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Artikel mit ‘CWD-Aktuell’ getagged

Google überall - Was kommt da auf uns zu?

Sonntag, 12. Juli 2009

Heute beschäftigt uns unter anderem Google, denn von dem Suchmaschinen-Riesen gibt es einiges zu berichten, das uns wohl auch noch in Zukunft beschäftigen wird. Das Unternehmen, das sich schon längst angeschickt hat, auch in anderen Bereiche als nur der reinen Internetsuche präsent zu sein, hat nun, nach langer Zeit, die Beta-Phase seiner Internet-Programme, der so genannten „Google Apps“, beendet.

Ab sofort sind also Google Mail, Google Kalender, Google Text & Tabellen und Google Talk nach zum Teil mehreren Jahren Beta-Status offiziell zu „vollwertigen“ Programmen „ernannt“ worden. Durch das Verschwinden der Beta-Markierung sollen die Google-Programme u.a. für Unternehmen und Anwender interessanter werden, die oft keine Beta-Software verwenden wollen. Dabei bedeutete „Beta“ bei Google mitnichten, dass es sich um unfertige Software gehandelt hat – auch hier gab es bereits einen Rund-um-die-Uhr-Support.

Weitere Neuigkeiten rund um die „Google Apps“ gibt es übrigens unter http://googleapps.blogspot.com/.

Windows oder Chrome?

Der Schritt, die Präsenz webbasierter Anwendungen zu verstärken und dem Platzhirschen Microsoft ein paar Stiche zu versetzen, ist für Google noch nicht genug. Aktuell arbeitet das Unternehmen an einem Frontalangriff auf das Kerngebiet von Microsoft – das Betriebssystem.

Nach ersten Erfahrungen mit dem Handy-Betriebssystem Android plant Google nun, ein spezielles Betriebssystem für Netbooks nachzuschieben. Das soll, in Anlehnung an den hauseigenen Browser, Chrome heißen.

Bereits 2010 möchte Google damit erhebliche Marktanteile gewinnen und, wie das Unternehmen sagt, erste Betriebssystem präsentieren, dass auf das Internet zugeschnitten ist. Man wolle, so das Unternehmen, Betriebssysteme neu definieren und auf heutige Anforderungen maßschneidern. Alle bisherigen Betriebssystem stammten aus einer Zeit, in der es noch kein Web gab, lässt man in einem Blog verlauten.

Das Chrome OS soll genau auf die geplante Zielgruppe, die Netbook-Käufer, abgestimmt sein. Diese Rechner müssen sich derzeit mit Windows XP oder diversen Linux-Varianten begnügen. Das neue Chrome OS soll das betagte XP endgültig ablösen und auf Intel- und ARM-Prozessoren laufen, also praktisch für jedes Netbook geeignet sein. Es soll ein schlankes und schnelles Open-Source-Betriebssystem werden, das auf Basis des bekannten Chrome-Browsers konstruiert wird. Damit soll die Idee des Internets als integralem Betriebssystem-Bestandteil verwirklicht werden und der Ballast bisheriger Betriebssysteme über Bord geworfen werden.

Wir dürfen gespannt sein, wie Microsoft auf diese Breitseite reagieren wird, denn dass Google Chrome langfristig nicht auf Netbooks beschränkt bleiben wird, liegt auf der Hand. Der Kampf um die Neuverteilung der Marktanteile ist damit ab 2010 wieder eröffnet.

Vodafone mit VDSL

Der Markt für Breitband-Netze hat bislang immer einen Haken – die Netze gehören im nahezu ausschließlich der Telekom. Auch das neu verlegte VDSL-Netz macht da keine Ausnahme und die Telekom sträubte sich in bewährter Manier so gut es geht gegen die Öffnung des Netzes für Mitbewerber.

Doch nun wurde geöffnet was geöffnet werden musste und so wird Vodafone als erster Provider ab September die VDSL-Anschlüsse der Telekom vermarkten. Wie zu lesen war, hat man sich über die Nutzungsmodalitäten geeinigt und nun wird es bei VDSL ähnlich aussehen wie auch schon bei anderen Breitbandangeboten: Vodafone tritt als Marke auf, die Telekom liefert die dahinter liegende Infrastruktur.

