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Artikel mit ‘Apple’ getagged

Fast schon magisch

Freitag, 29. Januar 2010

Lang wurde darüber spekuliert, nun ist es endlich da – das Apple-Tablet. Apple hat gestern in einer Präsentation das iPad vorgestellt, ein flaches und handliches Gerät mit 9,7″ Display für das Surfen im Web, Lesen und Senden von E-Mails, Genießen von Bildern, Betrachten von Videos, Musikhören, Spielen, Lesen von E-Books und vielem mehr.

Das lang erwartete Tablet ähnelt dabei einem großem iPod touch und verfügt über ein hochauflösendes Multi-Touch Display, das es dem Anwender erlaubt, ganz intutiv durch Tippen oder schieben auf der Oberfläche mit Programmen und Inhalten umzugehen.

Dads iPad ist gerade einmal 13,4 Millimeter dünn und wiegt 680 Gramm - es ist damit schlanker und leichter als jeder Laptop oder wohl auch jedes Netbook.

12 Multi-Touch-Anwendungen, die speziell für iPad entwickelt wurden, sind bereits im Gerät vorhanden, doch so richtig spannend wird es erst dadurch, dass fast alle der über 140.000 Programme aus dem App Store darauf laufen sollen. Das iPad wird Ende März ab 499 US-Dollar im Handel sein.

“iPad schafft und definiert eine völlig neue Gerätekategorie, welche die Nutzer mit den Anwendungen und Inhalten auf eine viel intimere, intuitivere und spaßigere Art und Weise miteinander in Verbindung treten lässt als jemals zuvor,” so Steve Jobs, CEO von Apple.

Jede Anwendung unterstützt sowohl die Hoch- als auch Querformat-Ansicht und animiert diese entsprechend der Richtung in die der Nutzer das iPad dreht. Die Multi-Touch-Oberfläche soll das Surfen im Internet zu einer völlig neuen Erfahrung machen, deutlich interaktiver und privater als auf einem Computer sein.

Man kann Fotos von einem Mac, PC oder einer Digitalkamera importieren, diese organisiert in Form von Alben betrachten sowie in Slideshows mit anderen teilen; Filme, TV-Sendungen und Youtube-Videos in HD ansehen; durch Seiten eines E-Books blättern, welches aus Apples neuem iBookstore heruntergeladen wurde und dabei der Musiksammlung lauschen.

Apple hat auch die neue iBooks App für iPad vorgestellt, welche den neuen iBookstore beinhaltet, um auf dem iPad nach Büchern zu suchen, sie zu kaufen und zu lesen. Der iBookstore wird Bücher von großen wie auch unabhängigen Verlagen führen.

Apple hat ebenfalls eine neue Version von iWork für iPad vorgestellt, die erste Desktop-artige Softwaresuite, die speziell für Multi-Touch entwickelt wurde. Mit Pages, Keynote und Numbers können Dokumente, Präsentationen mit Animationen und Übergängen, wie auch Tabellen mit Diagrammen, Funktionen und Formeln kreiert werden. Diese drei Anwendungen werden separat im App Store für 9,99 US-Dollar angeboten.

Der iPad synchronisiert sich mit iTunes - genau wie das iPhone und der iPod touch - mittels des standardmäßigen USB-Verbindungskabels. So können alle Kontakte, Fotos, Musik, Filme, TV-Sendungen, Anwendungen und mehr mit einem Mac oder PC abgeglichen werden. Alle Anwendungen und Inhalte, die mit iPad aus dem App Store, dem iTunes Store und dem iBookstore geladen wurden, werden automatisch mit der iTunes-Bibliothek synchronisiert, sobald iPad das nächste Mal mit dem Computer verbunden wird.

Das 9,7″ Display mit LED-Hintergrundbeleuchtung des iPad nutzt IPS-Technologie, um frische, klare Bilder und konsistente Farben über einen nahezu maximalen Betrachtungswinkel von 178 Grad zu liefern. Die “Soft”-Tastatur, erstmals mit dem iPhone eingeführt, macht sich das größere Display des iPad zunutze, um eine Tastatur im Maßstab von nahezu 1:1 zu bieten. Das iPad lässt sich außerdem mit dem neuen „iPad Keyboard Dock“ mit einer traditionellen Tastatur in Normalgröße verbinden.

