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Artikel mit ‘Cloud Computing’ getagged

Das Büro im Netz

Freitag, 16. Oktober 2009

Mit zunehmend leistungsfähigen Datenverbindungen, Rechnern und Browsern lassen sich typische Büroanwendungen direkt im Netz realisieren. Einige Web-Anwendungen schicken sich gar an, die bisherigen zu ersetzen - etwa in der Text- und Dokumentenverarbeitung, schreibt das IT-Magazin iX in seiner November-Ausgabe.

Nach und nach verlagern sich immer mehr Office-Anwendungen in den Browser - die moderne Version eines Terminals. Gegenüber herkömmlichen Office-Paketen bieten Online-Anwendungen viele Vorteile. So beschränken sich ihre Fähigkeiten auf das Wesentliche und überfordern den Anwender nicht mit unnötigen Optionen. Außerdem müssen sich die Nutzer weder um Installation, noch um Produkt-Updates oder die Datensicherung kümmern.

Arbeitsgruppen profitieren ebenfalls von den Webanwendungen, die Zusammenarbeit beim Erstellen und Überarbeiten von Dokumenten sowie deren Austausch ist online deutlich einfacher.

Der Preis dafür ist die Bindung an einen Anbieter. “Wer nicht von einem externen Dienstleister abhängig sein möchte, kann auf dem Heim- oder Firmen-Server ein eigenes System einrichten, etwa mit einer Open-Source-Software”, so iX-Redakteur Michael Riepe. “Eine eigene Installation verhindert außerdem, dass sensible Informationen in falsche Hände geraten.”

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Die perfekte Welle?

Donnerstag, 08. Oktober 2009

Google trumpft wieder einmal mit einem neuen Dienst auf – Google Wave. Wie es in der Computerwelt so üblich ist, wird der Dienst, den bisher kaum jemand richtig ausprobieren konnte – den Zugang gab es nur in limitierter Zahl auf „Einladung“ – als Revolution angekündigt.

Übersetzt man diese Vokabel aus dem Verständnis der IT-Industrie in die normale Welt, kann das so ziemlich alles heißen von „haben wir jetzt auch“ über „ist ganz nützlich“ bis hin zu, eben, „revolutionär“.

Was sich auch immer unter dem Deckel der heißgekochten Formulierungen nun tatsächlich verbirgt, fest steht, dass Google mit diesem Kollaborationsdienst, der jetzt zeigt, wie wichtig zukünftig die webbasierte Zusammenarbeit werden wird. Immerhin hat Google bislang noch kein Projekt gänzlich aus Spaß an der Freud durchgeführt – selbst der teure Kauf von YouTube dient dem Geldverdienen.

Das, was man bislang über „Wave“ erfahren konnte, klingt auf jeden Fall spannend. Die Bedienung soll sehr intuitiv sein, allerdings nutzt Wave eine gänzlich andere Form zur Organisation und versucht, Kommunikation in einem Baum mit Substrängen, den Wavelets, und Blibs, das sind die einzelnen Nachrichten, aufzubauen. Das klingt zunächst einmal sehr kompliziert und wird einige Anwender wohl vor eine gewisse Gewöhnungsherausforderung stellen. Immerhin – man soll die Unterhaltungsstränge mittels einer “Playback”-Funktion in chronologischer Form nachlesen können.

Das wirklich innovative an Wave ist, dass hier unterschiedliche Kommunikationswelten wie E-Mail, Instant Messaging und Social Neworking zur Echtzeit-Kommunikation zusammengeführt werden. Es soll daher nicht als Ersatz für eines dieser bekannten Kommunikationsmittel dienen, sondern eine zusätzliche Form der browserbasierten Zusammenarbeit ermöglichen. So soll man Dateien vom Desktop einfach in eine Kommunikations-„Wave“ hineinziehen können und sie so anderen zur Verfügung stellen können. Auch sind alle Beiträge von allen Teilnehmern an der jeweiligen Wave editierbar, was einerseits eine ungeheuer schnelle Form des Austausches ermöglicht, andererseits aber auch ein gepflegtes Chaos erwarten lässt.

