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Artikel mit ‘Computerbild’ getagged

Fehlerhafter Vergleich von Online-Portalen und Reisebüros in “Computer-Bild“

Mittwoch, 20. Januar 2010

Noch am Montag konnten wir hier auf kieslichdaily.de über eine erstaunliche Erkenntnis der Computerbild in Sachen Reisekosten berichten. Heute scheinen diese Ergebnisse nicht mehr so sicher, denn, wie der Verband Internet Reisevertrieb e.V. (VIR) mitteilt, soll die Redaktion bei ihrem Preisvergleich die Flug- und Transferleistungen vergessen haben. Wie uns vom VIR mitgeteilt wurde, wurden bereits rechtliche Schritte gegen Computerbild eingeleitet.

Dazu übermittelte uns der VIR, der Dachverband der deutschen Online-Reiseportale, die folgende Darstellung des Sachverhaltes aus seiner Sicht:

Großes Kopfschütteln in der deutschen Reiseindustrie über ein angeblich „erstaunliches Ergebnis“ eines Tests von Internet-Reisebüros und des stationären Vertriebs. Nach einem Vergleich von acht Online-Reisemittlern mit 72 stationären Reisebüros in Deutschland kam die in Hamburg erscheinende „Computer-Bild“ in ihrer aktuellen Ausgabe vom 18. Januar 2010 zu dem Fazit, dass Pauschalreisen „im Reisebüro oft günstiger angeboten werden als im Internet.“

Peinliche Panne der Redaktion von „Computer-Bild“: Im Test wurde beispielhaft das Angebot eines örtlichen Reisebüros allein mit dem Hotelpreis ohne jegliche Zusatzleistung mit dem Angebot eines Internet-Reiseportals verglichen, in dem neben dem identischen Hotel-Aufenthalt auch der Flug und Transfer inkludiert waren.

Konkret folgerte die „Computer-Bild“ in dem Vergleich über eine 14tägige Reise für zwei Personen nach Dubai zwischen einem örtlichen Reisebüro und den Internet-Reisebüros, dass Kunden im stationären Vertrieb gegenüber dem Online-Anbieter 1.540 Euro sparen würden. Verglichen wurde jedoch das reine Hotel-Angebot in einem Fünf-Sterne-Hotel in Dubai mit der Pauschalreise eines Online-Reisemittlers, in dem neben dem Hotelaufenthalt auch Flüge und Transfer Bestandteil waren.

Michael Buller, Vorstand des Verband Internet Reisevertrieb e.V. (VIR): „Der Test ist methodisch falsch und wettbewerbswidrig. Der Computer-Bild sind nachweislich erkennbare Fehler in den Recherchen unterlaufen, die der gesamten Online-Reiseindustrie nachhaltig Schaden zufügen, und ein völlig falsches Bild von der Realität zeichnen.“

„Durch die plakative Darstellung und den Vergleich von völlig verschiedenen Produkten mit stark differenzierenden Leistungen wird der Eindruck vermittelt, als sei das Buchen im Internet teurer als im Reisebüro um die Ecke.“

Michael Buller weiter: „Wir stellen grundsätzlich nicht in Frage, dass auch örtliche Reisebüros durchaus – beispielsweise über Sonderaktionen – sehr günstige Reisen anbieten können. Dennoch dürfte es sich auch bei der Redaktion der Computer-Bild herumgesprochen haben, dass sich im Internet aufgrund der Fülle der Angebote und der Transparenz in der Regel mindestens die gleichen Reisepreise finden lassen. Wenn man allerdings reine Hotel-Angebote mit Komplett-Reisen vergleicht, in denen auch die An- und Abreise mit dem Flugzeug und die Transfers enthalten sind, können selbst die für ihre attraktiven Preise bekannten Online-Reiseportale nicht mithalten.“

„Es geht nicht darum, unterschiedliche Vertriebswege gegeneinander aufzubringen“, stellt der VIR-Vorsitzende klar. „Ein angeblich seriöser Test muss jedoch einheitliche Produkte miteinander vergleichen. Bei dem jetzt veröffentlichten Test in der der Computer-Bild ist dies eindeutig nicht der Fall.“

Der Verband Internet Reisevertrieb e.V. (VIR) ist der Dachverband der deutschen Online-Reiseportale. Zu seinen TÜV-zertifizierten Mitgliedern gehören mit ab-in-den-urlaub.de, ebookers.de, Expedia.de, Holidaycheck, JT Touristik, lastminute.de, opodo.de und weg.de acht der größten Online- Reiseunternehmen in Deutschland, die zusammen über eine Milliarde Euro Umsatz erwirtschaften.