Die Batterielaufzeit soll dabei bis zu zehn Stunden betragen und der Akku soll bis zu 1.000 Ladezyklen ohne signifikante Einbußen der Batteriekapazität über eine typische Lebensdauer von fünf Jahren erlauben.

iPad gibt es in zwei Varianten - eine Version mit WLAN und eine sowohl mit WLAN als auch 3G. iPad integriert neueste 802.11n-WLAN-Technologie und die 3G-Modelle unterstützen Geschwindigkeiten von bis zu 7,2 Mbps in HSDPA Netzwerken.

iPad soll weltweit ab Ende März als 16GB-Modell für einen Preis von 499 US-Dollar, als 32GB-Modell für 599 US-Dollar und als 64GB-Modell für 699 US-Dollar erhältlich sein.

Die WLAN + 3G-Modelle des iPad werden im April in den USA und ausgewählten Ländern als 16GB-Modell für einen Preis von 629 US-Dollar, als 32GB-Modell für 729 US-Dollar und als 64GB-Modell für 829 US-Dollar verfügbar sein.

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Weihnachtsgeschenke von Apple

Freitag, 25. Dezember 2009

Nach dem die Aktion „12 Tage. 12 Downloads.“ Im letzten Jahr sehr erfolgreich war, bietet Apples Online-Musikhandel iTunes auch in diesem Jahr wieder kostenlose Songs, Musikvideos, Apps, TV-Sendungen oder Filme zum kostenlosen Download an.

Jeder dieser kostenlosen Downloads kann nur jeweils an einem speziellen Tag heruntergeladen werden. Für 24 Stunden steht zwischen dem 26. Dezember und dem 6. Januar jeweils ein besonderes Angebot zum kostenlosen Herunterladen bereit.

Unter http://www.itunes12tagegeschenke.de/ kann man sich für eine Erinnerungsmail eintragen, die einem jeden Tag das aktuelle Geschenk mitteilt.

(tok)

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Das iPhone zur Navigation

Montag, 21. Dezember 2009

Es gibt für alles eine App - fürs Navigieren sogar acht. Neben teils neuen Firmen haben auch die großen Navigationsanbieter wie TomTom und Navigon schon Apps fürs iPhone herausgebracht. Erfreulich: Diese Programme machen das iPhone zu einem richtigen Navigationsgerät, wie die Zeitschrift connect in ihrem Sonderheft iPhone-Special 1/2010 berichtet.

connect hat im iPhone-Special 1/2010 alle acht Navigations-Apps getestet und dabei überwiegend das Urteil “gut” vergeben; der MobileNavigator von Navigon bekam als einzige App sogar ein “sehr gut”. Wer also sein iPhone unterwegs künftig als Routenführer einsetzen möchte, findet alle Infos über die Navi-Apps im connect-Sonderheft iPhone-Special 1/2010.

(tok)

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iTunes Rewind 2009 - der etwas andere Jahresrückblick

Dienstag, 15. Dezember 2009

Mediendominante Ereignisse des zu Ende gehenden Jahres waren sicher die Schweinegrippe, der Tod Michael Jacksons, das Super-Wahljahr, Soziale Netzwerke oder der italienische Lotto-Jackpot mit 147 Millionen Euro.

Auch für iTunes war das Jahr 2009 ein Jahr der Superlative und brachte viele Neuerungen und Rekorde. Im April dieses Jahres wurde das Angebot im deutschen iTunes Store um Filme erweitert. Zudem brach der App-Store Rekorde: mehr als 100.000 verfügbare Apps, über zwei Milliarden heruntergeladene Programme und über 125.000 registrierte Entwickler.

Als ganz eigene Jahreszusammenfassung wurde ‘iTunes Rewind’ konzipiert: Hier findet man eine Übersicht der Top-Bestseller aus dem deutschen iTunes-Store in 2009 aus den Bereichen Musik, Filme, TV-Sendungen, Podcasts und Apps.

In iTunes kann unter der Adresse http://itunes.apple.com/WebObjects/MZStore.woa/wa/viewCustomPage?name=pageiTunesRewind09 das Beste aus 2009 gefunden werden. iTunes können Sie als kostenlosen Download unter www.apple.com/de/itunes herunterladen.

2009 iTunes: Favoriten der iTunes Redaktion

  • Album des Jahres: “Music For Men” von Gossip
  • Song des Jahres: “Stadt” von Cassandra Steen feat. Adel Tawil
  • App des Jahres: Rezepte
  • Game des Jahres: Real Racing

iTunes Topseller – Musik

Alben:

  1. Peter Fox “Stadtaffe”
  2. Michael Jackson “King Of Pop”
  3. Robbie Williams “Reality Killed The Video Star”
  4. Slibermond “Nichts passiert”
  5. Kings Of Leon “Only By The Night”
  6. Jan Delay “Wir Kinder vom Bahnhof Soul”
  7. Lady GaGa “The Fame”
  8. U2 “No Line On The Horizon”
  9. Various Artists “Twilight”
  10. Pink “Funhouse”

Songs:

