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Opendownload ausgezeichnet

17. März 2009

Manche Unternehmen oder solche, die sich dafür ausgeben, schreien geradezu nach öffentlicher Beachtung. Als in dieser Hinsicht absolut preiswürdig ausgezeichnet hat sich der Betreiber der Webseite „opendownload.de“, über die wir bereits ausführlicher berichtet haben (http://www.kieslichdaily.de/der-horror-von-jupiter-house-abzocker-unterwegs/). So ist es auch kaum verwunderlich, dass dieser wirklich innovative „Unternehmer“ anlässlich des Weltverbrauchertags am 15. März nun das „Schwarze Schaf des Jahres 2009“ als Negativ-Preis für die dreisteste Rechtsverletzung im Internet erhielt.

Nach dem „Etappensieg“ als Schwarzes Schaf im Dezember 2008 konnte sich opendownload.de nun endgültig in der Spitze der unsauberen Internetanbieter etablieren.

„Wir freuen uns, dass wir auch in diesem Jahr wieder sechs kompetente Fachjurymitglieder aus den Bereichen Wirtschaft, Medien, Forschung und Recht gewinnen konnten, die unsere Aktion unterstützen und aus den Monatsschafen das ‚Schwarze Schaf des Jahres 2009’ wählten“, sagt Wolfgang Greipl, einer der Geschäftsführer von P4M, dem Unternehmen, das die Initiative „Das Schwarze Schaf“ im Jahr 2006 ins Leben gerufen hat, um auf unlauteren Handel im Internet und die kriminellen Methoden von Internetbetrügern aufmerksam zu machen.

Da die Juroren gleich mehrere Anbieter als besonders dreist einstuften, verlief die Wahl äußerst spannend. Am Ende fiel die Entscheidung der Jury auf den Internetdienst opendownload.de.

„Die Methode von opendownload.de ist besonders dreist, da den Kunden kostenlose Software verkauft und ihnen durch die Registrierung auch noch ein 2-Jahres-Abonnement aufgedrückt wird. Die durch eine geschickte Verschleierung erloschene Widerspruchsfrist gegen diese Machenschaften zeigt die ganze kriminelle Energie“, sagt Jurymitglied Prof. Dr. Hennicke, ehemaliger Präsident des Wuppertal Instituts für Klima, Umwelt, Energie im Wissenschaftszentrum Nordrhein-Westfalen.

„Ich unterstütze die Aktion, da ich es wichtig finde, dass es auch im Internet Aktivitäten und Institutionen gibt, die Missstände aufzeigen und sich für den Verbraucherschutz einsetzen, ähnlich wie es die Aktion Plagiarius im Kampf gegen Produktpiraterie und kopierte Markenprodukte schon seit 1977 tut,“ so Prof. Rido Busse, Vorstandsvorsitzender Aktion Plagiarius e. V.

Die Masche von opendownload.de: Die Seite bietet verschiedene Softwareprogramme zum Download an – vermutlich ausschließlich solche, die von den Herstellern kostenfrei zur Verfügung gestellt werden. Doch wer annimmt, dass er sich die Software auf dieser Seite kostenlos herunterladen kann, irrt, denn die Nutzung der Angebote erfordert eine kostenpflichtige Registrierung. Dies ist jedoch auf der Startseite nicht ersichtlich, so dass viele Nutzer ungewollt in eine Abofalle geraten.

Wie betroffene Anwender schrieben, wurden sie erst durch eine Rechnung der Betreiberfirma darauf aufmerksam, dass sie mit der Anmeldung ein 2-Jahres-Abonnement in Höhe von 96 Euro pro Jahr abgeschlossen haben. Ein weiterer Kritikpunkt liegt in der Widerrufsbelehrung. So heißt es auf der Seite, dass das Widerrufsrecht des Kunden vorzeitig erlischt, wenn der Anbieter mit der Ausführung der Leistung mit ausdrücklicher Zustimmung des Kunden vor Ende der Widerrufsfrist begonnen oder der Kunde diese selbst veranlasst hat. Dies ist jedoch nicht zulässig, da das Widerrufsrecht nicht durch den Verkäufer eingeschränkt werden darf.

