachung durch die chinesischen Behörden. Auch die Kubanerin Yoani Sánchez wurde für die Auszeichnung vorgeschlagen. Die Journalistin berichtet über den Alltag der jungen Generation auf der Karibikinsel. Der Blog des “4equality project” ist ein weiterer Anwärter auf den Preis. Die hinter dieser Online-Petition stehenden Autorinnen und Autoren haben sich zum Ziel gesetzt, eine Million Unterschriften gegen frauenfeindliche Gesetze im Iran zu sammeln.
Weitere Informationen über die Nominierten finden Sie hier.

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