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Software hilft Hackern beim Passwortklau

Dienstag, 19. Januar 2010

Ob beim Abrufen von E-Mails, Anmelden bei Internetshops oder beim Internetbanking: Nutzerkonten lassen sich nur mit den passenden Zugangsdaten öffnen. Doch mit jedem Konto wächst die Zahl der Kennwörter. Internetnutzer brauchen deshalb ein gutes Gedächtnis oder Hilfe im Passwortdschungel.

So bieten die Browser Firefox und Internet-Explorer eine Merkfunktion, die Passwörter speichert. Auch spezielle Kennworttresor-Programme sollen mehr Komfort bieten. Allerdings zeigt jetzt ein Test der Computerbild, dass beide Methoden Datendieben mitunter Tür und Tor öffnen.

Experten der Redaktion und des Fraunhofer Instituts SIT in Darmstadt stellten die Kennwortfunktionen des Firefox 3.5 und des Internet Explorer 8 sowie sechs Tresorprogramme bis 33 Euro auf den Prüfstand. Kennworttresore sichern Passwörter in einem verschlüsselten virtuellen Safe auf dem PC oder einem USB-Speicherstift. So muss sich der Nutzer nur noch ein Hauptkennwort merken, um den Safe zu öffnen. Beim Aufruf zugangsgeschützter Internetseiten trägt das Programm anschließend Nutzernamen und Passwort automatisch ein.

Erschreckendes Ergebnis: Vier der acht Testkandidaten schützen die ihnen anvertrauten Daten nicht. Sowohl die beiden Tresorprogramme RoboForm (rund 30 Euro) und „KeePass Password Safe 2“ (kostenlos) als auch Firefox und Internet Explorer lassen Kennwörter, beispielsweise nach dem Eintragen in Internetseiten, unverschlüsselt im Arbeitsspeicher des PC - eine leichte Beute für Hacker.

Außerdem waren die vier Programme anfällig für sogenannte “Brute-Force-Attacken”. Bei einem solchen Angriff können Datendiebe bis zu 30 Millionen Kennwörter pro Sekunde ausprobieren, um das Hauptkennwort zu finden. Die vier Testkandidaten ließen dabei viel zu viele solcher automatischen Eingabeversuche zu. Aufgrund der gravierenden Sicherheitsmängel werteten die Computerbild-Experten diese deshalb auf “mangelhaft” ab.

Den Testsieg schaffte „Password Depot 4“ von Acebit (29 Euro) mit der Note “befriedigend”: Es soll einfach zu bedienen sein und die größte Sicherheit aller getesteten Programme bieten. Manko aller Kennworttresor-Programme: Sie haben zwar oft eine Funktion zum Erstellen sicherer Passwörter, hindern den Nutzer aber nicht daran, auch unsichere zu verwenden.

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Internet-Reisebüros verlangen Preisaufschläge

Montag, 18. Januar 2010

Väterchen Frost hat das Land noch fest im Griff, aber für die Planung des Sommerurlaubs ist jetzt der richtige Zeitpunkt. Denn alle großen Veranstalter haben jetzt ihre brandneuen Angebote in Katalogen und im Internet veröffentlicht. Wer seine Pauschalreise frühzeitig bucht, kann sich Preisvorteile sichern. Ob Internet-Reisebüros günstigere Angebote als örtliche Reisebüros bieten, hat die Computerbild getestet.

Bei acht Internet-Reisebüros fragte die Redaktion die Preise für insgesamt 100 Pauschalreisen ab, alle mit festgelegten Reisedaten. Für 30 dieser Komplettangebote holten die Tester zum Vergleich Angebote von bundesweit 72 Reisebüros ein. Das Ergebnis überrascht: Häufig waren die örtlichen Reisebüros günstiger als die Online-Konkurrenz. Bei Lastminute.de kostete beispielsweise eine 14-tägige Reise nach Dubai für zwei Personen insgesamt 4.372 Euro. In einem First-Reisebüro gab es ein Angebot mit exakt gleichen Leistungen schon für 2.832 Euro - eine Ersparnis von 1.540 Euro. Insgesamt hatten die “Reisebüros um die Ecke” für 17 der 30 überprüften Pauschalreisen die günstigsten Angebote. Nur bei fünf Reisen waren sie am teuersten.