Ich muss zugeben, dass ich mir noch kein rechtes Bild von Google Wave machen kann. In der Video-Präsentation von Google sieht es enorm innovativ und spannend aus. So beschreibt Google den Ansatz im Vergleich zur E-Mail, die faktisch den klassischen Brief imitiert, als eine Gesprächsrunde. Hier wird keine Mitteilung an bestimmte Empfänger geschickt, sondern, um im Bild zu bleiben, in die Runde gesprochen. Das Gesprochene bleibt gewissermaßen auf dem virtuellen Konferenztisch, an dem die Teilnehmer platznehmen. Entsprechend können auch später hinzukommende Teilnehmer sehen, was da „auf dem Tisch“ liegt.

Ob Wave damit aber das Zeug zu einem wirklich breit genutzten Kommunikationstool hat, wird die Zeit zeigen müssen. Hier hängt auch viel davon ab, ob und wo die Anwender – hier vor allem auch unternehmen – einen deutlichen Vorteil gegenüber den bisher genutzten Werkzeugen sehen.

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Wolkenrechner gefällig?

Freitag, 11. September 2009

Das so genannte „Cloud Computing“, das internetbasierte Arbeiten, greift immer mehr um sich. Mit “icloud” bietet das schwedische Unternehmen Xcerion einen kostenlosen Dienst an, der dem Anwender einen kompletten Desktop-Rechner inklusive Betriebssystem, Anwendungen und Speicherplatz im Internet zur Verfügung stellen soll. Der Zugriff auf den Dienst erfolgt folgerichtig über den Webbrowser.

Während andere Cloud-Computing-Angebote zumeist nur einzelne Anwendungen oder auch nur reinen Speicherplatz bieten, möchte icloud hier mit einem kompletten, zentral bedien- und verfügbaren System punkten.

Die Anwendungen laufen komplett im Internet, Dateien, Dokumente, Fotos, Videos und Musik werden online gespeichert – das Ganze soll sich benehmen wie ein Desktop-PC.

Der Vorteil: Das System kann von jedem internetfähigen Computer aus genutzt werden. Damit hat der Benutzer überall und jederzeit Zugriff auf seinen personalisierten Schreibtisch und seine Daten. Gleichzeitig ist diese virtuelle Speicherung der Daten aber auch das Risiko des Dienstes. Hier muss sichergestellt sein, dass die Daten wirklich nur dem jeweiligen Anwender zugänglich sind.

Derzeit bietet der icloud-Diest, der von gut 125.000 Anwendern genutzt wird, rund drei Gigabyte Speicherplatz und etwa 30 Anwendungen, darunter ein Office-Paket, E-Mail-Anwendungen, Instant Messaging und Abspielmöglichkeiten für Musik und Videos.

Die Oberfläche von icloud, das in verschiedenen Sprachen zur Verfügung steht, erinnert zunächst an eine Mischung aus Windows XP und Vista, tatsächlich werkelt „unter der Haube“ aber ein Ubuntu Linux.

Um den virtuellen icloud-Rechner nutzen zu können, reicht eine einfache Registrierung aus. icloud befindet sich im Moment noch in der Betaphase und benötigt den Internet Explorer. Zwar funktioniert der Zugriff auf den virtuellen Computer auch unter Firefox, allerdings weisen die Entwickler auf die noch sehr frühe Entwicklungsphase dieser Version hin.

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Von Tabletts und Raubtieren

Sonntag, 30. August 2009

Anfang August konnten wir an dieser Stelle bereits über eine „Tablet Mac“ von Apple spekulieren. Inzwischen verdichten Sich die Gerüchte weiter und aus mehreren Quellen wird von „Sichtungen“ von Bestandteilen, die „nur“ für einen Tablet-Rechner nutzbar seien, berichtet. Eine wirklich gute Zusammenstellung aller möglichen Gründe für einen solchen Rechner des Apfel-Herstellers bietet Richard Gutjahr in seinem Blog. Er legt schlüssig dar, warum ein „Tablet Mac“ sich erfolgreich im Markt etablieren könnte, falls die derzeitigen Gerüchte zutreffen.