  1. Lady GaGa “Poker Face”
  2. Emiliana Torrini “Jungle Drum”
  3. Milow “Ayo Technology”
  4. Razorlight “Wire To Wire”
  5. Mando Diao “Dance With Somebody (radio edit)”
  6. Gossip “Heavy Cross”
  7. Black Eyed Peas “I Gotta Feeling”
  8. Marit Larsen “If A Song Could Get Me You”
  9. Nelly Furtado, James Morrison “Broken Strings”
  10. David Guetta “When Love Takes Over (feat. Kelly Rowland)”

Videos:

  1. Lady GaGa “Poker Face”
  2. Michael Jackson “Thriller”
  3. Michael Jackson “Earth Song”
  4. Mariah Carey, Ashanti, & friends “Just Stand Up!”
  5. Rihanna, Justin Timberlake “Rehab”

iTunes Topseller – Filme

  1. Slumdog Millionär
  2. Keinohrhasen
  3. Wall-E
  4. Illuminati
  5. The Dark Knight
  6. Leg dich nicht mit Zohan an
  7. Willkommen bei den Sch’tis
  8. Tintenherz
  9. Crank 2
  10. Shopaholic

iTunes Topseller – TV

  1. Stromberg, Staffel 4 (comedy)
  2. Gossip Girl, Staffel 1 (drama)
  3. Knight Rider (2008), Staffel 1 (Action/Adventure)
  4. Das Abenteuer Weltraum - Die großen Missionen der NASA, Staffel 1 (Non-Fiction)
  5. Sponge Bob Schwammkopf, Staffel 6 (Non-Fiction)

iTunes Topseller – Apps (Umsatzstärkste):

  1. MobileNavigator Europe (NAVIGON)
  2. MobileNavigator D-A-CH (NAVIGON)
  3. TomTom Western Europe (TomTom)
  4. Need For Speed Undercover (Electronic Arts)
  5. The Sims 3 (Electronic Arts)
  6. TomTom D-A-CH (TomTom)
  7. The Secret Of Monkey Island (Lucas Arts)
  8. skobbler - Navigation und Umgebungssuche D-A-CH (skobbler)
  9. Assasin’s Creed - Altair’s Chronicles (Gameloft)
  10. Quickoffice Mobile Office Suite (Quickoffice)

(tok)

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Das Abspielen von Musik und Videos ist Schnee von gestern

Mittwoch, 18. November 2009

Der Erfinder des Blackberrys, Mike Lazaridis, traut High-End-Herstellern wie Apple und dem eigenen Unternehmen Research in Motion (RIM) die größten Wachstumschancen im Handymarkt zu.

“Research in Motion und Apple halten bislang einen Marktanteil von gemeinsam rund fünf Prozent. Für beide Konzerne gibt es noch viel Platz. Wir werden noch in ganz andere Dimensionen vorstoßen”, sagte der Co-Chef des kanadischen Smartphone-Herstellers im Interview mit dem Wirtschaftsmagazin ‘Capital’.

Billiganbietern räumt er deutlich geringeres Potenzial ein. So biete das kostenfreie Handybetriebssystem Android von Google den Konkurrenten keinerlei Kostenvorteile.

“Die Hersteller von Android-Geräten müssen das gleiche Geld aufbringen wie wir, schließlich müssen sie ihre Handys an die Software anpassen.” Das Blackberry-Betriebssystem sei dagegen entwickelt und abgeschrieben. “Es kostet uns nichts.”

Der Erfolg von Apples iPhone schwäche die Position von RIM nicht, glaubt Lazaridis.

“Marktforschern zufolge ist unser globaler Anteil an den Smartphone-Verkäufen im dritten Quartal auf rund 20 Prozent gestiegen. Unser Vorsprung gegenüber Apple hat sich sogar vergrößert.”

Vor allem bei den Firmenkunden sei das Blackberry traditionell stark verankert, während das iPhone eher bei Privatkonsumenten punkte.

“Es werden nur die Handyhersteller vorn bleiben, die schnell die immer komplexeren Strukturen ihrer Geräte, der Software und Internetdienste genau aufeinander abstimmen können”, sagte Lazaridis. “Unterschätzen Sie uns nicht.”

Die Zukunft von Mobiltelefonen sieht der Unternehmensgründer eindeutig im Bereich Multimedia.

“Künftig kommt es darauf an, Handys drahtlos in die gesamte Elektronik einzubetten, die uns umgibt. Das Abspielen von Musik und Videos ist Schnee von gestern. Jetzt geht es darum, dass sich mein Handy drahtlos mit der Stereoanlage zu Haus oder im Auto verbindet und ich meine Musik dort hören kann, wo ich mich aufhalte. Das ist die Zukunft von Multimedia.”

