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Artikel mit ‘c’t’ getagged

Programmiersprachen sind wieder in

Donnerstag, 31. Dezember 2009

Lange Jahre in den Hintergrund gerückt, sind Programmiersprachen heute wieder angesagt. Leistungsfähige Plattformen und Frameworks sind nach wie vor wichtig, aber die Erkenntnis nimmt zu, dass man sie mit guten Programmiersprachen deutlich produktiver verwenden kann. Das schreibt das IT-Magazin iX in seinem Special “Programmieren heute”.

In der Vergangenheit war es in der Programmierwelt wichtiger, ein Anwendungs-Framework zu kennen und zu beherrschen, als die Programmiersprache dahinter elegant einsetzen zu können. Die Relevanz einer Sprache maß man in erster Linie an den verfügbaren Bibliotheken und Frameworks, während ihre Potenziale in den Hintergrund traten.

In jüngerer Zeit aber hat das Interesse an Programmiersprachen und ihren Funktionen wieder zugenommen. Das iX Special “Programmieren heute” bietet auf 148 Seiten einen Überblick zum Status quo heutiger Softwareentwicklung. So gibt es ausführliche Artikel zu den Updates beinahe aller wichtigen Programmiersprachen, von Java über die C-Familie, Ruby, PHP, Python, JavaScript, Lua und Perl bis hin zu Newcomern wie Scala und F#.

Die Redaktion hinterfragt aber auch aktuelle Hype-Themen wie Cloud- und Mobile Computing, RIAs sowie Parallel Programming und die Renaissance funktionaler Programmierung. Einen Ausblick in die Tool-Welt von morgen geben Artikel zu Visual Studio 2010 und Eclipse 4. Und auch die sogenannten weichen Faktoren kommen nicht zu kurz: Die Leser finden hierzu Artikel über Scrum, Requirements Engineering und Tipps ausgewählter Programmierexperten.

Weitere Beiträge thematisieren die Softwareentwicklung in der Embedded-Welt und geben schließlich eine Erläuterung der Programmierwelt anhand eines Möbius-Bands.

Zum Heft gehört eine DVD mit rund 7,5 Gigabyte Software (darunter sämtliche “Visual Studio 2008 Express”-Editionen, Eclipse, NetBeans, viele Web-Frameworks und sämtliche Episoden des SoftwareArchitekTOUR-Podcasts).

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Neue Dimensionen beim Missbrauch des Urheberrechts

Donnerstag, 24. Dezember 2009

Die Verfolgung von Urheberrechtsverletzungen im Internet ist hierzulande zu einem lukrativen Geschäftsmodell geworden. Die Abmahner kassieren bei kleinen Leuten für geringfügige Rechtsverstöße ab, die Wurzel des Übels bleibt aber bestehen. Begünstigt werden derlei Auswüchse vom deutschen Gesetzgeber, hat das Computermagazin c’t in Ausgabe 1/10 festgestellt.

Verstöße gegen das Urheberrecht lassen sich im Internet automatisiert feststellen, angebliche Täter in gerichtlichen Massenverfahren schnell ermitteln.

Jüngst etwa genehmigte ein Kölner Gericht die Abfrage von rund 11.000 Kundennamen bei einem Provider auf einen Schlag. Dutzende Rechtsanwaltskanzleien haben sich auf Massenabmahnungen von Tauschbörsennutzern spezialisiert. Dabei stützen sie sich auf Ermittlungen von externen Dienstleistern. Geheime Vertragswerke sichern, so die c’t, dass Anwälte, Privatermittler und Rechteinhaber von den Einnahmen profitieren.

Die neu entstandene Branche wirbt sogar damit, die Verfolgung vermeintlicher Urheberrechtsverletzungen könne einem Rechteinhaber höhere Umsätze bescheren als der reguläre Verkauf seiner Produkte.

Immerhin soll jeder Verdächtige 400 bis 600 Euro Gebühren und Schadensersatz bezahlen. Angesichts zehntausender Abmahnungen erzielt die Abmahnindustrie also enorme Umsätze.

Laut c’t mehren sich die Anzeichen, dass die Rechtevertreter dabei gesetzliche Vorgaben selbst nicht so genau nehmen. Konkret fordern Rechtsanwälte Gebühren ein, ohne nachgewiesen zu haben, dass diese auch entstanden sind. Sollten Nachweise weiterhin ausbleiben, steht der Vorwurf des gewerbsmäßigen Betrugs im Raum.