Ebenfalls ganz neu als Betriebsystem ist OS 10.6 von Apple, der „Snow Leopard“, der, wie erwartet, in dieser Woche erschienen ist. Obwohl die Temperaturen gar nicht winterlich sind, sitzt der Schneeleopard seit Freitag auf meinem Mac und sorgt, wie ich gehofft hatte, für keine größeren Probleme. Stattdessen ist das Betriebssystem nun spürbar schlanker und flotter geworden. Wer allerdings umsteigen will, sollte sich seine Programme genau ansehen – einige Hersteller haben es nicht geschafft, Ihre Produkte rechtzeitig an OS 10.6 anzupassen. Eine Liste mit Programmen, die derzeit noch ihre Schwierigkeiten mit dem neuen Betriebsystem haben, finden Sie hier.

Neues gibt es natürlich nicht nur in der Apple-Welt. Was mir in dieser Woche sonst noch so an aktuellen Dingen aufgefallen ist, lesen Sie hier.

Notebook mit Zweitbildschirm

Der Trend geht – nach dem Zweitbuch – nun eindeutig auch zum Zweitbildschirm. Kein Wunder also, dass das in Alaska ansässige Unternehmen gScreen derzeit am ersten Notebook arbeitet, das mit zwei vollwertigen LED-beleuchteten 15,4“-Displays die Käufer überzeugen soll.

Das „Anti-Netbook“ ist als Desktopersatz konzipiert und soll unter dem Namen “Spacebook” im Dezember auf den Markt kommen. Als Zielgruppe hat man hier besonders Designer, Filmemacher, CAD-Ingenieure und Fotografen im Visier.

Interessant st dabei das Unterbringungsproblem gelöst: Das Zweitdisplay befindet sich hinter dem ersten und wird bei Bedarf ausgefahren. Damit kann man die Grundfläche des Laptops beibehalten und hat nur einen etwas dickeren „Deckel“.

Die Ausstattung ist auch sonst nicht schlecht: Der Laptop setzt auf einen Intel Core-2-Duo-Prozessor mit 2,26 Gigahertz, vier Gigabyte Arbeitsspeicher und Grafikkarten von Nvidia: die Geforce 9800M GT oder die Quadro FX 1700M. Beide Grafikkarten verfügen über 512 Megabyte Arbeitsspeicher.

Für Speicherplatz sorgt eine 320GB-Festplatte mit 7.200 Umdrehungen pro Minute und ein DVD-Player. Kontakt zur Außenwelt soll durch Firewire-, VGA-, HDMI- und Audioanschlüsse sowie einen Expresscard-Slot hergestellt werden. Als Betriebssystem ist Windows 7 vorgesehen.

Unklar ist anscheinend noch die Akku-Leistung. Hier schwankt der Hersteller zwischen sechs oder neun Zellen, die das rund fünf Kilo schwere Spacebook „befeuern“ sollen.

Der Verkaufspreis liegt nach derzeitigen Aussagen bei gut 3.000 Dollar. Angeboten werden soll das dann über Amazon.com.

Mehr Spaß für Vereine

Verwaltungsarbeit ist für die meisten Menschen der nackte Horror – auch Vereine machen da keine Ausnahme. Mehr Freiraum für die Vereinsarbeit durch eine schlanke Verwaltung verspricht da das neue “QuickVerein Plus 2010“, das sich für Vereine mit bis zu 300 Mitgliedern empfiehlt.

Als besonderes Plus will das Softwarepaket eine Online-Infothek für die erfolgreiche Vereinsführung, 200 Arbeitshilfen sowie ein Service-Angebot mit Beratung und Weiterbildung bereithalten.

Die Abbildung des gesamten Vereins soll sich dank einer übersichtlichen Benutzeroberfläche komfortabel und unkompliziert darstellen und auch die Buchführung soll ihre Schrecken verlieren. Wie der Hersteller sagt, bekommt auch der weniger versierte Schatzmeister mit dem Buchführungsmodul die Vereinsfinanzen in den Griff – von der Buchung von Einnahmen und Ausgaben über die Vereinskasse, dem quittieren von Spendengeldern bis zum Einziehen der Beiträge einziehen oder der Anmahnung ausstehender Zahlungen.