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Im Sandkasten: Microsoft streitet mit sich selbst um die Förmchen

Montag, 16. November 2009


Irgendwie waren die Meldungen wieder typisch: Da stellt sich ein führender Microsoft-Mitarbeiter hin und gibt das offene Geheimnis einer seit Jahren geübten Praxis bekannt: Man habe sich bei Windows 7 stark am Mac OS X orientiert, verrät Simon Aldous, Partner Group Manager von Microsoft, in einem Interview.

Er wird mit der Aussage zitiert, dass über den Mac gesagt wird, dass das Betriebssystem fantastisch sei, sehr grafisch orientiert und leicht zu benutzen. Unter Mit Windows 7 habe man - sowohl bei der klassischen Variante als auch beim Touch-OS – versucht, optisch das „Look and feel“ des Mac OS X nachzuempfinden.

Nun ist diese Feststellung ja so bahnbrechend nicht und das optische Abkupfern beim Mitbewerber Apple wurde Microsoft ja durchaus schon häufiger nachgewiesen. So weit, so harmlos also, zumal Aldous hinzufügte, man habe die Benutzeroberfläche deutlich verbessert und man würde ja auf der stabilen Vista-Technologie aufsetzen, die deutlich stabiler sei als die aktuelle Mac-Plattform. Und vermutlich hätte, wäre die Meldung nicht wie ein Lauffeuer über das Internet verbreitet worden, kaum jemand Notiz von dem ansonsten weitgehend belanglosen Interview im Handelsmagazin PCR genommen.

Doch nun war die Katze aus dem Sack, ein Insider hat ausgesprochen, was man nicht sagen darf und der Imperator schickte die imperialen Sturmtruppen in Gestalt eines geharnischten Statements:

Der geschätzte Kollege Aldous sei nun aber völlig auf dem Holzweg, die Oberfläche sei ja nun nie, aber wirklich nie nicht von Apple inspiriert worden und überhaupt habe Aldous ja nun keine Ahnung. Und um das Argument nun wirklich hieb- und stichfest zu machen, versteigt sich die Kopier … ähhh, Presseabteilung zu der Behauptung, Mac OS würde, im Gegensatz zu Windows 7, kein Multi-Touch unterstützen. Kann es sein, dass die Helden der Schadensbegrenzung länger nicht mehr verfolgt haben, was sich im Markt so tut? Oder haben Sie einfach Multi-Touch für sich komplett umdefiniert?

Ein wenig scheint mir, dass Microsoft ein latentes Problem mit der Öffentlichkeit hat. Nach dem fortlaufenden Desaster der öffentlichen Auftritte seines CEO und dem letzten Lacherfolg mit den „Windows 7 Launch Partys“ wäre es jetzt nicht unbedingt notwendig gewesen, sich auch noch mit einem solchen Statement erneut aus dem Fenster zu hängen.

Dies um so mehr, als es eigentlich am Thema vorbeigeht. Jedem Anwender ist heute bewusst, dass es mehrere Betriebssysteme gibt, die alle ihre Vor- und Nachteile haben – das eine mehr, das andere weniger. Hier wählt er nach Geschmack aus und nimmt die jeweiligen Ecken und Kanten in Kauf. Und natürlich ist auch klar, dass kein Unternehmen – die Presseabteilung von Microsoft vielleicht ausgenommen – und erst recht keine Designabteilung blind durchs Leben geht und sich an Dingen orientiert, die gut und erfolgreich sind. Erwartet denn tatsächlich irgendjemand, dass ein Unternehmen heute noch etwas von Grund auf neu erfindet? Wichtiger ist doch, dass das, was produziert wird, vernünftig läuft. Und hier hat Microsoft ja eigentlich mit Windows 7 endlich wieder ein vielversprechendes Stück Software abgeliefert.

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Über 100.000 Apps im App Store

Donnerstag, 05. November 2009

Apple hat gestern bekannt gegeben, dass Entwickler mehr als 100.000 Applikationen für den „App Store“, den Shop für Anwendungen für iPod und iPhone, entwickelt haben. Damit können die Anwender in 77 Ländern aus einer enormen Vielfalt an Apps aus 20 verschiedenen Kategorien wählen, darunter Spiele, Wirtschaft, Nachrichten, Sport, Gesundheit und Fitness, Referenz und Reisen. Nutzer haben bisher weit über zwei Milliarden Programme heruntergeladen und machen den „App Store“ damit, so Apple, zum weltweit beliebtesten Store für Anwendungen.