Erfreulich: Bei der Buchung übertrugen alle Internet-Reisebüros sensible Adress- und Zahlungsdaten verschlüsselt und somit sicher. Ein großes Ärgernis waren hingegen Reiseversicherungen, die fast alle Internet-Reisebüros bei der Buchung automatisch hinzufügten. Wer vergisst, den Reiseschutz wieder abzuwählen, bucht für viel Geld die unter Umständen überflüssige Police mit. Als einziger Anbieter im Test informierte Travelchannel über Reiseversicherungen und ließ dem Kunden dann die freie Wahl. Auch die Zahlung kann sich als Kostenfalle herausstellen. So verlangen manche Veranstalter für die Reisebuchung per Kreditkarte Gebühren von beispielsweise 30 Euro. Eine weitere Falle kann in den allgemeinen Geschäftsbedingungen lauern. So wiesen etwa die AGB im Internet-Reisebüro Ab-in-den-urlaub.de gravierende Mängel auf, etwa bei Fristen für Schadensersatzforderungen - Abwertung auf “mangelhaft”.

Den Testsieg sicherte sich der Internetanbieter Travelchannel mit den zweitgünstigsten Preisen, komfortablen Such- und Buchungsfunktionen sowie durch einfache Bedienung. Etwas günstigere Preise für die 100 überprüften Reisen bot nur Travelscout24.

[Nachtrag 20.01.2010]: Heute scheinen diese Ergebnisse der ComputerBild nicht mehr so sicher, denn, wie der Verband Internet Reisevertrieb e.V. (VIR) mitteilt, soll die Redaktion bei ihrem Preisvergleich die Flug- und Transferleistungen vergessen haben. Dazu übermittelte uns der VIR, der Dachverband der deutschen Online-Reiseportale, eine Darstellung des Sachverhaltes aus seiner Sicht: http://www.kieslichdaily.de/fehlerhafter-vergleich-von-online-portalen-und-reisebueros-in-computer-bild/

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Hunderte Bankseiten und Online-Portale unsicher

Donnerstag, 07. Januar 2010

Rund 40 Millionen deutsche Girokonten werden bereits online geführt. Das lockt Kriminelle an: Mit miesen Abzockmaschen und Spionage versuchen sie immer häufiger, Kontodaten zu stehlen. Dass es ihnen die Banken viel zu leicht machen, hat die Computerbild jetzt aufgedeckt. Doch nicht nur Banken gehen zu lax mit dem Geld ihrer Kunden um: Auch Portale wie Otto, Deutsche Bahn und Paypal haben ein Sicherheitsproblem. Kunden, die mit Kreditkarte bezahlen und Firefox nutzen, hinterlassen brisante Daten auf dem PC.

Bei der Abzocke von Online-Banking-Kunden ist es fast immer das Ziel, Nutzer auf gefälschte Bankseiten zu locken. Gibt der Kunde dort seine Zugangsdaten ein, greift sie der Betrüger ab und überweist Geld auf sein Konto. Unzählige Banken erleichtern solche “Phishing”-Attacken. So konnte die Computerbild auf den Seiten der Volks- und Raiffeisenbanken mittels einfacher Befehle in der Adresszeile den Text auf der Seite sowie die “Home”-Schaltfläche manipulieren. Im tatsächlichen Betrugsfall hätte ein ahnungsloser Kunde im Handumdrehen auf gefälschte Seiten umgeleitet werden können. Die sofort informierten Banken sehen darin offenbar kein Problem: “Wir empfehlen stets, die Banken-URL direkt in die Adresszeile des Browsers einzugeben”, so der Bundesverband der Deutschen Volksbanken und Raiffeisenbanken. Damit seien solche Manipulationen nicht möglich.

