Zur Sicherheit: Firefox 3.5.1
Von Mozilla liegt eine neues Update von Firefox 3.5 vor – Firefox 3.5.1. Dieses Update soll eine Sicherheitslücke im JavaScript-Just-in-Time-Compiler (JIT) beseitigen. Ein Angreifer soll diese Lücke ausnutzen können, um mit Hilfe einer manipulierten Webseite Schadsoftware auf dem Rechner des Opfers auszuführen.
Ältere Versionen von Firefox (3.0.x) sollen von der Lücke nicht betroffen sein.
Die aktuelle Version 3.5.1 kann über die Webseite http://www.mozilla.com/en-US/firefox/all.html heruntergeladen werden. Alternaiv kann auch die Firefox-Updatefunktion über Hilfe -> Firefox aktualisieren… genutzt werden.
FritzFon MT-D: Update mit neuen Funktionen
Das FritzFon MT-D des Berliner Kommunikationsspezialisten AVM ist eines der ersten Schnurlostelefone mit Update-Funktion. Ob Weiterentwicklungen oder neue Funktionen - Besitzer des speziell für die FritzBox optimierten Telefons kommen dank der Updates regelmäßig in den Genuss neuer Leistungsmerkmale.
Der Weg zu den neuen Funktionen ist einfach und innerhalb weniger Augenblicke abgeschlossen: Ein Briefkastensymbol auf dem Display des Schnurlostelefons informiert über die neue Firmware, und mit nur einem Tastendruck am Telefon wird das Gerät mit den neusten Funktionen versorgt.
Aktuell bieten das große Update für die FritzBox und eine neue Firmware im Fritz-Labor dem FritzFon MT-D einige Neuerungen. Beispielsweise können RSS-Feeds - etwa Tagesschau-Meldungen, die Wettervorhersage oder den Twitter von Harald Schmidt - am Telefon gelesen werden. Auch die DECT-Sendeleistung kann reduziert werden und es steht eine Babyfon-Funktion zur Verfügung.
Ballmer: Wer weiß denn schon, was das für ein Ding ist?
Die Angst vor Googles Betriebssystem Chrome scheint bei Microsoft doch recht tief zu sitzen. Indikator dafür ist bei dem Redmonder Unternehmen dessen Chef, Steve Ballmer, der sich gern zu exzessiven Auftritten und an wenig subtile Äußerungen hinreißen lässt.
Mit gewohnter Verve lies er sich auf Microsofts „Worldwide Partner Conference“ in New Orleans zum Thema „Chrome OS“ aus. Google habe mit dem Chrome OS und Android jetzt zwei Betriebssysteme. Auch Microsoft habe mit Windows 95 und Windows NT dieses Geschäftsmodell genutzt und gelernt, dass es eine schlechte Idee sei. Man brauche keine zwei Betriebssyteme.
“Ich weiß nicht, ob sie sich einfach keine Gedanken machen oder was sonst ihr Problem ist”, sagte Ballmer über Googles Betriebssystemaktivitäten.
Es mag es dem öffentlichen Auftritt geschuldet sein, dass Herr Ballmer hier ganz kurzfristig vergessen hat, dass auch Microsoft zwei Betriebssysteme produziert, die sich sehr direkt mit Chrome OS und Android vergleichen lassen: Windows und Windows Mobile.
“Wer weiß denn schon, was das für ein Ding ist?”, so Ballmer über das Chrome OS. Es würde aber ohnehin mindestens anderthalb Jahre lang nichts passieren, so Ballmer weiter.
Die Idee, sich Ideen von Googles Chrome abzuschauen, verwarf Ballmer kategorisch. Windows müsse lediglich konsequent weiterentwickelt werden. Untersuchungen würden zeigen, so Ballmer, dass die Anwender zu mindestens fünfzig Prozent der Zeit ihren PC für andere Dinge als den Browser nutzen würden. Windows sei das Betriebssystem für den Job.
Interessant mag in diesem Zusammenhang sein, dass Office 2010 mit browser-basierenden Versionen von Excel, Word, PowerPoint und OneNote aufwarten wird.
Meine Prognose: wir werden spätestens in Windows 8 plötzlich ebenso Elemente aus Googles Chrome OS finden, wie wir bisher in Windows zeitversetzt Anleihen am Mac OS sehen konnten.
Warten auf den nächsten Router
So langsam wird es Zeit für eine neue Fritz-Box. Das dachte sich wohl auch AVM und wird in den nächsten Wochen die neue 7390 auf den Markt bringen. Die neue Fritz-Box soll VDSL, ADSL, Telefonanlage, WLAN, DECT-Basis, Gigabit und Netzwerkspeicher in einem Gerät kombinieren und kommt endlich auch ohne die fipsigen Plastikantennen aus, die bisher das Design und die Handhabung gestört haben.
Breitbandverbindungen sollen mit der 7390, je nach Netz, mit bis zu 100 Megabit pro Sekunde möglich sein. Den weiteren Datenfluss übernehmen vier Gigabit-Ethernet-Anschlüsse. WLAN im „n“-Standard kann mit dem neuen Fritz-Flaggschiff gleichzeitig im 2,4 GHz- und 5 GHz-Band eingesetzt werden. Drucker, Festplatten und andere Geräte können über zwei USB-Anschlüsse integriert werden. Ebenfalls neu ist die serienmäßige Ausstattung mit zwei Gigabyte internem Netzwerkspeicher mit NAS-Funktionalität.
Mal wieder Patchday
Auch im Juli ist es wieder Zeit für eine Fehlerbereinigung bei Microsoft, die dort traditionell Patchday heißt. Mit den aktuellen sechs Sicherheitsupdates schließt Microsoft neun Sicherheitslücken in Windows 2000, Windows XP, Windows Server 2003, Windows Vista, Microsoft Server 2008, dem Internet Explorer, dem DTP-Programm Publisher 2007, den Virtualisierungsanwendungen Virtual PC 2004, Virtual PC 2007, dem Virtual Server 2005 sowie dem ISA Server 2006.
Einzelne Schwachstellen werden bereits mit Hilfe von manipulierten Dateien und Inhalten (z. B. Webseiten und E-Mails) ausgenutzt, um Schadsoftware auf den betroffenen Rechnern auszuführen, wie das Bürger-CERT berichtet.
Das Buerger-CERT empfiehlt die Installation der Microsoft-Sicherheitsupdates. Das geht am einfachsten über die Seite http://update.microsoft.com/microsoftupdate/ oder über die Aktivierung der automatischen Updates im Sicherheitscenter von Windows.