Mit der Veröffentlichung von „iPhone OS 3.0“ in diesem Sommer stehen iPhone- und iPod touch-Anwendern über 100 neue Funktionen zur Verfügung, die auch Eingang in neue Apps finden. Einige dieser Funktionen sind ‘Cut, Copy und Paste’; ‘MMS’; Querformat-Ansicht für ‘Mail’, ‘SMS’ und ‘Notizen’; Stereo-Bluetooth; ‘Shake to Shuffle’; Kindersicherung; eine automatische Log-in Funktion für WLAN-Hot-Spots und ‘Push Notifications’.

Beispielsweise wurden bereits mehr als zwei Milliarden ‘Push Notifications’ an Apps, die im App Store erhältlich sind, gesendet.

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Apple stellt Apple TV 3.0-Software vor

Freitag, 30. Oktober 2009

Apple hat gestern die „Apple TV 3.0“-Software vorgestellt. Das neu gestaltete Hauptmenü soll ein schnelleres und einfacheres Navigieren durch die Lieblingsinhalte ermöglichen, so dass man die Auswahl an On-Demand-HD-Filmen zum Kauf oder Verleih, HD-TV-Sendungen, Musik und Podcasts aus dem iTunes Store besser auf dem eigenen Fernsehgerät genießen kann.

Man kann mit „Apple TV“ jetzt auch „iTunes Extras“ und „iTunes LP“ im Vollbildmodus nutzen sowie „Genius Mixes“ und Internetradio auf dem Heimtheatersystem anhören. Die neue „Apple TV“-Software steht „Apple TV“-Besitzern kostenlos zum Herunterladen zur Verfügung.

Das neu gestaltete Hauptmenü von „Apple TV“ ermöglicht einen schnelleren Zugang zu den Lieblingsinhalten. Kürzlich ausgeliehene oder gekaufte Filme sind ebenso wie andere Medieninhalte, darunter Fernsehsendungen, Musik, Podcasts, Fotos und YouTube direkt vom neuen Hauptmenü aus erreichbar. Die neue Software ermöglicht es „Apple TV“-Nutzern darüber hinaus „iTunes Extras“ und „iTunes LP“ im bildschirmfüllenden Modus anzusehen.

„iTunes Extras“ liefert Filmfans zusätzliche Inhalte, wie nicht veröffentlichte Szenen, Interviews und interaktive Bildergalerien. „iTunes LP“ will bei Musikalben schönes Design mit erweiterten visuellen Eigenschaften kombinieren, wie zum Beispiel live Performance Videos, Songtexte, Albencover, Booklets, Interviews, Fotos oder Alben Credits.

„Apple TV“-Nutzer haben direkten Zugriff auf den iTunes-Katalog, der über 8.000 Hollywood-Filme, darunter 2.000 in HD-Qualität, zum Ausleihen und Kauf bietet. Anwender können außerdem aus einem Angebot von über 11 Millionen Songs, 10.000 Musikvideos und über 50.000 TV-Episoden auswählen und direkt über „Apple TV“ kaufen. Zudem kann man auf das Podcast-Verzeichnis im „iTunes Store“ zugreifen, das aktuell über 175.000 kostenlose Audio- und Video-Podcasts umfasst. Über „Apple TV“ geladene Einkäufe werden automatisch mit iTunes auf dem Computer des Nutzers synchronisiert.

Die neue „Apple TV“-Software steht allen „Apple TV“-Kunden als kostenloser automatischer Download zur Verfügung. Apple TV mit 160 GB Festplatte ist über den Apple Store, in den Apple Retail Stores und dem Apple Fachhandel für einen Preis von 269 Euro inkl. MwSt. erhältlich. Apple TV setzt ein WLAN-Netzwerk (802.11 b/g/n) oder eine 10/100 Base-T Ethernet-Verbindung, eine Breitband-Internetverbindung und einen High-Definition-Breitformat-Fernseher voraus.

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Mal so gesagt – Spracherkennung für den Hausgebrauch

Donnerstag, 29. Oktober 2009

Seit es Computer gibt, wünschen wir uns möglichst einfache Methoden zur Kommunikation mit dem Rechner. Graphische Oberflächen und die Mausbedienung sollen uns von komplizierten Befehlsketten befreien, drucksensitive Zeichenstifte erlauben ein nahezu ‚natürliches’ Zeichnen am Bildschirm und Touchscreens sollen uns helfen, ganz intuitiv per Fingerzeig zu arbeiten. Doch ausgerechnet Texte geben wir immer noch mit der von der Schreibmaschine ‚ausgeliehenen’ Tastatur ein.

Speziell bei der Eingabe von Texten ist die Tastatur nicht jedermanns Sache. Entweder macht man Schreibfehler oder es tippt sich einfach zu langsam, obwohl man den Text doch schon fertig im Kopf hat. Da wäre ein Diktat deutlich schneller – aber wer kann sich heute schon eine Sekretärin leisten?