Weitere Sicherheitsrisiken zeigten sich nicht nur bei rund 500 Volks- und Raiffeisenbanken, sondern auch bei einigen kleineren Sparkassen: Nutzer, die von der ersten Seite an eine verschlüsselte https-Verbindung mit ihrer Bank aufbauen wollen, bekommen teilweise Warnmeldungen wegen fehlerhafter Sicherheitszertifikate. Werden sie akzeptiert, ist die Verbindung in der Regel zwar verschlüsselt. Aber: Die Banken erziehen ihre Kunden zur Schludrigkeit. Betrüger könnten die Bereitschaft, beim Banking Warnmeldungen zu akzeptieren, ausnutzen. Auf Anfrage teilte der Deutsche Sparkassen- und Giroverband der Computerbild mit, dass die kritisierten Filial-Seiten sukzessive umgestellt werden. Die Volks- und Raiffeisenbanken informierten kurz vor Redaktionsschluss darüber, dass die Seiten nach den Hinweisen von bereits umgestellt worden sind.

Auch nach der europaweiten Rückrufaktion hunderttausender Kreditkarten ist die Gefahr beim Online-Shopping immer noch nicht gebannt - selbst bei vermeintlich renommierten Internetseiten sind Kreditkartendaten unsicher. Das Problem: Firefox speichert eingegebene Formulardaten im Klartext in einer Datenbank auf der Festplatte. Mit Schadprogrammen können Kriminelle diese Daten abgreifen. Viele Online-Shops und Dienstleister sind sich der Gefahr bewusst und programmieren ihre Buchungs- und Kaufseiten so, dass Kreditkartendaten gar nicht erst auf die Festplatte gelangen. Die Redaktion zeigt jedoch, dass zahlreiche Internetportale ihren Kunden diese Vorsichtsmaßnahme vorenthalten - darunter häufig genutzte Seiten wie Otto Versand, Eventim, Ltur, Air Berlin und Deutsche Bahn. Die Folge: Kreditkartennummern sowie für die Zahlungen notwendige Prüfnummern landen unverschlüsselt im Firefox-Speicher. Wer sie ausspioniert, kann mit etwas Recherche auf Kosten der Karteninhaber shoppen gehen.

Beim Internet-Zahlungsservice Paypal gelangen beim Eröffnen eines Kontos außer Kreditkartendaten weitere persönliche Informationen wie Name, Adresse, Telefonnummer unverschlüsselt auf die Festplatte - und Antworten auf geheime Sicherheitsfragen werden in der Firefox-Datenbank ebenfalls gespeichert.

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Online-Auktionen leicht gemacht

Dienstag, 05. Januar 2010

Weihnachten ist vorbei - und viele Geschenke landen gleich wieder bei eBay. Wer Überflüssiges im Internet-Auktionshaus verkaufen möchte, rückt seine Angebote mit Verkaufsprogrammen ins rechte Licht. Die Computerbild hat sechs Programme getestet.

Nutzer können Angebote zwar direkt auf der Internetseite von eBay per Browser erstellen, Verkaufsprogramme bieten jedoch interessante Zusatzmöglichkeiten: Damit lassen sich in Ruhe mehrere Auktionen einrichten und gesammelt mit einem Klick an eBay übertragen. Weiterer Vorteil: Einige Programme haben Vorlagen an Bord, um das Produkt optisch ansprechend zu präsentieren. Nicht zuletzt sollen sie den Überblick über alle gebührenpflichtigen und kostenlosen eBay-Optionen erleichtern und bei der Verkaufsabwicklung helfen.

Im Test überzeugte der eBay-eigene Turbolister: Das Einstellen der Artikel klappt gut, alle wichtigen eBay-Optionen und Zahlungsmethoden stehen zur Verfügung. Mustertexte und Auswertungsmöglichkeiten, etwa eine Übersicht der Monatsumsätze, fehlen jedoch. Insgesamt schaffte das Gratisprogramm aber als einziger Testkandidat das Ergebnis “gut” und damit Platz 1.

Dass ein hoher Preis keine Garantie für ein gutes Programm sein muss, zeigt die Software Mercurius von EB Sellet Ltd. Für satte 48 Euro liefert das Programm zwar Mustertexte und bietet viele Funktionen zur Kaufabwicklung, ist allerdings sehr umständlich zu bedienen: Unverständliche Meldungen, sich überlappende Programmfenster und wenig aussagekräftige Menü-Elemente nerven - Testfazit: “befriedigend”.