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19 Antworten zu “Opendownload ausgezeichnet”

  1. Klaus Wunderer sagt:

    Bin auch in diese Falle hineingerutscht. Nachdem ich rechtschutzversichert bin,
    habe ich das meinem Anwalt übergeben. Ein Brief meines Anwaltes hat genügt.
    Nach kurzer Zeit kam ein Schreiben eines Anwaltes.

    Rechtsanwalt Olaf Tank
    Rheiner Landstr. 197
    49078 Osnabrück

    ……… in vorbezeichneter Angelegenheit teilen wir ihnen namens und im Auftrag unserer Mandantschaft mit, dass wir die Angelegenheit hier entgültig eingestellt haben und unsere Mandantschaft die Angelegenheit nicht weiter verfolgen wird.

    Ich möchte nicht wissen wieviel Geld alleine der Anwalt mit dem Schreiben
    verdient, ohnen auch nur kurz sich anstrengen zu müssen.

    Mit freundlichen Grüßen
    CLAUDETTO

  2. Dr.Heinz-E. Theobald sagt:

    Sehr geehrter Herr Kieslich!
    Leider bin auch ich voll in die Falle gelaufen, wie Sie diese beschrieben haben.Im Nachhinein stellte ich fest, daß ich mit diesem ungewollten Kauf nichts anfangen kann. Leider habe ich schon gezahlt, bevor ich Ihren Artikel gelesen habe; ich habe daraufhin nachträglich den Vertrag widerrufen und warte noch auf eine Antwort. Was kann ich inzwischen noch veranlassen?
    Mit freundlichen Grüßen,
    Dr.H.E.Theobald, [Adresse und Rufnummer gelöscht. d. Red.]

  3. Georg Rost sagt:

    Ich finde es gut, das Sie von solchen Internetbetrügern berichten, bin selbst schon bei denen reingefallen, hábe aber die Rechnung, sowie die Mahnkosten durch einen Rechtsanwalt Tank nicht bezahlt, werde aber trotzdem noch auf die Forderungen durch den Rechtsanwalt hingewiesen, aber immer mit der Aufforderung, das man ein gerichtliches Verfahren einleiten will, was bisher aber noch nicht passiert ist, und wahrscheinlich auch nicht passieren wird.
    Die suchen nur dumme, die aus lauter Angst dann die Rechnung begleichen.
    Also bei mir sind die an der falschen Adresse und ich würde alles auf mich zukommen lassen, um diese betrügerischen Machenschaften ein Ende zu bereiten. Deswegen, es müsste noch viel mehr verbreitet werden, solche Rechnungen einfach zu ignorieren, um solche Scheinfirmen ausbluten zu lassen, denn dann würden sie ihre mAchenschaften von alleine einstellen.

  4. Hochrein sagt:

    Sehr geehrter Herr Kieslich!
    leider bin ich auch voll in diese Abbofalle geraten, obwohl es auf dieser Seite keine Hinweise gab wieviel das Kostet u. das dies auch noch für 2 Jahre ist. Mit diesem Kauf kann ich eigentlich garnichts anfangen und einiges Funktionierte auch nicht. Leider habe ich schon bezahlt, den Vertrag habe ich aber im Nachhinein gekündigt, was kann ich tun? Ich müsste im Januar wieder 96,- Euro überweisen, aber ich sehe nicht ein für was!

    Mit freundlichen Grüßen

    M. Hochrein

  5. Harald Link sagt:

    Sehr geehrter herr Kieslich,
    bei allem Veständnis für die kleine ausgelesene Leserschaft in “computerwissen” finde ich, daß solche Mitteilungen in einer größeren Leserschaft publiziert werden sollten. Ich beziehe 2 Tageszeitungen, in denen ich über die Internet-Kriminalität bisher nichts lesen konnte.
    Freundli che grüße H.Link

  6. Jaroslav Vitek sagt:

    Es ist verwundelich, dass es Internet Providers gibt, die solchen Firmen weiterhin WEB-Pages/Presenz zur Verfügung stellen. Wer ist es bei der Opendownload-Firma? Das ist noch schlimmer als bei PORNO-Firmen, aber da ist es wenigstens klar angegeben, wenn es etwas kosten soll..
    Es wäre sicher nicht falsch, wenn sich alle IPs nach einem Codex einigen würden, die solchen Firmen keine Internet-Praesenz ermöglichen….
    Mfg J. Vitek
    P.S.: Soll zwischen dem erstenWort und dem zweiten ein Leerstelle sein?

