Mit jeder neuen Version eines Web-Browsers gibt es ein Wettrennen um die Marktanteile. Aktuell war es die neueste Version von Mozillas Firefox, die wieder einmal den Blick auf die Verbreitung der Browser lenkte. Immergin gelang es Mozilla an diesem Wochende, die Marke von einer Milliarde Downloads für Firefox zu überschreiten.
In Europa ist Firefox nach wie vor mit 40,7% die beliebteste Browser-Alternative zum nach wie vor knapp führenden Internet Explorer (IE) von Microsoft. Gerade in Deutschland und Österreich ist Firefox besonders beliebt und hat den Internet Explorer als meistgenutzter Browser abgelöst. So liegt der Marktanteil von Firefox in Deutschland bei 59,77 %, während der IE auf 30,24% gesunken ist.
Mit 37,5% liegt dabei der „alte“ Firefox 3.0 weit vorn, gefolgt von Firefox 3.5 mit 19,94% und dem IE 8 mit 13,22%.
Interessanterweise sieht die globale Verteilung völlig anders aus: hier führt der IE in seinen verschiedenen Version mit gut 57,73%, bei einer der größten Internet-Gemeinden der Welt, in China, sind es sogar 96,15%, die den IE zum unangefochtenen Marktführer machen, wobei der alte IE 6 deutlich überwiegt. Vor allem die Entwicklung im asiatischen Markt wird daher für die Browser-Anbieter wichtig werden.
Wirklich spannend werden dürfte die Entwicklung dann ab dem 22. Oktober, wenn Windows in der neuen Version 7 nicht mehr mit vorinstalliertem Internet Explorer erscheinen wird. Die so etablierte freie Wahl des Browsers wird zeigen, ob es neue Nutzer für die Browser von Anbietern wie Mozilla, Apple und Opera geben wird.