Starten will Vodafone in 50 deutschen Städten, wo VDSL mit einer Leistung von 50 Megabit angeboten werden soll. Vodafone erklärte, der Großhandelspreis liege bei „unter 30 Euro pro Anschluss“ für die Nutzung. Ähnliche Regelungen werden für 1&1 und O2 erwartet.

Nicht ohne mein Kabel

Etliche Anbieter haben schon ihre Erfahrungen über Freud und Leid bei der Nutzung der Telekom-Leitungen gemacht. Dem einen oder anderen dürfte dabei die Zornesröte ins Gesicht getreten sein und man möchte wohl nur ungern bei VDSL dieselben Erfahrungen machen.

So hat Vodafone in dieser Woche, ungeachtet dessen, dass man zunächst die Telekom-VDSL-Infrastruktur nutzen wird, angekündigt, in ein eigenes Glasfasernetz investieren zu wollen.

Mit einem umfangreichen Investitionsprogramm wolle man in die nächste Technologiegeneration für Hochgeschwindigkeits-Internet einsteigen und ein eigenes Glasfasernetz in Deutschland aufbauen. In Heilbronn wird der Konzern in einem Pilotprojekt erstmals ein eigenes VDSL-Netz bauen und betreiben.

Der Bau selbst erfolgt allerdings in Kooperation mit der Deutschen Telekom, eine Fortsetzung oder Ausweitung auf andere Städte ist auch zunächst nicht geplant.

Laut Vodafone liegt dies an einer bislang fehlenden Einigung mit der Telekom über die flächendeckende Nutzung von Leerrohren, Zuleitungen für Glasfaserkabel und den Zugang zu Verteilerkästen.

Vodafone betonte im Hinblick auf das Heilbronner Projekt, das Zugangsmonopol der Deutschen Telekom müsse fallen. Der geschlossene Vertrag über den Wiederverkauf von VDSL-Produkten der Telekom wird nur als erster Schritt gewertet, da damit langfristig das Monopol der Telekom gestärkt würde.

Das Internet ist nichts ohne Suche

Inzwischen wissen wir als Anwender, dass ohne eine gescheite Suche im Internet nichts geht. Neben dem Platzhirschen Google möchte nun Yahoo mit seinem neuen Dienst “Search Pad” punkten.

„Search Pad“ steht ab dieser Woche in einer Vorabversion zur Verfügung. Das neue Tool soll dabei helfen, gezielt im Internet zu recherchieren und Hilfe bei zusammenhängenden Suchbegriffen und Suchanfragen bieten.

Das Tool ist bei Recherche mit der normalen Yahoo-Suche automatisch aktiv und braucht nur mehr die Bestätigung des Users, um seine Arbeit aufzunehmen. Allerdings funktioniert Search Pad bislang nur mit der Standardsuche, Spezialitäten wie Bilder- oder News-Suche werden noch nicht unterstützt.

Nutzt man „Search Pad“, so öffnet sich ein Pop-Up, in dem das Tool die besuchten Websites inklusive kleiner Thumbnails protokolliert. Der Anwender kann den Einträgen noch eigene Notizen hinzufügen. Interessant dabei: “Search Pad soll auch genutzt werden können, ohne dass der Nutzer eingeloggt ist.

Die Zielgruppe für den neuen Webservice von Yahoo sind Menschen, die ihre Suchergebnisse bisher mühsam in ein Textverarbeitungsprogramm kopiert oder gar handschriftlich auf Notizzettel geschrieben haben. Diese Arbeitsschritte fallen bei Verwendung von Search Pad weg.

Neues Silverlight 3 von Microsoft

Microsofts Flash-Konkurrenz Silverlight geht in die nächste Runde. Die Version 3 glänzt mit 3D-Effekten, H.264-Codec und weiteren Funktionen.

Das rund 4,5 MB große „Silverlight 3“-Browser-Plug-In für Windows und Mac OS wurde nun zum Download freigegeben.