Außerdem sei die Rolle der Privatermittler unklar, gab Rechtsanwalt und Standesrechtsexperte Dr. Volker Römermann im Interview mit c’t zu bedenken. Sie bewegen sich mit ihren Recherchen im juristischen Umfeld, derlei Leistungen könne man als Rechtsdienstleistung sehen, die aber Nichtjuristen verboten sei.

“Diesem Treiben am Rande der Legalität leistete der Gesetzgeber sogar Vorschub”, erläutert c’t-Redakteur Holger Bleich.

Die massenhafte Provider-Abfrage von verdächtigten Kunden wurde massiv erleichtert. Die gleichzeitig eingeführte Deckelung der Abmahnkosten auf 100 Euro greift wegen des schwammigen Gesetzestextes in der Praxis nicht.

“Zurzeit muss bei den Bürgern zwangsläufig der Eindruck entstehen, skrupellosen Beutelschneidern gegenüberzustehen”, resümiert c’t-Experte Holger Bleich. “Wie aber soll in einem solchen Klima ein Unrechtsbewusstsein für die illegale Weitergabe von geschützten Werken entstehen?”

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Wegweiser zum optimalen PC

Dienstag, 24. November 2009

Klassische Desktop-PCs bieten schon zum kleinen Preis große Hardwareleistung. Es spricht nur noch wenig für einen großen Laptop auf dem heimischen Schreibtisch, wenn man einen aktuellen Rechner in Kombination mit einem günstigen Netbook oder einem Smartphone nutzt, schreibt das Computermagazin c’t in seiner Ausgabe 25/09.

Ein leistungsstarkes Notebook mit großem Display nimmt auf dem Schreibtisch viel Platz weg und gibt den Abstand zwischen Tastatur und Monitor fest vor. Der klassische Desktop-PC verschwindet hingegen unter dem Tisch, Tastatur und Monitor lassen sich unabhängig voneinander neigen und positionieren, was vor allem der Gesundheit förderlich ist. Außerdem laufen keine Kabel zum Drucker oder Scanner direkt über den Arbeitsbereich.

Im Vergleich zum Notebook erhält man bei einem Desktop-PC auch mehr Leistung fürs gleiche Geld.

“Auch heute noch sollte man nur die Hardware kaufen, die man wirklich gerade braucht”, rät c’t-Redakteur Benjamin Benz. “Der Preisverfall ist rasant, und ein Desktop-PC lässt sich im Gegensatz zum Notebook bei Bedarf einfach aufrüsten.”

Dabei rät er von Discounter-Angeboten eher ab, da man häufig für Komponenten bezahlt, die man gar nicht benötigt. Für die meisten Anwender reicht ein aktueller Rechner mit einem Zweikernprozessor völlig aus, sogenannte Quadcore-Prozessoren sind in der Regel überdimensioniert.

Soll der PC auch leise und stromsparend sein, hilft meist nur der Griff zum Eigenbau - dann lässt sich für 345 Euro bereits ein ordentlicher Billig-PC zusammenstellen.

Wer die neuesten 3D-Spiele auf großen Monitoren spielen will, braucht aber auf jeden Fall einen Highend-PC. Bei der Komponenten-Auswahl ist es im Übrigen sinnvoller, eher in eine starke Grafikkarte als in den Prozessor zu investieren. Notebook-Grafikkarten können bei anspruchsvollen 3D-Spielen hingegen nicht mithalten. Sollen zwei große Displays für die Bild- oder Videobearbeitung angeschlossen werden, kommt erst recht fast nur ein Desktop-PC in Frage.

Für den mobilen Einsatz sind herkömmliche Notebooks nach dem Siegeszug der kleinen und preisgünstigen Netbooks einfach zu groß, schwer und klobig. Mit Netbooks oder gar Smartphones kann man unterwegs bequem einfache Anwendungen ausführen oder im Internet surfen.

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Kundendienst für PC-Software ist Glückssache

Montag, 09. November 2009

Beim Kauf einer PC-Software entpuppt sich der Verbraucherschutz als zahnloser Tiger. Streikt das gerade erst erworbene Programm, ist man auf Kulanz des Herstellers oder Hilfe aus dem Internet angewiesen, schreibt das Computermagazin c’t in seiner Ausgabe 24/09.

Fehlerfreie Software kann man heutzutage realistischerweise kaum erwarten. Dafür sind die Programmpakete zu komplex und die Rechner, auf denen sie funktionieren sollen, zu unterschiedlich.

