Laptop und Mobiltelefon sind heutzutage nicht nur aus den Büros sondern auch aus dem Alltag vieler Menschen nicht mehr wegzudenken. Dabei spielt die Vernetzung der Nutzer untereinander eine immer größere Rolle. Das bestätigt die aktuelle Studie “LIFE - Digitales Leben” der Ludwig-Maximilians-Universität München.
Auf der diesjährigen CeBIT präsentiert die Deutsche Telekom deshalb auch ihre Vision vom “Vernetzten Leben und Arbeiten” - mit allen technischen Neuerungen und Innovationen.
Auf dem Weg zur Arbeit schnell einen Blick ins E-Mail-Konto werfen oder per MMS Fotos von der letzten Party verschicken - die digitale Revolution hat die meisten von uns längst erreicht. Dabei sind wir nicht nur am Arbeitsplatz, sondern auch in unserer Freizeit immer stärker miteinander vernetzt. Diesen Trend bestätigt auch Professor Thomas Hess in einer aktuellen internetrepräsentativen Studie. Thomas Hess leitet das Institut für Wirtschaftsinformatik und Neue Medien der Ludwig-Maximilians-Universität München:
“Leute, die früher Technik, also Kommunikations- und Informationstechnik, nur in den Büros genutzt haben, nutzen so etwas auch in der Freizeit, bei der Kontaktbehaltung mit Freunden, mit der Familie oder auch zur Unterhaltung, also ganz neue Lebensbereiche werden erschlossen.”
Die meisten Anwender nutzen die digitalen Dienste, um zum Beispiel ihre persönlichen Kontakte zu pflegen. Ein wichtiger Trend sind dabei auch die sogenannten Communities. Dazu Christopher Schläffer, verantwortlich bei der deutschen Telekom für Produkte und Innovation:
“Wir haben heute im Mobiltelefon die Kontaktdaten des Menschen gespeichert. Dort verbergen sich die wichtigsten Communities: Meine Familienmitglieder, meine Freunde, meine Kollegen, und wir werden diese Kontaktdaten jetzt in einem netzwerkzentrischen Adressbuch vorhalten, das heißt aus dem Mobilfunk heraus ins Netz legen, und von dort aus können diese Kontaktdaten von überall her genutzt werden - vom PC, vom Fernsehgerät, vom Mobiltelefon, und innerhalb dieser Adressen kann ich auch meine Communities definieren.”
Wir nehmen digitale Medien und Inhalte längst nicht mehr nur als nützliche Arbeitsmittel war. Vielmehr verbinden wir beispielsweise mit dem digitalisierten Lieblingslied oder einem digitalen Foto persönliche Erinnerungen - man könnte fast meinen, der digitale Lifestyle bedeutet gewissermaßen auch ein Stück Lebensqualität.
Dazu Professor Thomas Hess: “Man kann jetzt nicht speziell sagen, dass genau das die Lebensqualität gesteigert hat. Man kann aber sagen, dass die, die besonders affin zu digitalen Techniken sind, also das sehr häufig einsetzen, dass die im Durchschnitt etwas zufriedener sind.”


10. März 2009 um 07:04
Hallo Herr Kieslich,
ich,56 Jahre, kommuniziere lieber per Telefon (Festnetz) mit Freunden und Bekannten, erstmal ist es deutlich preiswerter, funktioniert immer und ich strenge mein Gehirn mehr an. Schreibe ich hingegen einen Text kann ich meine eventuell vorhandenen Schwächen in Deutsch besser verstecken, ich kann den Text nochmal lesen und verbessern. Bilder schicke ich als Mailanhang, über das Handy ist es zu teuer und die Qualität ist misserabel. Grüße von
Wolfgang Böhme