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Zurück in die Zukunft

Sonntag, 05. Juli 2009

Heute erleben Sie eine Premiere: Ich versuche mich heute in einer Kunst, die sonst nur Politikern und Zeitreisenden vorbehalten ist – dem Blick in die Zukunft. An dieser Stelle möchte ich Ihnen einen kleinen Ausblick auf das geben, was uns so an interessanten Dingen ins Haus steht. Natürlich bin ich gespannt auf Ihr Feedback. Schreiben Sie mir, wie Ihnen diese Idee gefällt und was Sie von dieser Aktualitätenschau halten.

So, nun aber ran an die Kristallkugel …

Apropos Kristallkugel: Mit der können Sie natürlich nicht reich werden. Ebensowenig wie durch eine gerade neu gestartete Masche, dubiose Lotterien, die angeblich mit 20 Euro Einsatz zu 10 Millionen Gewinn führen, über einen wichtig klingenden Adelstitel – bei mir war es ein Herr zu Schönfels – anzupreisen. Wer glaubt, dass hier das große Geld für den Mitspieler lockt, ist vielleicht auch von einer Webseite zu beeindrucken, die im Namen suggeriert, es gäbe noch Adel in Deutschland. Lassen Sie die Finger davon und nehmen Sie lieber die Kristallkugel – das ist genau so effektiv, aber deutlich preiswerter…

Fritz überarbeitet

AVM bringt ein kostenloses Upgrade für die FRITZ!Box Fon WLAN-Modelle 7270 und 7240. Das Firmware-Update mit den neuen Leistungsmerkmalen rund um den neuen Netzwerkspeicher, WLAN, DECT und Telefonie kann über die FRITZ!Box-Benutzeroberfläche heruntergeladen werden.

Das Update erweitert die FRITZ!Box um einen Mediaserver. Künftig sollen Musik, Bilder und Videos der an der FRITZ!Box angeschlossenen USB-Speicher im gesamten Netzwerk bereitstehen. Mit dem neuen Update unterstützt FRITZ!Box auch USB-Cardreader und steuert den stromsparenden Ruhezustand bei USB-Festplatten.

Der direkte Weg zum Update ist die automatische Update-Benachrichtigung der FRITZ!Box. Einfach “fritz.box” in den Internetbrowser eingeben und dem Hinweis zur neuen Firmware folgen.

WinZip bringt neues zipx-Format

Die neueste, soeben erschienene Version von WinZip heißt 12.1. Mit ihr lassen sich, dank des neuen zipx-Formats die bisher kleinsten WinZip-Archive erstellen. Außerdem können Anwender mit der Version 12.1 zu versendende Fotos verkleinern, ohne die Originalbilder zu verändern. Das Upgrade ist für alle registrierten Anwender der Version 12 kostenlos.

Das neue zipx-Format ist eine Weiterentwicklung des erfolgreichen zip-Formats. Die neue Dateiendung .zipx weist darauf hin, dass zum Entpacken WinZip 12.1 oder ein kompatibles Programm erforderlich ist.

Mit der neuen Funktion „ZIP und E-Mail” können Dateien und Ordner mit einem Mausklick direkt aus dem Windows-Explorer komprimiert und versendet werden.

Die Download-Version von WinZip 12.1 Standard kostet als Einzellizenz 35,50 Euro, die Pro-Version 58,50 Euro.

HP setzt auf Windows 7

Windows 7 soll ja für Microsoft so etwas wie ein Heilsbringer nach dem vermurksten Vista-Auftritt werden. Entsprechend preist das Unternehmen sein neues Windows 7 heftigst an und versucht, möglichst frühzeitig die Anwender mit Beta-Versionen zu ködern. Angeblich sollen bereits 1,5 Prozent der Anwender mit der Beta-Version Windows 7 arbeiten.