“Gerade hier wäre wirksamer Verbraucherschutz besonders wichtig”, findet c’t-Redakteur Peter Schüler. “Bisher zeigt sich in der Rechtssprechung, dass es den Käufern von Softwarelizenzen sehr schwer gemacht wird, einen Fehler eindeutig dem Programm zuzuweisen.”

Selbst wenn Windows nach einem Auto-Update nicht mehr startet, liegt der Schwarze Peter beim Anwender - Auslöser kann auch die Hardware oder ein anderweitiger Softwarefehler sein. Wenn sich ein Softwarehaus trotzdem um Abhilfe bemüht, geschieht das meist nur aus Kulanz.

Eine c’t-Umfrage hat gezeigt, dass die meisten Anwender im Internet nach Hilfe suchen und sie dort auch finden, bevorzugt in speziellen Foren. Bevor man also unnötig lange an einem Problem herumdoktort, hilft vielleicht eine Suchmaschine viel schneller. Dabei gibt man die Fehlermeldung am besten eins zu eins in das Suchfeld ein. Wenig Beachtung erhalten hingegen in die Support-Webseiten der Hersteller. Benutzer, die per Mail oder Telefon individuellen Herstellerkontakt aufgenommen haben, haben insgesamt etwa doppelt so gute Erfolgsaussichten wie andere Anwender, müssen dafür aber oft Gebühren zahlen, und bei manchem Hersteller ist der Kundendienst trotzdem überfordert.

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Notebooks für den Schreibtisch

Mittwoch, 30. September 2009

Aktuelle Notebooks mit 16- und 17-Zoll-Monitoren können als üppig ausgestattete Multimediazentralen den Desktop-PC auf dem Schreibtisch ersetzen. Doch alle Geräte im Test des Magazins c’t haben spiegelnde Displays und die meisten enttäuschen bei der Farbwiedergabe, so das Computermagazin in seiner Ausgabe 21.

Viele Notebooks verlassen nur in Ausnahmefällen den heimischen Schreibtisch, brauchen also weder eine lange Akku-Laufzeit noch ein geringes Gewicht. Die Oberklasse-Notebooks überzeugen mit schnellen Prozessoren, Spiele-tauglichen Grafikchips, vielen Schnittstellen und ergonomischen Tastaturen samt separatem Ziffernblock.

Einige glänzen mit einer zweiten Festplatte, üppigem Arbeitsspeicher, einem Blu-ray-Laufwerk oder einem Vierkernprozessor.

“Der Aufpreis für einen Vierkernprozessor lohnt aber nur für Video- und Bildbearbeitungsspezialisten”, erläutert c’t-Redakteur Christian Wölbert. “Für alle anderen Nutzer sind die Doppelkernprozessoren attraktiver. Es sei denn, es handelt sich um einen der brandneuen Core-i7-Prozessoren für Notebooks, von denen wir bisher aber nur Prototypen testen konnten.”

Das günstigste Notebook im Testfeld kommt von MSI und kostet 600 Euro. Gespart hat der Hersteller am Grafikchip und am Akku, außerdem fehlt ein digitaler Ausgang für die Bild- und Filmwiedergabe am Fernseher. Trotzdem reicht das Gerät für die meisten Anwendungen aus.

Wer Wert auf ein gutes Display legt, kommt um die Notebooks von Sony, Dell oder Apple nicht herum. Für 1000 beziehungsweise 1200 Euro erhält man allerdings Geräte mit recht schwachem Akku. Apple verlangt 2300 Euro und bietet dafür eine mehr als doppelt so lange Laufzeit und ein extrem schlankes Gehäuse.

Die Standard-Displays der anderen Notebooks bleiben bei der Auflösung und vor allem bei der Farbwiedergabe blass - im Vergleich zum Sony-Gerät wirkt ein Rot eher wie Altrosa, ein Giftgrün wie Erbsengrün. Viele von ihnen können schon mit billigen Desktop-Monitoren nicht mithalten.

Bei dunklen Inhalten ist die Oberfläche der spiegelnden Displays besonders störend.

“Trotz einiger Einschränkungen: Alle Notebooks im Test können einen Desktop-PC ersetzen”, fasst Christian Wölbert zusammen. “Selbst für die meisten Computerspiele sind sie tauglich, das Asus-Gerät ist sogar speziell für Spiele-Freaks ausgelegt, lässt sich aber wie alle Notebooks kaum aufrüsten, wenn die Anforderungen steigen.”