  7. Thomas Niemann sagt:

    Diese Machenschaften waren auch wieder Thema in der vergangenen Woche bei SAT 1, Akte 09. Opendownload ist nur eine von geschätzen 150 Websites die im Internet auf ähnlicher Weise und von den gleichen Unternehmen- Spinnennetz kursieren.
    Ich bin auch auf eine derartige Seite rein gefallen, wie zum Bespiel fabriken.de
    Mit besten Grüßen
    T. Niemann

  8. Bronder Timo sagt:

    Ich bin auch in diese Falle geraten habe aber nicht den Bestätigungs-Link betätigt.Trotzdem kam gleich eine Rechnung.Es muß doch eigentlich eine Möglichkeit geben um nicht bezahlen zu müssen,da ja eigentlich die Bestätigung erst den “Vertrag”erst wirksam macht.Vielleicht hat ja jemand einen Tip dazu!

  9. Harald Link sagt:

    Ihro Dreistigkeit hat nun auchz bei mir zugeschlagen: gestern kam eine Rechnung des offensichtlich unter Kompetenzproblemen leidenden Herrn Tank (wenn er sich auf diese Weise seine Brötchen “verdienen” muß - eine Schande für Juristen) über: “Hauptforderung gem Rechnung: 96 €, Mahnkosten: 3€, 1,3 Geschäftsgebühr, Nr 2300 VV aus 98 €: 32,50 €, Anlagenpauschale, Nr. 7002 VV: 6,50 € = 138 €! Soweit zur Information für Herrn Wunderer (s.o.).
    Ich muß mal bei der Anwaltskammer nachfragen, ob die ethischen Grundsätze geändert worden sind. Eine Rechnung habe ich nie erhalten, auf die sich dieser “Anwalt” bezieht, er scheint mittlerweile wohl seine autonomen Zugänge ohne “Geschäftspartner” zu nutzen.

  10. Marius sagt:

    @Hochrein:

    Investiere die 100 Euro lieber in einen Rechtsanwalt deines Vertrauens (soviel kostet es etwa, wenn dieser für dich ein Schreiben aufsetzt.)

    Wie bereits in den Kommentaren zu entnehmen ist, wird die Forderung von Opendownload anschließend mit sofortiger Wirkung fallen gelassen.

    Falls du eine Rechtsschutz hast, wird diese die Kosten tragen, da du im Recht bist.

    Im Idealfall gelingt es deinem Rechtsanwalt sogar die bereits bezahlten 96 Euro zurück zu bekommen. :)

    Beste Grüße
    Marius

  11. Marius sagt:

    Ein Bekannter von mir ist übrigens ebenfalls auf Opendownload hereingefallen und hat wider besseren Wissens nach Mahnung und Androhung eines Gerichtsprozesses bezahlt.

    Das gemeine dabei:
    Er startete bei Chip.de eine Download-Anfrage,
    und wurde in den Suchergebnissen von Google AdSense Anzeigen auf die gesuchte Datei bei opendownload geleitet… Ihm als unbedarfter Computernutzer ist überhaupt nicht aufgefallen, dass er die Datei nicht bei Chip, sondern bei opendownload heruntergeladen hat…
    Chip sollte dringend die Seitenfilter bei AdSense korrigieren/erweitern, damit sowas in Zukunft nicht mehr vorkommt!

    Im Endeffekt fällt die Sache nun auf mich zurück, ich hätte ihm schließlich empfohlen, man könne bei Chip.de sicher und kostenlos div. Freeware herunterladen! :-/

  12. kieslich sagt:

    @ Marius

    Das ist natürlich eine unangenehme Sache, wenn man indirekt auch noch für so eine selbstgemachte Panne verantwortlich gemacht wird. Ich habe übrigens gerade einmal versucht, nachzuvollziehen, wie man bei chip.de auf eine gänzlich andere Downloadseite gelangen kann, ohne es zu bemerken - zu meiner Schande muss ich gestehen, dass es mir nicht gelungen ist.