Die Einnahmen-Überschussrechnung soll dabei nicht nur für den ideellen Vereinsbereich, sondern auch für die Vermögensverwaltung, den Zweck- oder wirtschaftlichen Geschäftsbetrieb erstellt werden können.

Zahlreiche Funktionen sollen auch bei der individuellen Mitgliederverwaltung helfen, Zeit zu sparen: Erhöhen sich zum Beispiel die Beiträge, werden die Verträge automatisch angepasst. Unterstützung gibt es für die Planung und Koordination von Aktivitäten, die Vereinsstatistik oder das Kontaktmanagement. Integriert sind der Online-Versand von Verbandsmeldungen und die Möglichkeit, Mitgliederdaten grafisch auszuwerten.

Das rund 99,90 Euro teure “QuickVerein Plus 2010″ bietet zusätzlich Zugriff auf eine umfassende Vereinsbibliothek mit rechtssicheren Tipps zur Vereinsarbeit und -führung. Dazu kommen rund 200 Arbeitshilfen: Profi-Formulare, Musterschreiben, Verträge, Reden und Satzungen. So sollen sich viele Routinetätigkeiten sicher, zügig und nachvollziehbar erledigen lassen können. Inklusive sind die kostenlose Vereinsberatung und interaktive Online-Seminare. Hier kann der Nutzer bequem vom PC aus erfahren, wie Experten grundlegende Fragen der Vereinsarbeit lösen oder rechtliche Änderungen beurteilen.

Neue Versionen von Yahoo Mail und Yahoo Messenger

Yahoo hat einige seiner populärsten Produkte weiterentwickelt und möchte damit seine Vision, Yahoo mehr und mehr zum Mittelpunkt der Online-Aktivitäten zu machen, stärken. Entsprechend gibt es eine Reihe von Neuerungen für Yahoo Mail und Yahoo Messenger, die weltweit von knapp 300 bzw. von mehr als 130 Millionen Menschen genutzt werden.

Die Neuerungen ermöglichen eine stärkere Personalisierung und sollen es den Nutzern leicht machen, mit Menschen in Kontakt zu bleiben und sich über wichtige Themen zu informieren.

In Deutschland ist der neue Messenger in der Beta-Version verfügbar. Die neue Version von Yahoo Mail steht ebenfalls ab bereit und wird im Laufe der nächsten Wochen für alle Anwender verfügbar sein. Weitere Produkt-Updates sollen im Laufe der nächsten Monate folgen und sich vor allem auf die Themen „Offenheit“ und „Social-Funktionen“ beziehen – was immer Yahoo genau darunter versteht.

Da täglich immer mehr Nutzer Fotos versenden und empfangen, hat Yahoo Mail das Höchstvolumen für Dateianhänge von 10 MB auf 25 MB erweitert. Über einen zu vollen Posteingang müssen sich Nutzer von Yahoo Mail dank des unbegrenzten Speicherplatzes ohnehin keine Gedanken machen.

Mit einer neuen Yahoo Mail-Funktion für Mobiltelefone soll es künftig noch einfacher sein, aktuelle E-Mails zu verfolgen. Unterstützt werden außerdem die direkte Ansicht von Dateien, wie Microsoft-Office-Dokumente, PDF-Dateien und Fotos.

Die optimierten Funktionen sollen in Kürze für mehr als 400 Mobilgeräte mit HTML-Browsern verfügbar sein, wenn die Seite http://m.yahoo.com aufgerufen wird. Auf dem iPhone sind die Funktionen bereits verfügbar, weitere Mobilgeräte sollen Anfang September folgen.

Die optimierte Version des Yahoo Messenger 10 soll unkomplizierte und direkte Echtzeit-Kommunikation mit Freunden und Familie auf der ganzen Welt ermöglichen. Dazu bietet das Tool unter anderem Optionen für Videoanrufe mit Vollbildschirm und einen Reiter “Updates”, über den sich Aktualisierungen von Freunden und Familie schnell und einfach finden lassen sollen.