Allenfalls kann man die Festplatte austauschen und den Arbeitsspeicher erweitern.

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Durch den Tunnel zum PC

Dienstag, 29. September 2009

Ein „Virtual Private Network“ (VPN) gewährt den sicheren Zugang zu allen Inhalten auf dem heimischen PC von jedem beliebigen Internet-Anschluss aus. Für den Privatgebrauch bieten sich dafür spezielle Router an. Die sollten möglichst das einfach zu handhabende Protokoll PPTP beherrschen, so das Computermagazin c’t in seiner Ausgabe 21/09.

Ein VPN gewährt den Zugang zum eigenen Netzwerk oder PC über einen abgesicherten Tunnel durch das “wilde” und ungesicherte Internet. Man kann von überall auf der Welt private Dokumente wie Bilder oder Musik abrufen oder den TV-Receiver aus der Ferne programmieren.

Zu Recht haben viele VPN-Router allerdings einen schlechten Ruf: Die Anwender leiden unter einer häufig komplizierten Benutzerführung. Doch im Test fand die c’t-Redaktion auch Geräte, die dank ihrer Assistenten vergleichsweise einfach einzurichten sind. Für alle Router gilt, dass man die Bedienungsanleitung unbedingt zur Hand haben sollte.

“Gerade technisch weniger versierte Anwender kommen bei der Einrichtung eines VPN am ehesten mit PPTP zurecht.”

Die sichere Übermittlung der Daten erfolgt über eine Verschlüsselungstechnik, die unerwünschte Zuhörer aussperrt. Am verbreitetsten ist das Verfahren IPSec. Kein Router im Test hat es aber in der modernen Fassung mit dem IKv2-Protokoll an Board. Auch deshalb rät c’t-Redakteur Dusan Zivadinovic eher dazu, Microsofts PPTP zu nutzen.

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Wie IT-Hersteller und Händler tricksen

Montag, 24. August 2009

Neu ist die Nachricht nicht, die uns das Computermagazin c’t in seinem aktuellen Sonderheft „Hardware“ mitteilt: Manche Anbieter von PC-Hardware nutzen die Unwissenheit und Bequemlichkeit der Käufermehrheit aus. Große Gigahertz- und Gigabyte-Zahlen tarnen Unzulänglichkeiten wie schlappe Grafikkarten, langsame Funkverbindungen oder lärmende Lüfter.

Nichtsdestotrotz kann man nicht oft genug darauf hinweisen, beim PC-Kauf ein waches Auge auf die Details zu halten. Beispielsweise sind gerade in günstigen Rechnern oft billige Grafikkarten verbaut, die für DirectX-10-Spiele praktisch untauglich sind, so die c’t. Mal liefert der Brenner schlechte Brennqualität, mal laufen WLAN-Datentransfers quälend langsam oder das Notebook leert den Akku viel schneller als erwartet. Wichtige Angaben verschweigen Hersteller oder Händler gerne.

“Über Leistungsaufnahme, Lärm oder Notebook-Gewicht erfährt man in der Werbung und selbst im Datenblatt oft nichts”, erläutert c’t-Redakteur Christof Windeck.

Handelt es sich um Geräte mit deutlichen Preisabweichungen nach unten, ist besondere Vorsicht geboten: Es kann ein reiner Abverkauf von älteren Rechnern sein, für die es unter Umständen keine Ersatzteile mehr gibt, es kann sich um minderwertige Hardware oder gar um OEM-Ware handeln, die Hersteller ohne Einzelverpackung oder Zubehör ausliefern. Für die OEM-Ware übernehmen die Hersteller keine Garantie, es bleibt nur der Gewährleistungsanspruch gegenüber dem Händler. Bei sogenannter “EU-Ware”, die eigentlich nicht für den deutschen Markt vorgesehen ist, fehlen außer der Herstellergarantie oft sogar bestimmte Funktionen.

“Beim PC-Kauf sollte man auch die Serviceleistungen der Hersteller nicht außer Acht lassen, im Reparaturfall machen sich die Mehrausgaben für einen Kauf bei einem seriösen Händler oder für zusätzliche Serviceleistungen schnell bezahlt”, so c’t-Experte Christof Windeck.

