Erinnern Sie sich noch? Im letzten Sommer habe ich mir das geniale ModBook aus den USA besorgt und nutze seitdem mit wachsender Begeisterung diesen Tablett-Rechner zur Bildbearbeitung (http://www.kieslichdaily.de/auf-dem-apple-zeichnen/).
Seit dem Sommer hat sich einiges getan: Axiotron hat die Ausstattung der Geräte verbessert und sogar schon ein
ModBook auf Basis des neuen MacBook Pro angekündigt – das ModBook Pro, das in diesem Sommer erscheinen soll.
Viel spannender ist aber, dass es nun endlich einen deutschen Vertrieb für das tolle Gerät gibt. Damit kann nun endlich auch der deutsche Kunde Geräte mit vollem Service und einem Ansprechpartner im Inland kaufen.
Das ModBook von Axiotron ist nach wie vor der einzige Macintosh-basierte Tablet PC. Ab Ende März gibt es die geniale Kombination aus Apple-Rechner und Graphiktablett in allen 15 Standorten des mStore und natürlich auch via Internet bei M&M:Trading!.
Das ModBook basiert auf einem modifizierten MacBook, nutzt das Betriebssystem Mac OS X, lässt sich per Stift direkt auf dem Bildschirm steuern und beinhaltet eine deutsche Handschriftenerkennung. Der deutsche Händler baut dazu existierende MacBooks mit einem speziellen Umrüstkit von Axiotron um. Entsprechend können Sie als Kunde nicht nur ein fertiges ModBook erwerben, sondern auch Ihr existierendes MacBook umrüsten lassen. Die Umrüstung eines vorhandenen MacBooks kostet rund 1.298 Euro.
Wie ein solcher Umbau vor sich geht, können Sie in diesem Video von OWC sehen:
Als Basis des ModBook dient ein MacBook mit einem NVIDIA-GeForce-9400-M-Grafikprozessor, dessen direkt auf die Gehäuseoberseite eingelassener berührungsempfindlicher 13-Zoll Monitor mit der Wacom Penabled-Technolgie ausgestattet ist. Im Gegensatz zu den Geräten der ersten Generation lässt sich das Display nun sowohl im klassischen Horizontal- als auch im Portraitmodus verwenden. Das ModBook wiegt nur 2,4 kg und verfügt über ein kratzfestes Gehäuse.
Das schöne an der Bauweise des ModBook: Das Gerät ist nicht nur ausnehmend stabil, sondern es bleiben auch alle Anschlüsse unverändert erhalten. Selbst die iSight-Kamera ist nach wie vor in den Rahmen integriert.
Auf die Geräte gibt es ein Jahr Garantie, die sich mit optionaler Garantieverlängerung auf drei Jahre ausweiten lässt. Alle Fragen zu Garantie- und Reparaturleistungen werden direkt von M&M:Trading geklärt.
Das in Deutschland erhältliche ModBook kostet rund 2.246 Euro und bietet die folgende Ausstattung:
- 2.0GHz Intel Core 2 Duo
- 2GB 667MHz DDR2 SDRAM (2x 1GB)
- NVIDIA GeForce 9400M Grafik
- 120GB Serial ATA @ 5400 rpm
- SuperDrive 8x (DVD+R DL/DVD+RW/CD-RW)
- inkl. Mac OS X Leopard und dem neuen iLife ‘09, Autodesk Sketchbook Express 2009
Ich kann Ihnen nur empfehlen, einmal einen solchen Tablett-Mac auszuprobieren. Die Bildbearbeitung gelingt wesentlich intuitiver und präziser und so ein Gerät macht einfach Spaß.
Für alle Bilder: Photo courtesy of Axiotron Corp. and www.axiotron.com






20. März 2009 um 11:46
GELD ZURÜCK?
Bislang galten Apple /Mac Produkte als fälschungssicher.Einem Technik-EXPERTEN gelang es jetzt zu beweisen,dass selbst im E-Markt gefälschte Apple-Mac Notebooks angeboten werden.Wieviele von den gefälschten Apple/Mac Notebooks im Umlauf sind,konnte zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht genau geklärt werden.
Dieses Video:
http://www.youtube.com/watch?v=tjmRGc5-J8E
zeigt,worauf man achten muss und woran man die Fälschungen erkennt.
20. März 2009 um 17:09
@ macFun
Da tun sich ja Abgründe auf …
22. März 2009 um 19:54
Mich würde sehr interessieren, wie sich die Handschrifterkennung des ModBook (Pro) in das Gesamtsystem einfügt und wie gut sie überhaupt funktioniert. Schade ist bei derartigen Systemen, dass man für die aussagekräftige Tests das Gerät selbst für mindestens einige Minuten benutzen könnten müsste.
Meine persönliche Messlatte hängt bezüglich Handschrifterkennung und Systemintegration sehr hoch: Ich benutze immer noch einen Newton 2100 aus dem Jahre 1996. Mittlerweile habe ich einige Systeme mit HWR getestet und mein persönliches Fazit ist leider immer noch, dass keine der von mir getesteten Lösungen an das Newton Message Pad 2100 heranreicht.
Bei den von mir getesteten System fehlt natürlich das ModBook (pro) und mich würden Erfahrungsberichte interessieren bzw. würde ich gern in persönlichen Kontakt mit Usern treten.
Und ich kann natürlich die Bemerkung von Hr. Kiesslich, dass ein TabletPC die natürlichste Eingabemöglichkeit bietet anhand meiner Erfahrungen nur bestätigen.
22. März 2009 um 20:34
@ Marco Mailand
Die Frage ist nicht leicht zu beantworten - da hängt es sehr stark an den persönlichen Ansprüchen. Apple hat Ink leider nicht wirklich gepflegt - meine persönliche Einschätzung ist, dass man bei einer einigermaßen lesbaren Handschrift über eine ordentliche Leistung verfügt. Das System stammt ja direkt vom Newton ab. Ich würde es als etwas leistungsfähiger einstufen.