Leider haben sich bisher alternative Benutzungskonzepte mit Spracherkennung nicht vollständig durchsetzen können. Darum freue ich mich besonders, heute einen besonders spannendes Produkt testen zu können: Die Spracherkennungs-Software MacSpeech Dictate. Dieses handliche Programm für den Macintosh soll dafür sorgen, dass ich nahezu vollständig auf meine Tastatur verzichten kann. Statt dessen nutze ich hier ein mitgeliefertes Headset und spreche meine Befehle und Texte in ein Mikrofon.

Damit mich der Computer auch richtig versteht, ist ein wenig Fleißarbeit vor der eigentlichen Programmnutzung angesagt. Mit speziellen Trainingstexten lernt das Programm, wie meine Stimme klingt und wie ich bestimmte Worte ausspreche. Schon nach wenigen Minuten verfügte die Software damit über ein Profil in meiner Stimme und ist der Lage, Texte direkt in Worte diktiert zu bekommen.

Das ist zwar zunächst noch ein kleines bisschen holperig, auch das Headset fordert ein wenig Gewöhnung, aber es ist erstaunlich, wie hoch der Trainingserfolg bereits nach wenigen Versuchen ist. Der Hersteller gibt die Trefferquote beim Erkennen von Worten mit 99 Prozent an. Damit fallen natürlich immer noch einige Fehler in einem längeren Text auf, doch lassen sich gerade längere Beiträge relativ schnell zu Papier bringen. Die Korrektur der wenigen „Ausreißer“ ist dann schnell geschehen. Außerdem lernt das System ständig dazu, so dass man nach einigen Tagen eine recht gute Erkennungsrate erreicht und frustrationsfrei arbeiten kann. Insgesamt eine tolle Methode, um einmal vom Zwei-Finger-Suchsystem wegzukommen.

Mit Word reden

Wünschen Sie sich auch manchmal, Ihre Briefe in Word ohne umständliche und zeitraubende Tipperei eingeben zu können? Ich habe mich jetzt einmal durchgerungen und meinem Mac das Programm MacSpeech Dictate zur Spracherkennung spendiert. Spracherkennungsprogramme sind heute schon recht erschwinglich und ab etwa 100 Euro im Handel erhältlich.

Eigentlich hatte ich mich seelisch schon auf ein mittleres Desaster eingestellt und dementsprechend mit gemischten Gefühlen das mitgelieferte Headset von MacSpeech Dictate an den USB-Port angeschlossen. Aber ich muss sagen, ich bin angenehm überrascht worden.

Nach der Installation der Software wurde ich aufgefordert, dem Programm mit einigen vorgefertigten Texten beizubringen, wie ich spreche – dann konnte es auch schon mit dem so genannten Diktatmodus weitergehen.

Mit eingeschaltetem Diktatmodus ist das Arbeiten mit Word ein völlig neues Erlebnis – ich konnte flüssig meinen Text sprechen, der mit kaum merklicher Verzögerung erstaunlich akkurat auf dem Bildschirm erschien, wenn auch – was beim ersten Versuch kein Wunder ist – noch nicht ganz fehlerfrei.

Auch wenn man sicher keine Wunder erwarten darf – zumindest nicht, ohne die Software etwas länger zu trainieren, ist es doch faszinierend, seine Briefe und Berichte in ganz normalem Plauderton zu Papier bringen zu können.

MacSpeech Dictate setzt auf die bewährte Spracherkennungstechnologie von Dragon, die auch in vielen PC-Programmen Anwendung findet. Hier muss man weder langsamer sprechen noch längere Pausen machen. Stattdessen spricht man einfach seinen Text – Sie würden staunen, wie schnell man im Vergleich zur Tastatur ist – und kann nach dem Diktat die falsch verstandenen Worte mit einem speziellen Korrekturmodus ausbessern.

Je länger man das Programm benutzt, um so besser wird es, denn die Software passt sich automatisch und beständig dem Sprechverhalten an und lernt dazu. Und natürlich können Sie bestehende Texte verwenden, um MacSpeech Dictate Ihren persönlichen Textstil und Ihren Wortschatz beizubringen.

Natürlich sind wir mit Programmen zur Spracherkennung noch längst nicht auf dem Niveau von „Raumschiff Enterprise“, aber in meinem Test konnten immerhin schon weit über 90 Prozent meines Diktates fehlerfrei übertragen werden – nach nur knapp fünfzehn Minuten Training. Und es macht wirklich Spaß, die Arbeit mit Word einmal anders zu gestalten und nicht immer nur in die Tasten zu hauen.