Doch ohne die PC-Hersteller, die bis heute noch Rechner mit XP ausliefern, geht es nicht und Microsoft ist darauf angewiesen, dass die großen Hersteller frühzeitig auf den Windows-7-Zug aufspringen. Einer der ersten, der nun mit dabei ist, ist HP. Ab 22. Oktober 2009 liefert HP seine Consumer- und Business-PCs mit Windows 7 aus. Außerdem beteiligt HP sich an dem „Windows Upgrade Option“-Programm, das Kunden einen einfachen Wechsel von Windows Vista Home Premium, Business und Ultimate zu Windows 7 ermöglichen soll.

Alle Kunden, die zwischen dem 26. Juni 2009 und dem 31. Januar 2010 einen Notebook- oder Desktop-PC von HP erwerben, haben die Möglichkeit, am Programm teilzunehmen und ab Oktober das neue Betriebssystem einzusetzen - sie zahlen nur eine Bearbeitungsgebühr. Ist das neue Betriebssystem am 22. Oktober verfügbar, erhalten Kunden das Windows 7-Upgrade sowie eine „Upgrade Utility“-CD mit einer schrittweisen Installationsanleitung.

Nach der langen Beta-Phase von Windows 7 (hier können wir Vista getrost mitrechnen) dürfte das Betriebssystem recht ordentlich geworden sein, wir dürfen also gespannt sein, was uns im Oktober erwartet.

Übrigens: Für Netbooks, die bislang fast ausschließlich unter XP laufen, wäre Windows 7 interessant. Es könnte nämlich sein, dass Microsoft sein neues Betriebssystem auch auf USB-Sticks anbieten wird. So könnten auch Netbooks, die ja kein optisches Laufwerk besitzen, problemlos aktualisiert werden. Wie immer ist hier aber das letzte Wort noch nicht gesprochen und das Unternehmen hält sich bedeckt.

Füchse im Internet

Offiziell gestartet ist der neue Firefox 3.5. Die neue Browser-Version verspricht mehr Tempo, Video-Spezialeffekte, Geolocation-Unterstützung, Browser-Tabs und natürlich eine deutliche Verbesserung der Gesamtleistung. Firefox 3.5 gehört, wie auch Chrome 2 und Safari 4 zur Gruppe moderner Browser mit schnellem JavaScript.

Auch der norwegische Browserhersteller Opera hat die erste Beta-Version von Opera 10 veröffentlicht. Sie wartet unter anderem mit einem überarbeiteten Nutzerinterface, visuellen Tabs und einer besser personalisierbaren Speed-Dial-Funktion der bevorzugten Webseiten auf. Für schnelleres Surfen speziell bei langsamen Internetverbindungen soll die Komprimierungstechnologie “Opera Turbo” genutzt werden. Die Webseiten werden dabei von der Quelle zu einem Opera-Server geholt, wo sie komprimiert werden, ehe sie an den Browser geschickt werden.

Mobiles Surfen im Ausland noch immer teuer

Anders als bei mobilen Telefonaten gibt es für die Datenübertragung innerhalb der EU für den Endverbraucher noch keine Preisobergrenze. In ausländischen Netzen reißen gelegentliche Surf-Sessions schnell große Löcher in die Urlaubskasse. Bei der Kostenkontrolle können Datenzähler helfen, weiß das Computermagazin c’t in seiner am Montag erscheinenden Ausgabe zu berichten.

Die Preise für die Datenübertragung über Mobilfunknetze schwanken selbst aus EU-Ländern zwischen 2 und 20 Euro pro Megabyte. Schon wer sich im Grenzgebiet aufhält, sollte genau auf das gerade benutzte Mobilfunknetz achten: Auf Sylt ist man schnell bei einem dänischen Netzbetreiber eingebucht, in den Alpen bei einem österreichischen. Wer etwa im Funknetz der Schweiz mit dem falschen Tarif eine Nachrichtenseite aufruft, ist mit einem Schlag um 30 Euro ärmer. In solchen Fällen sollte man folglich immer versuchen, manuell auf das Netz des eigenen Anbieters umzuschalten.

Datenzähler zur Selbstkontrolle gibt es als Software fürs Notebook und als Funktion in den meisten Handys. Man findet sie oft bei den Telefonlisten für eingehende, abgehende und verpasste Gespräche.

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