Steve Ballmer, CEO von Microsoft, hat in München Windows 7 der Öffentlichkeit vorgestellt. Im Fokus seiner Ausführungen standen dabei der Einsatz und die speziellen Vorteile in der Unternehmensinfrastruktur. Dazu sollen Kostensenkungen, Produktivitätssteigerungen und die Erschließung neuartiger Geschäftsmöglichkeiten gehören.
BMW hat bereits erste Erfahrungen mit Windows 7 gesammelt. Seit Anfang 2009 testet BMW Windows 7, bis 2011 sollen alle 85.000 Arbeitsplatz-PCs aktualisiert sein. Der Automobil-Hersteller präsentierte im Rahmen der Pressekonferenz ihre Projekte zur Migration auf das neue Betriebssystem.
“Windows 7 ist bereit für den Einsatz in Unternehmen”, erklärte Steve Ballmer auf der Microsoft-Pressekonferenz bei BMW in München.
Gemäß einer IDC-Studie (”The Economic Impact of Microsoft ’s Windows 7, Worldwide”, Juli 2009) werden weltweit bis Ende 2010 etwa 177 Millionen Lizenzen von Windows 7 auf den Markt kommen. Bis dahin nutzen 7 Millionen Menschen in der IT-Industrie sowie IT-nahen Unternehmen das neue Betriebssystem. 300.000 Arbeitsplätze werden durch Windows 7 neu geschaffen und 350.000 Unternehmen werden Produkte und Dienste herstellen, verkaufen oder vertreiben, die darauf basieren.
In dieser Untersuchung hat IDC ermittelt, dass in den kommenden drei Jahren 59 Prozent aller weltweit im Unternehmensbereich genutzten Desktop-PCs mit Windows 7 ausgestattet werden. Im Vergleich zu Windows XP wäre dies doppelt so schnell. Insgesamt gibt es bis Ende 2010 ein Umsatzpotential von 320 Milliarden US-Dollar für Produkte und Services rund um Windows 7. Im gleichen Zeitraum werden Partnerunternehmen 115 Milliarden US-Dollar investieren zur Entwicklung, Marketing und Unterstützung von Produkten und Services für Windows 7.
Für Unternehmen soll Windows 7 zahlreiche Innovationen bieten. Genannt werden eine einfachere, intuitivere Navigation, verbesserte Verbindungsmöglichkeiten und umfassende Suchfunktionen. „BitLocker to Go“ soll Daten auf externen Speichermedien wie USB-Sticks schützen. Mehr Automatisierungsmöglichkeiten und eingebaute Fehlerbehebung sollen die Installation vereinfachen und die Administrationskosten reduzieren.