Virenschutz in der Wolke

„Cloud Computing“ wird auch für den Virenschutz immer interessanter. Aktuell hat auch das Start-Up-Unternehmen Immunet eine Antivirus-Lösung vorgestellt, die sich die Vorteile der Online-Welt zunutze macht.

„Immunet Protect“ will dabei das Prinzip der “kollektiven Immunität” nutzen und durch den Cloud-Ansatz alle beteiligten Nutzer sofort nach der Erkennung neuer Malware schützen können.

“Wird ein Programm geöffnet, werden vom Client zunächst Informationen darüber gesammelt. Diese Informationen werden dann an die Immunet-Server geschickt, wo festgestellt wird, ob die Software gut- oder bösartig ist. Ist sie verdächtig, wird im Bruchteil einer Sekunde der Computer, auf dem die Software ausgeführt werden sollte, alarmiert und daran gehindert, sie zu starten. Nach genauerer Prüfung der Datei und der Bestätigung, dass es sich um Malware handelt, werden dann augenblicklich alle anderen in der Cloud anwesenden Computer alarmiert und können sich gegen die Entdeckung schützen. Der Großteil der Arbeit wird also auf Immunets Servern erledigt. Der Client dient in erster Linie der Datensammlung, weshalb er nur rund fünf Megabyte an Festplattenspeicher belegt“, so Immunet-Chef Oliver Friedrichs.

Immunet stellt dabei vor allem die Geschwindigkeit und die soziale Komponente des Systems heraus.

“Es gibt heute bereits so viele Gefahren im Internet, dass Virenanalysten nicht alle potenziellen Gefahren berücksichtigen können. Deshalb nutzen wir die Community, um die Nadeln im Heuhaufen zu finden”, so der frühere Symantec-Mitarbeiter.

Erwarten uns Einschränkungen im Privatfernsehen?

HDTV wird auf kurz oder lang als neuer Fernsehstandard etabliert. Diese an sich erst einmal schöne Nachricht hat aber auch Ihre Schattenseiten. Si befürchtet der Verbraucherzentrale Bundesverband (vzbv) im Zuge der HDTV-Einführung Einschränkungen beim frei empfangbaren Privatfernsehen.

„Es zeichnet sich ab, dass die werbefinanzierten Sender zunehmend auf verschlüsselte kostenpflichtige Angebote setzen“, so vzbv-Medienexperte Michael Bobrowski im Vorfeld der Internationen Funkausstellung (IFA).

So beabsichtigen die werbefinanzierten Sender der Gruppen Pro7/Sat 1 und RTL nach eigenen Aussagen, ihr HD-Programmangebot ab Herbst über eine neue Satelliten-Plattform „HD plus“ ausschließlich verschlüsselt zu verbreiten. Für den Empfang dieser TV-Programme in HD-Format werden spezielle „HD plus Receiver“ notwendig. Mit den in den Haushalten bereits vorhandenen älteren HD-tauglichen Receivern wird das Programmangebot gar nicht oder – infolge Nachrüstung -nur eingeschränkt nutzbar sein.

Es zeichnen sich laut vzbv folgende Nutzungseinbußen ab:

  • Bei der Nachrüstung von bereits vorhandenen Receivern lassen sich „HD-plus“ Sendungen nicht aufzeichnen.
  • Generell wird man nicht gleichzeitig ein Programm schauen und ein zweites aufnehmen können.
  • Die Sender können die Aufzeichnung einzelner Programme per Datenbefehl ausschließen.
  • Die Sender können die Nutzungsdauer für die aufgezeichneten Programme zeitlich befristeten oder die Nutzung auf ein einziges Abspielgerät beschränken.
  • Die Sender können per Datenbefehl ein schnelles „Vorspulen“ von Werbeblöcken verhindern.