Spracherkennungssoftware gibt es natürlich nicht nur für den Mac – in der Windows-Welt hat beispielsweise auch Dragon Naturally Speaking einen guten Ruf und soll exzellente Ergebnisse liefern.

MacSpeech Dictate benötigt einen Mac mit Intel-CPU, Mac OS X 10.5.6 “Leopard” oder Mac OS X 10.6 “Snow Leopard”, gut 2GB Festplattenplatz und 1GB RAM, 2GB sind allerdings für diese rechenintensive Anwendung deutlich sinnvoller. Das Programm kostet rund 229 Euro.

MacSpeech im Einsatz

Wirklich spannend ist es ja zunächst einmal, zu schauen, wie lange so eine Spracherkennungssoftware braucht, bis sie wirklich einsatzfähig ist. Ich möchte hier daher mit Ihnen einfach einmal beobachten, wie man MacSpeech Dictate installieren und „startbereit“ machen kann.

Zur Software, die ganz einfach durch Verschieben des Programms von der CD in den Programme-Ordner des Macs installiert wird, gehört auch noch ein speziell für den Einsatz mit der Spracherkennung zertifiziertes Headset vom bekannten Hersteller Plantronics.

Nachdem auch die Daten-DVD installiert wurde und die Software gestartet wurde, wird das Headset per USB mit dem Rechner verbunden und ein Profil für den Benutzer erstellt. Dann wird ein kurzes Sprachtraining durchgeführt.

Wenn Sie nun erwarten, dass Sie einige Stunden in Trainingstexte investieren müssen, werden Sie überrascht sein, denn Dictate ist bereits nach etwa fünf Minuten, in denen Sie einen Übungstext samt Satzzeichen vorlesen, mit dem ersten Training fertig.

MacSpeech Dictate verfolgt den vorgelesenen Text und vergleicht ihn mit seiner internen Vorlage. Wenn der Satz zugeordnet werden konnte, also vom Programm verstanden wurde, wird der entsprechende Text grün gefärbt. Wird der Text nicht erkannt, wird er in Rot dargestellt und muss noch einmal vorgelesen werden.

MacSpeech Dictate verarbeitet nach der Aufnahme den gelesenen Text und zeigt danach ein kleines, über Ihrer Anwendung schwebendes Bedienfenster an. Dieser Vorgang dauert eine knappe Minute, dann ist Dictate bereit zum ersten Einsatz.

Dieses standardmäßig eingeblendete Bedienfenster lässt sie das Mikrofon ein- und ausschalten (in unserem Bild, durch das rote Schild erkennbar, ausgeschaltet) und der Betriebsmodus – MacSpeech Dictate unterscheidet zwischen Diktat-, Befehls-, Buchstabier- und Schlafmodus – umschalten. Zusätzlich wird der Titel des gerade aktiven Fensters eingeblendet – etwa der Name des Word-Dokumentes, das Sie gerade bearbeiten.

Wie schon erwähnt, bietet Dictate 3 Arbeitsmodi und den „Schlafmodus“, um das Programm kurzzeitig in einen Ruhezustand zu versetzen – mit dem Zuruf „Aufwachen“ ist es dann auch gleich wieder einsatzbereit.

Der Diktatmodus dient, wie der Name schon nahelegt, zur Eingabe der Texte, während der Befehlsmodus die Steuerung des Rechners und der Programme dient. Hier kann man beispielsweise Fenster öffnen, Programme starten und dergleichen mehr. Da man nicht immer alle Befehle im Kopf haben kann, kann man sich zusätzlich ein Fenster einblenden lassen, das die verfügbaren Befehle zeigt. Es hilft aber, wenn man sich einige Befehle aus dem Handbuch einprägt.

Dictate bietet selbst ein eigenes Textfenster an, in das man seine Texte diktieren kann. In diesem Diktatfenster gibt es die Möglichkeit, den Text nachträglich noch zu editieren - natürlich über Strafbefehle - aber Dictate erlaubt es natürlich in nahezu allen Programmen zu diktieren. In der Anfangsphase ist es aber sicher sinnvoller, zunächst in das Diktatfenster zu “sprechen” und den Text erst danach in die entscheidende Anwendung zu kopieren.

Wenn der Text am Anfang noch einige Fehler aufweist, kann man sich auch über die Einstellungen von MacSpeech Dictate helfen. Hier kann man einen Schieber „Texterkennung“ von Geschwindigkeit in Richtung Genauigkeit ziehen, was die Texterkennung noch einmal verbessert, ohne dass das Programm deutlich langsamer wird. Dafür spart man sich einige nachträgliche Korrekturen.