Lassen Sie sich nicht nur von günstigen Preisen beeindrucken oder einzelnen, vermeintlich ganz tollen Ausstattungsmerkmalen, sondern betrachten Sie nüchtern das angebotene Gesamtpaket. Dabei spielt es auch eine Rolle, wofür Sie den Rechner einsetzen möchten, wie intensiv er genutzt wird und wie lange er in Betrieb bleiben soll. So ist beispielsweise der Service sicher von ganz unterschiedlicher Wichtigkeit – je nachdem, ob Sie den Rechner sowieso in einem Jahr austauschen möchten oder ob er mehrere Jahre Dienst tun soll.

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3D ist wieder in

Dienstag, 07. Juli 2009

Erinnern Sie sich noch an all de verrückten Experimente mit Kinofilmen, die man zwar schwarzweiß, dafür aber dreidimensional sehen konnte, wenn man sich mit eine Papprille mit roten und grünen Gläser aufgesetzt hat?

Nach dem kurzlebigen Erfolg gab es noch verschiedentlich Versuche, die 3D-Technik populär zu machen, zuletzt in einigen Fotobüchern und Bildbänden mit Rätselbildern, die sich einem nur per 3D-Brille erschlossen.

Nun feiert die Pappbrille mit den farbigen Gläsern ein Comeback – auf dem PC. Die 3D-Pappbrille und ein einfacher Treiber sollen Computerpiele, Filme oder auch Google Earth richtig räumlich darstellen. Auch dank der Unterstützung Hollywoods schickt sich die 150 Jahre alte Technik an, endlich breite Erfolge zu feiern – so orakelt zumindest das Computermagazin c’t in seiner aktuellen Ausgabe.

3D-Ansichten auf ein zweidimensionales Bild gibt es schon länger als die Fotografie. Doch fristet die 3D-Technik seit 15 Jahrzehnten ein Nischendasein, nur unterbrochen von wenigen kurzen Erfolgen. Im Kino treiben jetzt Regisseure wie Steven Spielberg, James Cameron und Robert Zemeckis 3D-Produktionen nach vorn, in Cannes lief der Eröffnungsfilm in 3D. Auch die Kinozuschauer haben das dreidimensionale Erlebnis für sich entdeckt, was die Betreiber dazu veranlasst, massiv in neue Vorführtechnik zu investieren.

“Es sieht ganz danach aus, dass 3D-Technik zum Massenphänomen wird”, so c’t-Redakteur Jan-Keno Janssen.

In der Computerwelt gibt es bereits massenweise 3D-Inhalte, meist Spiele. Die einfachen Pappbrillen erzeugen daraus einen echten Raumeindruck. Voraussetzung dafür ist nur ein spezieller Treiber. Der aktuelle Nvidia-Grafikkartentreiber hat den passenden Modus bereits eingebaut. Wer eine Grafikkarte dieses Herstellers hat, braucht also keinen Zusatztreiber. Wermutstropfen: Bei einigen Spielen ist der Nvidia-Treiber recht lahm, zudem läuft er nur unter Windows Vista.

Der TriDef-Treiber kann das besser, ihn erhält man aber nur in einem Paket, das 49 US-Dollar kostet. Benutzt man eine ATI/AMD-Grafikkarte oder Windows XP, kommt der kostenlose iZ3D-Treiber in Frage.

“Wer damit einmal mit passenden Einstellungen die räumliche Perspektive bei Google Earth genossen hat, will das Programm nur noch mit 3D-Brille verwenden”, ist sich c’t-Experte Jan-Keno Janssen sicher.

Einen entscheidenden Nachteil haben die Pappbrillen allerdings: Sie stellen das Räumliche zwar einwandfrei dar, die Farbtreue lässt allerdings zu wünschen übrig. Wer darauf Wert legt, kann in spezielle Hardware wie einen 3D-Monitor investieren. Das Computermagazin c’t hat die Geräte in der aktuellen Ausgabe getestet, als Besonderheit finden die Leser außerdem eine 3D-Brille im Heft.

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Laufzeit von Notebooks verlängern

Freitag, 26. Juni 2009

Mit der richtigen Kombination aus energiesparender Hardware, speziellen Akkus und sinnvollen Einstellungen erreichen manche Notebooks erstaunliche Akkulaufzeiten. 21 Stunden lautet der Rekord, den das Computermagazin c’t in seiner Ausgabe 14/09 in einem Test festgestellt hat.