Ärgerlich: Kein Programm beinhaltet eine Vorlage für einen formal richtigen Gewährleistungsausschluss. Um juristische Streitigkeiten von vorneherein zu vermeiden, sollte ein Gewährleistungsausschluss für eBay-Privatverkäufer Standard sein. Die Computerbild liefert im aktuellen Heft einen entsprechenden Mustertext. Grundsätzlich gilt: Die getesteten Programme eignen sich nur für Privatverkäufer. Wer gewerblich auf eBay tätig sein will, braucht spezielle Software für Profiverkäufer.

(tok)

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Superschnelles Internet VDSL endlich bezahlbar, aber oft überschätzt

Dienstag, 29. Dezember 2009

Vor zehn Jahren startete DSL und begeisterte mit einer Datenrate von 768 Kilobit pro Sekunde (kbps). Kein Vergleich zu heute: Internetanschlüsse per VDSL oder TV-Kabel schaffen bis zu 50.000 oder gar 100.000 kbps. Die Computerbild zeigt in Ausgabe 1/2010, wofür Turbo-Internet überhaupt sinnvoll ist und ob Anbieter ihre Tempoversprechen einhalten.

Herkömmliches DSL reicht für das Aufrufen von Internetseiten und Abrufen von E-Mails völlig aus. Für Intensivnutzer ist VDSL oft besser: Das Übertragen großer Dateien klappt deutlich flotter - große Downloads wie Kinofilme in HDTV-Qualität gibt es in der Praxis 30 bis 50 Prozent schneller als mit Standard-DSL.

Das Einstellen eigener Inhalte wie Fotos oder Videos ins Internet geht noch rasanter: 200 Megabyte dauern mit DSL 6.000 rund eine Stunde, mit VDSL nur wenige Minuten.

VDSL lohnt sich auch, wenn zum Beispiel mehrere Familienmitglieder einen DSL-Anschluss nutzen und gleichzeitig große Datenmengen wie Filme oder Software übertragen. Wer Fernsehen übers Internet in HD-Qualität empfangen und dazubuchen möchte, braucht auf jeden Fall VDSL.

Der Computerbild-Vergleich zeigt: Die Turbo-Anschlüsse sind durchaus bezahlbar. VDSL ohne Internet-TV gibt es jetzt schon für knapp 40 Euro monatlich bei 1&1 und Vodafone - das sind sogar rund 5 Euro weniger als DSL 16.000 bei der Telekom. Für die Standardangebote der Kabelanbieter werden rund 25 Euro im Monat fällig. Diese Anschlüsse sind beim Herunterladen deutlich schneller als DSL 16.000, erreichen aber beim Hochladen (Upload) nicht annähernd die Geschwindigkeiten von VDSL.

Wie schon bei normalem DSL bieten auch die VDSL- und Kabel-TV-Anschlüsse nicht das vom Anbieter versprochene Tempo - das beweist der Geschwindigkeitstest der Computerbild. So können Kunden des 32 MBit-Pakets von Kabel-Deutschland nur mit durchschnittlich 18 MBit pro Sekunde (56 Prozent) im Internet surfen. Immerhin: Mit VDSL 50 (50.000 kbps) von T-Home erzielen Internetnutzer eine tatsächliche Durchschnittsgeschwindigkeit von rund 30.000 kbps (60 Prozent).

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Netbooks haben Schwächen bei der Robustheit

Donnerstag, 24. Dezember 2009

Klein, leicht, günstig: Viele Käufer greifen mittlerweile lieber zu handlichen Netbooks statt zu schweren, teuren Notebooks. Welches von acht aktuellen Geräten den besten Kompromiss aus geringer Größe und maximaler Leistung bietet, hat die Computerbild getestet.

Der Vorteil von Netbooks: Sie sind handlich und halten im Akkubetrieb lange durch. Deshalb erfreuen sich die kleinen Geräte vor allem als Reisebegleiter und Zweit-PC großer Beliebtheit. Auch sind sie den Kinderschuhen schon längst entwachsen. Denn die Hersteller haben in jüngster Zeit aufgerüstet: Vier Testkandidaten bieten größere Festplatten als die Vormodelle, sechs haben bereits Windows 7. So ist das neue Betriebssystem beim Testsieger Eee PC 1101HA-Win 7 (399 Euro) vorinstalliert. Das Gerät punktet außerdem mit 233 Gigabyte-Festplatte, sehr langer Akku-Betriebsdauer und großem 11,6-Zoll-Bildschirm. Störend: Der Bildschirm ist nicht entspiegelt.