Viele Menschen benötigen ein ganz spezielles Vokabular. Auch hier hilft Dictate mit einem besonderen Feature. Über den Wortschatz-Editor lassen sich individuelle Begriffe und Fachwörter ganz einfach neu anlegen, indem man das Wort eingibt und danach dem Programm dreimal vorspricht.

In meinem Test arbeitete MacSpeech Dictate mit jedem Programm, von Word über Mail bis zu Photoshop zusammen. Die Programme ließen sich problemlos per Sprache steuern. Wirklich überraschend war die Genauigkeit bei der Spracherkennung. Ich musste nicht hochkonzentriert sprechen und habe dennoch bereits nach der ersten kurzen Trainingsphase nahezu fehlerfreie Texte erhalten. Nachdem ich noch einmal etwas Zeit in zusätzliche Diktate investiert habe, sind die Ergebnisse nun wirklich erstklassig. Die Software ist zuverlässig und der Funktionsumfang eindrucksvoll – was man bei dem durchaus gehobenen Preis allerdings auch erwarten kann.

Nicht zu verkennen ist aber, dass man auch bei einer hochwertigen Spracherkennung noch keine Wunder erwarten kann – Fehler treten ab und an auf und auch die Befehle zur Steuerung der Programme wollen erst einmal gelernt werden. Dann aber ist MacSpeech Dictate ein wirklich hilfreiches Programm, das die Tastatur zwar nicht gänzlich überflüssig macht, aber doch in vielen Fällen die tägliche Arbeit deutlich erleichtert und beschleunigt.

Was bietet Dictate?

Die Hauptfunktionen von Dictate sind die drei verschiedene Modi Befehlsmodus, Diktatmodus und Buchstabiermodus. In allen drei Modi kann ohne Pause oder besondere Betonung diktiert werden – die Spracherkennung funktioniert kontinuierlich. Hilfreich beim Verfassen von Standardschreiben und E-Mails ist auch die Möglichkeit, Textbausteine zu definieren, die über spezielle Sprachkommandos aufgerufen und eingefügt werden können.

Die eingebaute Assistentenfunktion und Befehlsübersicht helfen dabei, zügig mit dem Programm zu arbeiten. Interessant ist dabei vor allem die Möglichkeit, problemlos eigene Begriffe dem Wortschatz des Programms hinzufüge zu können und komplizierte Begriffe über den Buchstabiermodus Buchstabe für Buchstabe eingeben zu können.

Das Vokabular von Dictate ist von Hause aus bereits sehr umfangreich und macht das Diktieren fast aller Texte ohne zusätzlichen Aufwand möglich, zumal sich das Programm kontinuierlich der Sprechweise des Anwenders anpasst.

Wenn mehrere Benutzer die Spracherkennung am gleichen Rechner nutzen sollen, kann mit individuellen Sprachprofilen für jeden Anwender gearbeitet werden.

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Oops, they did it again

Mittwoch, 21. Oktober 2009

Apple hat mal wieder zugeschlagen und eine ganze Reihe neuer Rechner vorgestellt. Es gibt jetzt neue iMacs, neue Mac Minis und ein neues MacBook. Als kleine „Zugabe“ auch noch eine neue Maus, die nun auf den Namen „Magic Mouse“ hört.

Die neuen iMacs gibt es in 21,5 und 27 Zoll, jeweils mit farbkräftigender LED-Hintergrundbeleuchtung. Der 27-Zoll-iMac kann nun auch mit einem „Intel Core i5 QuadCore“-Prozessor geordert werden. Optional soll es sogar einen „Intel Core i7“ geben. Damit soll gut die doppelte Leistung der alten 24-Zöller erreicht werden.

Auch das Design der iMacs wurde überarbeitet – die Vorderseite erscheint nun als voll verglastes Display.

Die neuen iMacs sollen in der „Core2Duo“-Ausführung in dieser Woche lieferbar sein, die stärkeren „Intel Core i5/i7“-Modelle werden wohl noch bis November auf sich warten lassen.

Das neue Einstiegs-MacBook kommt wieder in der beliebte weißen Polycarbonat-Schale und hat einen neuen Akku spendiert bekommen, der bis zu 7 Stunden durchhalten soll. Hinzu kommt ein 2,26GHz-Prozessor und ein Multitouch-Trackpad.

Der Mac Mini ist nicht tot – er verfügt nun über eine 2,26GHz- oder 2,53GHz-Prozessor, hat mehr Arbeitsspeicher und größere Festplatten erhalten.

Mit der Magic Mouse bringt Apple der Maus Multitouch bei: Sie lässt sich mit Gesten steuern und ist die erste Multi-Touch-Maus der Welt.

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