Den meisten Notebooks geht nach drei Stunden Laufzeit der Saft aus. Doch es gibt auch Geräte mit einer Kondition von acht Stunden und mehr - und zwar quer durch alle Baugrößen und Preisregionen. Möglich ist das durch den Einsatz von Hochkapazitäts- und Zusatzakkus, die statt des vorhandenen Akkus oder als Zusatzhardware eingebaut werden. Externe Akkus bringen das Energie-Management der Geräte hingegen durcheinander und kommen nur als Notlösung in Betracht.

Die großen Stromfresser im Notebook sind das Display, die Grafikkarte und der Prozessor.

“Eine der wichtigsten Sparmaßnahmen ist es daher, das Display so dunkel wie gerade erträglich zu regeln und es beim Nichtbenutzen möglichst schnell auszuschalten”, rät c’t-Redakteur Jörg Wirtgen.

Bildschirmschoner sollte man abstellen, animierte Desktop-Hintergründe schlucken ebenfalls unnötig Energie. Das Abspielen eines Videos verbraucht übrigens besonders viel Strom.

Wer beim Neukauf gleich auf Stromspartechnik achten will, sollte sich die Hardware genau anschauen: Die derzeit sparsamste Plattform ist Intels Atom Z-Prozessor, aber sie bringt wenig Rechenleistung. Einen guten Kompromiss bieten Systeme mit Intels LV- und ULV-Prozessoren. Soll 3D-Leistung mit langer Laufzeit kombiniert werden, braucht man die sogenannte Hybrid-Technik, bei der man einen separaten Grafikchip ein- und ausschalten kann.

Für die kleine Geldbörse eignen sich Netbooks, die besonders klein und zurückhaltend in der Hardwareausstattung sind. Einige Modelle von Asus, Samsung und MSI weisen besonders lange Akkulaufzeiten von 8 bis 16 Stunden auf.

Die Edel-Notebooks mit Stromspar-Technik von Dell und HP schaffen bis 21 Stunden - der Preis dafür ist allerdings ein unansehlicher, dicker Unterschnallakku. Acer und Lenovo verwenden kleinere Einschubakkus, halten dafür 9 bis 10 Stunden durch.

Langläufer mit Spitzendisplay findet man bei Apple, sogar in 17-Zoll-Größe, aber auch bei einem von Sonys 13-Zöllern. Einen Mittelweg zwischen Preis und Größe hat Acer im Angebot.

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WLAN-Empfang mit einfachen Mitteln verbessern

Donnerstag, 11. Juni 2009

Sommerliches Wetter, doch die WLAN-Verbindung zum Notebook ist auf der Terrasse zu langsam. Oft hilft ein neuer Platz für die WLAN-Basisstation, ein Wechsel des Funkkanals, eine Aufsteckantenne oder neue Hardware mit dem neuesten WLAN-Standard, so das Computermagazin c’t in Ausgabe 13/09.

Eine WLAN-Basisstation sollte man möglichst zentral im Haus oder in der Wohnung aufstellen, weil sie gleichmäßig rundum abstrahlt. Störend können sich dicke Wände und viele Kanten auswirken. Auch die Position des Notebooks ist entscheidend für den Datendurchsatz. Manchmal reicht es, das Gerät ein wenig zu verdrehen oder einen halben Meter nach links oder rechts zu verschieben.
Gern funken auch mal ein Video-Babyfon, Modellbau-Fernbedienungen, Videobrücken oder einfach nur ein Nachbar mit seiner eigenen WLAN-Station dazwischen.

“Dann wird es im Funknetz plötzlich ganz schön eng”, so c’t-Redakteur Johannes Endres. “Ein Wechsel auf einen anderen Funkkanal kann die Situation wieder entspannen.”

Will man nur die Reichweite der Funkverbindung in eine bestimmte Richtung erhöhen, hilft eine Aufsteckantenne. Ein zusätzliches Gerät wie ein Repeater fängt das Signal auf dem Weg durch mehrere Wände auf und leitet es weiter.

“Damit lässt sich ein schlechter Datendurchsatz verbessern”, hat c’t-Experte Johannes Endres festgestellt. “Die Höchstgrenze liegt aber bei 50 Prozent des möglichen Datendurchsatzes einer direkten Verbindung zur Basisstation.”

Eine Alternative bleibt immer: Wer noch nicht im neuen WLAN-Standard 802.11n funkt, verbessert den Datendurchsatz mit einer Investition in neue Hardware, also in einen Router, der den neuen Standard beherrscht. Allerdings sollte auch das Notebook in der Lage sein, in 802.11n zu funken. Einen neuen Router erhält man für unter 100 Euro im Handel oder von seinem Provider.

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