Der Verbraucherzentrale Bundesverband appelliert an die Sender und Plattformbetreiber, derart kundenunfreundliche Optionen auszuschließen und zudem ein klares Bekenntnis zum frei empfangbaren Fernsehen abzugeben. Die Verbraucher ihrerseits sollten sich gut überlegen, ob der Qualitätsvorteil hochaufgelöster TV- Programme privater Fernsehanbieter im HD-Format die zusätzlichen Kosten und möglichen Einschränkungen bei deren Nutzung aufwiegt.

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Cloud-Sicherheit

Freitag, 21. August 2009

Im sogenannten „Cloud Computing“ werden Programme, Rechenleistung und Speicherplatz vom lokalen PC ins Internet verlagert. Jetzt gibt es die ersten Virenscanner für die “Wolken”.

Diese sparen PC-Ressourcen und verkürzen Reaktionszeiten auf neue Schädlinge. Sicherheitsanbieter bürden sich mit den Cloud-Technologien deutlich mehr Verantwortung auf als bisher. Ein Serverausfall führt zum blinden Scannen. Deswegen werden klassische Scanner noch eine Zeit lang neben den In-the-Cloud-Services existieren, schreibt das Magazin iX in seiner Ausgabe 9/09.

Beim Einsatz herkömmlicher Sicherheitsprodukte müssen Anwender auf allen Rechnern regelmäßig die Signaturdaten aktualisieren, auch wenn auf den Computern selbst keine neue Anwendung installiert wurde.

Der In-the-Cloud-Ansatz dagegen dreht dieses Prinzip um: Nur wenn der Scanner neue ausführbare und damit potenziell gefährliche Dateien findet, stellt er eine Online-Anfrage an den In-the-Cloud-Service. Die Überprüfung erfordert kaum Prozessor-Ressourcen, sodass diese Methode um einiges schneller ist als die Durchführung eines komplexen signaturbasierten Scans. Ein Nachteil dabei ist, dass der zu schützende Rechner praktisch permanent online sein muss.

Für Anti-Viren-Hersteller bergen die In-the-Cloud-Services allerdings auch Risiken: Ein Serverausfall führt zu einem nahezu blinden Scanner, da keine alten Signaturen für neue Programme existieren. In der Vor-Cloud-Ära war eine Verzögerung nur eine Marginalie. Die alten Signaturen funktionierten ja noch. Nicht zuletzt aus diesem Grund werden klassische Signaturen noch eine Zeit lang in Koexistenz mit In-the-Cloud-Services in Anti-Viren-Produkten existieren.

“Bis reine Cloud-Scanner in Verbindung mit heuristischen Mechanismen den Markt dominieren, werden sicher noch zwei bis drei Jahre vergehen”, so die Einschätzung von iX-Redakteurin Ute Roos.

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Trendpiraten im Zeichen von Cloud Computing

Donnerstag, 12. März 2009

Die aktuelle Episode von Trendpiraten.tv widmet sich einem Thema, das momentan als Buzzword durch sämtliche Fachmagazine, Blogs und Pressemeldungen summt: Cloud Computing. Die Art und Weise, wie wir Computer und Internet nutzen werde sich schon bald grundlegend ändern, heißt es allenthalben. Was hat es mit diesem Technologie-Konzept auf sich? Wie funktioniert es überhaupt, welche Vorteile und welche Nachteile bietet es? Die Trendpiraten-Redaktion hat recherchiert, Fakten sondiert und Antworten gefunden.

Da Cloud Computing ein äußerst komplexes Thema darstellt, war die Herausforderung groß, ein Konzept zur Visualisierung von derart abstrakten Begriffen wie “Dezentrales Rendern” oder “Software as service” zu erarbeiten. Hier kommen nun Eggbert & Eila ins Spiel: Der Zuschauer begleitet diese liebevoll und im Comic-Style gezeichneten Charaktere durch ihren digitalen Alltag. In aufwändigen und humorvollen Animationen werden dadurch Sinn (aber auch Unsinn) so mancher Cloud-Dienste begreifbar gemacht.

Die aktuelle Episode von Trendpiraten.tv können Sie hier sehen:


Trendpiraten - Episode 02 from Trendpiraten on Vimeo.

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