    Gerade im Umgang mit dem PC unsichere Menschen neigen leider oft dazu, mit einer Mischung aus Gottvertrauen und Nachlässigkeit an solche Dinge heranzugehen. Hier kann man nur versuchen, immer wieder zur Vorsicht zu mahnen. Es stellt ja auch niemand einen neuen Sportwagen unverschlossen und mit laufendem Motor in der Innenstadt ab - zumindest wird er sich dann nicht wundern, wenn das gute Stück ohne ihn wegfährt.

  13. Günter M. Meier sagt:

    Leider bin auch ich auf diese Masche von opendownload hereingefallen. Allerdings über einen Link aus Ihrem oder einem Ihrer Newsletter. Dort wurde TeamViewer angeboten. Geht man auf die Website von TeamViewer, um die Software auf den 2. Comuter zu laden, tappt man in die Falle.
    Empfehlung: Größere Sorgfalt bei der Auswahl und dem Angebot von Links in den Newslettern. Ich werde jedenfalla solche Links aus Newslettern künftig nicht mehr nutzen.

  14. kieslich sagt:

    @ Günter M. Meier

    Ich bin entsetzt, lieber Herr Meier - allerdings in erster Linie über Ihre Aussage. Ich glaube, ohne alle Newsletter der Kollegen geprüft zu haben, dass ich getrost ausschließen kann, dass Sie dort einen Link auf opendownload.de finden werden - schon gar nicht in der von Ihnen implizierten Form eines “falschen Links” auf TeamViewer. Ihre Beschreibung ist, mit Verlaub, auch ein wenig krude: Sie waren auf der Seite von TeamViewer (mit der Adresse teamviewer.com) und sind beim herunterladen der Software aus unerfindlichen Gründen auf opendownload gelandet? Und Sie haben weder das unterschiedliche Layout noch die unterschiedliche Adresse bemerkt? Ah ja …

  15. Olli sagt:

    Seit es Menschen und Geld gibt, gibt es Menschen die nur das eine der anderen wollen.
    Wir sind heutzutage in der Lage uns Bilder vom Mond anzuschauen. Wir können uns gegenseitig so schnell informieren wie nie zuvor.
    Nur die Warnungen über dubiose Anbieter, die werden gerne in kleinen Foren publiziert und erreichen die gefähredete Masse erst dann wenn es zu spät ist.
    Rechtsanwälte versenden Massenschreiben mit gegenstandlosen Rechnungen, Inkassobüros ebenso.

    Bei opendownload.de wird nur Freeware angeboten. Um diese zu bekommen soll man dort alle möglichen, persönlichen Daten angeben, um anschließend gemolken zu werden. Nicht jeder Bürger ist als Volljurist unterwegs, nicht jeder weiss wo es sonst Freeware gibt. Mit einem Folgeschreiben eines RA ist die Falle doch perfekt.
    Alleine der Zustand dass ich nur an den Inhalt gelange indem ich auf mein Widerrufsrecht verzichte zeigt die kriminelle Energie. Mittlerweile gibt es jedoch einen dicken Hinweis auf die Kostenpflicht.
    Kurzum, warum in Deutschland immer wieder tatenlos zugesehen wird wie jemand andere ausbeutet ist unerträglich und unverständlich.
    Zumal die Staatsanwaltschaft Mannheim, wo der Inhaber seine Zweigstelle beim Handelsregister gemeldet hat, keinen handlungsbedarf sieht, da die Tat doch in England stattfinden würde. Egal ob 419er oder versteckte Kosten, die Justiz hingt einfach zu sehr hinterher.
    Alles rüstet auf und wird schneller, nur die Justiz werkelt noch mit 486er Rechnern, zumindest im Vergleich zur Geschwindigkeit.
    Seit Jahren verfolge ich solche Straftaten, der Erfolg ist immer so minimal…

  16. Olli sagt:

    Bin als Gewerbetreibender in die Abofalle getappt. Über Firmenrechner eingeloggt und einen Tag später die Rechnung erhalten. Wie sieht es denn als Gewerblicher aus? Werden hier andere Vorgehensweisen erforderlich? Bedeutet Stillschweigen gleich Hinnahme? Soll ich Widersprechen? Natürlich habe ich alle nötigen Angaben korrekt ins Anmeldeformular eingegeben. Vielleicht gibts mal jemanden, der als Gewerblicher Erfahrungen sammeln konnte und berichtet. Bisher habe ich weder reagiert, noch gezahlt und wollte es auch eigentlich nicht.