Die Tester deckten aber auch einen Schwachpunkt vieler Netbooks auf: mangelnde Robustheit. Beim Scharniertest wird der Monitor jedes Testkandidaten mehrere Tausend Mal auf- und zugeklappt und damit eine etwa dreijährige Nutzung simuliert. Ein qualitativ hochwertiges Gerät übersteht dies ohne Schäden.

Beim Toshiba NB200-110 (479 Euro) waren die Scharniere danach ausgeleiert und beim Hercules eCafé ec1000 (349 Euro) versagte die WLAN-Karte, zudem ließ sich das Netbook nicht ganz schließen. Eine Abwertung auf “mangelhaft” kassierte das Wind U100-1615W7S von MSI (349 Euro). Nach dem Scharniertest kam es im linken Scharnier des Bildschirms zu einem Kurzschluss, ein Teil der Elektronik brannte durch, das Gerät war kaputt. Und: Wer beim Nachmittagskaffee mit dem Netbook im Internet surft, sollte vorsichtig sein. Im Test genügten bereits 125 Milliliter Kaffee in der Tastatur, um ein Gerät funktionsunfähig zu machen. Die Tester ließen die Flüssigkeit zwar jeweils sofort wieder ablaufen, dennoch blieben die Tastaturen von drei Netbooks dauerhaft defekt.

Fazit: Fürs Surfen im Internet und für Büroprogramme sind Netbooks ideal. Für leistungshungrige Anwendungen wie Bild- oder Videobearbeitung oder grafisch aufwendige Spiele eignen sich die Geräte dagegen nicht. DVD-Brenner und Blu-ray-Laufwerk sind fast nie eingebaut, lassen sich aber extern anschließen.

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4.400 Euro Schaden nach Einkauf in Onlineshop

Freitag, 27. November 2009

Bei Tausenden deutscher Kreditkarten-Kunden geht die Angst um: Wegen des Verdachts auf Datenklau bei einem Dienstleister in Spanien starteten die deutschen Banken eine gigantische Rückrufaktion für Kreditkarten. Mittlerweile wurden mehr als 100.000 Karten eingezogen. Dass die Angst vor Datenmissbrauch nicht unbegründet ist, zeigte jetzt auch ein Vorfall bei einem Computerbild-Test von Internetshops: Ein Kreditkartenkonto wurde geplündert, der Schaden beträgt mehr als 4.400 Euro.

Von einer eigens für einen Test in Deutschland angeschafften Kreditkarte wurden innerhalb weniger Minuten sieben Beträge zwischen 280 und 1.288 Euro abgebucht. Betrüger waren an die Kreditkartendaten gelangt und hatten dann damit in einem italienischen Online-Reisebüro bezahlt.

Alexander Krug von Computerbild: “Zwei Gründe sind am wahrscheinlichsten: Entweder hat sich jemand illegal Zugriff auf die Datenbank eines der deutschen Internetshops verschafft oder die Daten wurden im Internet von Kriminellen abgefangen.”

Der Test zeigt: Viele Online-Shops öffnen solchen kriminellen Machenschaften fahrlässig Tür und Tor, denn sie übertragen Kundendaten unverschlüsselt. Betrüger können so Kreditkartendaten relativ einfach ausspähen und missbrauchen.

Computerbild rät deshalb allen Verbrauchern, bei Bestellungen im Internet nur per Lastschrift oder Rechnung zu bezahlen. Per Lastschrift lassen sich ungerechtfertigte Abbuchungen ohne Angabe von Gründen innerhalb einer Frist rückgängig machen, diese Frist beträgt in der Regel sechs Wochen. Wer auf Rechnung kauft, bezahlt erst dann, wenn die Ware ohne Mängel zu Hause angekommen ist - ungerechtfertigte Abbuchungen sind hier praktisch ausgeschlossen.

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Augen auf beim Online-Weihnachtseinkauf

Donnerstag, 26. November 2009

Weihnachten steht vor der Tür. Geschenke günstig, unkompliziert und schnell gibt es im Internet - so die Theorie. Doch die Realität sieht zu oft anders aus: Gute Preise gibt es zwar. Aber Sicherheit, Qualität und Verlässlichkeit kommen dabei allzu oft unter die Räder. Denn viele Shops machen ihre Hausaufgaben nicht: Gravierende Mängel in den allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) zum Nachteil der Kunden, unzulässige Preisaufschläge oder geringere Erstattungen als gesetzlich vorgeschrieben bei Rücksendungen. Das ergab ein Computerbild-Test der 100 preiswertesten und beliebtesten Elektronik-Internetshops.

Die Redaktion prüfte je 25 Internetshops in den vier Kategorien Hardware, Telekommunikation, Unterhaltungs- und Haushaltselektronik jeweils mit mehreren anonymen Bestellungen. Die Tester analysierten Preise und Zahlung, Bestellablauf, Lieferung und Rücknahme sowie Service, Kundenrechte und Sicherheit. Die Ergebnisse sind ernüchternd: 40 von 100 getesteten Internet-Shops sind “mangelhaft”.

Viele Internetshops lockten zwar mit extrem günstigen Produktpreisen. Doch hohe Gebühren für den Versand und die gewählte Zahlungsart ließen die Gesamtkosten am Ende in die Höhe schnellen - im Extremfall um 16 Euro für ein Handy oder um 73 Euro für einen Drucker. Solche Kostenfallen lauerten bei fast jedem zweiten Onlineshop im Test. Wenige Probleme dagegen bei der Lieferung: Die meisten “sofort verfügbaren” Produkte trafen nach ein bis vier Werktagen ein. Auch gebrauchte Produkte und Lieferungen ohne Verpackung oder offene Kartons waren die Ausnahme.

Der Test offenbarte außerdem, dass die AGB jedes zehnten Anbieters schwere Mängel und unzulässige Klauseln aufweisen. Außerdem übertrugen zahlreiche Shops persönliche Daten unverschlüsselt. Auch weiterer Ärger ist vorprogrammiert: Bei insgesamt 38 Retouren innerhalb der gesetzlichen Frist wurde zu wenig, bei 15 weiteren gar nichts erstattet - in einem Fall verweigerte der Shop sogar die Annahme der Rücksendung.

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Dreimal schneller mit USB 3.0

Montag, 09. November 2009

PC-Nutzer brauchen oft eines – viel Geduld beim Kopieren von Daten. Wer beispielsweise viele MP3s oder große Fotodateien zwischen externer USB 2.0-Festplatte und Computer austauscht, wartet mitunter fünf, zehn Minuten oder länger. Einen fast schon unglaublichen Temposprung verspricht dagegen der neue technische Standard USB 3.0: Fünf Gigabyte Daten sollen sich in ungefähr einer halben Minute statt bisher rund drei übertragen lassen – so das Versprechen der Industrie. Die Computerbild hat exklusiv die erste USB 3.0-Festplatte getestet.

Die Tester verglichen die bislang schnellste in der Redaktion gemessene USB 2.0-Festplatte „Seagate Free Agent“ mit der neuen externen USB 3.0-Festplatte „HD-HXU3“ von Buffalo. Fazit: Mit USB 3.0 geht`s teilweise fast dreimal so schnell. So benötigte die neue Festplatte nur eine Minute, um rund 4,3 Gigabyte MP3-Dateien auf die interne PC-Festplatte zu kopieren. Zum Vergleich: Ein Gerät mit USB 2.0-Anschluss brauchte 2:53 Minuten.

Allerdings war USB 3.0 gegenüber externen Festplatten mit dem wenig verbreiteten eSATA-Anschluss beim Kopieren vom PC auf das externe Laufwerk im Test minimal langsamer. Das liegt am derzeit noch notwendigen Anschlusscontroller, der in den Computer eingebaut werden muss. Künftig wird die USB 3.0-Technik direkt auf den Hauptplatinen der PCs eingebaut sein. Damit sind dann noch bessere Übertragungsraten zu erwarten.

Wer bereits von der brandneuen Technik profitieren will, muss noch tief in die Tasche greifen. Die Buffalo „HD-HXU3“ mit 1 Terabyte Fassungsvermögen kostet 140 Euro – dazu kommen 45 Euro für den Anschlusscontroller. USB 2.0- oder eSATA-Festplatten gibt es schon ab 85 Euro. Bis der neue Standard bei PCs und Zubehör wirklich „Standard“ wird, dauert es noch: Beispielsweise will Samsung USB 3.0-Festplatten erst Ende 2010 ins Programm nehmen.

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