  17. Klaus Spornitz sagt:

    Hallo!
    Ich war auf der Suche nach einem Mailprogramm und erhielt von Google eine ganze Anzahl Antworten auf meine Frage.
    Bereits bei der 5 oder 6 Antwort. die ich anklickte sah ich sofort, als sich die Seite öffnete, dass nichts Relevantes zu finden war und ich wollte die Seite sofort wieder schließen, was aber nicht möglich war, da ich ohne jeden mir wahrnehmbaren Grund dazu aufgefordert wurde meine persönlichen Daten einzugeben. Ich versuchte es mehrmals das Ganze abzubrechen, aber es war nicht möglich.
    Ich habe auf dieser Seite nichts angeklickt, keinerlei Hinweis auf eine Bestellung oder Abo sehen können. Alles was zu einer wirksamen Bestellung gehört war nicht zu sehen. Ich fasste das Ganze als eine sehr freche Adresssammelei auf und voller Wut, machte ich falsche Angaben zur Straße bzw. Hausnummer. Auch die Postleitzahl ist falsch und als ich schließlich auch ohne Angabe des Geburtsdatums nicht frei kam, machte ich mich 105 Jahre alt. Letzteres war dann Anlass mir mit einer Betrugsanzeige zu drohen.
    2 Tage später am Sonntag Morgen erhielt ich dann eine Rechnung von Openonline über 96 € . Auf der Rechnung tauchte zum ersten Mal dieser Name auf. Ich habe natürlich keine Ahnung mehr, wie sich die URL in der Google-Antwort genannt hat.
    Bereits zwei mal in Verlauf von gut 1 1/2 Jahren erhielt ich über Google Antworten, nach deren Anklicken ich nicht wieder frei werden konnte.
    Bereits zweimal musste ich für solche Tricks mich eines System Wiederherstellungspunktes bedienen und beide Male stellte sich dann später heraus, dass im Sytem grundlegende Daten zerstört waren (Antivir und Zonealarm waren auch nicht mehr funktionsfähig, auch nicht nach Löschung und Neueinrichtung) , sodaß ich nur noch C:\ formatieren konnte und Windows XP neu einrichten musste. Gleiches geschah auch dieses Mal wieder und ich brauchte sogar zwei Neuinstallationen von Windows, bis wieder alle Funktionen normal waren. Letzteres könnte aber auch mit dem Google Browser Chrome zusammenhängen. Auf Empfehlung eines Bekannten hatte ich ihn bei Google heruntergeladen und installiert. Erst als ich dann in Sachen Opendownload, Kontakt zum BSI in Bonn aufnehmen wollte, konnte ich keine Auskunft über das BSI per Chrome bekommen.
    Per Firefox erhielt ich dann die gewünschten Angaben und beim BSI meinte man dann, dass ich wohl im Chrome Browser eine Schadware Datei haben müsse. Antivir und Zonealarm hatten nichts gemeldet.
    Von Openload erhielt ich am Sonntag bereits die erste Mahnung und heute kam eine Bestätigung meiner Mitgliedschaft, obwohl ich den in der Rechnung enthaltenen Bestätigungslink nicht angeklickt habe.
    Nach allem was ich bis jetzt in dieser Hinsicht erleben musste, war auch immer irgendwie Google mitbeteiligt. Ich persönlich bin mir sicher, dass auch Google von diesen Betrügerischen Aktionen profitiert. Beim BSI hat man mir nicht widersprochen und gemeint, das sie dazu nichts sagen dürften.

  18. Dieter Hilgner sagt:

    Ich habe nur eine Anfrage. Gibt es irgentwo eine Aufstellung
    solcher dubiosen Firmen.Da hätte ich dazu noch eine Ergänzung ,NETARENA TV ‘ service@netarena.tv.
    Die werben mit kostenfreien herunterladen von Filmen und nach vier Wochen bekommt man eine Rechnung Über 79,80 E.

  19. kieslich sagt:

    @ Dieter Hilgner

    Ich verweise dazu einfach mal auf den Artikel http://www.kieslichdaily.de/der-horror-von-jupiter-house-abzocker-unterwegs/

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